Archiv für den Monat Juni 2013

Frage-Foto-Freitag

Ihr Lieben,

eigentlich wollte ich euch heute ein tolles Projekt vorstellen, in dem es um tolle Bilder, Kreativität und eine mittlerweile große Community geht. Ich hatte mir fest vorgenommen, endlich beim „Frage Foto Freitag“ von der lieben Steffi vom Blog „OhhMhhh“ mitzumachen. Gestern hat sie die Frage auf ihrer Facebookseite gestellt „Womit/wofür brauchst du Hilfe?“ und ich habe mir Gedanken dazu gemacht, heute Morgen ein Foto geschossen und dann nochmal nachgelesen, wie ich wo, was einreiche.

Und dann habe ich den Artikel darüber gelesen, wie es zu dieser Frage kam und auf einmal ist mein „Hilferuf“ so nebensächlich. Steffi schreibt hier die bewegende Geschichte von der Blumen-DIY-Kolumnistin Inga. Die junge Bloggerin istsehr schwer krank, und braucht dringend eine Stammzellentransplantation, um gesund zu werden. Bitte lest doch HIER ihre Geschichte und vielleicht können wir ihr helfen, den passenden Spender zu finden. Vielleicht ist es ja einer von uns!?

Liebe Inga, auch von mir alles, alles Gute und viel Kraft und Energie, diese schwere Zeit durchzustehen!

Auch wenn es jetzt wie gesagt, nach dieser Geschichte eher nebensächlich ist, hier mein Foto:

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Als ich meinen Blog im Herbst letzten Jahres erstellt habe, hatte ich viele Ideen für Logo und andere grafische Elemente. Leider ist mein Photoshopwissen und das damit Arbeitenkönnen seit dem Studium mehr als nur eingerostet. Dennoch möchte ich nun endlich das Logo in „ordentlicher“ Qualität erstellen, sodass damit problemlos z.B. Visitenkarten gedruckt werden können.

Wie diese aussehen sollen, weiß ich eigentlich auch schon, aber ich kriege es nicht hin, diese richtig in einem Grafikprogramm zu setzen, damit sie einfach gedruckt werden können. Das Foto zeigt ganz stümperhaft ausgeschnittene (*schäm*) „Papierfetzen“ die unbedingt ersetzt werden müssen. Könnte mir einer dabei helfen, bzw. weiß jemanden, der dafür kein halbes Vermögen verlangen würde? Ich würde mich gerne entsprechend revanchieren!

Sauce Hollandaise selbstgemacht

Wenn ich mir meine Spargelrezepte so ansehe, müsste man meinen, ich würde nur darauf achten, ihn möglichst gesund zu verarbeiten. Einmal im Salat, dann in Vollkornpasta… Tja, aber so ist das in Wahrheit gar nicht. Jaja, ich gestehe ganz reumütig…

Am besten schmeckt dieses Frühlingsgemüse doch einfach ganz klassisch mit Sauce Hollandaise, Kartoffeln, Schinken oder wahlweise auch einem schönen Stück Fleisch!

Hollandaise III

Früher hat meine Mama für mich immer die leckerste Sauce Hollandaise gemacht. Da es bei uns immer recht hektisch zuging und man oft vom Herd weggerissen wurde um mal schnell dies oder noch schnell das zu machen, hat sie als Saucenbasis immer die Hilfe von einem bekannten Tütensuppenhersteller genutzt und keine rohen Eier verwendet. Zum Anfang meiner Studienzeit griff ich dann auch noch auf altbewährtes zurück bis mich schließlich der Ehrgeiz packte und ich endlich mal alles selbst machen wollte. So schwierig kann das doch nicht sein, dachte ich mir. Kurz im Internet gegoogelt und ein Rezept gefunden.

Hollandaise II

Das Wasserbad aufgestellt, Ei in die Schüssel, losgerührt und…. und… was ist passiert? Richtig! Ich hatte Rührei… Und wusste auf einmal warum Mama immer sagte, dass das schon ein bissl knifflig ist. Ungewöhnlich ruhig bin ich aber geblieben und obwohl Geduld noch nie meine Stärke war, wurde die Schüssel vom Rührei befreit und nochmal von vorne begonnen.

Und yes! Es funktionierte! Und es war soooo lecker! Seitdem mache ich meine Hollandaise nur noch selbst und verfeinere sie immer mal wieder ein bisschen.

Heute habe ich die derzeit heiß geliebte Variante für euch zusammengeschrieben. Habt Geduld, seid vorsichtig, lasst euch nicht ablenken und genießt sie danach (und das Lob natürlich!)

Hollandaise I

Sauce hollandaise selbstgemacht

à la kunterbuntweissblau

Zutaten:

1 Paket Butter (250 g)

3 frische Eigelb

2 EL Zitronensaft

evtl. 2 EL Spargelsud

1-2 EL Sekt oder Weißwein

Salz

Cayennepfeffer

weißer Pfeffer

frische Muskatnuss

Zucker

Zubereitung:

(1) Die Butter in einem Topf zerlassen. Dabei nicht zu heiß werden lassen.

(2) Eigelb über dem Wasserbad in einer Schüssel schaumig aufschlagen. Achtung dass es nicht zu heiß wird und fest wird! Dann langsam den Zitronensaft, Spargelsud und Sekt dazugießen und weiter mit einem Schneebesen oder Rührgerät rühren bis die Masse cremig ist.

(3)Dann nach und nach unter ständigem Rühren die flüssige Butter zugeben. Die ganze Zeit über sehr aufpassen, dass die Sauce nicht zu stocken beginnt.

(4) Die Sauce mit Salz, weißem Pfeffer, Cayennepfeffer, Muskat und einer kleinen Prise Zucker abschmecken und mit einem Stabmixer schaumig aufschlagen.  Sofort servieren!

Hollandaise IV

PS: Sauce Hollandaise schmeckt ja nicht nur zu Spargel gut. Sie ist ein Allroundtalent und kann zu vielen Gerichten gereicht werden. Wer mag kann sie jederzeit auch mit Kräutern mischen und du Fleisch, Fisch und Gemüse reichen.

Spargelsalat mit Garnelen und Erdbeeren

Salattime meine Lieben! Ich habe euch ja schon öfter mal erzählt, wie gerne ich Salat esse und die momentane geliebte Spargelzeit nutze ich gerne für etwas Abwechslung im Grünzeug. So gab es letztens einen Spargelsalat mit Erdbeeren – geballte gesunde Kost also!

Denn Spargel hat nicht nur sehr wenige Kalorien (100 g haben nur 17 Kalorien) sondern auch viele Vitamine (Vitamin C, K, A, B1, B2 und E) sowie andere Nährstoffe wie z.B. Kalium, Magnesium, Kupfer und Eisen.

Spargelsalat Collage_kwb

Auch Erdbeeren sind tolle Schlankmacher. Nur ca. 32 kcal/100 g und mehr Vitamin C als Zitronen und Orangen haben die roten Kleinen und schmecken wohl nahezu jedem.

Spargelsalat VI

Oftmals sind es die Beilagen wie Butter oder Sahne, die beide Rohstoffe wieder zur Fettfalle machen. Im Salat geht das aber! Wer ein bisschen darauf achten und seine Bikinifigur verbessern möchte, passt einfach das Dressing entsprechend an.

Spargelsalat V

Spargel Erdbeer Salat mit Garnelen

Zutaten für 2 Portionen:

300 g Rucculasalat

1 Handvoll Erdbeeren

250 g Spargel

6 Garnelen

evt. 2 Knoblauchzehen

Marinade für Spargelsalat:

neutrales Öl

heller Balsamicoessig

Salz, Pfeffer

Salatdressing:

3 EL Weißwein Essig

4 EL Olivenöl

1/2 TL Feigensenf

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

(1) Einen Topf mit ausreichend Wasser erwärmen. Wenn das Wasser zu kochen beginnt, Instantbrühe oder nur Salz und eine Prise Zucker (dann wird der Spargel nicht so bitte) hineingeben.

(2) Spargel schälen und im Wasser ca. 9 Minuten kochen bis er bissfest ist (je nach Dicke des Spargels länger bzw. kürzer).

(3) Spargel aus dem Sud nehmen und in ein Gefäss geben. Mit etwas Sud übergiesen. Etwas abkühlen lassen und dann die Marinade mit Zugabe von Öl, Essig als auch Salz und Pfeffer erstellen. Dann ziehen lassen.

(4) Ruccula waschen und trockenschleudern, dann auf Tellern anrichten.

(5) Erbeeren waschen und in Scheiben schneiden, dann auf dem Salatbett verteilen.

(6) Garnelen in einer Pfanne mit Olivenöl und ggf. Knoblauch anbraten. Mit Salz, Pfeffer und eventl. speziellen Gewürzen abschmecken.

(7) In der Zwischenzeit Salatdressing mit den obengenannten Zutaten anrühren. Wer mag kann auch hier etwas Spargelsud zugeben. Dann auf dem Salat verteilen

(8) Spargelstangen in mundgerechte Stücke schneiden und mit den Garnelen auf dem Teller drapieren.

Dazu passt sehr gut frisches Weißbrot entweder selbst gemacht (ein Rezept von mir gibt es HIER) oder vom Bäcker eures Vertrauens.

Spargelsalat III

Damit der Gaumen noch eine weitere Freude hat, empfehle ich einen Rose Pinot Noir oder für die Antialkoholiker einen frischen Rhabarbersaft, aufgegossen mit spritzigem Wasser, Minze und Limette – schaut einfach mal HIER entlang.

Guten Appetit!

Spargelsalat IV

Mit diesem Rezept nehme ich gerne am Rezeptwettbewerb von Lecker.de teil und freue mich, dass Costa 10 Euro für das Meeresschutzprojekt „Doggerbank“ des WWF spendet.

Pasta – Vollkorn, Tomate, Spargel (vegetarisch)

Mensch, immer bleibt so viel übrig, wenn ich koche. Einen ganzen Topf Tomatensuppe kann ich ja nicht auf einmal essen! Und dann habe ich auch noch die doofe Angewohnheit, ungern ein Gericht mehrfach hintereinander zu essen. (Nur aufgewärmte Lasagne schmeckt am nächten Tag fast noch besser *g*) Wegschmeißen will ich aber auch nichts…

Tomaten Spargel Spaghetti II

Also, ich hatte natürlich von besagter Tomatensuppe (für’s Rezept HIER entlang) etwas übrig. Zudem noch nen Bund grünen Spargel, Frühlingszwiebeln und Bavaria Blu im Kühlschrank. Pasta gab es in den USA nicht wirklich, also dachte ich, let’s do it – Mix it Baby – Create Pasta!

Tomaten Spargel Spaghetti III

Vollkorn Pasta mit Tomatensugo und Spargel

Für 2-3 Portionen

200 g Vollkornspaghetti

1/2 Bund grünen Spargel

2 Frühlingszwiebeln

1 Tomate

ca. 3 EL Olivenöl

Tomatensuppe von HIER

Blauschimmelkäse

Zubereitung:

(1) Nudeln kochen wie auf der Packung beschrieben

(2) In der Zwischenzeit Spargel waschen und das hintere Drittel abschälen (das ist sonst holzig). Danach in mundgerechte Stücke schneiden.

(3) Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden, Tomate ebenfalls waschen und in Stücke schneiden.

(4) Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Frühlingszwiebeln und Spargel anbraten. Nach ca. 4 Minuten die Tomatenwürfel kurz dazugeben. Dann kurz in einer Schüssel ruhen lassen.

(5) 3 große Suppenkellen Tomatensuppe in die Pfanne geben und kurz einköcheln lassen.

(6) Die fertigen Spaghetti mit Sugo übergießen, Spargelmischung darunterheben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken (wer es etwas schärfer mag, nimmt noch frische Chilis, Chiliflocken oder scharfes Öl dazu). Alles auf Teller verteilen und den Blauschimmelkäse in kleinen Stückchen darüber verteilen.

Perfekt passt ein kleiner, frischer Salat. Blattsalat mit Gurke und Tomate geht immer, finde ich!

Bon appetit!

Tomaten Spargel Spaghetti I