Archiv für den Monat Dezember 2012

Frohe Weihnachten!

 

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Eigentlich hatte ich gedacht, der alljährliche Trubel bleibt aus – ich war doch so gut vorbereitet… Aber wenn man dann doch zu viele Dinge „noch eben kurz“ machen muss, dann ergibt sich ein stressiger Weihnachtstag. So auch heute.

Nun ist aber alles in den letzten Zügen – die Dessert Trilogie ist nun vollendet, gestern Abend sah das noch so aus

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… das Blaukraut brodelt ebenfalls im Topf und so langsam kann ich mal meine Satinbluse aufbügeln.

Ich möchte euch nun ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten wünschen! Genießt die Stunden und Tage und lasst es euch gut gehen!

Eure Amelie

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Last minute Christmas Backen – Quarkstollen

Ihr seid schon fertig mit dem Geschenke einpacken und überlegt gerade, was ihr morgen bei dem vorhergesagtem Schmuddelwetter machen sollt? Ihr wollt noch einmal was leckeres backen, das beim Fest mit den Liebsten super ankommt, nicht lange in der Herstellung dauert und nicht schon wieder Plätzchen sind? Dann habe ich heute ein Last Minute Rezept für euch! I’m proudly present Quarkstollen à la Amelie!

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Wie schonmal erwähnt war ich ja sofort nach dem Kauf des LECKER Christmas Hefts von vielen Rezepten sehr begeistert. Aber eines wollte ich mir für die Zeit ganz kurz vor Weihnachten noch aufheben, da sich das Backgut leider nicht länger wie ca. 1 Woche lang hält.

Wie das dann so ist, im Christmas Countdown, habe ich im ganzen Stress einen Teil der Zutaten vergessen einzukaufen, bzw. dachte, noch genügend Vorrat zu haben. Und so wurde das Originalrezept einfach abgeändert und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis!

 

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Also springt nochmal schnell in den Supermarkt oder ergänzt den langen Einkaufszettel um die unten aufgelisteten Zutaten.

 

Quarkstollen à la Amelie

Zutaten für 3 kleine Stollen
50 g gehackte Mandelkerne
50 g gehackte Pinienkerne
4 EL Orangensaft
80 g getrocknete Softaprikosen
20 g Rosinen
50 g getrocknete Cranberries
200 g Speisequark (40% Fett)
1 Ei
75 g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
225 g und etwas Mehl
3 Marzipanbrote (à 75 g) (z.B. „Vanille-Trüffel auf Pistazie“ von Niederegger
50 g Butter
ca. 3 EL Puderzucker

Zubereitung

(1) Backofen vorheizen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175°C/Gs: s. Hersteller

(2) Mandeln und Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. MIt Orangensaft ablöschen und abkühlen lassen. Aprikosen, Rosinen und Cranberries fein hacken.

(3) Quark, Ei und Zucker verrühren. Mandeln und Pinienkerne mit Saft und getrockneten Früchten unterrühren. Backpulver und 225 g Mehl mischen, über die Quarkmasse sieben. Erst mit einem Teigschaber etwas vermengen, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen kurz zum geschmeidigen Teig verkneten.

(4) Danach den Teig dritteln und jedes Teigstück mit den Händen zu einem flachen Fladen (à ca. 18 cm Durchmesser) drücken. Je 1 Marzipanbrot mittig darauflegen. Einen Teigrand längs über das Brot schlagen, anderen Rand darüberschlagen und leicht nach innen einrollen. Zum Stollen formen. Teig an den Schmalseiten zusammendrücken. Ein Backblceh mit Backpapier auslegen und die STollen daraufsetzen. MIt ca. 3 EL Wasser bepinseln. Im heißen Ofen 25-30 Minuten backen.

(4) Butter schmelzen und die noch warmen Stollen damit bepinseln. Ausküheln lassen und dick mit Puderzucker bestäuben und in Alufolie wickeln. Vor dem Verzehr nochmals mit Puderzucker bestäuben.

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Die Stollen werden alle Omas zu einem „Ahhhh“, „Ohhhh“, „Ja wie lecker, Kindchen“ verleiten, versprochen *g* !!!

Nun wünsche ich euch ein schönes 4. Adventswochenende und hoffentlich nicht zu viel Stress vor dem Fest!

Ich begebe mich morgen auch nochmal in die Küche um letzte selbstgemachte Weihnachtsgeschenke zu produzieren. Was das ist, zeige ich euch bald – nur noch darf ich nichts verraten, sonst ist es für manchen Mitleser keine Überraschung mehr *g*

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Spekulatiuscreme

Ich wollte noch etwas Neues ausprobieren… etwas, das nach Weihnachten schmeckt,  riecht und sich hervorragend verschenken lässt. Das Pinterest Board des „Post aus meiner Küche“ Projekts war der perfekte Ideengeber und so habe ich mich durch gefühlte tausend tolle Blogs gewühlt und bin mal wieder bei Emma Bee hängen geblieben. Sie hatte ihrer Tauschpartnerin unter anderem eine Spekulatiuscreme ins Päckchen gepackt. Spekulatius? „Perfekt“, dachte ich! Denn auf das alljährliche Weihnachtsdessert (Spekulatiusmousse mit Himbeersoße) muss ich ja noch ein paar Tage warten, aber so ein Frühstücksbrot mit Weihnachten drauf wäre etwas tolles. So habe ich mir eine Dose Milchmädchen (Kondensmilch) im Supermarkt gekrallt und sie in den Kochtopf mit sprudelnd heißem Wasser gesteckt (immer wieder Wasser aufgießen, da selbiges schnell verdampft). 2 Stunden warten (und nebenbei Cantuccini backen), das entstandene Karamell mit 2 Teelöffeln Spekulatiuspulver mischen, in saubere Gläser abfüllen und im Kühlschrank lagern.

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Am nächsten Morgen wartete es dann ganz ungeduldig in der ersten Reihe um alsbald auf ein getoastetes Vollkornbrot gestrichen zu werden! (Bitte verzeiht die etwas schlechten Bilder-selbst das frühe Aufstehen hat nicht geholfen-das Tageslicht ist einfach nicht fotofreundlich :-( )

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Für die Spekulatiusmousse habe ich noch keine vorzeigbaren Bilder. Habt ihr trotzdem Interesse an dem Rezept?

Italienfeeling zu Weihnachten

Italien steht im Winter eigentlich nicht an oberster Stelle bei den Ländern, die ich dringend bereisen möchte. Südtirol ist natürlich ausgenommen, denn dort kann man traumhaft Ski fahren oder auch in Bozen bummeln. Ich meine eher Italien ab dem Gardasee. Die Sehnsucht, dort hin zu fahren steigt dann erst wieder Ende April.

Aber was ich ja immer kann, ist italienisch essen. Bruschetta oder Carpaccio zur Vorspeise, Pasta als Hauptgang und dann ein leckeres Tiramisu…. Gib mir dieses und ich bin glücklich. Als Abschluss oder auch gerne mal zwischendurch am Nachmittag genehmige ich mir dann oftmals einen kleinen Espresso. Es ist nichts neues, dass man auch in Deutschland das typische Karamellgebäck oder eine kleine Milkaschokolade in Österreich zum schwarzen Gold serviert bekommt, aber was die Italiener reichen… das ist für mich immer wieder aufs Neue ein Leckerbissen – Cantuccini. Ich mag es klassisch mit Mandeln, hart wie sie sind, damit es schön knackt im Mund oder auch gerne in den Espresso gedippt.

Irgendwann hab ich mich mal selbst daran gewagt sie klassisch zu backen und habe festgestellt, das ist einfacher wie gedacht!

Als ich dann vor einiger Zeit das LECKER Christmas Heft durchblätterte und ein spezielles Weihnachts Cantuccini Rezept entdeckte, war ich sofort begeistert.

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Wer also noch etwas für die weihnachtliche Espresso, äh Kaffeetafel backen möchte, was schnell geht und ein klein wenig an Urlaub erinnert, sollte JETZT in die Küche entschwinden und loslegen. Besonders interessant finde ich die Kombination aus Cranberries und Pistazien!

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Weihnachtliche Cantuccini

Zutaten für ca. 40 Stück

250 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
25 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
100 g getrocknete Cranberrys
60 g Pistazien

Zubereitung

(1) Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Lebkuchengewürz und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen.
(2) Butter in Stückchen und Eier hinzufügen und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Cranberrys und Pistazien dazugeben und weiterkneten. (Nicht verzagen, der Anfang ist ein bisschen schwierig, aber dann gelingt es ganz gut!) Danach für ca. 30 Minuten kalt stellen.
(3) Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas s. Hersteller)
(4) Teig vierteln und aus jedem Viertel eine Rolle (ca. 3 cm Durchmesser) formen. Anschließend mit etwas Abstand auf das Blech legen. Im heißen Backofen ca. 15 Minuten backen. Danach auskühlen lassen.
(5) Rollen danach schräg in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden. Scheiben flach auf die Bleche verteilen und bei gleicher Temperatur 8-10 Minuten goldbraun backen.
(6) Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
(7) Cantuccini kann man relativ lange aufheben. Am besten in einer Dose mit Alufolie ausgelegt lagern.

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Ich habe sie letztens statt mit Kaffee, mit einem Glas Chai-Tea-Latte genossen. Das passt auch hervorragend zum weihnachtlichen Lebkuchengewürz. Viva Italia!

Apfel Honig Küchlein

Apfelküchlein Effekt II KwWie vorhergesagt hat mich dann doch das Backfieber mal wieder gepackt. Aber es gab natürlich keine Ausstechplätzchen sondern Leckereien aus meiner Lieblingsbackform. Und so hieß es gestern Abend: Äpfel vernichten!
Das Rezept habe ich vor einiger Zeit schon bei Joanna von Liebesbotschaft gefunden und war sofort begeistert! Im Folgenden habe ich es jedoch ein bisschen abgeändert, da ich keinen Ahornsirup mag. Honig passt aber auch klasse wie ich finde.

Apfelgugl III

 

Honig-Apfel-Küchlein mit Zimt und Zucker

375 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL gemahlener Zimt
250 g Butter, geschmolzen
175 g braunen Zucker
125 ml Honig
4 Eier
6 Äpfel, geschält
Butter und Mehl für die Formen
150 g Zimt Zucker Mischung

Zubereitung:

(1) Mehl, Backpulver, Salz und Zimt mischen.
(2) Die flüssige Butter, den Honig, Zucker und Eier hinzugeben und gut verrühren
(3) Zum Schluss die geriebenen Äpfel unterheben
(4) Die Mini-Gugl-Form mit Butter ausstreichen und bemehlen
(4) Den Teig in die Förmchen füllen, und bei ca. 180°  20 – 25 Min. lang backen.
(5) Danach kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Sofort in Zimt-Zucker wenden.

Apfelgugl II

Das Ganze kann natürlich auch als Muffin gebacken werden.

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