Archiv für den Monat April 2015

Bärlauchknödel mit Lammlende

Ich gehe immer gerne spazieren. Fast bei jedem Wetter. Egal ob Winter oder Sommer. Dennoch gibt es eine Zeit die ich am liebsten mag: die ersten warmen Sonnenstrahlen im  Frühling. Und es gibt einen Moment, wo ich merke: jetzt ist er endlich da! Der Winter ist vorüber, der Frühling ist da! Erratet ihr welcher Moment das beim Spazierengehen ist und was ein Frühlingsspaziergang mit einem Foodblog zu tun hat? Richtig, es ist dieser Moment, wo ich den ersten Bärlauch rieche! Denn: Frühling ist Bärlauchzeit!

Bärlauchknödel IISpät entdeckt

Ich muss gestehen, bis vor ein paar Jahren habe ich das Kraut irgendwie so gar nicht richtig beachtet und schon gar nicht in meine Gerichte integriert. Doch dann kam ein Tag an dem ich mit einer lieben Kollegin zur Mittagspause in den Isarauen eben einen dieser Spaziergänge unternahm und die Nase rümpfte. Was riecht denn hier so streng nach Knoblauch, dachte ich mir. Sprachs und wurde aufgeklärt: „Na das ist Bärlauch meine Liebe! Mein Papa macht am Wochenende endlich sein berühmtes Pesto daraus. Soll ich dir eines mitbringen?“ Ähm ja, klar, gerne. Und ich bekam ein Gläschen und verliebte mich. Gut dass ich das Rezept verraten bekommen habe und natürlich für Euch schon damals verbloggt habe. Bärlauchpesto für alle!

Bärlauchpesto IIIzum Rezept hier entlang…

Die Liebe entdeckt

Naja, und so entstand meine Vorliebe zu Bärlauch. Und ich versuche so oft es geht, feine Gerichte damit zu zaubern. Ob in Ravioli oder feingeschnitten in Fleischmarinaden, in Salaten oder als grüne Soße zu Pasta.

Vor kurzem habe ich dann das Rezept für Bärlauchgnocci bei meiner lieben Bloggerkollegin Theresa entdeckt. Als ich den Teig dafür kenetete, stellte ich nur fest, dass wohl die doppelte Menge etwas zu viel ist und ich endlos viele Gnoccis hergestellt hätte und so wurde kurzerhand umdisponiert und Bärlauchknödel gemacht. Im Wasser gezogen und dann in einer Pfanne mit Olivenöl, Butter, fein geschnittenen roten Zwiebeln und frisch geschnittenem Bärlauch geschwenkt sind sie eine überaus tolle Beilage für kurz gebratenen (oder natürlich auch gegrillte) Lammlenden.

Und damit schicke ich Euch jetzt ins Wochenende und wünsche schöne Frühlingstage.

Bärlauchknödel

Bärlauch-Knödel

Grundrezept für Bärlauch Gnocci von theresa.lu

 Zutaten für 4 Personen:

550 g Kartoffeln (mehlige Sorte)
20 g Butter
1 Bund junge Bärlauchblätter ohne Stiel
1 Ei
1 TL Salz
frisch geriebene Muskatnuss
Pfeffer aus der Mühle
ca. 90 g Mehl Type 550
etwas Weizengries für die Arbeitsfläche
1 rote Zwiebel
Reichlich Olivenöl und ca. 50 g Butter zum Braten

4 Lammlenden à 150 g
4 Rosmarinzweige
Olivenöl
Meersalz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kartoffeln waschen und 20 Minuten in Wasser gar kochen. In der Zwischenzeit die Butter in einem Topf leicht bräunen und beiseite stellen.
  2. Den Backofen auf 120° C vorheizen. Die Kartoffeln abgießen, pellen, längs halbieren und auf ein Blech legen. Die Kartoffeln in den Ofen schieben und 10 Minuten ausdampfen lassen. Die Kartoffeln durch eine Kartoffel- oder Spätzlepresse drücken.
  3. Den Bärlauch waschen, trocken tupfen und  fein schneiden. Die Hälfte des Bärlauchs, die Butter, das Ei, das Salz und die Gewürze in einen hohen Becher geben und fein pürieren. Die grüne Sauce zu den Kartoffeln geben und mit dem Mehl zu einem geschmeidigen Teig vermengen.
  4. Ein Backbrett mit Gries bestreuen. Aus dem Teig kleine Knödel formen und in siedendem Salzwasser garen. Die Knödel sind gar, wenn sie an die Oberfläche kommen. Herausnehmen und sie auf einem Sieb kurz abtropfen lassen.
  5. Olivenöl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Die rote Zwiebel in Würfel schneiden, und mit dem restlichen Bärlauch in der Pfanne braten. Die Knödel darin wenden.
  6. Parallel Lammlenden in einer Pfanne mit Olivenöl und den Rosmarinzweigen scharf von beiden Seiten anbraten.
  7. Knödel mit Lammlende auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Bärlauchknödel III

Aprikosen-Mascarpone Torte mit Schoko-Nuss-Boden

Wie ich ja in meinem Beitrag über den selbstgemachten Eierlikör schon angedeutet hatte, mag ich das Osterfest sehr gerne. Unteranderem weil es da so leckere Sachen zu essen gibt ;) Neben ausführlichem Osterbrunch und leckerem Abendessen habe ich dieses Jahr eine Aprikosen-Mascarpone Torte zum nachmittaglichen Kaffeeklatsch gemacht. Normal bin ich ja eher die Kuchenbäckerin, aber wenn man schonmal etwas mehr Zeit hat, dann darf es auch mal Torte sein, dachte ich mir :)

Ostertorte I

Den Impuls gab mir meine Mama, die mal wieder ein bisschen den Fernsehköchen des bayerischen Rundfunks über die Schulter geschaut hat. Dort wurde Ostertorte mit Aprikosen gebacken und die sah dann so nach ihrem Geschmack aus, dass sie sich diese wünschte. Na und was Mama sich wünscht ist mir Befehl und so haben wir uns am Karsamstag in die Backstube gestellt, den Boden gebacken und noch bevor es am Sonntag das Osterbrunch gab, finalisierte ich das gute Stück. So konnte es dann ordentlich im Kühlschrank durchziehen um pünktlich zum Osterkaffee auf dem Tisch zu stehen.

Ostertorte V

Ich würde die Torte als „Oma’s Klassiker“ bezeichnen. Fruchtige Mascarpone Quark Creme, saftiger Schuko-Nuss-Boden und das Sahnehäubchen nicht zu vergessen. Nicht ganz so fancy wie manch eine Fondant Torte vieler meiner Blogger-Back-Kollegen, aber bestimmt genauso lecker!

Ostertorte III

Ich werde das Grundrezept auf jeden Fall ganz bald wieder anwenden und vielleicht durch andere Früchte je nach Jahreszeit variieren.

Und wie ich bei meinem Facebookposting zum selbstgemachten Eierlikör herausgefunden habe, geht ja nicht nur für mich, sondern für viele von Euch Eierlikör immer ;)

Dann wünsche ich fröhliches Backen und prost – auf ein Schlückchen Likör!

Ostertorte IV

Aprikosen-Mascarpone-Torte

Rezept von Sepp Schwalber

Zutaten für eine Torte mit 24 cm Durchmesser

Schoko-Nuss-Boden

6 Eier, Größe M
100 g Butter (Zimmertemperatur)
120 g Zucker
250 g Mandeln, fein gerieben
100 g Zartbitter-Kuvertüre, grob geraspelt
15 g Backpulver
60 ml Eierlikör (selbstgemacht: Rezept HIER)
20 ml Rum
1 Prise Salz

Aprikosen-Mascarpone-Füllung

1 Dose Aprikosenhälften (850 g)
5 Blatt Gelatine
30 ml Limettensaft
250 g Quark (Magerstufe)
500 g Mascarpone
70 g Puderzucker
50 ml Eierlikör (selbstgemacht: Rezept HIER)
200 g geschlagene Sahne

Deko

100 ml Eierlikör (selbstgemacht: Rezept HIER)
1 Blatt Gelatine
200 g geschlagene Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
Tortenring (von einer kleinen Springform) ca. 18 – 20 cm Ø

Zubereitung Schoko-Nuss-Boden

Eier trennen. Butter zusammen mit 50 g Zucker leicht cremig rühren. Nach und nach Eigelbe einrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz und dem restlichen Zucker zu leichtem Schnee schlagen. Mandeln, geraspelte Kuvertüre und Backpulver mischen und zusammen mit dem Eierlikör und dem Rum unter die Eigelbmasse rühren. Eischnee unter die Masse heben. Masse in die am Boden mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und bei ca. 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten backen. In der Form vollständig auskühlen lassen, dann waagerecht in drei gleich hohe Böden schneiden.

Die Aprikosenhälften abtropfen lassen und die Hälfte in kleine Würfel schneiden.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Limettensaft erwärmen, Gelatine ausdrücken und im Limettensaft auflösen.
Quark, Mascarpone, Puderzucker und Eierlikör verrühren. Einen Esslöffel der Masse zur Gelatine geben und miteinander verrühren (nennt man auch angleichen). Dann diese Masse zur Quarkmasse geben und gut mischen.
Sahne steif schlagen und vorsichtig gemeinsam mit den Aprikosenwürfel unter die Quarkmasse heben.

Torte erstellen

Springform zusammensetzen, Rand leicht ölen und zuckern. Ersten Boden in die Springform einlegen und mit einem Drittel der Aprikosencreme bestreichen. Die restlichen Aprikosenhälften gleichmäßig darauf verteilen. Zweiten Boden darauf legen und mit einem weiteren Drittel der Aprikosencreme bestreichen. Dritten Boden einlegen und mit dem restlichen Drittel der Aprikosencreme bestreichen. Torte für mindestens sechs Stunden, besser über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank kühlen.

Fertigstellen

Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann gut ausdrücken und mit dem Eierlikör unter Rühren leicht erwärmen. Kleinen Springformring mittig auf die Torte setzen, den Eierlikör hineingießen und anziehen lassen, bis die Gelatine anfängt zu gelieren. In der Zwischenzeit Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und in einen Dressierbeutel mit Sterntülle füllen. Kleinen Springformrand vom Eierlikörspiegel abziehen. Torte mit Sahne-Rosetten verzieren.

Ostertorte II

Merken

Kunterbuntweissblau im lecker Magazin

Dieses 2015 ist ein aufregendes Jahr. Irgendwie ahnte ich schon an Neujahr, dass Dinge passieren würden, die ich nicht erwartet hatte. Doch was das sein wird konnte ich mir zu dem Zeitpunkt nicht vorstellen.

Lecker IXIhr erinnert Euch vielleicht an meinen ersten Post im Januar. Da stellte ich euch ein neu kreiiertes Garnelenrezept vor, mit dem ich mich für den Costa-Rezeptwettbewerb von lecker bewarb. Die Zeit verging und ich hatte den Wettbewerb schon fast vergessen, als ich eines Montagabends im Januar die freudige Nachricht bekam, dass ich eine der beiden Gewinner bin. Was hab ich mich gefreut!

In der ersten Februarwoche war es dann auch schon soweit: ich reiste nach Hamburg und verbrachte gemeinsam mit dem Mitgewinner Fabian vom Blog In die Küche fertig los einen wahnsinnig spannenden Tag in der lecker Redaktion.

Lecker VIIBesonders fasziniert hat mich die Besichtigung der Fotostudios inklusive Versuchsküche und Requisitenräume. Es ist schier unvorstellbar, was es hier alles gibt – das Herz eines Foodbloggers blüht beim Anblick eines ganzen Raums nur mit Geschirrtüchern und Servietten, einem anderen Raum voller Teller und den vielen im Gang stehenden Hinter- und Untergründe vollkommen auf.

Lecker KopieIch bin aus dem Staunen gar nicht mehr heraus gekommen und am liebsten hätte ich ein paar Sachen einfach mitgehen lassen ;)

Lecker II KopieUnser weiteres Programm war ganz schön straff und so fingen wir bald an, dem Koch von lecker über die Schulter zu schauen, der unsere Sieger-Gerichte für das Foto in Szene setzte.

Lecker VDas Setting war von der Stylistin schon vorbereitet und so konnte der sympathische Fotograf Florian Bonanni sofort mit den Bildern loslegen. Ein professionelles Shooting von meinem Gericht – coole Sache! Ganz nebenbei erklärte er uns seine Tricks und Kniffe für das perfekte Foodfoto und wir lernten viel über die richtige Ausleuchtung, über Bildbearbeitung und was ein gutes Titelfoto ausmacht.

Lecker IVDas Ergebnis war wirklich toll und so gefiel mir der Glasnudelsalat mit Garnelen-Zitronengras-Spieß schon viel besser, als ich ihn vor über 2 Jahren auf den Blog gestellt hatte. Wer sich jetzt wundert, weil ich oben von meinen Garnelen mit Karottenpüree Petersilienvinaigrette und Limettenschaum erzählt habe – ich hatte insgesamt drei Rezepte eingereicht (zwei Archivrezepte) und der Glasnudelsalat war der Favorit – er überzeugte besonders das Jury Mitglied von Costa, mit der ich am Shootingtag viele nette Worte gewechselt habe.

Lecker IIIUnd jetzt ist es soweit: im aktuellen Leckermagazin (Ausgabe Mai 2015) ist mein Rezept abgedruckt! Ich freue mich unendlich und kann euch nur dazu auffordern, das Heft beim nächsten Zeitschriftenladenbesuch mitzunehmen, wenn ihr Amelie mal in Print sehen wollt ;) Neben meinem asiatischen Glasnudelsalat gibt es schnelle One-Pot-Pasta, feine Spargelgerichte und sündig leckere Kuchenrezepte zum nachmachen. Auf einen kulinarisch tollen Mai!

Lecker XIIch bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich beim Bauerverlag und Costa für den tollen Tag in Hamburg. Es war ganz wundervoll, hinter die Kulissen blicken zu dürfen!

Wer noch mehr lesen will: ein Profil über den kunterbuntweissblau Blog und mich persönlich gibt es auch auf lecker.de zu lesen.

Lecker X

Fabian, Florian und ich

Schaut doch auch mal bei Fabian vorbei, er hat auch von unserem Tag in Hamburg berichtet: Ein Tag in der Food&Foto Redaktion.

Selbstgemachter Eierlikör mit Tonkabohne nach einem Tag am Schliersee

Ich liebe Ostern. Das ist ein tolles Fest, denn es liegt in meiner zweitliebsten Jahreszeit, man hat 4 Tage am Stück frei und es gibt ständig leckeres Essen :) Und dann hat man danach auch noch ein paar Tage etwas davon – was gibt es tolleres ;)

So sitze ich eben hier, eine Woche später, auf der Couch und genieße als Dessert ein kleines Gläschen des selbstgemachten Eierlikörs, den ich letzte Woche ganz frisch gemacht hatte.

Eierlikör I

Ein Ausflug an den Schliersee

Was ein wunderschöner Tag war das heute… nach einer wirklich anstrengenden aber auch ganz aufregenden Arbeitswoche war heute der perfekte Tag, um etwas runterzukommen. Ich fuhr dazu an den Schliersee und natürlich, ihr könnt es euch denken: Amelie spazierte um den See. Eigentlich meine Favoriten Seerunde, muss ich sagen. Klar, der Seehammer See und der Ostersee, von denen ich so geschwärmt habe, sind auch super, aber der Schliersee… der hat schon was. Es treibt mich immer wieder hin. So schön die Landschaft, die bayerische Herzlichkeit überall, so nette Cafés und  sehr viele schöne Plätze für’s Picknicken. Das hab ich heute nämlich gemacht :)

Schliersee III

Schliersee II

Schliersee I

Und zurück in München gab’s dann nochmal eine Runde laufen, die Wohnung putzen und allerfeinsten Schrobenhausener Spargel mit g’schmackigen Kartoffeln und selbst gemachter Sauce Hollandaise (Rezept HIER).

Eierlikör als Abschluss eines gelungenen Tages

Ja und jetzt sitze ich eben doch ein bisschen erschöpft aber glücklich auf der Couch, lasse den Tag beim feinen Likörchen Revue passieren und dachte mir, das Rezept muss ich euch jetzt einfach noch schnell da lassen. (Ich hab ihn ganz fix im Thermomix gemacht, geht natürlich auch über dem Wasserbad geschlagen.)

Lasst es Euch gut gehen und startet fabelhaft in die neue Woche!

Eierlikör III

Selbstgemachter Eierlikör mit Tonkabohne

Zutaten für ca. 1 Liter

8 frische Eigelb (Gr. M)
frisch abgeriebene Tonkabohne
250 g Puderzucker
1 Dose (340 ml) Kondensmilch (7,5 % Fett)
1⁄4 l weißer Rum

Zubereitung im Thermomix:

Alle Zutaten in den Mixtopf geben, 8 Min./70°/Stufe 4 vermischen und in vorher heiß ausgespülte Flaschen füllen und sofort verschließen.

Zubereitung im Wasserbad:

Eigelb mit Tonkabohne aufschlagen. Nach und nach Puderzucker, Kondensmilch und Rum unter­rühren. Danach mit den ­Schneebesen des Rühr­gerätes im heißen Wasserbad ca. 6 Minuten dickcremig aufschlagen.

Der Eierlikör hält bis zu 6 Wochen im Kühlschrank.

Eierlikör II

Topfensoufflé, Zabaione und Birnenkompott – Ostermenü Gang 3

Besser spät als nie – heute gibt es endlich das süße Osterfinale für Euch! Ich gestehe reumütig, diesen Beitrag nicht vorbereitet gehabt zu haben und dass ich mich die letzten beiden Tage lieber in Cafés (Acai-Bowl Essen im Daddy Longlegs), dem Markt, in Chocolaterien (Meisterwerkchocolatier Landsberg) und in der Küche (Ostertorte, Eierlikör, Artischocken etc zubereitend) aufgehalten habe, als am Rechner zu sitzen, um diesen Beitrag endlich zu verfassen. So kommt das Rezept wohl leider etwas zu spät, aber da es sich ja perfekt auch anderweitig einsetzen lässt, könntet ihr mir vielleicht ja doch verzeihen!? Außerdem habt ihr ja auch was davon, dass ich mich meinem Lieblingshobby, dem Genuss, hingegeben habe. So gibt es auch in Zukunft wieder einiges auf dem Blogteller :)

Topfensoufflé III

Die unabdingbare Zutat eines Ostermenüs

Nun, was sollte man bei einem Ostermenü am meisten verwerten, weil das einfach Pflicht ist diese Tage? Eier natürlich! Und welche Desserts fallen uns da ein? Mir fällt das Zabaione ein. Dazu ein Topfensoufflé und als fruchtige Komponente: Birnen-Vanille-kompott.

Topfensoufflé II

Ein Lob auf das Gericht

Und wie wir wissen, wenn mir was einfällt und ich es umbedingt umsetzten möchte, dann tue ich das auch. Dieses Dessert ist voll von kleiner Tücken und man sollte wirklich sehr aufmerksam beim Zubereiten sein, sonst geht das Soufflee nicht auf, die Zabaione wird zu dickflüssig oder das Kompott zu weich. Hält man sich aber an untenstehendes Rezept, sollte alles gelingen und alle Gäste beeindrucken – durch die hohe Kunst der Zubereitung und natürlich dem Geschmack!

Jede Komponente ist für sich ja schon eine Wucht aber in der gesamten Kombination: grandios! Ich finde, das Dessertdreierlei ist wirklich der krönende Abschluss von dem Ostermenü 2015 mit gebratener Forelle mit Onsen Ei zur Vorspeise und dem etwas andere Burger mit Serviettenknödel und Entenbrust zum Hauptgang.

Ich wünsche FROHE OSTERN und viel Spaß beim Nachmachen!

Topfensoufflé I

Topfensoufflé mit Birnenkompott und Williamsbirnenzabaione

Zutaten für 4 Portionen:

Birnenkompott:

400 g Williamsbirnen
1 Vanilleschote
2 EL Butter
2 EL brauner Zucker
125 ml aromatischer halbtrockener Weißwein

Soufflé:

250 g Topfen
2 TL + 50 g weiche Butter
2 TL + 50 g Zucker
3 Eier (Gr. M)
30 g Grieß
Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Puderzucker

Zabaione:

3 Eigelb
3 EL Zucker
roter Williamsbirnenbrand

Zubereitung:

Birnenkompott:

  1. Birnen vierteln, evtl. schälen, Kerngehäuse entfernen. Viertel jeweils nochmal längs teilen. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark herauskratzen. Vanilleschote vierteln.
  2. Butter in einem Topf aufschäumen, Zucker, Vanillemark und Schotenstücke zugeben, bei mittlerer Hitze erwärmen, bis der Zucker geschmolzen ist. Birnen zufügen, kurz mitbraten, bis sie leicht brau sind. Mit Wein ablöschen und bei schwacher Hitze in wenigen Minuten bissfest garen. In eine Schüssel füllen, abkühlen lassen.

Topfensoufflé:

  1. Ein Sieb für das Topfensoufflé in eine Schüssel hängen. Zwei Lagen Küchenpapier in das Sieb legen. 250 g Quark für das Quarksoufflé darauf 2-3 Stunden sehr gut abtropfen lassen.
  2. Vier ofenfeste Förmchen (à ca. 200 ml Inhalt) mit 2 TL Butter ausstreichen. Dann unter Drehen mit 2 TL Zucker gleichmäßig ausstreuen.
  3. 3 Eier trennen, Eiweiß sofort sehr steif schlagen; dabei 1 Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker zufügen.
  4. 50 g Butter und 50 g Zucker cremig rühren. Eigelb einzeln unterrühren. Topfen und 30 g Grieß ebenfalls unterrühren. Eiweiß unterheben. Förmchen bis ca. 1 cm unterhalb des Rands befüllen. Förmchen in eine Auflaufform setzen und auf den Backofenrost stellen. Bis zur Hälfte heißes Wasser angießen. Topfensoufflé im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 20-25 Minuten backen. Während des Backens den Backofen nicht öffnen, sonst fällt das Soufflé zusammen.

Zabaione:

In der Zwischenzeit Eigelb mit Zucker über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen. Nach und nach Birnenschnaps zugießen.

Heiße Soufflés aus dem Ofen holen und sofort mit Zabaione und Kompott servieren.

Topfensoufflee