Asiatischer Hauptgang

Asiatisch mag ich ja nicht immer, aber vorletzten Samstag hatte ich Lust darauf und durfte Freunde bekochen. HIER habe ich euch schon das ganze Menü und die Vorspeise vorgestellt, heute ist es Zeit für den Hauptgang! Thaicurry gab es an jenem Abend und ich habe gemerkt, ich sollte mal wieder öfter asiatisch kochen – lecker war es und so variabel ist das Gericht. Wer kein Rind mag, nimmt Huhn, wer keine Paprika mag lässt sie weg und nimmt stattdessen Brokkoli – ganz nach jedem Geschmack.

Thaicurry I

Jetzt zeig ich euch aber mal meine Variante des

Gelbes Thaicurry mit Rinderfilet

Zutaten für ca. 4 Portionen

600 g Rinderfilet

5 EL Sesamöl

1 Zwiebel

1 Stück Ingwer, 2-4 cm. dick

2 rote Paprika

3 Karotten

250 g Zuckerschoten

1 Dose Bambussprossen

1 1/2 Dosen Kokosmilch ungezuckert

4 TL gelbe Currypaste

1 Limette

Salz, Pfeffer (wer mag Chillipulver), Zucker

2 Kochbeutel Basmatireis

1 EL Butter

1 Bund Korriander

1 Handvoll gehackte, gesalzene Erdnüsse

Zubereitung:

(1) Gemüse waschen bzw. Schälen und je nach Belieben in Streifen oder Stücke schneiden.

(2) Wasser für den Reis aufstellen. Wenn es zu kochen beginnt, Salz dazugeben.

(3) 2 EL Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und Rinderfilet kurz (!) scharf anbraten. Es darf nur leicht von außen angebraten sein! Dann aus der Pfanne nehmen, in Streifen schneiden und bei Seite stellen.

(4) Den Rest des Sesamöls in der Pfanne erhitzen und das Gemüse anbraten. Karotten zuerst, dann alles andere. Klein gewürfelten Ingwer zum Schluss dazugeben.

(5) Kochbeutel in das kochende Wasser geben und nach Packungsangabe kochen.

(6) Wenn das Gemüse noch einen guten Biss hat, die Currypaste dazugeben (je nach Geschmack; nach und nach einen Löffel mehr, immer wieder probieren!) und dann die Kokosmilch angießen und das Fleisch dazugeben. Nun das Curry köcheln lassen und mit Limettensaft, Salz, Pfeffer, Chili und Zucker abschmecken.

(7) Wenn der Reis fertig ist, kurz abtropfen lassen und dann im Topf nochmal mit Butter und etwas Limettensaft warm halten.

(8) Wenn das Gemüse den gewünschten Biss hat, Reis in eine Tasse geben und auf vorgewärmte Teller stürzen. Das Curry an die Seite geben und zum Schluss mit Korriander und Erdnüsse dekorieren.

Thaicurry II

Bloggertreffen in München

Jetzt wollte ich euch schon seit Sonntag von einem tollen Event berichten. Aber ohne Fotos? Das passt irgendwie nicht so ganz. Ein Post ohne Foto, nein Amelie kann das irgendwie nicht.

Aber an jenem Abend hatte ich es irgendwie verplant, Fotos zu schießen und so mussten passende zum Thema her *g*. Am Montagabend bin ich dann nach Feierabend in der Stadt bummeln gewesen und habe ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht, die, wie ich finde, zumindest ein bisschen passen.

München April Impressionen here we go….

Monopterus

Theatinerkirche

Hofgarten

Und wie das jetzt zu Samstagabend passt? Es war Bloggertreff angesagt. Bloggertreff in MÜNCHEN!
Saskia von Saskiarundumdieuhr und Jules von Jules Photography hatten nämlich vor ein paar Wochen die Idee für ein Bloggertreffen in München und so haben sich letzten Samstag ein paar ganz tolle Mädels im Ocui zum „mal in Echt kennenlernen“, essen, plaudern und austauschen getroffen.

Es war ein toller Abend mit euch, Mädels! Hat mich sehr gefreut, euch alle mal kennenzulernen! Und ich freue mich auf viele weitere Zusammenkünfte *g*

Wer alles dabei war? Na schaut doch mal auf den tollen Blogs vorbei!

Eva von Eva & Ich

Ilka von Party Princess

Jana von Martha´s

Jules von Jules Photography

Lina von Silbermandel´s Welt

 Maria von Marylicious

Nancy von Samt und Sahne

Nicole von Nicolinas Augenblick

Saskia von Saskiarundumdieuhr

 Sonja von Die kleine Brezel

Tanja von Mein Ideenreich

Trudi von Bellissimo

Pasta

Einen Schnappschuss vom Essen habe ich auch noch eben gefunden – ich hatte Ravioli mit Flusskrebs-Hummer-Soße auf Ruccola Tomaten Bett. Sehr lecker muss ich sagen und die Preise sind für Münchens Innenstadt wirklich fair! Desserts sind auch sehr zu empfehlen, oder die Tomatensuppe und der Hugo und und und … Insgesamt kann ich das Ocui nur empfeheln.

Lass uns mal eben schnell improvisieren…

… musste ich mir vorletzten Samstag sagen. Denn ganz spontan habe ich ein befreundetes Pärchen zum Abendessen zu uns eingeladen. Hmmmm, was koche ich denn blos? Halb 7, Samstagabend… Die Zeit läuft…. JETZT.

Es sollte halt nicht nur Spax Bolo werden oder so, also wurde kurz im Kopf gekramt und schwupp, da war die Idee für ein asiatisch angehauchtes Menü. Asiatisch…  o la la… Mag Grundzutat: Korriander… Wo herkriegen, am Samstagabend, halb 7 in München? Taha, ich kam zwar nicht auf die Idee, aber mein toller Lieblingspartner, erinnerte mich an den Asialaden im Motoroma. Hingedüst und alles bekommen, was man so braucht. Den Rest beim HIT und tolles Rinderfilet hatte ich noch im Tiefkühler. Gebongt.

Schnell nach Hause gefahren, erstmal die Wohnung aufgeräumt und Tischdeko gemacht. „Maaaan, das brauchts doch jetzt nicht!“ Durfte ich mir da anhören… „Doch, das will ich jetzt!“ konterte ich nur. Und als dann um halb neun die Gäste vor der Tür standen, stand die Deko, Vorspeise war schon fortgeschritten, ich sogar noch umgezogen (wann ich das geschafft habe, weiß ich auch nicht *g*) und die beiden wurden mit einem gelben Muskateller zum Aperitif empfangen.

Tisch

Es wurde ein sehr netter Abend, mit viel Lachen, netten Gesprächen, gutem Wein und ja, doch, mit leckerem Essen. Verhockt sind wir, halleluja. War es wirklich halb vier als ich im Bett lag? Hmmmm….

Jetzt seid ihr neugierig, was man in kurzer Zeit schnelles zaubert? Dann schaut doch mal:

Asiatisches Menü

Und damit ihr euch schonmal die Vorspeise gönnen könnt, hier das Rezept

Glasnudel I

Glasnudelsalat mit Garnelenzitronengrasspießen

Zutaten für 4 Personen

mindestens 8 Garnelen (2-3- für jede Person)

4 Stangen Zitronengras

250 g dünne Glasnudeln

4 Karotten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 kleines (2cm dick) Stück frischer Ingwer

1/2 Mango

1 Handvoll gesalzene Erdnüsse

1 Bund Korriander

3 EL süß-saure Asiasoße

3 EL Sesamöl

3 EL Sojasoße

Salz, Pfeffer

Saft von 1/2 Limette

Currysalz (z.B. vom Schuhbeck)

Glasnudel III

Zubereitung:

(1) Glasnudeln in kaltes Wasser mindestens eine viertel Stunde einlegen (auf die Verpackung schauen), danach abtropfen lassen

(2) Karotten und Mango schälen und ich feine Streifen schneiden

(3) Erdnüsse und Korriander grob hacken

(4) Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Dann in etwas Öl andünsten.

(5) Frischen Ingwer hacken und mit Zwiebeln und Knoblauch in einer Tasse mischen. Sojasoße, süß-sauer Soße, Limettensaft, Salz und Pfeffer zugeben und abschmecken.

(6) Zitronengras mit einer Pfanne oder einem anderen flachen Gegenstand etwas klopfen (damit sich das Aroma besser entfaltet) und anschließend die Garnelen darauf aufspießen und in einer Pfanne mit 2 EL Sesamöl anbraten. Mit Currysalz würzen.

(7) Während die Garnelen braten, alle anderen Zutaten mit der Soße zu einem Salat vermengen und auf Teller anrichten. Zum Schluss den Garnelenspieß daraufgeben und servieren.

Glasnudel II

Mit diesem Rezept nehme ich gerne am Rezeptwettbewerb von Lecker.de teil und freue mich, dass Costa 10 Euro für das Meeresschutzprojekt „Doggerbank“ des WWF spendet.

Hefezopf

Jeder hat ja so seine Tradition. Und auch wohl jede Familie.

So war ich schon ganz hippelig, als Ostern immer näher rückte und ich wusste, bald gibt es meine Lieblingsunterlage für Butter, Marmelade, Schinken und Co – den weltbesten Hefezopf von meiner Mama.

Hefezopf IV

Bei uns ist das immer schon so. An Ostern werden erst die Schokoeier gesucht, dann das Körbchen mit den bunt gefärbten Hühnereiern und dann geht es endlich an den Tisch. Dort dann ganz klassisch: Hefezopf mit Butter, Oster(Nuss)schinken, harte Eier und zum Schluss noch eine Scheibe mit Erdbeermarmelade. Immer ist das so und ich liebe diese Tradition. Die letzten zwei Jahre verbrachte ich Ostern leider nicht wie üblich bei meinen Eltern und musste verzichten, also freute ich mich umso mehr, als ich die Tradition vor zwei Wochen wieder erleben durfte.

Hefezopf VII

Mama macht für mich den äußerlich am schönsten aussehensten Hefezopf – ein Designerstück, wenn man so möchte. Toll geflochten und durch eine Ei-Wassermischung bepinselt, glänzt er auch so toll.

Hefezopf III

Geschmacklich natürlich auch der Hit – locker aber dennoch mit dem richtigen Biss und man kann Butter darauf streichen, die Rosinen on top.

Und weil ich euch dieses Meisterwerk nicht vorenthalten möchte, bat ich meine liebe Mama um einen Gastbeitrag. So hat sie mir ganz lieb ihr Rezept in den Computer getippt, weil bislang backte sie ihn eher mit kurz/knappen Angaben auf einem kleinen Zettel und „so aus dem Oberarm“ *g*
Ich spreche hier immer von Ostern, natürlich schmeckt der tolle Hefezopf immer!

Hefezopf I

Nun, hier für euch, ganz exklusiv… I proudly present:

Hefezopf

Zutaten :

500 g Mehl

120 g Zucker

2 Pck. Vanillezucker

1 Hefewürfel

2 Eier (Größe M)

2 Teelöffel Salz

ca. ¼ Liter Buttermilch

3 Esslöffel Speiseöl

Zitronenschale  von ca. ½  Zitrone

Je nach Geschmack ( in Rum getränkte) Rosinen

1 Eigelb mit Wasser verdünnt – zum bestreichen

Zubereitung :

(1) Zuerst einen Vorteig (  in Bayern nennt man das  „DAMPERL“  ) herstellen : Mehl  in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde bilden. Hefe zerkleinert in eine Tasse geben, 1 Prise Zucker darüber geben und mit etwas Buttermilch zu einem dickeren Brei verrühren. Diesen dann in die Mehlmulde geben und mit etwas Mehl verrühren.

Abgedeckt an einem warmen Ort  ca. 10 Minuten „gehen“ lassen.

(2) Restliche  Zutaten in einer Schüssel vermengen und zu dem aufgegangen Vorteig geben. Alles gut verrühren und anschließend den Hefeteig gut aufschlagen (am besten per Hand – ähhh, dem Oberarm :-) ) bis er schöne Blasen wirft.

Anschließend wieder abdecken und an einem warmen Ort (evt. Backofen bei nur 30°!)  bis auf doppeltes Volumen gehen lassen !

(3) Danach nochmals zusammenrühren, durchkneten und in drei gleich große Stücke teilen. Diese dann zu drei gleichgroßen Strängen verarbeiten und zu einem Zopf  flechten. Mit verdünntem Eigelb besteichen und bei ca. 180°  (je nach Ofen!)  ca. 25-30 Minuten backen.

Hefezopf II

Hefezopf V

Kindheitserinnerungen – PAMK Päckchen Teil III

Last but not least habe ich heute mein letztes Rezept des PAMK Kindheitserinnerungs Päckchens für euch – Marmorkuchen.

Marmorkuchen I

Immer wenn mich meine Mutter fragte, welchen Geburtstagskuchen ich mir wohl wünsche, war es klar und deutlich, mit weitem Vorsprung vor Käsekuchen und Co: Marmorkuchen. Ich liebte diesen Kuchen schon immer. Ein bisschen weißen und dunklen Kuchen. Schokolade innen drin und am besten noch obendrauf – doppelt obendrauf. Denn als Kind konnte und mochte ich nicht auf meine geliebten Smarties verzichten. Und so wurden sie immer fleißig an die Glasur gepappt. Ich war einfach immer schon ein bisschen kunterbunt *g*

Marmorkuchen III

Hui, wie hat das Spaß gemacht, den Kuchen mal wieder zu backen und zu verzieren. Und da ich Steffi nur einen kleinformatigen Kuchen geschickt habe (der normale hätte das Paket wohl gesprengt), hatte ich noch Teig übrig und erfreute mich folglich in der ganzen Woche zum Frühstück an einem kleinen Stückchen Kindheitserinnerung.

Das folgende Rezept ist für einen Kuchen mit normaler Größe für eine Gugelhupf oder Kastenform.

Marmorkuchen

Zutaten für 1 große Gugelhupf oder Kastenform

250 g weiche Butter

230 g Zucker

1 Prise Salz

5 Eier (Größe M)

500 g Mehl

4 gestr. TL Backpulver

150 ml Milch

20 g Kakaopulver

1 Pck. Vanillin Zucker

ca. 300 g Kuvertüre für die Glasur

Zubereitung:

(1) Backofen auf 175 °C (Umluft 150°C) vorheizen. Butter, Zucker und Salz cremig rühren, dann Eier einzeln unterrühren.

(2) Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit nur 125 ml Milch dazugeben und vermengen.

(3) Kuchenform mit Öl oder Butter einfetten und bemehlen. 2/3 des Teigs dann in die Form geben.

(4) Den restlichen Teig um den Kakao, dem Vanillezucker und den restlichen 25 ml Milch ergänzen.

(5) Schokoladenteig auch in die Form füllen und ihn mit einer Gabel spirlaförmig unterheben.

(6) Kuchen in den Ofen schieben und ca. 50-60 Minuten backen. Mit dem sogenannten Stäbchentest kann man feststellen, ob er durch ist. (Holzstäbchen in den Kuchen stecken und wieder herausholen. Bleibt kein Teig mehr kleben, ist er fertig)

(7) Fertigen Kuchen aus dem Backofen nehmen und nach 10 Minuten stürzen. Danach ganz abkühlen lassen.

(8) Entweder man bestäubt ihn zum Servieren nur mit Puderzucker, oder glasiert ihn mit dunkler (weiße geht natürlich auch, je nach Geschmack einfach) Kuvertüre. Dazu Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen lassen und mit Hilfe von einem Löffel und einem Teigschaber glasieren, so wird er am schönsten und man kann überschüssige Schokolade immer wieder aufnehmen und an einer anderer Stelle des Kuchens weiterverwenden. Damit es der kunterbuntweissblau Marmorkuchen wird, nehmt ihr noch ein paar Smarties und verziehrt nach Herzenslust. *g*

Marmorkuchen II