Archiv für den Monat September 2014

Rezept: Karotten-Ingwer-Suppe aus dem Thermomix

Premiere! Liebe Leserinnen und Leser, ich präsentiere heute eine Premiere :)

Folks, ich habe es getan und dann lange überlegt ob ich Euch davon erzähle. Ich habe eine Karotten-Ingwer-Suppe gekocht. Einige werden sich jetzt gleich wundern: Amelie kocht Karottensuppe? Niemals! Sie hat doch immer gesagt, das mag sie nicht…
Ja, auch das war eine Premiere. Aber die noch viel erwähnenswertere war die Benutzung eines Thermomix dazu. Und deswegen habe ich so lange überlegt.

Karotten Suppe III

Der ein oder andere Foodie oder Küchenmaschinen interessierte Mensch hat sicherlich mitbekommen, dass es seit Anfang September einen neuen Thermomix gibt. Nichts ungewöhnliches, dass Produkte gerelaunched werden, aber dass dieser Relaunch bei einem Küchengerät genauso geheim gehalten wird wie die Erscheinung eines neuen Appleprodukts sorgte für viel Wirbel und auch Ärger. Viele sind verärgert, weil sie sich kurz vorher erst „den Alten“ zugelegt haben oder verurteilen grundsätzlich die Kommunikationsstrategie von Vorwerk. Ich als Kommunikationsmensch finde dieses Vorgehen ja gar nicht mal so schlecht. Das Küchengerät gewinnt an Aufmerksamkeit. Schlechte PR ist auch PR. Und dem Googleranking schadet es auch nicht.

Ein wenig doof geguckt habe ich aber schon, als ich die Präsentation des neuen Geräts sah und den Link an meine Mutter weiterschickte. Sie war damals nämlich seit 3 Wochen stolze Besitzerin des Vorgängermodells und lud mich postwendend ein, das gute Stück nun endlich einmal gemeinsam auszuprobieren.

Karottensuppe I

Wie ich letztens schon erwähnt hatte (HIER), bin ich (bislang) kein großer Fan von Küchenmaschinen und finde schnippeln und Co bisweilen sogar entspannend. Aber für ein schnelles Süppchen aus dem Allroundgerät bin ich dann doch auch zu haben. So haben Mutter und Tochter nämlich auch bei einem nur kurzen Heimatbesuch Zeit für eine schnelle Fotoschau der letzten Zeit oder einer kurzen Spazierrunde mit dem Hund.

Die Vorteile des Thermomix sehe ich seither auch teilweise ein und muss sogar zugeben, dass ich sehr gespannt bin, wie sich das gute Ding im nächsten Frühjahr bei der Zubereitung von Sauce Hollandaise für den geliebten Spargel macht. Und ja, auch Plätzchen- und Hefeteig werde ich ihn mal zubereiten lassen. Und wenn ihr mögt, teile ich Euch meine Erfahrungen mit, ja?

Jetzt aber genug der langen Einführungsworte, los geht’s an den Rührtopf. Heute gibt’s das Rezept für eine Karotten-Ingwer-Suppe für kalte Herbstage. Lasst es Euch schmecken!

Karotten Suppe II

Karotten-Ingwer-Suppe

Zutaten für 4 Portionen

300 g    Karotten

30 g    Butter

1 Zwiebel

2 cm dickes Stück frischer Ingwer

400 g    Wasser

200 g    Milch

1 Brühwürfel

Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

  1. Zwiebeln in Stücke schneiden, 4 Sekunden/Stufe 4 hacken.
  2. Butter dazugeben, Varoma Stufe 2 Minuten/Stufe 2 andünsten.
  3. Karotten und Ingwer (jeweils in Stücke) dazugeben, 8 Sekunden/Stufe 3.
  4. Restliche Zutaten hinein geben, 10 Minuten/100°/Stufe 4 kochen.
  5. Zum Schluss ca. 10-20 Sekunden/Stufe 10 pürieren. Evt. mit Sahne abschmecken und servieren

Leberkäsesalat zur 5. Münchner Jahreszeit

Die fünfte Jahreszeit Münchens ist in vollem Gange – „O’zapft“ is seit Samstag und alle pilgern auf die Theresienwiese. Ich war auch schon gleich mit von der Partie und nutzte ein paar wenige Sonnenstrahlen um den ersten Tag mit einem Spaziergang zu beginnen. Den Rest des Wochenendes waren die Zelte aber besonders beliebt, da uns der Wettergott nicht gut gesonnen war. So war ich ganz froh, am Sonntag an einem trockenen Plätzchen im Schützen Festzelt meine erste Mass zu genießen.

Leberkäsesalat III

Ganz untypisch für einen Foodie habe ich aber nur ein wenig am Brotzeitbrettl genascht und ansonsten ganz nach der Devise „des bissl was I ess, kann I auch trinken“ auf ein Hendl verzichtet.

Leberkäsesalat IV

Heute ist Wiesn frei aber ich gönne mir trotzdem ganz „weißblau“ einen feinen Leberkässalat auf Radi- und Radieschen Carpaccio. Wollt ihr auch?

Na dann bitte nachmachen!

Leberkäsesalat I

Leberkäsesalat auf Rettich-Carpaccio

Rezept aus dem Lust auf Genuss Magazin 2/2009

Zutaten für 4 Portionen

1 Winterrettich; ca. 400 g

4 – 6 Radieschen

Salz

1 Stange Lauch

1 Bund Schnittlauch oder 1 Kästchen Kresse

200 g Leberkäse in dünnen Scheiben

1 TL scharfer Senf

2 TL süßer Senf

1/2 TL gemahlenen Kümmel

1/2 TL Korriander

1/2 TL Pfeffer

1 EL weißen Essig

2 EL saure Sahne

3 EL Rapsöl

Zubereitung:

  1. Rettich schälen, Radieschen putzen, waschen, beides auf einem Gurkenhobel in dünne Scheiben hobeln. Mit etwas Salz mischen und ziehen lassen, bis die übrigen Zutaten vorbereitet sind.
  2. Lauch waschen, putzen, mit Grün in ca. 5 cm lange Stücke scheiden. Diese einmal längs halbieren, dann längs in dünne Streifen schneiden. Etwas Salzwasser aufkochen, Lauch in ca. 1 Minute bissfest kochen. Kalt abschrecken, abtropfen lassen.
  3. Schnittlauch abbrausen, trockenschütteln und in feine Röllchen schneiden. Oder die Hälfte der Kresse aus dem Kästchen schneiden. Leberkäse in ca. 1 cm breite Streifen schneiden.
  4. Beide Senfsorten mit Gewürzen, Essig, saurer Sahne und 1 EL Öl gut verrühren. Schnittlauch/Kresse, Lauch und Leberkäse untermischen und abschmecken.
  5. Rettich und Radieschen abtropfen lassen, vier große flache Teller dachziegelartig damit belegen. Mit dem restlichen Öl beträufeln. Leberkäsesalat in der Mitte verteilen und mit Kräutern garnieren.

Leberkäsesalat II

Wiesn Vorfreude in Bildern

Ich überlege und plane… und verplane… und verschiebe… Irgendwie ist alles ganz „kunterbunt“ derzeit in meinem Kopf was den Blog betrifft. Es entstehen Gerichte, einige Events wurden besucht und die Wiesn steht vor der Tür und ich wollte doch so viel schon verbloggt haben. Aber es klappt einfach nicht. Und deswegen kommt heute einfach mal etwas ganz spontan.

Wiesn Vorfreude VII

Ich hatte heute einen zauberhaften Tag in meiner wunderschönen Lieblingsstadt und habe das alles in Fotos festgehalten. Klar, oder? ;)
Zum einen mit der großen Kamera, am Ende jedoch einfach nur noch mit dem Iphone. War mir doch schlichtweg das große Ding zu unbequem für einen spontanen Spaziergang. Aber allein mit dem mobilen Endgerät wurden über den Tag hinweg 136 Fotos geschossen. Und von eben diesen letzten Bildern möchte ich Euch ganz schnell welche zeigen.

Wiesn Vorfreude V

 

Wiesn Vorfreude VI

Ich dachte mir nämlich eben beim Verzehr meines Leberkäsesalats auf Radi-und Radieschen Carpaccio (Rezept folgt bald!) und mit Helene Fischers „Atemlos“ im Hintergrund, ich bereite Euch auch etwas Vorfreude auf die Wiesn, hab die ja nicht für mich allein gepachtet ;)

Wiesn Vorfreude III

Wiesn Vorfreude IV

Der spontane Abendspaziergang war die perfekte Idee, um sich eigentlich verbotener maßen hinter die Absperrungen auf das Wiesn Gelände auf der Theresienwiese zu mogeln. Hatten die Securities wohl schon Feierabend. Neben einem tollen Blick auf die Bavaria und dem Zuschauen der vielen Handwerker rund um die Fahrgeschäfte, Zelte und Co hatten wir die Gelegenheit, eine nette Wiesn-Herzl-Budenbesitzerin kennenzulernen. Meine liebe Freundin Anja und ich erfuhren dabei alles rund um den 30jährigen Stand, die Trends des Jahres, die Preisgestaltung der Herzl und die Lieblingssprüche von Frau Franz selbst. Solche Begegnungen freuen mich immer ganz besonders. Das ist das reale Leben. Schön wenn man es einfach auf sich zukommen lässt!

Wiesn Vorfreude

Und wir zwei Ladies freuen uns schon jetzt unglaublich auf das diesjährige Oktoberfest. Große Wiesn Liebe hier!

Wiesn Vorfreude II

Und ihr? Auch schon voller Vorfreude? Wer ist dieses Jahr auch mit am Start? Reist jemand von Euch extra in die Landeshauptstadt? Wo kauft ihr am liebsten Eure Herzl? Hachja… Fragen über Fragen…

Mir bleibt für heute nur schonmal zu sagen: Auf eine friedliche Wiesn!

Wiesn Vorfreude IIX

Ab Samstag natürlich im Dirndl ;)

Der Zwetschgenkuchenklassiker: Datschi

Die Zwetschgensaison ist in vollem Gange! Und wie ich bei meinem Zwetschgen Huhn mit Risotto schon gesagt hatte, gibt es ein paar Klassiker, die immer aus dieser Herbstfrucht gezaubert werden. Heute im Programm: Zwetschgendatschi!

Datschi IV

Ich wundere mich jedes Jahr auf’s Neue, dass bei den Bäckern die Zwetschgensaison gefühlt gleich nach der Erdbeersaison beginnt und schon ab Juli Datschis in der Auslage liegen. Woher haben die denn die Früchte? Wahrscheinlich eingefroren vom Vorjahr.

Ich beginne die Datschisaison für mich gerne mit den frischen Früchten und ziehe sie lieber noch etwas weiter hinaus und verarbeite dann erst gefrorene Zwetschgen.

Datschi II

Für Euch stelle ich heute meinen Klassiker mit Mürbteig, dessen Rezept sich über Generationen hinweg übertragen hat, auf den Sonntagskaffeetisch. Der kommt immer gut an! Reife süß-säuerliche Frucht trifft auf buttrigen Teig und knusprige Streusel. Für mich ist der Zimt im Teig Pflicht. Und am besten auch noch oben drauf als Zimt-Zucker!

(Für die abgebildete kleinere, längliche Kuchenform habe ich nur die Hälfte der Zutaten verarbeitet. Ich finde diese Kuchenform einen coolen Hingucker!)

Lasst es Euch gut gehen!

Datschi III

 Zwetschendatschi

Zutaten für 1 Backblech

ca. 2 kg Zwetschgen

etwas Semmelbrösel

 Zutaten für den Mürbteig

100 g  Zucker

200 g  kalte Butter

300 g  Mehl

1 Ei

Prise Salz

abgeriebene Zitronenschale nach Geschmack

Zutaten für die Streusel

 60 g Rohrzucker

60 g weiche Butter

90 g Mehl (Typ 550)

Prise Salz

evtl. etwas Zimt ( je nach Geschmack)

 Zubereitung:

  1. Für die Zubereitung des Mürbteigs alle Zutaten zügig zu einem Teig verarbeiten und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Zwetschgen waschen und entsteinen.
  3. Für die Streusel: Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Fingern zu krümeligen Streuseln vermengen – Nicht kneten!!!
  4. Nach 30 Minuten Mürbteig gleichmäßig auf dem Backblech ausrollen und Semmelbrösel darauf verteilen (verhindert das durchweichen des Teiges). Den gesamten Teig mit einer Gabel großzügig einstechen (damit der Dampf  beim backen entweichen kann). Nun die Zwetschgen auflegen und zum Schluss die fertigen Streusel darüber geben.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei etwa 180 Grad 30-35 Minuten backen.
  6. Der Datschi kann noch lauwarm oder abgekühlt mit Zimt-Zucker bestreut und/oder Zimtsahne genossen werden.

Zwetschgen Huhn mit Risotto

Nach den Marillen kommen die Zwetschgen. So ist das zumindest bei mir. Hab ich mal alle Favoriten mit der gelben Hochsommerfrucht gekocht und verbacken, wechseln die Hauptfarben am Marktstand sowieso von Gelb auf Lila. Die Zwetschen sind da – der Spätsommer somit auch!

Zwetschgenwochen

Auch hier habe ich meine Klassiker, die ich immer wieder mache. Marmelade und Datschi zum Beispiel. Wo mir soeben auffällt, dass ich selbige noch gar nicht auf dem Blog vorgestellt habe… Das muss bald geschehen!

Aber jetzt gibt es erstmal etwas Neues! Für mich war es gleich mehrfach eine Premiere. Nicht nur die Kombination ansich, sondern auch die Zubereitung mit dem Hauptakteur. Noch nie habe ich einen Gockel im Ganzen verarbeitet. Ich gestehe es reumütig!

Huhn VI

Doch letztens war es dann soweit. Ich kaufte ein ganzes Huhn, Zwetschgen und Risottoreis um das heutige Rezept zu kochen. Woher ich es habe? Tjaaaa, das ist ja auch so eine Geschichte… Von wegen, ich koche alle Favoriten mit Marillen und erst danach geht die Zwetschgensaison los… Ein Rezeptfavorit aus dem Internet (leider habe ich nur noch den Ausdruck und die URL vergessen) hat es dieses Jahr nämlich leider nicht geschafft von der Liste gestrichen zu werden. Aber das Gute ist, dass man Marillen und Zwetschgen ja eigentlich für viele Dinge gleichwertig nutzen kann. Und wenn man statt Aprikosen auch Zwetschgen in Quarkknödel packen kann, gehen diese sicherlich auch unter die Haut eines Hähnchens, dachte ich mir. Try and error ist ja sowieso meist meine Devise.

Huhn VII

Wie immer las ich mir vor dem Einkauf nur die Zutatenliste durch. Das ist wirklich immer so. Ich sehe ein Rezept vom Titel her, lese kurz durch, was die Zutaten sind, male mir dann den Geschmack im Kopf aus und entscheide ob mir das schmeckt oder nicht. Wenn ja, werden die Zutaten eingekauft und erst dann lese ich, wie die Zubereitung im Rezept angegeben ist. So oft ist das ein Faux Pax. Denn manchmal braucht man eine Vorbereitungszeit von vielen Stunden oder muss gewisse Dinge gar „über Nacht ziehen“ lassen. Doof, wenn man JETZT Hunger oder sogar Gäste hat. Meint ihr, ich würde mir das merken und für die Zukunft lernen? Ne. Wahrscheinlich koche ich unteranderem auch deswegen so ungern nach Rezept und lieber frei Schnauze.

Huhn II

Jetzt bin ich vom Thema abgeschweift. Entschuldigt. Was ich sagen wollte: das Rezept sagte mir, ich solle das Huhn mit rohem Risottoreis füllen und dann nach erstem Anbraten auf dem Herd im Ofen fertig garen.
Das kann gar nicht funktionieren, dachte ich mir. Der Risotto braucht doch unendlich viel Wasser um gar zu werden! Aber wollen wir mal nicht klüger sein und machen es genau so wie in dem Rezept angegeben liebe Amelie.

HuhnZumindest bereitete ich das Huhn so zu und rührte nebenbei ein Risotto meiner Art um im Falle einer falschen Rezeptangabe trotzdem noch eine Sättigungsbeilage servieren zu können.

Um es abzukürzen. An jenem Abend aß ich ein hervorragend saftiges Zwetschgenhuhn mit selbstkreiertem Zwetschgenrisotto begleitet von einer sündig leckeren Weinsoße. Zudem fand ich wieder einmal heraus, dass ich meiner Erfahrung doch trauen darf und nicht jedes Rezept, das man liest, auch wirklich gelingen muss und man besser einen Plan B in der Tasche hat.

 

Huhn III

Was also mache ich jetzt mit der Angabe in meinem Rezept für Euch. Lasse ich Euch das Huhn trotzdem mit dem Reis füllen und zusätzlich ein Risotto machen oder empfehle ich eine andere Fülle die ich selbst noch nicht ausprobiert habe?

Ich würde vorschlagen, ich schreibe das mal so nieder, wie es schlussendlich gut geschmeckt hat und vielleicht weiß ja jemand von Euch DIE perfekte Fülle, die man dann auch nicht weg werfen muss. Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Huhn V

Zwetschgen Huhn mit Zwetschgen Risotto

Zutaten für 2-4 Portionen

1 Huhn, ca. 1 – 1,2 kg

500-800 g Zwetschgen

6 Portionen Risottoreis

1 kleine Zwiebel oder Schalotte

125 ml Sahne

120 ml  Weißwein

ca. 1 l Gemüsebrühe

2 EL Butter

Salz und Pfeffer aus der Mühle

Öl zum Braten

 

Zubereitung:

  1. Das Huhn waschen und trockentupfen. Zwetschgen waschen, halbieren und vom Stein befreien. 12 Hälften zur Seite legen, den Rest in kleine Würfel schneiden. Zwiebel klein würfeln. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.
  2. Vom Huhn die Unterkeulen einschneiden; mit einem Suppenlöffel oder den Händen die Haut der Brust vom Fleisch lösen und 6 Zwetschgenhälften zwischen Haut und Brustfleisch schieben. Dann so viel Risottoreis in das Huhn füllen bis es ganz gefüllt ist. Mit einem Zahnstocher verschließen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Unterkeulen und Flügel mit Alufolie umwickeln. In einer Pfanne das Öl erhitzen, das Huhn einlegen und anbraten; danach im Backrohr 1 Stunde braten. Nach 45 Minuten die restlichen 6 Zwetschgenhälften mit zum Huhn in den Bräter geben und mitgaren.
  4. In der Zwischenzeit die Zwetschgen und Zwiebelwürfel mit dem restlichen Risottoreis mischen und kurz in Öl anbraten. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Dann unter ständigem Rühren die Gemüsebrühe nach und nach zugeben und so lange garen bis das Risotto den richtigen Biss hat. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und einem Stück Butter abschmecken.
  5. Nach der Einstündigen Garzeit, das Huhn und die Zwetschgen aus dem Backrohr nehmen und warm stellen. Den Bratensaft mit Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Dann die Sahne zugeben und die Sauce reduzieren lassen; mit Salz und Pfeffer würzen und passieren.
  6. Zum Schluss, das Huhn in 2-4 Portionen teilen und mit dem fruchtigen Risotto auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit der Sauce umgießen und die gegarten Zwetschgen dazu drapieren.

Weinempfehlung:

Zu diesem saftigen Huhn mit den fruchtigen Zwetschgen trank ich einen Grünen Veltliner Höhlgraben 2013. Der Klassiker vom Weingut Malat aus dem Kremstal passt mit seiner typischen Veltlinerwürze, der finessenreichen Säurestruktur und der Fruchtigkeit im Nachgang gut in die Soße, zum Ablöschen im Risotto und vollendet das Gericht mit einem kräftigen, puren Schluck aus dem Glas. Gerne darf der Rest der Flasche auch zum Ausklang des Abends genossen werden.