Grundkurs Champagner – alles rund um das besondere Getränk bei ‘einfach geniessen’

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Bier ist das beliebteste alkoholische Getränk in Deutschland. Über 100 Liter konsumierte ein Deutscher im Durchschnitt im Jahr 2013. Mit weitem Abstand kommt dann mit etwas mehr als 20 Litern Wein als Genussmittel. Beim Schaumwein, der meist in kleinen Mengen getrunken wird, tranken die Deutschen 4 Liter pro Kopf*.

Es liegt nahe, dass bei derartig großem Konsum von Bier beinahe jeder Deutsche sein Lieblingsbier hat und sicherlich auch mehrere Marken kennt. Oftmals aber ist es eigentlich auch gar nicht soooo wichtig, wie das Bier schmeckt, woher es kommt und wer es gemacht hat. (Damit beziehe ich mich hier auf die „Durchschnittsperson“ und schließe jegliche Bierfans aus, die sich mit dem aktuell doch sehr prominenten Thema intensiv beschäftigen). Eine „Halbe“ geht immer und ein Alt, Kölsch oder wie sind nicht alle heißen, gehören beim geselligen Beisammensein einfach dazu.

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Wein vor Bier

Ich persönlich bin jedoch kein Biertrinker (Oh, wer übernimmt da nur meine 100 Liter!??…), sondern mag Wein viel lieber. Ich trinke ihn nicht nur gerne, sondern beschäftige mich gerne mit diesem Thema. Mich interessiert alles drum herum und ich versuche mich stetig weiterzubilden und Euch davon zu berichten (HIER). Am liebsten mag ich die Besuche auf den Weingütern um direkt vom Winzer alles über seinen Wein zu erfahren und ihn im gleichen Moment zu verkosten.
Bislang hatte ich bei allen besuchten Weingütern jedoch nie die Möglichkeit näher in das Thema Schaumwein und schon gar nicht in das Thema „Champagner“ einzusteigen. Da tut man sich auch schwer, wenn man noch nie in der Champagne war, ich weiß.

Ein Ausflug in die Champagne – mitten in München

Gut dass es in München die tolle Möglichkeit gibt, richtig viel über das Thema Champagner zu lernen. Wo das ist? Verrate ich euch gerne. Der Name hat Programm: einfach geniessen. Die “Schmeck Experten“, wie sich das Team nennt, haben sich auf ein wundervolles Thema spezialisiert: Sie bringen ihren Schülern alles Wissenswertes über diverse Alkoholika bei.

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Ich durfte letztens einen Kurs machen und habe nun endlich auch mein erstes „Fachwissen“ in Theorie und Praxis zum Thema Champagner erhalten. Beim ‘Champagner Seminar – Der Einstieg’ geht es um die Themen Geschichte, Zahlen&Fakten rund um Champagner, die Wichtigkeit des Etiketts, die Regionen, das Klima, den Boden, die Rebsorten, die Herstellung, die Jahrgänge, verschiedene Spitzenerzeuger und die Kombination von Champagner & Speisen.

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Die Theorie wird anhand schöner Grafiken und beeindruckenden Bildern von den vielen Reisen des Kursleiters, Bernhard Meßmer, in die Champagne erläutert. Herr Meßmer gewann erst im Herbst letzten Jahres den Wettbewerb des Champagne-Botschafters und ist somit der wohl beste Ansprechpartner wenn es um das Thema geht.

Praxis im Glas

Und was die Theorie in Bildern ist, ist die Praxis im Glas. Wir probierten 10 Champagner aus diversen Häusern und analysierten nach Aussehen, Geruch und Geschmack. Für mich war alles dabei, von absoluten Favoriten bishin zu der Erkenntnis, dass ich manch einen Champagner gerne für ein Glas Winzersekt stehen lassen würde.
Die größte Erkenntnis aber war: ich muss in die Champagne! Ich will da hinreisen, wo die edlen Tropfen hergestellt werden und die Menschen und das Land kennenlernen, wo der edle Stoff hergestellt wird.

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Und bis soweit ist, besuche ich vielleicht noch eines der vielen anderen Seminare über „Blanc de Blanc“, “Rosé” oder “Prestige-Cuvées”. Oder ich lasse mir einmal etwas über Whisky oder Wein erklären… all das ist nämlich im Seminarprogramm beinhaltet.

Immer ein tolles Geschenk – Gutschein

Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, schaut unbedingt vorbei oder verschenkt einen Gutschein.

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Vielen Dank für die Einladung an einfach geniessen. Meine Meinung wurde nicht durch die Einladung beeinflusst. Die Bilder wurden mir freundlicher Weise zur Verfügung gestellt

*Quelle: Berechnung des ifo-Instituts (unveröffentlichte Datenquelle) s. Gaertner, B. et al. (2015)

Mürbteigherz am Stiel zum Valentinstag

Mürbteig Herz

Noch 1,5 Wochen, dann ist Valentinstag! Diesen Tag voller Herzchen, Rosen, Pink, Geschenke, Küsse, Liebeserklärungen und sonstigem Kommerz Kitsch versuche ich seit vielen Jahren auszublenden. Warum braucht man einen speziellen Tag, der von der Werbeindustrie hauptsächlich nur für Umsatzsteigerung genutzt wird, um seinem Liebsten zu sagen wie gern man ihn hat? Oder besser noch: auf einmal muss auch die beste Freundin und Mama und alle anderen lieben Menschen an genau DIESEM Tag beschenkt oder mit Herzchen Nachrichten überschüttet werden? Ich persönlich finde, man darf das gerne immer mal wieder tun, dann wenn es von Herzen kommt und wenn man jemandem eine Freude machen möchte, geht das an jedem x-beliebigen Tag.

So geschah es auch eines grauen Januarsamstags, dass ich mich in die Küche stellte, und diese superleckeren Mürbteigherzen backte. Ich erfreute mich selbst an einem dieser Herzlollis am Sonntag und verschenkte den Rest an liebe Menschen – einfach so. Und sie haben sich sehr gefreut. Das Gute an spontanen Geschenken ist nämlich, dass sie nicht in der Masse untergehen :)

Valentinsherz

Aber da ich weiß, dass viele meiner Leser dennoch am Valentinstag was schönes, leckeres schenken wollen, dachte ich mir, ich lasse Euch jetzt das Rezept da, damit ihr Eure Liebsten und natürlich Euch selbst am 14. Februar gar köstlich bebacken könnt.

Viel Spaß dabei und lasst es Euch schmecken!

Love_Mürbteig

Cherry Pie Hearts – Herzen am Stiel

aus dem Backbuch Cakes & Cookies

Zutaten für 12-20 Stück (je nach Größe des Ausstechers)

Für die Füllung:

175 g abgetropfte Sauerkirschen aus dem Glas
125 ml Sauerkirschsaft aus dem Glas
2 gestr. EL Speisestärke
40 g Zucker
1/2 Pck. Dr. Oetker Finesse geriebene Zitronenschale

Für den Mürbeteig:

150 g Butter
250 g Weizenmehl
1 gestr. TL Dr. Oetker Backin
100 g brauner Zucker
1 Prise Salz
3 Eigelb (Größe M)
1 1/2 EL eiskaltes Wasser

20 lange Holzspieße
1 Eiweiß

Zubereitung:

  1. Zum Vorbereiten von den Kirschen den Saft auffangen und 125 ml davon abmessen. Die Speisestärke mit 2 Esslöffeln von dem Kirschsaft glattrühren. Restlichen Kirschsaft in einem Topf mit Zucker und Zitronenschale aufkochen.
  2. Den Topf von der Kochstelle nehmen un dide angerührte Stärke unterrühren, nochmals aufkochen lassen. Dann die Kirschen unterrühren und abkühlen lassen.
  3. Die Holzspieße in eine flache Schale mit kaltem Wasser legen.
  4. Für den Teig Butter in Stücke schneiden. Das Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Butter und die restlichen Zutaten hinzufügen, mit einem Mixer (Knethaken) zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten.
  5. Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Die Teigkugel flach drücken und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Den Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze etwa  180°C oder Heißluft etwa 160°C
  7. Die Holzspieße aus dem Wasser nehmen und abtrocknen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 3-5 mm dünn ausrollen. Daraus große Herzen (Durchmesser 5-7 cm) ausstechen.
  8. Die Teigreste wieder zusammenkneten, erneut ausrollen und so lange weitere Herzen ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  9. Die Hälfte der Teigherzen auf Backblechen (mit Backpapier belegt) verteilen.
  10. Jeweils 1 Holzspieß von der Mitte bis zur Spitze der Herzen legen, dann etwas von der Kirschmasse daraufgeben. Die Teigränder mit verschlagenem Eiweiß bestreichen.
  11. Die restlichen Teigherzen als Deckel auf die Herzen mit Spieß legen und an den Rändern leicht andrücken. Anschließend mit den Zinken einer Gabel zusammendrücken. Die Herzen mit Eiweiß bestreichen.
  12. Die Backbleche nacheinander (bei Heißluft zusamen) in den vorgeheizten BAckofen schieben und 20-25 Minuten je Backblech backen.
  13. Die Cherry Pie Hearts mit dem Backpapier von den Backblechen auf Kuchenroste ziehen und erkalten lassen.

Mürbteigherz

Dieses Rezept entstammt wie oben angegeben aus dem Cakes&Cookies Buch. Die liebe Anja vom Blog Glückseeligkeit hatte in Zusammenarbeit mit Dr. Oetker zu einer Wanderbuch Aktion aufgerufen. Das Backbuch  hat sich vor ein paar Wochen auf den Weg zu vielen Bloggern gemacht, welche viele Rezepte nachgebacken haben. Die Ergebnisse werden auf den einzelnen Blogs und auf folgendem Pinterestboard präsentiert.

Schnelle Kuchen – Ein Experiment mit Galileo

Wer kennt das nicht – man hat urplötzlich tierischen Heißhunger auf Kuchen, doch der Bäcker um die Ecke hat schon zu und auch sonst ist nichts in Reichweite. Dann heißt es: selber machen, aber schnell! Für Galileo habe ich gemeinsam mit Matthias Fiedler fünf Rezepte ausprobiert. Das Ergebnis mit dem harten Urteil einer Meisterkonditorin konntet ihr am 27. Januar auf Galileo sehen! Weiterlesen

Apfelrosen – Step by Step Rezept

Apfelrose

Ihr kennt das bestimmt: manchmal muss es schnell gehen. Das Telefon klingelt, die  beste Freundin oder Mama ist dran und kündigt sich spontan zum Kaffeetrinken in einer Stunde an: “Mensch, wir haben uns ewig nicht gesehen! Ich komme vorbei und schaue mir deine neue Couch an, das passt dir doch, oder?!” Natürlich freut man sich über den Besuch, aber es steht kein frisch gebackener Kuchen auf der Anrichte und einen kaufen will man auch nicht. Es soll ja schließlich der Eindruck geweckt werden, dass man die perfekte Hausfrau ist und gerne backt. Also muss etwas schnelles her, das Eindruck macht!

Das ratz-fatz-super zum Beeindrucken-Rezept

Genau so ist es mir letztens mal passiert. Gut, dass seit ein paar Monaten viele Fotos von sogenannten “Apfelrosen” durch Instagram und Co geistern. Da stand dann überall dabei, dass das besonders schnell geht und die Kombination von Apfel und Blätterteig mag ich ja sowieso gerne. Nur WIE macht man das denn jetzt genau?

Damit ihr Euch genau diese Frage in Zukunft nicht mehr stellen müsst, habe ich heute ein Step-by-Step Rezept für Euch.

TV-Tipp  Galileo

Vier weitere spannende “schnelle Kuchen” Rezepte verrate ich Euch morgen, am 27. Januar 2016 ab 19:00 bei Galileo! Schaltet unbedingt ein! Ein paar Behind the Scences Fotos gibt es jetzt schon auf dem Blog.

Apfel Rosen

Apfelrosen – Step-by-Step

Zutaten für 6 Apfelrosen

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
Aprikosenmarmelade
1 Apfel

Apfel I

Step 1: Apfel halbieren

Apfel geschnitten

Step 2: Kerngehäuse entfernen, dann ganz feine Scheiben schneiden

Blätterteig

Step 3: Blätterteig ausrollen

Marmelade

Step 4: Blätterteig in 6 gleich große Stücke teilen, dann je 1 TL Aprikosenmarmelade auf jede Hälfte streichen

Apfel_Marmelada

Step 5: Apfelscheiben auf die Marmeladenseiten legen

Apfelrosen ungerollt

Step 6: Blätterteig auf die Apfelscheiben klappen

Apfelrollen gerollt

Step 7: Streifen vorsichtig aufrollen

Apfelrolle

Step 8: So mit allen Streifen fortfahren.

Go Pro apfelrosen

Step 9: Apfelrosen in ein Muffinblech setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten goldbraun backen.

appleroses

Das fertige Backwerk!

Apfelrosen

 

Hähnchenpfanne mit Knoblauch und Rosmarin

So ein Montag ist schon etwas unschönes… Das Wochenende ist vorbei, 5 lange Arbeitstage liegen vor einem und man hat vorallem nicht mehr so viel Zeit für ausgiebiges Kochen. Viele Mütter müssen pünktlich das Essen auf dem Tisch stellen damit der Alltag nicht durcheinander kommt. Der Anfang einer jeden Woche ist also für viele recht ungemütlich. Doch für eine “Lästigkeit” kann ich heute Abhilfe schaffen: ich habe heute ein superschnell gemachtes, leckeres Mittagessen für Schulkinder, oder als Abendessen für alle Berufstätigen unter uns, vorbereitet. Es gibt Hühnchen!

Hähnchenschenkel Codaro

A Tavola mit Gennaro – Kochbuch

Das Rezept entstammt aus einem Kochbuch, das mittlerweile fast zwei Jahre schon bei mir wohnt. Eine liebe Freundin hatte es mir geschenkt, da sie selbst gerne daraus kocht und meinte, dass mir die Rezepte bestimmt viel Spaß machen. Jetzt bin ich ja oft nicht so der Kochbuch-Rezepte-Nachkocher und habe zugegebenermaßen lange nicht rein geschaut. Eines grauen Januartages war es dann aber soweit und ich habe viele leckere Rezepte als Inspiration gefunden. Das Huhn, in der Pfanne gegart, machte mich irgendwie am meisten an, und so wurde es als erstes nachgekocht. Das Ergebnis gefiel mir sehr gut und ich würde eigentlich fast nichts anders machen. Außer vielleicht noch etwas Zitronenschale – aber ich bin ja auch ein Zitrusfruchtfreak.

Lasst es Euch gut gehen an diesem Montag!

Italienische Hähnchenpfanne

 

Hähnchenpfanne mit Knoblauch und Rosmarin

Rezept aus A Tavola mit Gennaro 

Zutaten für 4 Personen

1 kg Hähnchenkeulen
Salz und frisch gemahlenen Pfeffer
etwas Mehl zum Bestäuben
150 ml natives Olivenöl extra
1 Knoblauchknolle in Zehen zerteilt, ungeschält
1 große Handvoll frischer Rosmarin in Stücke gerupft
160 ml trockener Weißwein
1 Handvoll Cocktailtomaten

Zubereitung:

  1. Die Hähnchenkeulen im Gelenk durchtrennen, salzen, pfeffern und mit Mehl bestäuben. Das Olivenöl in eine große Pfanne mit dickem Boden gießen und bei mittlerer bis starker Hitze auf den Herd stellen.
  2. Sobald es heiß ist, die Hähnchenstücke darin von jeder Seite ca. 1-2 Minuten kräftig anbraten. Die Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren, den Knoblauch sowie Rosmarin zugeben und alles zugedeckt 30 Minuten schmoren; die Hähnchenstücke ab und zu wenden. Cocktailtomaten halbieren und nach ca. 25 Minuten zugeben.
  3. Den Deckel abnehmen, den Wein in die Pfanne gießen und bei starker Hitze verkochen lassen.
    Dazu passt Reis oder Weißbrot.

Huhnpfanne

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