Archiv für den Monat März 2016

Osterlamm

Lamm zu Ostern

Wie am Sonntag bereits versprochen, möchte ich Euch nach den Quarkhäschen heute ein weiteres Osterrezept vorstellen!

Osterlamm im Körbchen

Wer kennt es nicht, das Osterlamm… So wie bunte Eier und Hefezopf, gehört das Osterlamm in vielen deutschen Haushalten auch zur Tradtion zum Osterfest. In vielen, aber nicht in allen. Ich zum Beispiel bin aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen ohne Osterlamm aufgewachsen. Natürlich kannte ich das Gebäck aus den Bäckereien oder von Freunden, aber gebacken wurde das in meiner Kindheit zu Hause nie. Warum weiß ich gar nicht genau, da muss ich mal nachfragen ;)

Oster Lamm

 

Und nachdem ich das dann auch nach meinem Auszug vor vielen Jahren nie ausprobiert hatte, freute ich mich umso mehr, als das Münchner Kuchen Start-Up Kuchentratsch zum vorösterlichen Osterlammbacken einlud. Erinnert ihr Euch an Kuchentratsch? Das ist diese tolle Idee, wo Seniorinnen und 1 (!) Senior Kuchen backen, sich somit ein bisschen „Taschengeld“ nebenbei verdienen und zudem köstliche Kuchen für Cafés in München, verschiedene Veranstaltungen oder private Genießer backen. Ich hatte das Konzept bereits letztes Jahr HIER vorgestellt.

Osterlamm

Dann war er also da, dieser Dienstagabend, an dem zwei Bloggerkolleginnen (Bettina von Hip-Hit-Hurra und Anita von Das Münchner Kindl), eine Journalistin und ich das Osterlamm backen von Oma Magdalene und Opa Norbert lernen durften. Das hat nicht nur richtig viel Spaß gemacht, sondern auch tolle Ergebnisse gebracht! Ich war restlos von den leckeren Lämmern begeistert und bin mir nun sicher: ab sofort gibt es jedes Jahr Osterlamm!

Damit ihr auch begeistert sein könnt, habe ich mir sogar das Rezept verraten lassen ;) Viel Spaß beim Nachbacken!

Ostern verschwommen

Osterlamm

Zutaten für zwei Lämmchen

125 g Butter
125 Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
150 g Mehl
100 g Mandeln
1 TL Backpulver
eventl. etwas Milch
Butter und Semmelbrösel für die Form
Puderzucker zur Dekoration

Zubereitung:

  1. Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter schaumig schlagen und langsam Zucker Vanillezucker und Salz einrieseln lassen.
  3. Eier trennen und Eigelb nach und nach zur Buttermasse geben.
  4. Mehl und Mandeln unterheben und je nach Bedarf dazu geben.
  5. Eiweiß steif schlagen und unter die Teigmasse heben.
  6. Teig in gefettete und mit Semmelbrösel ausgestreute Form einfüllen und für ca. 35 Minuten backen. Lämmchen abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestreuen. Frisch schmeckt es am besten!

Frühlingstulpen

#Egglove – was man mit Eiern noch so machen kann – Scotch Eggs, Eier in Avocado, Eier im Toast

Osterzeit ist Eierzeit! Zwar habe ich erst am Wochenende irgendwo gelesen, dass der Konsum von Eiern pro deutschem Bürger im Ostermonat im Durchschnitt nur um 2 zusätzliche ansteigt, aber dennoch ist die Nachfrage nach Rezepten mit Eiern zum Osterfest besonders groß.

Scotched Eggs

Gefühlt sind Rezepte mit Eierlikör in diesem Jahr der große Renner! Was früher noch als „Oma-Getränk“ verspottet wurde, ist jetzt der große „Allround“ Trend. Dass Eierlikör vielseitig einsetzbar ist wusste ich ja schon länger, aber mir wollte ja keiner glauben ;) Das Rezept zum selbstgemachten Eierlikör mit Tonkabohne verfeinert findet ihr übrigens HIER. Ist auch immer ein schönes Ostergeschenk ;)

Raffinierte Eierrezepte

Aber mal weg vom Eierlikör – heute möchte ich Euch drei raffinierte Rezepte zeigen, wie man das schnöde Ei besonders gut in Szene setzen kann.

Ich kann verraten, dass bevor Galileo Anfang des Jahres mit der Idee um die Ecke kam, den sogenannten „Egglove“ Trend näher zu beleuchten, ich mein Ei am liebsten weich gekocht, als Spiegelei, Rührei, Omelett (HIER gehts zum Rezept) und maximal in der pochierten Variante gegessen habe. Ich fand, 5 Varianten sind eigentlich schon genug, aber wie ihr wisst, probiere ich ja immer gerne neue Sachen aus. So fiel mir die Anfrage nicht schwer und ich beschäftigte mich mit dem Trend, probierte aus und muss sagen: ja, nicht schlecht, kann man mal machen!

Galileo Eggporn

kunterbuntweissblau goes Galileo – Egglove im Fernsehen

Und so machte ich dann auch. Vor laufender Kamera widmete ich mich dem Egglove Trend und verarbeitete vieeeeele Eier in verschiedensten Varianten. Wem die untenstehenden Rezepte nicht reichen, guckt sich das Ganze morgen, am 23. März 2016 ab 19:30 bei Galileo an. Viel Spaß dabei!

3 gelingsichere Rezepte

Scotch Egg

Scotch Eggs

Zutaten für 8 Stück:

8 hartgekochte Eier
1 normales Ei
700g gemischtes Hackfleisch
2 EL scharfen Senf
ca. 5 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
10 Stiele frischer Thymian
5 Stiele frische Petersilie

Für die Panade:
1 Ei
Mehl
Semmelbrösel
500 g Butterschmalz zum fritieren

Zubereitung:

  1. Butterschmalz in einem hohen Topf schmelzen und heiß werden lassen.
  2. Kräuter fein hacken und mit einem normalen Ei, dem Hackfleisch, den Semmelbröseln, Senf, Salz und Pfeffer vermengen. Gut würzig abschmecken.
  3. Hart gekochte Eier pellen und mit Hackfleischmasse ummanteln.
  4. Nun die Eier panieren. Dazu erst in Mehl wenden, dann durch das verquirlte Ei ziehen und dann in Semmelbrösel wälzen.
  5. Zum Fritieren die Scotch Eggs im heißen Butterschmalz ausbacken bis sie goldbraun sind.
  6. Die Eier können noch warm serviert werden. Am schönsten sehen sie aus, wenn man sie halbiert.

Avoegg

Eier in Avocado

Zutaten für 1 Portion

1 Avocado
2 EierSalz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. 1 Avocado halbieren, Kern herauslösen und mit einem Löffel die Löcher etwa doppelt so groß machen.
  3. Die Avocados auf ein Backblech legen (ggf. in Alufolie gebettet, damit sie nicht umfallen). Nun jeweils 1 Ei vorsichtig in die Löcher füllen, mit Salz und Pfeffer würzen und im Backofen ca. 10-15 Minuten backen, bis das Ei gestockt ist.

Ei im Toast

Zutaten für 1 Eier-Toast

1 Scheibe großes Toastbrot
etwas Butter
1 Ei
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Aus dem Toastbrot ein Herz schneiden oder mit Hilfe eines Keksausstechers ein Herz ausstechen.
  2. Toast mit Butter von beiden Seiten bestreichen.
  3. Toast von einer Seite in einer heißen Pfanne kurz anbraten bis er goldbraun ist.
  4. Dann wenden und sofort ein Ei in das Herz fließen lassen und mitbraten bis das Eiweiß stockt. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.

Osterhasen aus Quarkteig

In einer Woche ist es nun soweit – Ostern ist da! Gefühlt so früh wie nie und vorallem lässt der Frühling vielerorts ja leider noch auf sich warten, aber wir drücken alle ganz fest die Daumen, dass der Osterhase sich auf dem Weg des Osternestvorbeibringens nicht die Füße abfriert!

Quark Osterhasen

Osterpläne 2016

Ich werde dieses Jahr das Fest in Deutschlands Nordwesten verbringen und plane schon fleißig, was ich an den vier freien Tagen backen und kochen möchte. Zum einen möchte ich gerne die Tradtion des Hefezopfs mitnehmen und vorstellen (Das Rezept gibt es HIER), zum anderen soll es ein paar neue Sachen geben. Ein paar Sachen habe ich schonmal ausprobiert, die ich Euch gerne in den nächsten Tagen vorstellen möchte!

Osterhase

Fotos mit dem Iphone krieg ich nicht hin

Starten möchte ich mit diesen süßen Quarkhasen. Ich habe lange überlegt, ob ich Euch das Rezept präsentieren möchte oder nicht, denn erstens sind die Fotos nicht ganz so optimal sehr unschön geworden, wie ich mir das gewünscht hatte, da die Hasen in einer Spontanaktion entstanden sind und ich meine Kamera nicht dabei hatte und das Iphone herhalten musste. Zweitens waren sie nicht so ganz nach meinem Geschmack und eigentlich wollte ich hier ja nie Rezepte vorstellen, die ich nicht 100%ig empfehlen kann. ABER – ich habe meine Kollegen probieren lassen und allen haben die Hasen gut geschmeckt und sie meinten, ich muss sie UNBEDINGT posten. Na wenn das so ist… dann mach ich das doch gerne!

Osterhasen aus Quarkteig

Osterhasen aus Quark-Öl-Teig

Rezept von zimtkeks und apfeltarte

Zutaten für ca. 15 – 18 Hasen:

400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 g Quark (Magerquark oder 20 %)
120 ml neutrales Öl
100 g Zucker
1 Prise Salz
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Ei
1 Eigelb
100 g Butter
Feinst-Zucker zum Abstreuen

Zubereitung:

Quark, Öl und Ei in einer Schüssel verrühren. Zucker, Salz, Zitronenabrieb, Mehl und Backpulver zur Quarkmischung dazu geben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten (evtl. mit den Händen nochmals durchkneten).

Backofen auf 200 °C (180 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen, Hasen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Eigelb mit etwas Wasser glatt rühren, die Hasen ausstechen, auf das Blech legen und mit Ei bestreichen. 15 – 18 Minuten goldbraun backen.

Butter schmelzen , die noch warmen Hasen damit bestreichen und mit Zucker bestreuen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Quarkhasen

Zwei Sterne für das Atelier Restaurant in München

Bayerischer Hof

Als Blogger hat man es schon nicht ganz leicht… Man nimmt sich Dinge vor, fängt an Texte zu schreiben, lässt sie liegen weil man denkt, da muss nochmal nachgefeilt werden… Doch man hat keinen Redaktionsschluss, niemanden, der einen zwingt, etwas zu machen und dann zieht sich die Veröffentlichung eines Blogbeitrags leider oftmals sehr lange – zu lange. Doch ich nehme mir an dieser Stelle ein positives Sprichwort zur Hand und behaupte: was lange währt, wird endlich gut! So kommt er nun, mein Bericht zum Atelier, einem mittlerweile Zwei-Sterne-Restaurant im Herzen von München.

Flashback zu einem besonderen Jahresausklang

Das letzte Jahr hatte viele kulinarische Highlights! Wenn ich nicht selbst hinter dem Herd stand um bei Wettbewerben wie dem Tegernseer Hobbykochduell mitzumachen, aus Klassikern, moderne Gerichte zauberte wie auf der IFA 2015, oder Omelett für Galileo zubereitete, durfte ich viele Restaurants besuchen und köstliche Verkostungen wahrnehmen. Doch nach alledem sollte das Jahr mit einem großen Tusch zu Ende gehen!

04 AtelierDas Atelier Restaurant im Bayerischen Hof (© Bayerischer Hof)

Der 10 Winzerzirkel im Bayerischen Hof

Als mich die Einladung zum 10 Winzerzirkeldinner im Bayerischen Hof erreichte, freute ich mich über alle Maßen! Hatte ich doch im Jahr zuvor schon die Ehre, bei einem vorzüglichen Mehrgangmenü neben den Kochkünsten vom damaligen Küchenchef Herrn Metzger auch den über die Grenzen Deutschlands berühmten Winzer des Weinguts von Winning kennenzulernen. Was ich damals erlebte, versuchte ich in meinem Nachbericht (HIER zu lesen) in Worte zu fassen. Darüber hinaus blieb die Erinnerung an einen unvergesslichen Abend und ich konnte es kaum glauben, wieder Gast der erlesenen Runde zu sein. Es stand in der Einladung, dass der Küchenchef zu den Weinen des Weinguts Sattlerhof aus der Südsteiermark sowie dem Weingut Rebholz aus der Pfalz ein passendes Menü kreieren werde. Die Vorfreude war groß! Beide Weingüter kannte ich von dem ein oder anderen Gläschen, aber die große Auswahl hatte ich nie genossen. Dass mich ein fulminantes Menü dazu erwarten würde, dachte ich mir auch. Als die Einladung eintrudelte, war aber eines noch nicht bekannt: Jan Hartwig sollte den zweiten Stern für seine Kochkunst im Atelier bekommen. Ich gestehe, ich habe nicht penibelst auf die Verkündung hingefiebert, aber durch das Social Web bin ich dennoch drauf aufmerksam geworden, als es dann soweit war. Die Vorfreude stieg also noch weiter – hatte ich doch noch nie in einem Restaurant mit zwei Michelin Sternen gegessen.

Ein Abend vollkommenen Genusses

Dann war er da, der Tag des Hochgenusses. Ein eigentlich ganz normaler Mittwoch, der mit Köstlichkeit gekrönt wurde. Zum Auftakt wurden wir zu einem leckeren Aperitif  mit einem der schönsten Blicke über München auf die Rooftop Bar des bayerischen Hofs geladen. Im Glas gab es „Albertsheimer Latt“, eine Gewürztraminer Auslese vom Ökonomierat Rebholz. Dazu wurden „Vitello Tonnato Sticks“, „Caprese“ sowie „Kolumbianischer Arepa“ gereicht. Ich fühlte mich von Anfang an wie im siebten Genusshimmel. Nach anfänglichen Grußworten der Winzer wurde Jan Hartwig persönlich vorgestellt und gemeinsam auf seinen vor kurzem vergebenen zweiten Stern angestoßen.

Atelier_Champagner

Ein zwei Sterne Koch im Herzen von München

Jan Hartwig ist seit 16 Jahren im Geschäft. Seine Ausbildung genoss er im Restaurant Dannenfeld in Braunschweig. Von dort aus führten ihn diverse Stationen (Pomp Duck & Circumstance in Berlin; Restaurant Kastell unter der Leitung von Christian Jürgens in Wernberg-Köblitz, GästeHaus Klaus Erfort in Saarbrücken, Restaurant aqua in Wolfsburg) im Mai 2014 als Chef de cuisine ins Restaurant Atelier und Garden im Bayerischen Hof nach München. Hier beweist er seither, was er kann und erkochte sich nur 6 Monate später den ersten Stern. Im Herbst 2015 war es dann auch schon soweit und Jan Hartwig wurde für seine hervorragende Kochkunst mit dem zweiten Stern ausgezeichnet.

38 Jan HartwigJan Hartwig (© Bayerischer Hof)

An die lange Tafel

Wie hervorragend die Kochkunst des aus Niedersachen stammenden Kochs ist, wurde dann an diesem Abend im Atelier Restaurant bewiesen. Die Gäste schritten in das modern eingerichtete Restaurant in den Keller des bayerischen Hofs und nahmen neben den Winzern Platz.

Sofort tauschten sich alle Gäste über Genuss in allen Facetten aus und es entwickelten sich angeregte Tischgespräche. Da klingelt auch schon ein Glas und Herr Sattler vom Sattlerhof erhebt sich. Er erklärt alles zum Sauvignon Blanc „Kranachberg“ aus dem Jahr 2012. Dazu wird der erste Gang, eine Makrele „Ceviche“ mit Mandeln, Perlzwiebeln und Jalapenos serviert. Frisch und raffiniert zubereitet ist der erste Gang ein Augen- und Gaumenschmaus.

Atelier_Ceviche
1. Gang : Makrele „Ceviche“ mit Mandeln, Perlzwiebeln und Jalapenos

Das Weingut Sattlerhof

Familie Sattler, beheimatet in der Südsteiermark, bewirtschaftet 40 Hektar Weingärten und produziert exklusive Weine, die weit über die Grenzen Österreichs bekannt sind.
Hier wird Tradition groß geschrieben. Die ganze Familie hilft engagiert mit, um naturnah und dennoch innovativ und mit viel Ideenreichtum spezielle Weinsorten hervor- und zur Geltung zu bringen. Dabei wird besonderer Wert auf biologischen Weinbau, die nachhaltige Kultivierung der Böden und die Langlebigkeit der Rebstöcke gelegt.

Das Weingut Ökonomierat Rebholz

Das an der Deutschen Weinstraße liegende Weingut bewirtschaftet insgesamt 22 Hektar Weinberge in einem Ort Namens Siebeldingen. Auch hier wird die Tradition groß geschrieben.
Die besonderen, etwas anderen Weine vom Typ Rebholz verdanken ihre Existenz und ihren Erfolg ganz wesentlich ihrem Terroir und der seit drei Generationen gepflegten Philosophie.

Der passende Wein zum Essen

Bei Genuss des Essens folgt ein Wechselspiel der Erzählungen von Herrn Hansjörg Rebholz vom Ökonomierat Rebholz und Herrn Willi Sattler vom Weingut Sattlerhof. Beide ursympatische Winzer erzählen von ihrem Alltag auf dem Weingut, besonderen Jahrgängen und ihrer Liebe zum Wein im Allgemeinen. Jede Frage aus „dem Publikum“ wird geduldig beantwortet und es wird geschlemmt wie an nur wenigen Tagen im Jahr.

Gerne möchte ich die weiteren Gänge mit begleitenden Weinen nun in Bilder und Textform beschreiben:

Atelier_Lachs

2. Gang: Ora King Lachs mit Eiskraut, Miso Hollandaise & Reisessigsud
dazu im Glas: „Im Sonnenschein“ (2011) Riesling, Grosses Gewächs vom Ökonomierat Rebholz

3. Gang: Kalbsbries mit schwarzem Trüffel, Lauch und Madeirajus
dazu im Glas: „Pfarrweingarten“ (2013) Morillion vom Weingut Sattlerhof

Atelier_Hauptgang

4. Gang: Wagyu Short Rib mit BBQ-Lack mit geräucherter Pommer Frite, Aubergine & Mais
dazu im Glas: „Im Sonnenschein“ (2009) Spätburgunder, Großes Gewächs vom Ökonomierat Rebholz

Atelier_Käsefondue

5. Gang: „Käsefondue“ mit kleinen Kartoffeln & Mixed Pickles
dazu im Glas: „Fassreserve“ (2007) Weissburgunder vom Weingut Sattlerhof

6. Gang: „Aromen aus Thailand“ mit Kaffir Limette, Duftreis und Thai Basilikum
dazu im Glas: „Brilliere Kastanienbusch“ (2013) Riesling, Auslese vom Ökonomierat Rebholz

Atelier Bratapfel

7. Gang: Bratapfel 2015
dazu im Glas: „Kranachberg“ (2013) Sauvignon Blanc Trockenbeerenauslese vom Weingut Sattlerhof

Regional, saisonal und nachhaltig

Bei jedem Gang bewies Jan Hartwig sein Können. Besonders gefällt mir, dass er für seine leichte und kreative Küche vorwiegend regionale und saisonale Produkte verwendet. Zudem ist es dem jungen Koch besonders wichtig, den nachhaltigen Gedanken in der Wahl der Lebensmittel und der Verarbeitung derselben nicht außer Acht zu lassen.

Nun, es bleibt nicht viel mehr zu sagen, als dass es ein grandioser Abend war. Ein Abend des vollkommenen Genusses. Es sei jedem, der gutes Essen schätzt, empfohlen dem Atelier einen Besuch abzustatten. Für Weinliebhaber kann ich die Weingüter Sattlerhof und Rebholz auch nur wärmstens empfehlen.

Russischer Zupfkuchen – mein Sonntagssüß

Heute möchte ich Euch einen meiner Lieblingskuchen vorstellen: russischen Zupfkuchen! Für mich ist die Kombination von Quark und Schokolade einfach schier unübertrefflich.

Russischer_Zupfkuchen

Dennoch ist die Geschichte rund um den Verzehr von russischem Zupfkuchen ganz komisch. Erstmal hat es sehr lange gedauert, bis ich den allerersten Zupfkuchen gegessen habe. Irgendwie hat meine Mama viele verschiedenen Kuchen gebacken, vom Marmorkuchen über Käsekuchen hin zum Apfelkuchen und vieles mehr. Aber es war nie der russische Zupfkuchen dabei. Dann kam eines Tages ein Kindergartenfest und ich ergatterte das erste Stück von dem für mich bis dato unbekannten Gebäck und fand das sofort sehr lecker. Gemerkt hat sich die kleine Amelie das aber nicht und somit auch nicht an die Mama weitergetragen. So aß ich fortan immer nur auswärts die russische Leckerei.

Als ich dann auszog sollte sich dieser Zustand auch nicht ändern. So gerne ich den Kuchen aß, aber ich backte ihn nie für mich, sondern bestellte lieber ein Stückchen im Café. Warum das bislang so war? Ich kann es mir selbst nicht erklären.

Zupfkuchen

Eines Tages habe ich mich aber dann durch den Blog von Mara geklickt und ein Rezept gefunden, das ich nun endlich unbedingt nachbacken wollte. Gedacht, getan und so seht ihr ihn nun: meinen ersten selbst gebackenen russischen Zupfkuchen! Und was soll ich sagen… grandios! Der Kuchen war wirklich superlecker und ich nehme mir fest vor: ab sofort wird er auch öfter mal zu Hause ins Rohr geschoben!

Habt einen schönen Sonntag  und lasst es Euch gut gehen!

Zupfkuchen_russisch

 

Russischer Zupfkuchen

vom Blog lifeisfullofgoodies

Zutaten:

Der Teig:
200 g weiche Butter
150 g Zucker
350 g Mehl
30 g Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
1 Ei
1 Prise Salz

Die Füllung:
180 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
500 g Magerquark
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Prise Salz

Zudem: Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen (160 °C Umluft).
  2. Die Zutaten für den Teig mischen und zu einem glatten Knetteig verarbeiten. Zwei Drittel des Teiges in eine Springform drücken und einen Rand hochziehen. Den übrigen Teig beiseite stellen.
  3. Für die Füllung alle Zutaten verrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Auf den Teigboden füllen. Den restlichen Knetteig verzupfen und auf der Füllung verteilen.
  4. Den Kuchen nun eine gute Stunde backen (60-70 Minuten). Auskühlen lassen. Wer will kann den Kuchen nach dem Abkühlen noch mit Puderzucker bestäuben.