Last minute Christmas Backen – Quarkstollen

Ihr seid schon fertig mit dem Geschenke einpacken und überlegt gerade, was ihr morgen bei dem vorhergesagtem Schmuddelwetter machen sollt? Ihr wollt noch einmal was leckeres backen, das beim Fest mit den Liebsten super ankommt, nicht lange in der Herstellung dauert und nicht schon wieder Plätzchen sind? Dann habe ich heute ein Last Minute Rezept für euch! I’m proudly present Quarkstollen à la Amelie!

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Wie schonmal erwähnt war ich ja sofort nach dem Kauf des LECKER Christmas Hefts von vielen Rezepten sehr begeistert. Aber eines wollte ich mir für die Zeit ganz kurz vor Weihnachten noch aufheben, da sich das Backgut leider nicht länger wie ca. 1 Woche lang hält.

Wie das dann so ist, im Christmas Countdown, habe ich im ganzen Stress einen Teil der Zutaten vergessen einzukaufen, bzw. dachte, noch genügend Vorrat zu haben. Und so wurde das Originalrezept einfach abgeändert und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis!

 

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Also springt nochmal schnell in den Supermarkt oder ergänzt den langen Einkaufszettel um die unten aufgelisteten Zutaten.

 

Quarkstollen à la Amelie

Zutaten für 3 kleine Stollen
50 g gehackte Mandelkerne
50 g gehackte Pinienkerne
4 EL Orangensaft
80 g getrocknete Softaprikosen
20 g Rosinen
50 g getrocknete Cranberries
200 g Speisequark (40% Fett)
1 Ei
75 g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
225 g und etwas Mehl
3 Marzipanbrote (à 75 g) (z.B. „Vanille-Trüffel auf Pistazie“ von Niederegger
50 g Butter
ca. 3 EL Puderzucker

Zubereitung

(1) Backofen vorheizen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175°C/Gs: s. Hersteller

(2) Mandeln und Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. MIt Orangensaft ablöschen und abkühlen lassen. Aprikosen, Rosinen und Cranberries fein hacken.

(3) Quark, Ei und Zucker verrühren. Mandeln und Pinienkerne mit Saft und getrockneten Früchten unterrühren. Backpulver und 225 g Mehl mischen, über die Quarkmasse sieben. Erst mit einem Teigschaber etwas vermengen, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen kurz zum geschmeidigen Teig verkneten.

(4) Danach den Teig dritteln und jedes Teigstück mit den Händen zu einem flachen Fladen (à ca. 18 cm Durchmesser) drücken. Je 1 Marzipanbrot mittig darauflegen. Einen Teigrand längs über das Brot schlagen, anderen Rand darüberschlagen und leicht nach innen einrollen. Zum Stollen formen. Teig an den Schmalseiten zusammendrücken. Ein Backblceh mit Backpapier auslegen und die STollen daraufsetzen. MIt ca. 3 EL Wasser bepinseln. Im heißen Ofen 25-30 Minuten backen.

(4) Butter schmelzen und die noch warmen Stollen damit bepinseln. Ausküheln lassen und dick mit Puderzucker bestäuben und in Alufolie wickeln. Vor dem Verzehr nochmals mit Puderzucker bestäuben.

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Die Stollen werden alle Omas zu einem „Ahhhh“, „Ohhhh“, „Ja wie lecker, Kindchen“ verleiten, versprochen *g* !!!

Nun wünsche ich euch ein schönes 4. Adventswochenende und hoffentlich nicht zu viel Stress vor dem Fest!

Ich begebe mich morgen auch nochmal in die Küche um letzte selbstgemachte Weihnachtsgeschenke zu produzieren. Was das ist, zeige ich euch bald – nur noch darf ich nichts verraten, sonst ist es für manchen Mitleser keine Überraschung mehr *g*

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Spekulatiuscreme

Ich wollte noch etwas Neues ausprobieren… etwas, das nach Weihnachten schmeckt,  riecht und sich hervorragend verschenken lässt. Das Pinterest Board des „Post aus meiner Küche“ Projekts war der perfekte Ideengeber und so habe ich mich durch gefühlte tausend tolle Blogs gewühlt und bin mal wieder bei Emma Bee hängen geblieben. Sie hatte ihrer Tauschpartnerin unter anderem eine Spekulatiuscreme ins Päckchen gepackt. Spekulatius? „Perfekt“, dachte ich! Denn auf das alljährliche Weihnachtsdessert (Spekulatiusmousse mit Himbeersoße) muss ich ja noch ein paar Tage warten, aber so ein Frühstücksbrot mit Weihnachten drauf wäre etwas tolles. So habe ich mir eine Dose Milchmädchen (Kondensmilch) im Supermarkt gekrallt und sie in den Kochtopf mit sprudelnd heißem Wasser gesteckt (immer wieder Wasser aufgießen, da selbiges schnell verdampft). 2 Stunden warten (und nebenbei Cantuccini backen), das entstandene Karamell mit 2 Teelöffeln Spekulatiuspulver mischen, in saubere Gläser abfüllen und im Kühlschrank lagern.

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Am nächsten Morgen wartete es dann ganz ungeduldig in der ersten Reihe um alsbald auf ein getoastetes Vollkornbrot gestrichen zu werden! (Bitte verzeiht die etwas schlechten Bilder-selbst das frühe Aufstehen hat nicht geholfen-das Tageslicht ist einfach nicht fotofreundlich :-( )

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Für die Spekulatiusmousse habe ich noch keine vorzeigbaren Bilder. Habt ihr trotzdem Interesse an dem Rezept?

Italienfeeling zu Weihnachten

Italien steht im Winter eigentlich nicht an oberster Stelle bei den Ländern, die ich dringend bereisen möchte. Südtirol ist natürlich ausgenommen, denn dort kann man traumhaft Ski fahren oder auch in Bozen bummeln. Ich meine eher Italien ab dem Gardasee. Die Sehnsucht, dort hin zu fahren steigt dann erst wieder Ende April.

Aber was ich ja immer kann, ist italienisch essen. Bruschetta oder Carpaccio zur Vorspeise, Pasta als Hauptgang und dann ein leckeres Tiramisu…. Gib mir dieses und ich bin glücklich. Als Abschluss oder auch gerne mal zwischendurch am Nachmittag genehmige ich mir dann oftmals einen kleinen Espresso. Es ist nichts neues, dass man auch in Deutschland das typische Karamellgebäck oder eine kleine Milkaschokolade in Österreich zum schwarzen Gold serviert bekommt, aber was die Italiener reichen… das ist für mich immer wieder aufs Neue ein Leckerbissen – Cantuccini. Ich mag es klassisch mit Mandeln, hart wie sie sind, damit es schön knackt im Mund oder auch gerne in den Espresso gedippt.

Irgendwann hab ich mich mal selbst daran gewagt sie klassisch zu backen und habe festgestellt, das ist einfacher wie gedacht!

Als ich dann vor einiger Zeit das LECKER Christmas Heft durchblätterte und ein spezielles Weihnachts Cantuccini Rezept entdeckte, war ich sofort begeistert.

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Wer also noch etwas für die weihnachtliche Espresso, äh Kaffeetafel backen möchte, was schnell geht und ein klein wenig an Urlaub erinnert, sollte JETZT in die Küche entschwinden und loslegen. Besonders interessant finde ich die Kombination aus Cranberries und Pistazien!

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Weihnachtliche Cantuccini

Zutaten für ca. 40 Stück

250 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
25 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
100 g getrocknete Cranberrys
60 g Pistazien

Zubereitung

(1) Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Lebkuchengewürz und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen.
(2) Butter in Stückchen und Eier hinzufügen und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Cranberrys und Pistazien dazugeben und weiterkneten. (Nicht verzagen, der Anfang ist ein bisschen schwierig, aber dann gelingt es ganz gut!) Danach für ca. 30 Minuten kalt stellen.
(3) Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas s. Hersteller)
(4) Teig vierteln und aus jedem Viertel eine Rolle (ca. 3 cm Durchmesser) formen. Anschließend mit etwas Abstand auf das Blech legen. Im heißen Backofen ca. 15 Minuten backen. Danach auskühlen lassen.
(5) Rollen danach schräg in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden. Scheiben flach auf die Bleche verteilen und bei gleicher Temperatur 8-10 Minuten goldbraun backen.
(6) Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
(7) Cantuccini kann man relativ lange aufheben. Am besten in einer Dose mit Alufolie ausgelegt lagern.

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Ich habe sie letztens statt mit Kaffee, mit einem Glas Chai-Tea-Latte genossen. Das passt auch hervorragend zum weihnachtlichen Lebkuchengewürz. Viva Italia!

Apfel Honig Küchlein

Apfelküchlein Effekt II KwWie vorhergesagt hat mich dann doch das Backfieber mal wieder gepackt. Aber es gab natürlich keine Ausstechplätzchen sondern Leckereien aus meiner Lieblingsbackform. Und so hieß es gestern Abend: Äpfel vernichten!
Das Rezept habe ich vor einiger Zeit schon bei Joanna von Liebesbotschaft gefunden und war sofort begeistert! Im Folgenden habe ich es jedoch ein bisschen abgeändert, da ich keinen Ahornsirup mag. Honig passt aber auch klasse wie ich finde.

Apfelgugl III

 

Honig-Apfel-Küchlein mit Zimt und Zucker

375 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL gemahlener Zimt
250 g Butter, geschmolzen
175 g braunen Zucker
125 ml Honig
4 Eier
6 Äpfel, geschält
Butter und Mehl für die Formen
150 g Zimt Zucker Mischung

Zubereitung:

(1) Mehl, Backpulver, Salz und Zimt mischen.
(2) Die flüssige Butter, den Honig, Zucker und Eier hinzugeben und gut verrühren
(3) Zum Schluss die geriebenen Äpfel unterheben
(4) Die Mini-Gugl-Form mit Butter ausstreichen und bemehlen
(4) Den Teig in die Förmchen füllen, und bei ca. 180°  20 – 25 Min. lang backen.
(5) Danach kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Sofort in Zimt-Zucker wenden.

Apfelgugl II

Das Ganze kann natürlich auch als Muffin gebacken werden.

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Schwarzwurzelsuppe mit Maronipraline

Die Adventszeit könnte nicht schöner sein als die letzten Tage – ganz München ist tief verschneit, überall duftet es nach Kerzenduft, Tannengrün und Glühwein und beinahe jede Frau um mich herum backt fleißig Plätzchen. Ich habe mich auch ein wenig darin versucht, Shortbread mit Hagebuttenmarmelade, Haferlplatzerl und Husarenkrapferl sind entstanden, aber so richtig Spaß gemacht hat es mir nicht. Ich bin dann doch eher der Kochtyp… Wobei… Kuchenbacken oder Desserts, alles gar kein Problem! Aber dieses Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen, welche dann beim auf’s Blech legen zu 40% wieder zerbrechen und so weiter… nein, nichts für die ungeduldige Amelie. Festes Vorhaben ist noch ein Quarkstollen und weihnachtliche Gugls, mal schaun, ob ich das schaffe.
Viel lieber beschäftige ich mich mit dem Weihnachtsmenü.  Am 24. und 26. möchte ich groß aufkochen. Habt ihr denn schon Ideen mit was ihr eure Lieben verwöhnt?

Wer Lust auf eine etwas außergewöhnlichere Suppe hat, hier nun mein Rezept zur Schwarzwurzelsuppe mit Maronipraline.

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Schwarzwurzelsuppe mit Maronipraline

Zutaten für ca. 4 Portionen:

200 g Schwarzwurzeln
50 g Kohlrabi
1 Zwiebel
Saft einer halben Zitrone
ca. 600 ml Hühnerbrühe
ca. 200 ml Sahne
150 ml Milch
Öl und Butter
Salz
Pfeffer
Zucker
5 rote Beeren
2 Wacholderbeeren
Muskatnuss
4cl Vermont

Zubereitung

(1) Schwarzwurzeln mit Handschuhen über dem Waschbecken schälen (die Wurzeln sind sehr schmutzig) und danach in kleine Stücke schneiden und sofort mit Zitronensaft beträufeln. Kohlrabi auch schälen und in kleine Stück schneiden. Zwiebeln hacken.

(2) Zwiebel mit Schwarzwurzeln und Kohlrabi in Öl anbraten und mit Salz, Pfeffer, Wachholderbeeren und roten Beeren würzen. Danach zuerst 1/3 und nach 5 Minuten den Rest der Brühe angießen und das Ganze ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis alles weichgekocht ist.

(3) Mit einem Pürierstab alles zerkleinern, Sahne hinzugeben und durch ein Sieb streichen.

(4) Die Suppe nun nochmal aufkochen, mit Salz, Pfeffer, Zucker, frisch geriebener Muskatnuss und Vermont abschmecken. Eventuell noch ein Stück Butter hinzugeben. (Wer die Suppe flüssiger mag kann sie noch mit etwas warmer Brühe strecken)

 (5) Milch aufschäumen. Suppe in Gläser füllen, Milchschaum daraufgeben und auf einem Teller mit den Pralinen anrichten.

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Maroni Praline

100 g Maroni
15 g dunkle Schokolade
10 g Vollmilchschokolade
100 g Frischkäse
Salz, Pfeffer, Schnittlauch, gehackte Nüsse

Zubereitung

(1) Maroni einschneiden und für 25 Minuten bei 180 Grad Umluft im Backofen backen

(2) Maroni schälen und mit der Schokolade in einer Küchenmaschine kleinhacken bis eine homogene Masse entsteht

(3) Frischkäse zur Masse hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken

(4) Kleine Pralienenkugeln formen und in den Kühlschrank legen

(5) Schnittlauch schneiden, nach 5 Minuten Pralinen aus dem Kühlschrank nehmen und in Schnittlauch und/oder gehackten Nüssen wälzen

(7) Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren (Falls die Pralinen länger vorbereitet werden, bitte in einer Plastikbox aufbewahren, sonst trocknen sie aus)

(8) Pralinen zu Suppen, Käse oder Fleischgerichten reichen

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