Archiv für den Monat Juli 2014

Fischcurry mit Marillen

Neulich entrümpelte ich seit langem mal wieder meinen Vorratsschrank. Dabei entdeckte ich viele Dinge, von denen ich nicht mehr wusste und auch besser nicht wissen wollte, dass ich sie besitze. Wie um Himmels Willen kamen Backmischungen in diesen Schrank, warum hatte ich Brathering in der Dose und wann dachte ich, würde ich 5 verschiedene Cornflakessorten essen?

Uralte Chipstüten (das musste noch aus WG-Zeiten sein ;)), abgelaufene Kokosflocken und vieles mehr wanderten leider im Müll. Ein paar andere Dinge konnten aber noch vor ihrem Ablaufdatum gerettet werden. Zum Beispiel Kokosmilch. Dazu die kurze Geschichte meiner kleinen Schwäche für Plakatwerbung. Sehe ich eine bunte Ankündigung von den Asiawochen bei Lidl und Co, werde ich schwach, betrete den nächst gelegenen Discounter und kaufe mindestens 5 Dosen Kokosmilch. Könnte doch sein, dass ich ganz bald mal wieder Curry machen würde… Es könnte…

Fischcurry IV

Als ich aber sieben (7!) Dosen im Schrank vorfand, stellte ich reumütig fest, dass schon lange kein Huhn oder ähnliches mehr in der tropischen Milch ertränkt wurde. Zeit wird’s dachte ich mir und damit das auch in meine Marillenkochzeit passt, suchte ich nach einer spannenden Kombi. Schnell wurde ich im Internet fündig und kochte es nach, das Fischcurry mit Marillen.

Fischcurry II

Ein klein wenig abgeändert hat es dann hervorragend geschmeckt! Welcher Wein dazu getrunken wurde, lest ihr unterhalb des Rezepts.

Fischcurry III

Fischcurry V

 Fischcurry mit Marillen

Rezept leicht abgewandelt von kochenundkueche

Zutaten für 4 Portionen

800 g Fischfilets (z. B. Lachs, Zander, Steinbeißer, Heilbutt)

2 Jungzwiebel Olivenöl

ca. 2 EL Currypaste

400 ml Kokosmilch

200 ml Fischfond

1-2 rote Paprikaschote(n)

ca. 250 g Marillen

Salz

Roter Pfeffer (z.B. von Hennes Finest)

Currypulver

Zucker

kalte Butter

als Beilage:

Basmatireis mit Wildreis

Zubereitung:

  1. Die Fischfilets in mundgerechte Stücke schneiden und darauf achten, dass er keine Haut oder Gräten mehr hat.
  2. Die Paprikaschote waschen und in dünne Streifen schneiden. Marillen waschen, halbieren, entsteinen und in Achtel schneiden.
  3. Jungzwiebel putzen, waschen und klein schneiden, das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und die Currypaste zugeben und kurz anschwitzen, Kokosmilch und Fischfond hinzufügen und 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Erst Paprikastreifen, dann nach ca. 5 Minuten Fischstücke und Marillenspalten in die Pfanne geben und ohne Deckel ca. 15–20 Minuten leicht köcheln lassen, danach mit reichlich Salz, frisch gemahlenem rotem Pfeffer, Zucker und Currypulver abschmecken. Gerne noch etwas kalte Butter zugeben. Eventuell etwas andicken.
  5. Das Curry am besten mit Reis servieren.

Fischcurry VI

Weinempfehlung:

Zu diesem asiatisch angehauchten Gericht harmoniert der Chardonnay Le Galant von der Domaine La Louvière perfekt. Eine milde Säure und gelbe Apfel- und Birnennoten unterstützen die Fruchtigkeit der Paprika und den Marillen. Dennoch ist er kräftig genug um bei Kokosmilch und Currygewürzen zu bestehen. Die Nussaromatik gefällt mir besonders gut zum Wildreis. Ein wunderbarer Essensbegleiter also.
Auch pur an einem lauen Sommerabend ist dieser Wein aus der „Les Plaisiers“ Reihe ein schöner Begleiter und das schöne, extravagante Etikett sorgt bestimmt für Gesprächsstoff. Die Wölfe sind los!

Fischcurry Wein

Weitere Rezepte mit Aprikosen:

Marillenknödel
Marillenchutney
Lammkarree mit gegrillten Marillen
Gegrillte Marillen mit Ziegnkäse
Marillenstreuselkuchen
Aprikosenmarmelade

Marillen Tarte Tatin – Marillenschlacht die Erste

Ihr Lieben, ich möchte Euch mitnehmen auf eine Reise. Und zwar auf eine kulinarische Reise mit Marillen. Als ich letztens während meiner Weinreise die Wachau besucht habe, ist es um mich geschehen. Mochte ich bislang Aprikosen doch eigentlich nicht ganz so gerne, verliebte ich mich dort in die süße, gelbe Frucht mit der samtigen Schale. Ich aß dort alles was mit Marillen angeboten wurde. Abends an der Bar tauschte ich sogar den geliebten Amaretto Sour gegen vom Hotel hausgemachten Marillenlikör auf Eis.

Marillenwochen II

Als ich zurückkam entstand dann die Idee der „Marillenwochen“ auf dem Blog. Ich entwickelte und sammelte fortan viele spannende Rezepte rund um die Sommerfrüchte und war schon ganz hibbelig, als ich beim Obst- und Gemüsehändler meines Vertrauens endlich die erste prall damit gefüllten Papiertüte kaufte. Endlich konnte losgebacken und gekocht werden. Im Moment bin ich mittendrin und möchte Euch schonmal meine Leckereien vorstellen. Ich bin schon ganz gespannt, wie sie Euch gefallen und würde mich freuen, wenn ihr vielleicht noch einige Ideen oder Wünsche äußert, was in dieser Reihe auf keinen Fall fehlen darf!

Kommt ihr mit auf diese Reise? Die erste Leckerei hab ich schon aus dem Koffer gepackt – diesen Untergrund fand ich einfach zuuu passend :)

Marillen Tarte Tatin

Also, den Anfang macht heute eine sündig süße Marillen Tarte Tatin. Wollte ich mich schon lange einmal an den französischen Klassiker mit Apfel wagen, desponierte ich um und versteckte Aprikosen unter der Blätterteigdecke.

Viel Spaß beim Nachbacken und genießen.

Marillen Tarte Tatin I

Marillen Tarte Tatin auf Reisen – ab in den Koffer :)

Marillen Tarte Tatin III

Marillen Tarte Tatin mit Créme Fraiche

Marillen Tarte Tatin

Zutaten für 2 kleine Tarteformen (Ø 15 cm)

100 g Zucker

40 g Butter

Prise Salz

400 g frische  oder 1 Dose Aprikosen (gut abgetropft)

1 Packung Blätterteig aus dem Kühlfach

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Aus dem Blätterteig 2 Kreise mit ca. 20 cm Durchmesser ausscheiden.
  3. In jeder Tarteform 50 g Zucker und eine Prise Salz bei geringer Hitze vorsichtig karamellisieren lassen.
  4. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, je 20 g Butter zum Zucker geben und ebenfalls auflösen lassen.
  5. In jede Form Aprikosen mit der Schnittfläche nach oben dicht nebeneinander auslegen. Vorsicht, das Karamell ist sehr heiß!
  6. Blätterteig auf die Formen legen und die Ränder vorsichtig mit einem Messer unter die Früchte schieben. Dann im Backofen ca. 20 Minuten backen bis der Teig goldbraun ist.
  7. Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Auf einen Teller stürzen und am besten noch warm mit Cremé Fraiche, Sahne oder Vanilleeis servieren.

Marillen Tarte Tatin IIVanilleeis ist einfach himmlisch auf der noch warmen Tarte – schaut nur, wie es schmilzt…

Marillen Tarte Tatin IV

Weitere Rezepte mit Aprikosen:

Marillenknödel
Marillenchutney
Fischcurry mit Marillen
Lammkarree mit gegrillten Marillen
Gegrillte Marillen mit Ziegnkäse
Marillenstreuselkuchen
Aprikosenmarmelade

Pastéis de Nata – Meine Portugalliebe

Letztens hatte ich in meinem ersten Reisebericht von der Algarve erwähnt, dass ich mich verliebt habe. In eine Süßigkeit. Schockverliebt um genau zu sein. Und ich frage mich, warum ich in den letzten Jahren noch nie wirklich damit in Berührung gekommen bin. Besser ist das, keine Frage. Also für die Waage. Aber eigentlich darf die in diesem Fall kein Wort mitreden. Glücklichsein, ein Rundum-Wohlfühl Gefühl und ein Strahlen in den Augen ist viel wichtiger als der Blick auf die Waage.

Pasteis II

Ich möchte nicht lange drum herum reden. Das Objekt der Begierde nennt sich Pastéis de Nata, zu Deutsch: Vanilletörtchen. Und dieses kann zu jeder Tages- und Nachtzeit, mit oder ohne Kaffeebegleitung bestens vernascht werden!

Warum ich das dann erst jetzt nachgebacken habe? Um ehrlich zu sein, ich weiß es selbst nicht. Hatte ich es doch wahrscheinlich verdrängt und die Waage hatte gesiegt, so im Hinblick auf Bikinisommerfigur oder so.

Pasteis V

Erster Auslöser war dann aber die Behauptung eines portugisischen Landsmannes, dass niemand diese Törtchen richtig nachbacken kann und es die Besten nur in einem bestimmten Café in Lissabon gibt. Nicht mal die „Mama“ könnte das so gut. Pah, wäre doch gelacht! Komme ich doch nicht mal eben in die Hauptstadt des europäischen Westens, backe ich sie eben selbst! Dass dann die aktuelle Lecker Bakery eine Portugal Reihe abgedruckt hat, war dann die letzte Aufforderung für den Gang an den Herd.

Pasteis

Jetzt weiß ich nur nicht, ob das wirklich gut war… Ich sage es Euch, die Dinger sind der Hammer! Ich hätte alle auf einmal essen können! Die Vernunft hat aber gesiegt und die Hälfte wurde eingefrohren. Für den nächsten Kaffee. Also für ähm… Morgen :)

Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spaß beim Nachbacken und Genießen. Ihr werdet beim Biss in das zarte Vanilleträumchen einen imaginären Kurztrip in den Süden machen, ich verspreche es Euch!

Pasteis III

Pastéis de Nata

Rezept aus der Lecker Backery-Special 2014

Zutaten für ca. 12 Stück (bei mir wurden es 20)

1-2 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal

1 TL Butter

2 EL Mehl

1 Vanilleschote

1/2 Milch

1 Zimtstange

270 g Zucker

Salz

5 Eier

Zubereitung:

  1. Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, ca. 10 Minuten ruhen lassen. Muffinbackblech (12 Mulden) fetten. Teig entrollen und Kreise à 10 cm Durchmesser ausstechen. Abschnitte  nochmal zusammenkneten, ausrollen und weitere Kreise ausschneiden. Muffinmulden mit den Teigkreisen auslegen, andrücken und kalt stellen.
  2. Vanilleschote längs einritzen und das Mark mit der Messerspitze herauskratzen. 1 TL Butter, Milch, Zimtstange, Vanillemark und -schote in einem Topf aufkochen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Vanilleschote und Zimtstange entfernen. 2 EL Mehl sieben. Mit 250 g Zucker und 1 Prise Salz mischen. Unter kräftigem Rühren in die heiße Milch rühren. Erneut unter Rühren aufkochen. Masse ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Dann 1 ganzes Ei und 5 Eigelb in die Creme rühren.
  3. Backofen vorheizen (225°C Ober-/Unterhitze oder 200°C Umluft). Vanillemasse in die Teigmulden verteilen. Nach belieben Früchte (z.B. Johannisbeeren) zugeben und im heißen Ofen ca. 12-14 Minuten backen.
  4. Törtchen unbedingt mindestens 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus den Mulden lösen.

 

 

Algarve die Zweite – Städtchenbesichtigung und Restaurantempfehlungen #kunterbuntweissblaugoesalgarve

Wie ich schon im letzten Bericht über meine Tage in Portugal erzählt habe, hatte ich leider nicht die beste Woche für einen Faulenzurlaub am Strand erwischt. Zwar regnete es nur den ersten Tag, aber auch die restlichen Tage war es sehr windig und kühl. Die Sonne lockte mich aber doch immer wieder nach draußen. Was also unternehmen? Die Klippenwanderung war geschafft, dann hieß es Städtchen besichtigen.

Die Altstadt von Faro war mein erstes Ziel. Bislang kannte ich nur den Flughafen der Hauptstadt der Algarve und eine Shoppingmall, wollte aber endlich mal wissen, ob es hier auch ein historisches Zentrum gibt. Das gibt es auf jeden Fall! Man parkt am besten direkt am Hafen und läuft durch die kleinen Gässchen. Viel ist nicht geboten, aber idyllisch ist es.

Faro XII

Der Hafen der Stadt Faro

Faro VII Kopie

Am Hauptplatz vor der Kathedrale

Faro IV Faro III Kopie

Details…

Faro II Kopie

 Die Schönheit von nicht Perfektem

Faro I Kopie

Beim genauen Hinsehen habe ich dann etwas ganz besonderes entdeckt. Ein Gebäude, auf dem 3 Storchennester Drohnen. Könnt ihr sie entdecken?

Faro XI Faro X

 

Faro IIX

Der zweite Ausflug ging dann ins Hinterland. Beim Googeln nach „kleine schöne Dörfer im Hinterland der Algarve“ wurde mir Alte empfohlen. Von meinem Hotel aus war das in knapp 40 Minuten erreicht, aber leider wurde ich etwas enttäuscht. Vielleicht lag es an der Vorsaison, aber hier war alles wie eingeschlafen. Die kleinen Gassen waren schnell abgelaufen, die schönsten Details fotografiert. Wer an dem Dorf zufällig vorbei kommt, kann gerne kurz anhalten, den Kirchplatz und die schöne Aussicht ins Hinterland genießen, sollte aber keine Romantik wie beispielsweise in vielen italienischen Dörfern erwarten. Hier ist doch alles recht verkommen und es fehlt wohl an Geld zur Renovierung.

Alte I

Am gleichen Abend ging es dann noch zur „goldenen Stunde“ nach Silves. Hier war ich sogar schonmal und wollte das Städtchen mit seiner roten, maurischen Burg in der Abendstimmung erleben. Die Lage des malerischen Örtchens ist wunderschön. In mitten großer Orangenhaine und am Fuße des Rio Arade. Man parkt das Auto am besten Mitten der Stadt und läuft an bunten Häusern entlang zum Dorfplatz und der Burg. Ein kleiner Geheimtipp ist das Café Inglês direkt unterhalb der Burg gelegen. Hier gibt es nicht nur sehr leckere Kuchen am Nachmittag und gutes Essen am Abend, sondern auch Livemusik dazu.

Silves I

Restaurantempfehlungen:

Wir hatten für jenen Abend aber in einem anderem Restaurant schon ein paar Tage vorher reserviert und fuhren nach Almancil. Dort aßen wir im Gourmet Natural Restaurant. Wer Fleisch liebt, kommt fast nicht drum herum, das köstliche „Parilla from Uruguay“ zu probieren. Das Ambiente ist wunderschön. Man sitzt in einer Art Innenhof in der Nähe des großen Grills, riecht Holzkohle, trinkt einen kühlen Cocktail zum Aperitif und fühlt sich wie in Südamerika. Die vielfältigen Vorspeisen sind sehr groß und reichen locker für Zwei. Die von uns bestellte Grillplatte mit 4 verschiedenen Sorten Fleisch reichte als Hauptgang auch mehr als genug für drei, statt zwei Personen. Das hausgemachte Eis und ein Portwein zum Abschluss runden den Abend perfekt ab.
Adresse: Apartado 3954; 8135-018 Almancil

Eigentlich hatten wir geplant, in das zum Gourmet Natural dazugehörige Restaurant Parrilla Natural Restaurant zu gehen. Leider war das ausgebucht. Ein kurzer Abstecher dort hin und ein Blick auf die Karte versprach aber auch nur Gutes. Das nächste Mal probieren wir sicherlich dieses etwas moderner gestaltete Restaurant aus.
Adresse: 
EM527, Encosta do Lobo; 8135-855 Almancil, Loulé Algarve

Einen weiteren Restaurant Tipp möchte ich gerne allen Spanferkelliebhabern geben. Ich bin zwar kein großer Schweinefleischfan, aber mein Vater der dieses liebt, schwärmt nur so von dem kleinen aber „Oho“ Spanferkel-restaurant Restaurante Antiquários Dos Leitões. Alle Liebhaber der kleinen Schweinchen sollten unbedingt hier her fahren. Eine Reservierung vorab ist sehr sinnvoll!
Adresse: Estr. Nacional 125; 8100-087 Boliqueime – Loulé

Last but not least mein zweites Lieblingsfischrestaurant nach meiner ersten Empfehlung im letzten Artikel. Das sehr rustikale Retiro do Isca. Eigentlich könnte ich mich hier schon immer an Oliven, dem typischen portugiesischen Käse und Karotten mit Knoblauch vorweg sattessen. Aber ich weiß dass hier die Garnelen mit Knoblauchbaguette zur Vorspeise himmlisch sind. Dass mich dann noch der frischeste Fisch, ausgesucht aus der Vitrine, gegrillt und mit den typischen „Matschkartoffeln“ serviert schier zum platzen bringt, nehme ich gerne in Kauf. Genug Wein dazu und so bin ich schon das ein oder andere Mal sehr sehr glücklich nach Hause gegangen.
Wer nach den Garnelen lieber Fleisch mag, dem empfehle ich die Lammkoteletts vom Grill!
Adresse: Vale Carro Olhos Água; 8200 Albufeira

Damit ihr alles auf einen Blick seht, habe ich eine „Tipps in der Algarve“ Karte auf Googlemaps erstellt.

Ihr habt einen Urlaub geplant, nur leider diesmal nicht nach Portugal und könnt somit nicht viel mit meinen Tipps anfangen? Vielleicht ist Eure Wahl ja Paris, Barcelona, Amsterdam, London oder Rom? Dann schaut doch mal auf www.housetrip.de vorbei! Da geben viele liebe Bloggerkollegen Tipps. Am liebsten würde ich sofort wieder Koffer packen und einfach los :) Wer kommt mit?

Algarve die Erste – Klippenwanderung und Restaurantempfehlung #kunterbuntweissblaugoesalgarve

Juli und August ist Urlaubszeit. Zeit wird es also mal wieder für einen Reisebericht :) Wer den Sommer nicht in deutschen Gefilden genießt, fährt zu dieser Zeit meist unsere europäischen Nachbarn besuchen. Italien, Spanien und Portugal stehen da ganz oben auf der Liste der Lieblingsreiseziele.

Algarve 6

Ich hatte mir dieses Jahr schon im Mai einen Kurzurlaub gegönnt und fuhr ganz spontan in die Algarve. Für die kommenden Wochen steht bei mir leider nichts auf dem Plan, aber nachdem der ein oder andere Bekannte eine Reise in den Westen Europas unternimmt und mich nach Tipps fragt, dachte ich, ich berichte Euch allen einfach ein bisschen was es zu sehen gibt.

Früher war ich fast jedes Jahr dort, doch außer Strand, Meer und Pool interessierte ich mich für relativ wenig. Das kulturelle Highlight war damals die Fahrt zum westlichsten Punkt Europas. Noch gut erinnere ich mich an die „Letzte Bratwurst vor Amerika“ und die enorm hohen Felsen, aber das genügte dann auch schon für ein Kind im Familienurlaub. (Wer es noch nicht gesehen hat, es ist natürlich ein Muss, dieses Cabo de sao Vicente)

Algarve 4

Dieses Jahr entdeckte ich die Algarve aber neu, denn ich stellte fest, dass dieses Stückchen Erde noch einiges mehr zu bieten hat! Ich hatte leider eine ungewöhnlich kalte Woche für diese Jahreszeit erwischt und musste den Bikini größtenteils im Koffer lassen. Was tun also mit der freien Zeit? Ich entschied mich für Rundfahrten ins Hinterland und eine Klippenwanderung.

Eine schöne Route hatte ich im Internet auf Portugal live gefunden und nutzte einen kühlen aber sehr sonnigen Spätnachmittag für diesen Ausflug.

Algarve 2

Der Zeitpunkt war perfekt! Das Licht zum Fotografieren ein Traum, die Landschaft beeindruckend. Zudem fand ich so viele Details auf dem Weg, dass ich es fast gar nicht mehr bei Helligkeit zurück schaffte. Mein Glück! Denn ich hatte so großen Hunger, dass ich nicht lange überlegte und in das traditionell portugiesische Restaurant O Algar direkt beim Parkplatz einkehrte. Dachte ich erst in einer Touristenabsteige gelandet zu sein, wurde ich beim Essen eines besseren belehrt. Es war köstlich! Vorweg eine gigantische Garnelenpfanne, dann frischer Fisch vom Grill mit Gemüse und dazu ein leichter Vinho Verde. Ein Muss für jeden, der in Bengali vorbei kommt!

Algarve 3

Algarve XII

Algarve IV

Algarve 5

Algarve III Kopie

Algarve V

Algarve XV

Algarve 1

Algarve I

Welche Städtchen ich an den anderen Tagen besucht habe und welcher Süßigkeit ich seit diesem Urlaub verfallen bin, verrate ich Euch in den nächsten Tagen.