Archiv für den Monat Dezember 2014

2014 ist gleich rum… Ein kleiner Jahresrückblick!

Überall Jahresrückblicke. Das Fernsehen beschäftigt sich ja schon seit Wochen damit, auf Facebook kann man sein „tolles Jahr“ präsentieren, Instagram Slideshows sind wie Daumenkino mit eigenen Fotos und auf den Blogs wird auch überall rekapituliert.

Jahresrückblick

Ich hatte nun eben auch angefangen, über das kunterbuntweissblaue Jahr zu schreiben und stellte schnell fest, puh, das wird ein langer, viel zu emotionaler Artikel… Das möchte ich Euch eigentlich ersparen, denn heute heißt es feiern!

Und ab morgen ist ein neues Jahr! Da soll man vergangenes zurück lassen und sich auf das Kommende konzentrieren! Let’s do so!

Ich wünsche Euch einen grandiosen Jahresausklang mit ganz viel Spaß, guten Drinks und köstlichem Essen! Lasst es krachen!

Eure Amelie!

RückblickUnd für diejenigen, die doch ein bisschen gucken möchten, ein paar Bilder dieses ereignisreichen Jahres :)

Januar 2014…

Bay Hof IIX

Ein grandioses Essen im Atelier…

Allgäu VIAusflug in der Heimat

Februar 2014…

 

Lachstatar IILachstatar

März 2014…

Rosenmontag VWeißwurstfrühstück

Orangentorte VIBlutorangentorte

April 2014…

Smoothie VGreen Smoothie

Alberobello IV

Ein Reisebericht über Apulien

Mai 2014…

Erdbeerrolle III

Erdbeerrolle

Pfeffer V

Spargelsalat

Juni 2014…

Martin Schönleben VI

 

Wie backe ich eine Schwarzwälderkirsch Torte – ein Video

Pflanzerl VI

Fleischpflanzerl

Erdbeer Hugo II

Erdbeermarmelade

Gegenlicht I

Sommerblumen

Tramin VI

Lunch im Tramin

Spargelpfanne V

Spargelpfanne

Juli 2014…

Marillenwochen

Marillenknödel I

Marillenknödel

Marillen Tarte Tatin

Marillentarte

Marillenziege VII

Gegrillte Marillen

Lambchops II

Lammkarree

Algarve 5

Reisebericht aus Portugal

Jo Curd V

Johannisbeer Curd

August 2014…

Himbeerkuchen VI

Himbeerkuchen

SmeetsM

Büffelmozarella mit Feige und Co

Soave XIII

Eine Reisebericht aus Soave

September 2014…

Wiesn VI

Wiesn…

Buch Theresa

Ein Buchprojekt

IFA IX

IFA…

Huhn VI

Ein Zwetschgenhuhn

Oktober 2014…

Topfenschmarrn V

Topfenschmarrn

Leberkäsesalat III

 

Leberkäsesalat

Esszimmer II

Ein Dinner im Esszimmer…

November 2014…

 

Kürbis Bete IVEin Herbstmenü…

Vietnam Jahresrückblick

Eine Abenteuerreise durch Vietnam

Dezember 2014…

Plätzchencollage

Vieles aus der Weihnachtsbäckerei…

Christmasparty VII

 

Kunterbuntweissblau im NDR

Vielen Dank an Alle, die dieses kunterbuntweissblaue Jahr so schön gemacht haben!

 

Knäckebrot und Blaubeersenf selbstgemacht – PAMK Knuspern die Zweite

In meinem ersten PAMK – Knuspern Post habe ich von meinen süßen Leckereien aus dem #esknuspertuntermweihnachtsbaum Päckchen berichtet – Stollenkonfekt und Whisky Busserl. Doch es sollte auch etwas salziges unter dem Baum von Petra und Michael vom Blog immerwiedersonntags geben, dachte ich mir.

PAMK_2014_IV

Um Weihnachten herum gibt es sowieso so viel Süßes, da freut sich der Gaumen auf was pikantes. Nun, was verschickt man, das ganz besonders knuspert? Sofort kam mir selbstgemachtes Knäckebrot in den Sinn. Ich hatte das zwar bislang noch nie gemacht, aber probieren geht ja bekanntlich über studieren! Eingetippt bei Google, gab es auch gleich ein paar interessante Treffer. Ich entschied mich für die Variante des Skurrile Geschenke – Blogs und sollte es nicht bereuen! Eine so simple Geschichte, die so lecker ist und auch ordentlich was hermacht :) Jeder, dem ich davon erzählte, schaute mich verdutzt an und fragte „Wieee, du machst das selber?“.

PAMK_2014_VI

Im Endeffekt sind es viele, viele nahrhafte Grundzutaten, die zu einem festen Teig geknetet und auf ein Blech ausgerollt, dort dann sehr heiß gebacken werden und dann gut auskühlen sollten. Ich hab mir sagen lassen, dass beim Auspacken des Pakets schon ein erstes Knäckebrot komplett vernascht wurde…

PAMK_2014_V

Selbstgemachtes Knäckebrot

Rezept von Skurrile Geschenke

Zutaten:

250 g frisch gemahlenes Dinkelmehl (alternativ: Weizen)
250 g Dinkelflocken (alternativ: Haferflocken)
50 g geraspelte oder gehackte Mandeln
50 g Leinsamen
50 g Sesam
200 g gemischte Kerne (Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Kürbiskerne etc.), alternativ: 200 g gemischte Nüsse
6 EL gutes Olivenöl
2 TL Meersalz
400 ml Wasser

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Danach Öl und Wasser dazugeben und so lange rühren, bis das Mehl zu Teig geworden ist und sich eine homogene Masse ergibt.
  2. Diesen Teig nun auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und eventuell mit einem kleinen Nudelholz ausrollen. Der Teig sollte nach dem Ausrollen eine Dicke von ca. 5 mm haben.
  3. Anschließend wird der Teig im auf 250°C vorgeheizten Backofen 7 Minuten gebacken. Danach auf 200°C zurückschalten und ca. 20 – 25 Minuten fertig backen.
  4. Nach dem Backen das Knäckebrot an der Luft abkühlen lassen und anschließend in die gewünschte Größe brechen. Das fertige Brot sollte nicht in einer luftdichten Dose aufgehoben werden.

PAMK_2014_IV

Das Knäckebrot lässt sich super vorbereiten und aufheben und passt zu Allerei. Ob pur, belegt mit Wurst, Käse oder Aufstrichen. Damit’s für meine PAMK Päckchen Empfänger da kein zu lange Überlegzeit gibt, habe ich ihnen gleich etwas mitgeliefert – die zweite pikante Kleinigkeit: Blaubeer-Senf.

Das Rezept hatte ich vor ein paar Jahren in einem Spezial Lecker Christmas Heft gefunden und wollte es schon ewig einmal ausprobieren. Wenn nicht jetzt, wann dann :)

So mixte ich alle Zutaten zusammen, wunderte mich erst über die sehr flüssige Konsistenz, wurde nach einer Nacht im Kühlschrank aber positiv überrascht. Die Senfkörner haben ihre Schärfe entfaltet und entwickelten mit der Fruchtigkeit der Beeren, dem Zucker und dem Essig eine tolle Symbiose. Hervorragend für Salatsaucen oder auch zum Fondue.

PAMK_2014_II

Selbstgemachter Blaubeersenf

Rezept aus Lecker Christmas

Zutaten für zwei mittelgroße Gläser

100 g Senfkörner
200 g Tiefkühl Blaubeeren
80 ml Obstessig
5 EL Apfelsaft
1 TL Salz
100 g Zucker

Zubereitung:

  1. Beeren auftauen lassen. Senfkörner portionsweise im Universalzerkleinerer fein mahlen.
  2. Beeren pürieren und mit Obstessig, Apfelsaft, Salz und Zucker verrühren. In saubere Gläser füllen, verschließen und kaltstellen.

PAMK_2014_I

 

Stollenkonfekt – PAMK Knuspern die Erste

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei. Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Fest und ein paar genussvolle Tage!?

PAMK_2014 VI

Vielerorts wurde geschlemmt, entspannt und geschenkt natürlich. Bei meinem Weihnachtsgruß an alle habe ich ja schon einen kleinen Vorgeschmack gegeben, was ich diesmal aus meiner Küche verschenkt habe. Zumindest das, was vor Heilig Abend schon öffentlich gezeigt werden durfte :) Die liebe Familie wurde nämlich noch mit drei verschiedenen Pfeffersorten aus Vietnam, frischem vietnamesischen Kaffee, den obligatorischen gebrannten Mandeln und einem sahnigen selbstgemachtem Baileys (Rezepte HIER) beschenkt. Mal ganz abgesehen von einer prall gefüllten Plätzchendose mit unter anderem Vanillekipferl, Haselnusstalern und veganen Zitronenplätzchen.

Merry X-Mas

Doch nicht nur die Liebsten in der Heimat wurden mit Köstlichkeiten aus meiner Küche beglückt… Nein, dieses Jahr hieß es in ganz Deutschland wieder: backen, kochen und liebevoll verpacken damit es bei vielen ganz doll #knuspert unter’m Weihnachtsbaum. Natürlich musste ich wieder dabei sein, als das Post aus meiner Küche Team dazu aufforderte. Und es hat mächtig Spaß gemacht! Heute möchte ich Euch meine süßen Leckereien vorstellen. Zum einen habe ich Whisky Busserl als auch Stollenkonfekt mit ins Paket gepackt.

PAMK_2014 I

Das Busserl Rezept habe ich Euch schon HIER verrraten, das Stollenkonfekt gibt es heute. Falls noch ein paar Backutensilien von der Vorweihnachtszeit übrig sind oder ihr schonmal Ideen für’s nächste Jahr sammelt, here we go!

PAMK_2014 V

Stollenkonfekt

Rezept von Josef Schalber aus „Wir in Bayern“

Zutaten:

Läuterzucker
35 ml Wasser
30 g Zucker

Fruchtmischung
125 g Orangeat, klein gewürfelt
100 g Mandelstifte
200 g Sultaninen oder Rosinen
60 ml Läuterzucker (Zubereitung s. o.)
30 ml Rum

Teig
125 g kalte Butter
125 g Puderzucker
5 g Salz
5 g Stollengewürz
3 Eier, Größe M
250 g Magerquark
500 g Mehl, Typ 550
20 g Backpulver
Fruchtmischung (Zubereitung s. o.)

Zubereitung Läuterzucker:

Zucker und Wasser aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und auskühlen lassen. Am besten am Vortag herstellen!

Zubereitung Fruchtmischung:

Mandelstifte in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht rösten. Alle Zutaten der Fruchtmischung mit Läuterzucker und Rum in einer Schüssel ansetzen, verschließen und mindestens 12 Stunden ziehen lassen.

Zubereitung Teig:

Kalte Butter, Puderzucker, Salz und Stollengewürz verkneten. Nach und nach Eier und Magerquark in den Teig einarbeiten. Mehl und Backpulver mischen und ganz wichtig: 2-mal sieben. Erst dann unterkneten. Mit einer Küchenmaschine dauert das ca. 5–6 Minuten. Knetet man den Teig mit den Händen, sollte man sich 10 Minuten Zeit dafür nehmen. Danach den Teig für 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Nach der Teigruhe Fruchtmischung vorsichtig unterkneten und den Teig auf ca. 8 mm Stärke auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einem Sternausstecher Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Restlichen Teig wieder zusammenkneten, wiederholt ausrollen und Sterne ausstechen. Vorgang wiederholen, bis der Teig verbraucht ist. Stollen-Sterne bei 180 Grad Umluft für ca. 14-16 Minuten backen.

PAMK_2014 IV

Was es pikantes im Päckchen gab lest ihr bald HIER und das Hochprozentige gibt es HIER zum nachmachen.

Frohe Weihnachten!

Liebe treue Leser,

ich wünsche Euch ein wunderschönes, besinnliches und genussvolles Weihnachtsfest! Genießt diesen Abend und lasst es Euch gut gehen!

Weihnachtskarten 2014_15.12.

Ich verpacke eben noch meine letzten Geschenke, bringe bei lieben Freunden das ein oder andere Präsent vorbei und besinne mich dann auf einen gemütlichen Abend!

Merry X-Mas

Knusperpost für Post aus meiner Küche

Es wird groß aufgekocht, so viel sei verraten. Alles weitere berichte ich Euch ganz bald! Ebenso was ich in mein Knusperpaket von der Post aus meiner Küche Aktion gepackt habe. Danke an dieser Stelle an meine Wichtel von immerwiedersonntags, ich habe mich sehr über Euer Päckchen gefreut!  Da konnte ich nämlich nicht warten, bis es unter den Christbaum kommt ;)

Alles Liebe, Eure Amelie

Whisky Busserl als Weihnachtsplätzchen und mein Whisky Jahr 2014

Hochprozentige Küsse zu Weihnachten? Nehm ich! Verpackt mit einem Seelenschmeichler, genannt Schokolade? Perfekt! Ist Weihnachten doch das Fest der Liebe mit vielen Umarmungen, Seelenstreicheleien, Geschenken UND gutem Essen. Ich finde also: Jeder sollte so ein Whisky Busserl haben! Und deshalb gibt es heute das Rezept zum Herstellen von gaaanz vielen davon. Denn nur wer Glück, äh, Liebe, teilt, bekommt sie vielfach zurück. Ran an die Rührschüsseln die Damen und Herren! Und wer mag, liest mal, wie ich mich an dieses braune Gold herantastete…

Whiskeyplätzchen II

2014 das Whisky Jahr für kunterbuntweissblau

Genug gesülzt… Amelie macht etwas mit Whisky? Das Getränk, das sie früher nie mochte? Ja. Ich tue es. Und zwar weil 2014 für mich das Whisky Jahr war. Ich wurde zu einigen Whisky Tastings eingeladen und wunderte mich immer wieso. Ich und dieses braune hochprozentige Getränk? Bislang kannte ich es nur aus miserablen Mixgetränken mit billigem Fusel aus der Bauerndisco (verzeiht den Ausdruck, aber es ist doch so ;) ) oder von Männerabenden im Tabacco in München, an denen ich still beisitzen durfte und meinen Sahnecocktail trank.
Mir war der billige Mixgetränk – Fusel immer zu scharf und das, was die Herren da nippten, roch mir schon aus 2 Metern Entfernung zu torfig.

Whiskeyplätzchen III

Erster Versuch mit Glenmorangie

Aber ich ging trotzdem gespannt zu den Tastings. Glenmorangie war für mich eigentlich die beste Einstimmung. Ich durfte mich sogar damals selbst am blenden versuchen und hatte dann den Lasanta als meinen Favoriten auserkoren. Eine Flasche für zu Hause hatte ich aber trotzdem nicht zugelegt.

Zweiter Versuch mit Ardbeg

Bald darauf durfte ich Ardbeg verkosten. Ich erinnere mich noch an einen sehr gediegenen Abend in der dunklen, ehrfürchtigen Bar Gabanyi. Amelie, fast ganz allein unter Männern. Und ich war etwas verloren, das gebe ich offen zu. An diesem Abend mochte mir der tolle schottische Whisky einfach nicht so ganz schmecken obwohl wir doch solch tolle Tropfen verkosteten.

Ich hatte dem Whisky abgeschworen. Dachte, das wird nie was zwischen uns. Bis mich eine erneute Einladung erreichte und ich Dimple kennenlernen sollte.

Whiskeyplätzchen V

Dimple Whisky

Soll ich es nochmal wagen? Ich tat es und erlebte einen tollen Abend mit Dimple. Bald werde ich mal genauer darüber berichten, aber heute, um die Geschichte zu Ende zu bringen: 2014 lernte ich Whisky kennen und schätzen und freue mich, in bald noch näher kennenzulernen und vielleicht ergibt sich ja da doch noch eine heimliche Liebschaft, wer weiß.

Whisky versteckt in Weihnachtsplätzchen

Und um Türen und Tore zu öffnen versteckte ich Whisky in einer meiner Weihnachtsplätzchen. Ich finde, das hat er verdient.

Zu gut, dass Kerstin vom Blog mycookingloveaffair eine ähnliche Geschichte mit Whisky hatte und diese Plätzchen verbloggte. Ich hab sie nachgemacht und bin begeistert! Schnell, einfach und lecker. Und keine Angst, den Whisky schmeckt man nicht wirklich heraus. Trotzdem gibt er den Busserln eine ganz besondere Note.

Whiskeyplätzchen I

Whisky Busserl

Rezept von mycookingloveaffair

Zutaten für ca. 40 Stück

230g Schokolade (gute Zartbitter)

30g Butter

2 EL Whisky (z.B. The Ardmore Legacy)

150 g Zucker

2 Eier (M)

60 g Mehl

1/2 TL Backpulver

100g Schokoladentropfen, backfeste (Zartbitter)

Zubereitung:

Schokolade in kleine Stücke hacken und mit Butter und Whisky in einem kleinen Topf langsam schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Inzwischen Zucker und Eier hellschaumig schlagen. Dann unter Rühren die Schokoladenmasse vorsichtig einarbeiten. Mehl, Backpulver und Schokoladentropfen unterheben.

Teig mit 2 Teelöffeln auf zwei mit Backpapier belegte Belche verteilen, gute 2cm Abstand zwischen den Keksen lassen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze für 12 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und direkt vernaschen.