Schlagwort-Archive: Ostern

Selbstgemachter Eierlikör mit Tonkabohne nach einem Tag am Schliersee

Ich liebe Ostern. Das ist ein tolles Fest, denn es liegt in meiner zweitliebsten Jahreszeit, man hat 4 Tage am Stück frei und es gibt ständig leckeres Essen :) Und dann hat man danach auch noch ein paar Tage etwas davon – was gibt es tolleres ;)

So sitze ich eben hier, eine Woche später, auf der Couch und genieße als Dessert ein kleines Gläschen des selbstgemachten Eierlikörs, den ich letzte Woche ganz frisch gemacht hatte.

Eierlikör I

Ein Ausflug an den Schliersee

Was ein wunderschöner Tag war das heute… nach einer wirklich anstrengenden aber auch ganz aufregenden Arbeitswoche war heute der perfekte Tag, um etwas runterzukommen. Ich fuhr dazu an den Schliersee und natürlich, ihr könnt es euch denken: Amelie spazierte um den See. Eigentlich meine Favoriten Seerunde, muss ich sagen. Klar, der Seehammer See und der Ostersee, von denen ich so geschwärmt habe, sind auch super, aber der Schliersee… der hat schon was. Es treibt mich immer wieder hin. So schön die Landschaft, die bayerische Herzlichkeit überall, so nette Cafés und  sehr viele schöne Plätze für’s Picknicken. Das hab ich heute nämlich gemacht :)

Schliersee III

Schliersee II

Schliersee I

Und zurück in München gab’s dann nochmal eine Runde laufen, die Wohnung putzen und allerfeinsten Schrobenhausener Spargel mit g’schmackigen Kartoffeln und selbst gemachter Sauce Hollandaise (Rezept HIER).

Eierlikör als Abschluss eines gelungenen Tages

Ja und jetzt sitze ich eben doch ein bisschen erschöpft aber glücklich auf der Couch, lasse den Tag beim feinen Likörchen Revue passieren und dachte mir, das Rezept muss ich euch jetzt einfach noch schnell da lassen. (Ich hab ihn ganz fix im Thermomix gemacht, geht natürlich auch über dem Wasserbad geschlagen.)

Lasst es Euch gut gehen und startet fabelhaft in die neue Woche!

Eierlikör III

Selbstgemachter Eierlikör mit Tonkabohne

Zutaten für ca. 1 Liter

8 frische Eigelb (Gr. M)
frisch abgeriebene Tonkabohne
250 g Puderzucker
1 Dose (340 ml) Kondensmilch (7,5 % Fett)
1⁄4 l weißer Rum

Zubereitung im Thermomix:

Alle Zutaten in den Mixtopf geben, 8 Min./70°/Stufe 4 vermischen und in vorher heiß ausgespülte Flaschen füllen und sofort verschließen.

Zubereitung im Wasserbad:

Eigelb mit Tonkabohne aufschlagen. Nach und nach Puderzucker, Kondensmilch und Rum unter­rühren. Danach mit den ­Schneebesen des Rühr­gerätes im heißen Wasserbad ca. 6 Minuten dickcremig aufschlagen.

Der Eierlikör hält bis zu 6 Wochen im Kühlschrank.

Eierlikör II

Topfensoufflé, Zabaione und Birnenkompott – Ostermenü Gang 3

Besser spät als nie – heute gibt es endlich das süße Osterfinale für Euch! Ich gestehe reumütig, diesen Beitrag nicht vorbereitet gehabt zu haben und dass ich mich die letzten beiden Tage lieber in Cafés (Acai-Bowl Essen im Daddy Longlegs), dem Markt, in Chocolaterien (Meisterwerkchocolatier Landsberg) und in der Küche (Ostertorte, Eierlikör, Artischocken etc zubereitend) aufgehalten habe, als am Rechner zu sitzen, um diesen Beitrag endlich zu verfassen. So kommt das Rezept wohl leider etwas zu spät, aber da es sich ja perfekt auch anderweitig einsetzen lässt, könntet ihr mir vielleicht ja doch verzeihen!? Außerdem habt ihr ja auch was davon, dass ich mich meinem Lieblingshobby, dem Genuss, hingegeben habe. So gibt es auch in Zukunft wieder einiges auf dem Blogteller :)

Topfensoufflé III

Die unabdingbare Zutat eines Ostermenüs

Nun, was sollte man bei einem Ostermenü am meisten verwerten, weil das einfach Pflicht ist diese Tage? Eier natürlich! Und welche Desserts fallen uns da ein? Mir fällt das Zabaione ein. Dazu ein Topfensoufflé und als fruchtige Komponente: Birnen-Vanille-kompott.

Topfensoufflé II

Ein Lob auf das Gericht

Und wie wir wissen, wenn mir was einfällt und ich es umbedingt umsetzten möchte, dann tue ich das auch. Dieses Dessert ist voll von kleiner Tücken und man sollte wirklich sehr aufmerksam beim Zubereiten sein, sonst geht das Soufflee nicht auf, die Zabaione wird zu dickflüssig oder das Kompott zu weich. Hält man sich aber an untenstehendes Rezept, sollte alles gelingen und alle Gäste beeindrucken – durch die hohe Kunst der Zubereitung und natürlich dem Geschmack!

Jede Komponente ist für sich ja schon eine Wucht aber in der gesamten Kombination: grandios! Ich finde, das Dessertdreierlei ist wirklich der krönende Abschluss von dem Ostermenü 2015 mit gebratener Forelle mit Onsen Ei zur Vorspeise und dem etwas andere Burger mit Serviettenknödel und Entenbrust zum Hauptgang.

Ich wünsche FROHE OSTERN und viel Spaß beim Nachmachen!

Topfensoufflé I

Topfensoufflé mit Birnenkompott und Williamsbirnenzabaione

Zutaten für 4 Portionen:

Birnenkompott:

400 g Williamsbirnen
1 Vanilleschote
2 EL Butter
2 EL brauner Zucker
125 ml aromatischer halbtrockener Weißwein

Soufflé:

250 g Topfen
2 TL + 50 g weiche Butter
2 TL + 50 g Zucker
3 Eier (Gr. M)
30 g Grieß
Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Puderzucker

Zabaione:

3 Eigelb
3 EL Zucker
roter Williamsbirnenbrand

Zubereitung:

Birnenkompott:

  1. Birnen vierteln, evtl. schälen, Kerngehäuse entfernen. Viertel jeweils nochmal längs teilen. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark herauskratzen. Vanilleschote vierteln.
  2. Butter in einem Topf aufschäumen, Zucker, Vanillemark und Schotenstücke zugeben, bei mittlerer Hitze erwärmen, bis der Zucker geschmolzen ist. Birnen zufügen, kurz mitbraten, bis sie leicht brau sind. Mit Wein ablöschen und bei schwacher Hitze in wenigen Minuten bissfest garen. In eine Schüssel füllen, abkühlen lassen.

Topfensoufflé:

  1. Ein Sieb für das Topfensoufflé in eine Schüssel hängen. Zwei Lagen Küchenpapier in das Sieb legen. 250 g Quark für das Quarksoufflé darauf 2-3 Stunden sehr gut abtropfen lassen.
  2. Vier ofenfeste Förmchen (à ca. 200 ml Inhalt) mit 2 TL Butter ausstreichen. Dann unter Drehen mit 2 TL Zucker gleichmäßig ausstreuen.
  3. 3 Eier trennen, Eiweiß sofort sehr steif schlagen; dabei 1 Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker zufügen.
  4. 50 g Butter und 50 g Zucker cremig rühren. Eigelb einzeln unterrühren. Topfen und 30 g Grieß ebenfalls unterrühren. Eiweiß unterheben. Förmchen bis ca. 1 cm unterhalb des Rands befüllen. Förmchen in eine Auflaufform setzen und auf den Backofenrost stellen. Bis zur Hälfte heißes Wasser angießen. Topfensoufflé im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 20-25 Minuten backen. Während des Backens den Backofen nicht öffnen, sonst fällt das Soufflé zusammen.

Zabaione:

In der Zwischenzeit Eigelb mit Zucker über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen. Nach und nach Birnenschnaps zugießen.

Heiße Soufflés aus dem Ofen holen und sofort mit Zabaione und Kompott servieren.

Topfensoufflee

Der etwas andere Burger… Ostermenü Gang 2

Zu Ostern darf es bei mir ja gerne etwas ausgefallener sein, wenn es um’s Essen geht. Klar, zum Brunch gibt es den klassischen Hefezopf, saftigen Nussschinken und bunt bemalte Eier und zum Abschluss eine Scheibe mit der selbstgemachten Erdbeer-Holunder Marmelade, die die Vorfreude auf den bevorstehenden Frühling noch mehr unterstützt.

Dann wird erstmal ein bisschen ausgeruht, ab und zu ein Schokoei genascht und dem Lindthasen die Ohren abgeknabbert.

Tegernsee Burger III Ab in die Küche

Doch nur Schlemmen macht dick und deswegen muss ja noch ein bisschen gearbeitet werden. Und welche Arbeit könnte schöner sein als Kochen? Ich weiß es auch nicht.
So, und bei welcher „Kocharbeit“ verbrennt man am meisten Kalorien? Hefeteig kneten? Das passierte ja schon am Vortag. Gut, was fällt uns dann ein? Lemoncurd oder Zabaione schlagen? Auf jeden Fall, deswegen gibt’s die auch zum Dessert. Doch dazu beim nächsten Beitrag.

Das Workout für den Hauptgang ist dieses Jahr folgendes: Knödelteig kneten – einen ganz besonderen Knödelteig für ein ganz kreativ anderes Osteressen.

Tegernsee Burger IIIWorkout Knödelteig

Nachdem wir 1 Tag alte Brezenstangen in kleine 1 Quadratzentimeter Würfel geschnitten, Hartkäse gerieben und uns die Augen beim Zwiebelschneiden ausgeheult haben, können wir loskneten und die Masse auf Frischhaltefolie verteilen und dann in Alufolie zu einer Rolle formen – der Knödel ist nämlich ein sogenannter Serviettenknödel.

Vorbereitung Teil 2

Das sollte dann zwar eigentlich an sportlicher Kochbetätigung reichen, aber zu allem Spaß schneiden wir einen großen Blaukrautkopf in feine Streifen, filitieren Orangen und rühren so lange ein süß, scharfes Chutney im Kochtopf daraus, bis wir fast fertig sind und nur noch Entenbrusthaut einritzen müssen.

Spätestens wenn der Knödelteig im siedenen Wasser durchzieht, und der Duft von gebratener Entenbrust durch die Küche zieht, ist dann die Vorfreude wahrscheinlich kaum noch auszuhalten. Die Vorfreude auf den etwas anderen, den bayerischen, den kunterbuntweissblauen Serviettenknödel-Entenbrust-Burger.

So. Jetzt ist es raus. Das ist nach der Forelle mit Spinat und Onsenei als Vorspeise mein Hauptgang – Vorschlag für Euer Osterdinner. Gefällt er Euch? Dann wünsche ich viel Spaß beim Nachmachen.

Tegernsee Burger I

Brezenkäsknödel mit Entenbrust, Orangenchutney und rohem Blaukraut

Zutaten für 4 Portionen

2 Entenbrüste
rohes Blaukraut
4 Orangen
50 g Zucker
weißen Balsamicoessig
Chiliflocken
500 g Brezenstangen (vom Vortag)
½ l Milch
4 Eier
1 Zwiebel
2 EL Butter
2 EL Petersilie (frisch geschnitten)
150 g geriebener Emmentaler
Salz, Pfeffer, Muskat

 

Zubereitung:

Orangen – Chutney:

  1. Orangen mit einem scharfen Messer schälen und filetieren; dann in Stücke schneiden.
  2. Zucker karamellisieren, mit Balsamicoessig ablöschen und Orangenstücke zugeben. 5 Minuten kochen, salzen, pfeffern und mit Chiliflocken abschmecken. Chutney abkühlen lassen und zur Seite stellen.

Brezenkäsknödel:

  1. Brezenstangen in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebel würfeln und in Butter glasig anbraten, Petersilie nach ein paar Minuten mitbraten.
  2. Zwiebel-Kräutermischung und geriebenen Käse zu den Brezenwürfeln geben. Eier und Milch verquirlen und zur Brezenmischung geben. Alles gut mit einander vermengen und mit reichlich Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  3. Auf ein großes Stück Alufolie, ein ebenso großes Stück Frischhaltefolie legen und die Knödelmasse darauf verteilen. Dann zu einer Rolle mit ca. 10 cm Durchmesser rollen. Gut mit der Alufolie verschließen.
  4. Knödelrolle im siedenem Wasserbad ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Entenbrust:

In der Zwischenzeit die Haut der Entenbrüste rautenförmig einritzen und in einer kalten Pfanne mit der Hautseite nach unten scharf anbraten. Kurz wenden und im vorgeheizten Ofen bei 150°C für ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Burger bauen:

Blaukraut grob hobeln.

Brezenknödel in Scheiben schneiden und eine Scheibe auf die Mitte des Tellers platzieren. Orangenchutney darauf verteilen, etwas Blaukraut, dann die Entenbrust, wieder Kraut, nochmals Chutney und zum Schluss eine weitere Scheibe Brezenknödel (die vorher in gehackter Petersilie gewendet wurde) aufeinander stapeln.

Fertig ist ein saftiger Burger, der alle Komponenten aus Tradition und Moderne vereint:

Ein bayerisches Burger-“Brot“ alias Brezenknödel, in das der Käse schon eingebacken ist, Blaukraut mimt den Salat, Entenbrust als Patty und die süß/saure Orangen-„Soße“ ist immer ein perfekter Begleiter zur Ente (à la Coq Orange)

Tegernsee Burger IIWas es bei mir dann am Sonntag auf dem Teller geben wird ist noch nicht ganz sicher, aber ihr werdet es erfahren, versprochen ;)

Forelle, Spinat und Onsenei – Ostermenü Gang 1

Noch eine Woche, dann ist es soweit – die Fastenzeit ist um und es darf wieder nach Lust und Laune geschlemmt werden! Höchste Zeit, um mal wieder richtig aufzukochen und die besten Leckereien auf den Tisch zu bringen!

Forelle Tegernsee II

Ein Menü

Für dieses Jahr habe ich mir ein Menü für Euch überlegt, das ich euch gerne in den kommenden Tagen vorstellen möchte. In den vergangenen Jahren gab es immer nur etwas Süßes (Hefezopf und Quarkkuchen), aber diesmal gibt’s den Ostergenuss in drei Gängen.

Forelle Tegernsee III

Die Vorspeise

Heute starten wir mit einer Vorspeise ganz nach meinem Geschmack: Frischer heimischer Fisch, gesunder Spinat und ein raffiniertes Ei. Wird man den Tag über die Ostereier schon reichlich gesucht haben, so wird es hier in seiner besten Form präsentiert – wachsweich und unübersehbar.

Diese drei Komponenten passen hervorragend zusammen wie ich finde, aber wisst ihr was, probiert es einfach selbst!

Forelle Tegernsee V

Gebratene Forellenfilets auf Blattspinat mit Onsen Ei

Zutaten für 4 Portionen:

4 Eier
2-4 Forellenfilets (je nach Größe)
500 g Blattspinat (gewaschen und getrocknet)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe (nach Geschmack)
25  g Butter
Salz, Pfeffer, etwas Muskat

Zubereitung:

  1. Zuerst für das Onsen Ei aus dem Thermomix, den Mixtopf maximal mit Wasser befüllen und auf 60 °C erhitzen. Dann die Eier in den Gareinsatz legen und ca. 40 Minuten garen lassen. Dann Temperaturschalter auf 70 Grad erhöhen und weitere 3-4 Minuten ziehen lassen. Eier aus dem Thermomix nehmen, mit der Rückseite eines Messers aufklopfen und vorsichtig auf einen flachen Teller geben.
  2. Mit einem Esslöffel jeweils die Eidotter sehr behutsam weitestgehend vom glibberigen Eiweiß trennen.
  3. In der Zwischenzeit den Spinat zubereiten. Dafür Butter in einem Topf zerlassen. Feingehackte Zwiebel und Knoblauch dazugeben. Ganz leicht anbräunen und den Blattspinat dazugeben.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Eventuell noch ein Stück Butter dazugeben.
  5. Bevor die Eier bei 70 Grad nachziehen, die Forellenfilets auf der Hautseite scharf anbraten und durchziehen lassen.
  6. Alles zusammen auf vorgewärmten Tellern anrichten und servieren.

Forelle Tegernsee I

Zitronen-Marmorkuchen zum Osterkaffee

Ostern ist nicht mehr fern! Die Deko-Osterhasen hüpfen schon fleißig durch alle Einrichtungsläden und die Hasen in Schokoform gibt es ja schon seit Ende Januar in den Supermarktregalen. Die ständige Versuchung für alle Fastenden. Ein Glück, dass ich dieses Jahr darauf verzichte, sonst hättet ihr jetzt gleich nicht ein ultimatives, superleckeres Frühlingskuchen Rezept zur Hand.

Zitronen Marmorkuchen IV

Manchmal packt es mich ja und ich brauche ganz dringend und „jetzt sofort“ Zitronenkuchen. Fragt mich nicht wieso, aber dann ist kein Halten mehr. Am vergangenen Samstag hatte ich dann aber die Eingebung, es muss Zitronen- UND Schokokuchen sein. Vielleicht waren es die vielen Frühlingsdüfte, die ich beim Schlendern über den Viktualienmarkt erhaschte und dann die vielen Dekohasen, die ich beim Osterdeko Shopping überall sah; ich weiß es nicht :)

Zitronen Marmorkuchen III

Zitronen Marmorkuchen V

Naja, warum auch immer – ich bildete mir Zitronen-Marmorkuchen ein und entwickelte etwas unfreiwillig ein eigenes Rezept für diese Leckerei. Ich hatte es nämlich mal wieder nicht mit dem genauen Lesen des Rezeptes, deshalb keine Weizenstärke und zu wenig Backpulver im Haus und so wurde improvisiert. Gut so, denn das Ergebnis ist ein so locker, luftiger Kuchen mit dem gewissen Etwas (Zitronenglasur UND Schokoraspel on top!), dass keiner widerstehen kann :)

Zitronen Marmorkuchen II

Ein perfekter Kuchen für mal eben so, als Mitbringsel oder für den Osterkaffeetisch!

Die kleinen Backformen habe ich beim Depot-Einkauf mitgenommen und bin ganz begeistert. Funktioniert hervorragend und eignet sich als perfektes Überraschungsgeschenk für Essenseinladungen.

Zitronen Marmorkuchen VI

Zitronen Marmorkuchen

Zutaten
für 4 kleine oder 1 große Kastenform

2 ½ Bio – Zitronen
250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
2 EL Backkakao
250 g Puderzucker
50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung

  1. Eine große oder vier kleine Kastenformen einfetten und mit Mehl ausstreuen.
  2. Zitronen heiß abspülen und trocken tupfen. Von einer Zitrone die Schale fein abreiben. Zitronen halbieren, den Saft auspressen und 140 ml Saft abmessen.
  3. Den Backofen auf 180 °C Oder-Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen.
  4. Butter, Zucker, Zitronenschale und Salz mit den Quirlen des Handrührers weißschaumig aufschlagen. Nach und nach die Eier dazugeben und gut unterrühren. Mehl, Backpulver und Natron mischen und nach und nach im Wechsel mit 100 ml Zitronensaft zur Buttermischung geben. Alles nur kurz unterrühren.
  5. Eine Hälfte des Teigs mit Backkakao vermengen.
  6. Zuerst den Schokoladenteig und dann den hellen Teig in die Form füllen und glatt streichen, anschließend mit einer Gabel etwas vermengen damit ein schönes Muster entsteht.
  7. Im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten etwa 40–50 Minuten backen. Falls die Oberfläche des Kuchens zu dunkel wird, mit einem Albfolie abdecken.
  8. Kuchen herausnehmen und in der Form auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Dann auf das Gitter stürzen. Puderzucker und restlichen Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren. Den Kuchen damit bestreichen. Zartbitterschokolade fein raspeln und auf den Guss dekorieren.

Die kleinen Backförmchen gibt es derzeit bei Depot.

Zitronen Marmorkuchen I