Archiv für den Monat Juli 2015

Das Maria in München – ein Frühstückstipp

Das Maria im schönen Glockenbachviertel in München habe ich im Mai das erste Mal für mich entdeckt – viel zu spät wie ich jetzt finde, aber besser spät als nie, oder?

Maria III
Vor ein paar Jahren lebte ich eigentlich mehr oder weniger ums Eck und holte auch ab und zu eine leckere Kugel Eis im Jessas, aber ein Haus weiter hab ich nie geschaut. Jetzt aber endlich. Die Idee für ein Frühstück im shabby chic Laden kam von meiner Begleitung und ich war ganz gespannt, mal etwas neues auszuprobieren.

Maria IV

Maria
Mein Fazit:
Ein supernetter, gemütlicher Laden mit Flair. Die Bedienungen sind lässig, gut gelaunt und engagiert. Die (Frühstücks)Karte spricht mich mit etwas mehr Individualität als anderswo sehr an und man findet abwechslungsreiche Frühstücke ebenso wie die Klassiker. Der köstliche Emilo Coffee – Cappuchino wird im Gläschen serviert, für O-Saft gibt’s Minigläschen, wie ich sie noch nie gesehen habe. Als das Frühstück dann vor mir stand war ich ganz entzückt von der Präsentation: auch hier Individualität. Selbige fehlte dann jedoch leider ein bisschen im Geschmack. Die Zutaten sind alle frisch und sehr lecker, jedoch nichts Besonderes. Wurstwaren, Milchprodukte, Brotauswahl; alles guter Durchschnitt, den man in jedem Supermarkt bekommt, aber eben kein absolutes Highlight durch speziell regionale Produkte.

Rundum ein super Platz um sich wohlzufühlen, lecker zu essen und zu trinken und das Wochenende entspannt zu starten.

Maria II

Maria VI

 

Das Maria
Klenzestraße 97
80469 München

www.dasmaria.de

Ein Artikel mit Hintergrund

Eigentlich bin ich in Gruppendingern ja immer ganz schlecht. Mannschaftssport in der Kindheit: Fehlanzeige. Gruppengeschenke bei Geburtstagen: ohne mich! Oder unter Bloggern: z.B. der Liebster Award: hab ich auch nie geschafft mit zu machen. Aber ich kenne mich gut und manchmal, wenn etwas ziemlich wichtig ist, überliste ich mich selbst und verpflichte mich, bei etwas mit zu machen. So fing das auch vor einiger Zeit mit den Iron Bloggern an. Eine Vereinigung von allerlei Bloggern die sich in verschiedenen Städten zusammengetan haben um sich regelmäßig auf ein Bierchen zu treffen, sich mit Rat und Tat zur Seite stehen oder aber auch um sich gegenseitig zu motivieren. Um bei den Iron Bloggern dabei sein (und bleiben) zu dürfen, muss man nämlich mindestens einmal in der Woche einen Blogpost verfassen (Urlaube dürfen natürlich eingereicht werden ;) ). Macht man das nicht, muss man einen Obolus beim nächsten gemeinsamen Biertrinken bezahlen. Mich motiviert das ungemein und es mag schon vorgekommen sein, dass am späten Sonntagabend spontan noch etwas leckeres für Euch, meine lieben Leser, veröffentlicht wurde – hatte ich ein schlechtes Gewissen Euch gegenüber und wollte zudem nicht auf der „Diese Woche nicht gebloggt“-Liste stehen :)

Die Münchner Ironblogger sind allesamt sehr engagierte Personen und so wurde zum Juli für eine Blog Parade aufgerufen und ich habe mich entschieden, bei diesem „Gruppending“ mit- und das Schlusslicht zu machen :) Heute ist der 31.Juli und ich schreibe also etwas über München. So wie alle anderen vor mir auch. Wer ist das? Schaut doch mal vorbei: muenchen.ironblogger.de

ironbloggerMUC-blogparade-muenchen

Vom Reise-, Tier-, bis zum Fotoblogger ist alles dabei. Ich halte die Fahne für die Foodblogger hoch und stelle Euch im Rahmen meiner MeinMünchen Reihe einen weiteren Tipp vor wo ich gerne hingehe. Ich hoffe, Euch gefällt’s und ihr bestellt am besten gleich einen Tisch für morgen oder übermorgen – das Wetter soll schön weissblau werden in unserem schönen München!

 

Weitere Tipps, in welchem Café man in München besonders gut arbeiten kann, hat übrigens meine Vorgängerin der Ironblogger Parade Maren von zehnbar.de auf ihrem Blog vorgestellt, hüpft mal rüber!

Aprikosen Tarte

Am Wochenende hatte ich die Backwut :)

Gleich drei Süßigkeiten habe ich spontan gezaubert und die möchte ich Euch gerne alle nach und nach vorstellen, denn alle sind geglückt und waren himmlisch!

Den Anfang macht heute meine Aprikosentarte. Eigentlich würde ich ja gerne Aprikosen Galette sagen, aber ich weiß nicht, ob das der richtige Ausdruck ist. Kennt ihr die richtige Definition?

Aprikosentarte II

Tarte, Galette oder Wähe

Was ist es denn nun? Ein knuspriger Blätterteigboden, der am Rand umgeklappt wird und die Aprikosen umschmeichelt, die von innen nach außen gelegt nicht nur schön anzusehen, sondern auch köstlich süß und fruchtig schmecken.

Inspieriert wurde ich nämlich vom Blog Gutes für Leib und SeeleAuf facebook sah ich am Samstagmorgen das wunderschöne Foto, das gleich Lust auf Nachbacken machte. Leider war aber am Samstag so viel sonstiges geplant, dass keine Zeit war, einen Mürbeteig zu kneten und ruhen zu lassen. Und so schnappte ich beim Einkaufen einfach noch eine Rolle Blätterteig und verwandelte sie zu einem schnellen, süßen Snack am Nachmittag.

Aprikosentarte V

Blätterteig, der schnelle Boden

Ich liebe Blätterteig sowieso. Ob süß oder salzig, alles ist schnell zubereitet und beeindruckt trotzdem jeden Gast. Außerdem hat man fast eine „Könntest du mir das Rezept geben“ Frage-Garantie. Aber gerne doch ;) Kriegt ihr!

Aprikosentarte IV

Hübsch anzusehen

Das besondere an dieser Tarte ist ihr Aussehen, wie ich finde. Nicht einfach nur den Blätterteig ausgerollt und Früchte drauf. Das Umklappen und die gehobelten Mandelplättchen am Rand geben dieser Süßspeise das gewisse Etwas. Einfach nicht ganz alltäglich und doch so einfach – perfekt für jede Kaffeetafel! Und damit ihr gleich loslegen könnt, hier das Rezept!

Aprikosentarte

 

Aprikosentarte

 

Zutaten für 1 Backform 24 cm Durchmesser

1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
2-3 EL geriebene Mandeln
4 EL gehobelte Mandelblättchen
5-10 Aprikosen
1 EL Speisestärke
2 EL Aprikosenlikör
1 Päckchen Vanillezucker
ca. 5 EL brauner Zucker
1 verquirltes Eigelb

wer mag: Lavendelblüten, Blaubeeren

 

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Blätterteig rund ausschneiden und in die Backform legen. Die Abschnitte als Rand andrücken. Geriebene Mandeln auf dem Teig verteilen
  3. Aprikosen waschen, trocken tupfen und Sechsteln.
  4. Speisestärke mit Aprikosenlikör und Vanillezucker vermischen. Aprikosen zugeben und vermengen, dann auf den Blätterteig verteilen und mit braunem Zucker bestreuen.
  5. Rand umklappen und mit Eigelb bestreichen. Mandeln auf dem Rand verteilen.
  6. Tarte im Ofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen, kurz auskühlen lassen und schnell servieren. Wer mag, kann die Tarte noch mit Blaubeeren und Lavendelblüten bestreuen.

Dazu schmeckt ganz köstlich 1 Döschen Créme Double mit einem Schuss Aprikosenlikör und geriebener Tonkabohne!

Aprikosentarte III

Beerenküchlein mit Mürbteigboden, Vanillecreme und frischen Beeren

Ich liebe den Sommer mit all seinen wundervollen Früchten! Am meisten haben mir es Beeren in jeglicher Art und Weise angetan. Vor zwei Jahren gab es schonmal eine Beerenpavlova oder letztes Jahr habe ich z.B. einen Himbeer Créme Fraiche Kuchen gebacken. Heute möchte ich Euch kleine Beerenküchlein vorstellen. Sündig süße Vanillecreme trifft auf knackigen Mürbteig mit Zitronennote und viele süß-saure Beeren der Saison.

Törtchen I

Alles mit Beeren

Wenn nicht jetzt, wann dann? Gerade ist DIE Zeit für alles rund um die roten süßen Früchtchen. Zum Frühstück schlemme ich derzeit oft eine Kindheitserinnerung: Johannisbeeren mit Milch oder genieße ein fruchtiges Müsli Orphée in einem meiner Lieblingscafés im schönen Haidhausen. Das Rezept hierzu hat die liebe Tina auf ihrem Blog welovepasta im Frühling verraten, klickt euch unbedingt mal rein!

Törtchen III

Rezepte von Bloggerkollegen

Auch dieses Rezept ist von einer Bloggerkollegin. Schon im Herbst letzten Jahres lachten mich die kleinen Törtchen aus Theresa’s Buch (Theresa’s Küche – Kochen mit Freunden) an. Jetzt endlich habe ich es ausprobiert und muss es Euch (leicht abgewandelt) sofort verraten.

Mürbteigförmchen auch als Keks

Als ich die Törtchen zubereitete konnte ich nicht alle auf einmal essen und hob mir die Mürbteigförmchen getrennt von Vanillecreme und Früchten auf um sie am nächsten Tag im Büro zu naschen. Promt vergaß ich die Creme im Kühlschrank, fand aber postwendend heraus, dass sich die Mürbteigschalen auch ganz hervorragend als Keks eignen. Sie sind schon alleine so schmackhaft, dass es die Vanillecreme gar nicht mehr braucht. So kann man also gerne gleich mehr backen und diese als Keks genießen.

Törtchen II

Beerenküchlein mit Mürbteigboden, Vanillecreme und frischen Beeren

Rezept aus Theresa’s Küche – Kochen mit Freunden

Zutaten für ca. 24 Minitörtchen

Mürbteig

 300 g Mehl (Type 550)
120 g feiner Zucker
Mark von ½ Vanilleschote
1 Ei
150 g kalte Butter
Salz

Vanillecreme

 325 ml Milch
60 g Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
4 Eigelb
40 g Mehl
150 g geschlagene Sahne

 Beeren oder Früchte der Saison

 

Zubereitung:

  1. Für die Törtchen das Mehl, den Zucker, das Vanillemark, das Ei, die kalte Butter und etwas Salz schnell zu einem homogenen Teig verkneten und zugedeckt im Kühlschrank mind. 30 Minuten lang ruhen lassen.
  2. Backofen auf 180°C vorheizen. Muffinförmchen mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel viele Löcher einstechen. Dann ca. 20 Minuten goldbraun backen, aus der Form lösen und abkühlen lassen.
  3. Nun die Vanillecreme zubereiten: Die Milch mit 2 EL Zucker und dem Vanillemark aufkochen. In einer Schüssel den restlichen Zucker, Eigelbe und Mehl mit dem Schneebesen zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Die kochende Milch nach und nach unter die Eimasse rühren. Alles zurück in den Topf füllen und unter Rühren 2 Minuten köcheln lassen. Die Vanillecreme abkühlen lassen.
  4. Kurz vor dem Füllen der Törtchen die Beeren oder Früchte waschen und trocken tupfen. Die geschlagene Sahne unter die Vanillecreme heben und in eine Spritztüte füllen. Creme in die Mürbeteigschalen spritzen und mit frischen Beeren garnieren.

Törtchen IV

Vegane geeiste Gurkensuppe

Heute habe ich das wohl einfachste, schnellste und mit am wenigsten Zutaten versehene Rezept für Euch – Geeiste Gurkensuppe.

geeiste Gurkensuppe

Man weiß ja schon gar nicht mehr, was man erfrischendes „kochen“ soll in diesen Tagen, so heiß ist das. Und wenn man genug von Pfirsich-Joghurt Eis oder Whisky Sorbet hat, muss was anderes her. Die einen machen Wassermelonen-Feta-Salat (wie gefühlt jeder Foodblogger), andere Gurkensüppchen. Ich gehöre zu letzterem Lager ;)

vegane geeiste Gurkensuppe

Rezept mit nur 3 Zutaten

 

Und weil ich besonders faul war, hab ich wirklich nur 3 Zutaten verwendet: 1 Gurke, ½ Kästchen Kresse, 3 EL Sojajohurt.

Das alles in einen Mixer gegeben, etwas Salz und Pfeffer dazu und ab ins Kühlfach. Zum Servieren einen Klecks Joghurt darauf geben und mit frischer Kresse garnieren. Etwas Toast dazu; fertig.

Wer sich etwas mehr Mühe geben will kann Knoblauch oder (Lauch)Zwiebeln mit mixen.

Gurkensuppe

Nicht vegan geht auch

 

Für alle Nicht-Veganer kann man natürlich zum Beispiel auch (gebratene) Garnelen dazu reichen und den Sojajughurt durch 3 EL griechischen Joghurt (z.B. 0,1% Fett) oder Sauerrahm ersetzen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt ;)

 

Fenchel – Käse – Salat mit Haselnussdressing und Restauranttipp im Piemont

In diesen Tagen fühle ich mich wie in meinem Kurzurlaub ins schöne Piemont. Zwar nicht erholungstechnisch und mit vielen wunderschönen Eindrücken untertags, denn das Büro ist nicht ansatzweise der Lago Maggiore oder die hügelige Landschaft rund um Alba, aber zumindest ist das Wetter genau wie damals. Warm bis in den Abend hinein und viel Sonne, die ich zumindest in der Mittagspause etwas auskosten darf. So mag ich den Sommer!

Piemontsalat II

Salat mit Urlaubserinnerungen

Sommer bedeutet für mich auch leichte Gerichte und ich erinnerte mich letztens wieder an einen Salat, den wir in einem rustikalen Restaurant Mitten im schönen Piemont, genauer gesagt in Barbaresco gegessen haben. Leckeres Essen UND Urlaubserinnerungen – ein perfekter Abend würde ich sagen.

Und wenn er dann auch noch so schnell zubereitet ist, umso besser. Hier also nun das Rezept für einen frischen Salat mit einer Spezialität des Piemonts: Haselnüsse. Die sind dem Dressing beigemischt und geben dem Gericht das gewisse Etwas.

Piemontsalat III

Fenchel – Käse – Salat mit Haselnussdressing

Zutaten für 4 Portionen

4-8 Blätter Radicchio Salat
1 Fenchelknolle
200 g Kuhmilchkäse (z.B. Patros)
1 Handvoll gehackte Haselnüsse
Olivenöl, weißer Balsamicoessig, etwas Honig, Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Fenchel in feine Streifen schneiden. Käse in Würfel schneiden. Alles mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Essig und Honig marinieren. Haselnüssen untermengen.
  2. Salatblätter waschen und zusammen mit Salat anrichten.

Weintipp:

Dazu schmeckt ein leichter Dolcetto. Wir haben den Hauswein in zwei großen Flaschen mitgenommen und diesen dann zu Hause nochmal genossen.

Piemontsalat IV

 

Restaurant Tipp Piemont – Casa Nicolini

Das erste Mal habe ich den Salat wie gesagt hier mit toller Aussicht genossen!

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Die Gnocci mit Käsesoße und die Piccata Milanese und zum Dessert ein Tiramisu sind auch sehr zu empfehlen! Dazu den roten Hauswein und man kann ganz gemütlich warten bis die Sonne untergegangen und auf jedem Hügel ein anderes Castello erleuchtet wird. Unvergesslich!

Restauranttipp:

Casa Nicolini
Strada Nicolini Basso, 34
12050 BARBARESCO (CN)

www.casanicolini.com