Archiv für den Monat Januar 2015

Porridge – mein liebstes veganes Winterfrühstück

Seit einiger Zeit habe ich ein neues Lieblingsfrühstück: Porridge!

Porridge IV

Bis vor nicht allzu kurzer Zeit belächelte ich ja immer diesen „Healthy breakfast“-Trend und lies das Frühstück sowieso meist ausfallen. Also natürlich nur unter der Woche – der ausgiebige Wochenendbrunch ist mir heilig. Und da kommen dann ganz viele leckere Sachen auf den Tisch.

Selbstversuch

Doch ich bin ja neugierig. Mach ich mir halt auch mal so ne komische Schleimsuppe… Mal was warmes im Magen zu früher Morgenstunde… Dachte sich klein Amelie und kaufte artig Haferflocken und Haferkleie. Chiasamen hab ich ja sowieso immer da. (Die mag ich ja im Joghurt ganz gern.) Und dann wurde herumprobiert. Und verfeinert. Und lieben gelernt. Und tataaaaa – hier jetzt also ein großer Porridge Fan!

Ich möchte Euch heute meine Lieblingsvariante vorstellen. Zwar tüftle ich schon an einer neuen Kreation, aber so für den Anfang…

Porridge I

Die Basis

Die Basis sind Haferflocken, Haferkleie, Chiasamen, eine Prise Salz und Wasser. Dann je nach Belieben Milch dazugeben. Mein Favorit ist derzeit Mandelmilch! Die hab ich für mich entdeckt und freue mich, so noch ein weiteres veganes Gericht in den Alltag einbauen zu können.

Beeren gehen bei mir ja immer. Ob frisch oder warm aus dem Topf. Diese und/oder andere Früchte, wie z.B. die super gesunden Granatapfelkerne darüber geben und genießen.

Powerfood wird Lieblingsessen

Wie gesagt, der Selbstversuch ist geglückt! Mehr als gut sogar. Mit etwas warmen und vorallem gehaltvollen im Bauch startet man viel besser an manch grauen, kalten Wintertagen in den Tag. Durch die Chiasamen bekommt man extra viel Power und bleibt länger satt. Für mich also ein perfektes „Rezept für die Figur“. Dieses sucht Zorra von kochtopf.me nämlich derzeit bei ihrem Blogevent.

Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur

Viel Spaß beim Rühren meine Lieben und habt wundervolle Wintermorgende mit diesem leckeren Grundrezept! Wer Ideen und spannende Abwandlungsmöglichkeiten hat, darf gerne berichten. Freue mich über jeden Kommentar!

Porridge III

Porridge mit warmen Früchten

Zutaten für 1 Portion

2 EL grobe Haferflocken
1 EL Haferkleie
1 EL Chia Samen
1 Prise Salz
180 ml Wasser
40 ml Milch oder Mandelmilch
gefrorene Früchte und frische Früchte
gehackte Pistazien
Honig und Zimt

Zubereitung:

  1. Haferflocken, Haferkleie, Chiasamen und Salz mit Wasser aufkochen lassen. Milch zugeben und so lange köcheln, bis es die richtige Konsistenz hat.
  2. In der Zwischenzeit gefrorene Beeren in einem Topf erwärmen, ggf. etwas mit braunem Zucker süßen.
  3. Porridge in einer Schüssel mit Beeren, frischen Früchten, Pistazien, Honig und Zimt garnieren.

Porridge II

Schwedischer Glögg – PAMK Knuspern die Dritte

Der aufmerksame Leser wartet bestimmt schon sehnsüchtig darauf oder denkt sich: Mensch, da fehlt doch noch was aus dem PAMK Päckchen… Richtig, ich habe Euch bislang noch eine Leckerei vorenthalten. Hochprozentig wärmt er von innen, der schwedische Glögg :)

Glögg I

Wie schon berichtet, wollte ich neben süßem Stollenkonfekt, knusprigem Knäckebrot und würzigem Blaubeersenf noch etwas ins Post aus meiner Küche Paket packen. Das momentane Lieblingskochbuch „Theresas Küche – Kochen mit Freunden“ lieferte dafür schnell die passende Idee. Theresa macht nämlich zum Wärmen von Innen gerne mal schwedischen Glögg oder verschenkt ihn an liebe Freunde. So nun auch ich.

Herrlich duftete es in der Küche und ich hätte am liebsten schon morgens um 9, als ich das Gebräu zauberte, ein Becherchen getrunken. Ich patschte mir selbst aber noch schnell genug auf die Fingerchen – nicht so früh schon Alkohol die junge Dame :)

Glögg II

Das, was neben dem süßen Orangen- und Zimtduft übrig blieb, genoss ich dann aber am Abend auf dem Sofa während sich ein Fläschchen samt Mandeln und Rosinen für die Becher schon auf den Weg nach Oldenburg machte.

Ich hoffe es hat geschmeckt und euch warm gehalten, liebe Petra und lieber Michael!

An dieser Stelle sei nochmal gesagt: es hat mächtig Spaß gemacht, auch dieses Jahr beim Post aus meiner Küche Projekt mitzumachen! Danke an die Mädels und AEG, dass ihr das möglich gemacht habt!

Und jetzt ein Prost auf alle!

Glögg III

Schwedischer Glögg

Rezept aus „Theresa’s Küche – Kochen mit Freunden“

Zutaten für 1 Liter:

Schale von 1/2 Biozitrone
1 l trockener Rotwein
8 Kardamomkapseln
5 Gewürznelken
1 Zimtstange
2 Sternanis
Zucker
geschälte Mandeln und Rosinen

Zubereitung:

  1. Die Orange heiß waschen und trocken reiben. Die Hälfte der Schale mit dem Sparschäler abschälen. Die Kardamomkapseln andrücken. Den Wein in einen Topf geben. Kardamom, Gewürznelken, Zimtstange, Sternanis und die Orangenschlae hinzufügen. Den Gewürzwein mindestens 1 Stunde ziehen lassen.
  2. Den Glögg mit den Gewürzen auf 60 bis 70°C erhitzen und mit Zucker abschmekcen.
  3. Einige Mandeln und Rosinen in Gläser verteilen. Den schwedischen Glögg durch ein feines Sieb in die Gläser füllen.

Wer den Glögg verschenken möchte, erhitzt ihn und füllt ihn in sterilisierte Glasflaschen und gibt ein Tütchen Mandeln und Rosinen dazu.

 

Garnelen auf Karottenpüree mit Petersilienvinaigrette und Limettenschaum

Foodblogger sind schon eine komische Spezies. Sie bilden sich manchmal etwas bestimmtes zu Essen ein und dann muss es sofort her. Grundsätzlich sollte das ja in einer Großstadt wie München machbar sein, wo es überall alles zu kaufen gibt. Dumm nur, wenn der Foodbloggerin im Skiurlaub einfällt, sie hätte jetzt gerne Garnelen auf Süßkartoffelpüree mit Koriander.

Garnelen II

Tja, dann muss eben improvisiert werden. Garnelen gibt’s Gott sei Dank auch in den Supermärkten in den Bergen tiefgefroren, nur Süßkartoffeln? Damit überfordere ich das Angebot des hiesigen Spar Marktes. Auch Koriander lies sich nicht auftreiben. Nun… Was nehmen wir dann? Karotten statt Süßkartoffel und Petersilie statt Koriander.

Und wie so oft, das Improvisieren ist doch wirklich geglückt und ich kann Euch heute ein grandios leckeres Garnelengericht präsentieren. Das schmeckt nicht nur im Winter gut, sondern dürfte auch bei jedem Gartenfest in Zukunft nicht mehr fehlen!

Viel Spaß beim braten und genießen!

Garnelen I

Gebratene Garnelen auf Karottenpüree mit Petersilien – Vinaigrette und Limettenschaum

Zutaten für 2 Portionen:

4 Garnelenschwänze
4 kleine Garnelen
300 g Karotten
1 Kartoffel
1 EL Butter
1 EL Creme Fraîche
2 EL Milch
1 Limette
ein paar Blätter Petersilie
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Karotten und Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Dann mit einem Mixstab pürieren. Mit Butter, Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. In der Zwischenzeit Petersilie klein hacken, Limettenschale abreiben und zur Seite stellen. Ggf. Garnelen in kaltem Salzwasser auftauen lassen.
  3. Petersilie mit Olivenöl, der Hälfte des Limettenschalenabriebs, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette vermengen.
  4. Creme Fraîche mit Milch und der anderen Hälfte des Limettenschalenabriebs sowie Salz und Pfeffer verrühren und mit einem kleinen Milchaufschäumer zu einem Schaum schlagen.
  5. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Garnelen trocken tupfen und in der Pfanne braten. Dabei große Garnelenschwänze zuerst braten.
  6. Zum Schluss Püree auf vorgeheizte Teller geben, Garnelen platzieren und mit Vinaigrette und Limettenschaum garnieren.

Garnelen II

Mit diesem Rezept nehme ich gerne am Rezeptwettbewerb von Lecker.de teil und freue mich, dass Costa 10 Euro für das Meeresschutzprojekt „Doggerbank“ des WWF spendet.

 

Glühweintorte mit Apfelmus aus dem Thermomix

Das neue Jahr starte ich ganz ungewöhnlich mit einer Torte! Hoch hinaus im süßen Backhimmel inklusive Winterwonderland! Genau das ist sie nämlich: eine Torte, die Winter bedeutet. Schneeweiß mit Ziertannen aus Baiser und innen drin ein Teig der nach Glühwein schmeckt!

Glühweintorte IGenau das hatte ich gesucht, als ich ein Törtchen für die Weihnachtsfeiertage suchte. In der Lecker Christmas Ausgabe 2013 wurde ich dann fündig.

Glühweintorte III

 

Glühweintorte IIX

Glühweintorte VIIDie Torte ist wirklich raffiniert. Bin ich ja eigentlich nicht so der Fan von klassischen Biskuit-Sahne Torten, war dieses Exemplar genau das Richtige. Nur außen herum ist Sahne pur. Innen sorgt selbstgerechtes Apfelmus für den nötigen Pfiff. Der Teig, ein Rührteig ist leider nicht ganz so gut gelungen. Ein bisschen zu fest, deshalb wandle ich das unten stehende Rezept etwas ab und gebe weniger Mehl und mehr Backpulver an. Ansonsten besteht die Möglichkeit, einen Schoko Biskuit Boden zu backen und diesen mit Glühweingewürz zu verfeinern. Das probiere ich auf jeden Fall das nächste Mal.

Glühweintorte V

Eine Premiere gab es für das selbstgemachte Apfelmus. Das habe ich in Mama’s Thermomix zubereitet und bin ganz begeistert. Wer keinen Thermomix hat, kocht es einfach in einem Topf auf dem Herd und püriert es anschließend.

Am liebsten hätte ich gerade gerne ein Stückchen von dem leckeren Törtchen, aber das wurde ratz fatz weggeputzt :) Muss einfach bald mal wieder gebacken werden!

Glühweintorte VI

Glühweintorte

Rezept aus Lecker Christmas 2013

Zutaten für Apfelmus aus dem Thermomix:

 2-3 Äpfel (ca. 350g); z.B. Elstar
3 EL Zitronensaft
50 g Puderzucker
2 Prisen Zimt

Zutaten für Baiser-Tannen:

1 Eiweiß Größe M
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
50 g Zucker
1 Msp. Speisestärke

Zutaten für die Glühweintorte:

200 g + 2 TL Puderzucker
1 Prise Salz
250 g weiche Butter
250 g Mehl
4 Eier (Größe M)
1 EL Kakao
1 1/2 TL Backpulver
1/8 l Glühwein
5 Blatt weiße Gelatine
450 g Schlagsahne
1 Päckchen Sahnesteif
Granatapfelkerne

Zubereitung Apfelmus:

Äpfel schälen, vierteln, entkernen. Mit Zitronensaft, Puderzucker und Zimt und in den Mixtopf geben, 8-9 Min. bei 100° auf Stufe 1 kochen und anschließend ca. 20 Sek. bei Stufe 5 pürieren. Abkühlen lassen und zugedeckt kalt stellen.

Zubereitung Baisertannen:

  1. Backofen auf 100 °C Ober-/Unterhitze (75°C Umluft) vorheizen.
  2. Eiweiß, Zitronensaft und eine Prise Salz steif schlagen, dabei Zucker #einriegeln lassen und weiter schlagen bis die Masse glänzt. Stärke zum Schluss unterrühren.
  3. Die Masse in einen Spitzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech Tannen in verschiedenen Größen spritzen.
  4. Im heißen Ofen ca 45 Minuten backen, dann Ofen ausschalten, die Tür einen Spalt öffnen und die Tannen auskühlen lassen.

Zubereitung Rührteig:

  1. Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (150°C Umluft)
  2. Butter mit Puderzucker und 1 Prise Salz cremig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren.
  3. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und im Wechsel mit dem Glühwein unter die Eimasse rühren.
  4. Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Springform füllen und im vorheizten Ofen 60-70 Minuten backen. (Die Form eventuell nach 45 Minuten mit einer Alufolie abdecken damit die Torte nicht verbrennt). Teig auskühlen lassen und aus der Form lösen. Dann 2 mal waagrecht durchschneiden.

Fertigstellen der Torte:

  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken und in einem kleinen Topf unter rühren bei kleiner Hitze auflösen. Vom Herd nehmen und 3 EL Apfelmus einrühren. Dann unter das restliche Mus rühren.
  2. 200 g Sahne steif schlagen und unter das Mus heben.
  3. Die Hälfte dieser Creme auf dem Tortenboden verstreichen, mittleren Boden darauf legen, leicht andrücken und den Vorgang wiederholen.
  4. Torte ca. 3 Stunden kalt stellen.
  5. 250 g Sahne mit 2 TL Puderzucker und Sahnesteif steif schlagen. Die Torte locker damit einstreichen. Baisertannen an den Rand drücken und in der Mitte der Torte die Granatapfelkerne verteilen.

Glühweintorte IV

Glühweintorte II