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Fischpflanzerl mit Spargelsalat und selbstgemachter Petersilien Aioli

Ein Frühlingshafter Fischfreitag ist das heute! Denn es gibt Fischpflanzerl mit Spargelsalat! Hmmm!

Kennengelernt habe ich die „Fischfrikadellen“, wie meine liebe Bloggerfreundin Theresa von theresa.lu als Nordlicht immer sagt, beim Dreh der Weihnachtsfolge für ihre Sendung im NDR. Damals backte ich die weihnachtliche Torte, und Alexandra vom roughcutblog bereitete die Fischfrikadellen zu. Schon damals habe ich mir vorgenommen, diese ganz bald selbst auszuprobieren und jetzt ist es endlich soweit: ich kann sie Euch zusammen mit einem frühlingshaften Spargelsalat präsentieren. Weiterlesen

Rezept: Spargeltarte mit Ziegenkäse und Zitronennote

Zum Anfang meiner kunterbunten Spargelsaison hier auf dem Blog möchte ich Euch gerne heute das Rezept vorstellen, das ich in den vergangenen 4 Wochen bereits zweimal gemacht habe: Spargeltarte mit Ziegenkäse und Zitronennote.

Spargeltarte VI

Spargelliebhaber

Zweimal innerhalb von 4 Wochen? Für manch einen ist das jetzt nichts außergewöhnliches. Aber ich esse selten, bzw. ungern öfter hintereinander neue Dinge; möchte ich doch noch mehr andere neue Dinge ausprobieren. Doch diese Spargeltarte hatte es mir angetan. Für mich eine perfekte Kombination mit meinem Lieblingsfrühlinggemüse, meinem heißbeliebten Ziegenkäse und obendrein noch eine Zitronennote – herrlich! Das kann ich wirklich gerne öfter essen und hat zudem auch Feierabendtauglichkeit bewiesen. Entweder man hat den Mürbteig schon vorbereitet und kann gleich loslegen, oder man bereitetet ihn sofort nach dem nach Hause kommen zu und legt in der Kühlzeit ein bisschen die Füße hoch ;)

Spargeltarte V

Spargeltarte II

Spargeltarte IV

Während die Tarte dann im Ofen vor sich hin backt, kann in der Zwischenzeit die Küche aufgeräumt werden und nach dem Essengenuss stellt man nur noch die schmutzigen Teller in die Spülmaschine, packt den Rest der Tarte für den nächsten Lunch ein und dann ist nur noch Entspannung angesagt.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbaken und genießen!

Spargeltarte III

Spargeltarte mit Ziegenkäse und Zitrone

Rezepte etwas abgewandelt von Brigitte.de

Zutaten

  • Mürbeteig:
  • 150 Gramm Mehl
    100 Gramm kalte Butter
    1 Ei
    1 Prise Salz
    Mehl zum Ausrollen
    getrocknete Hülsenfrüchte zum Vorbacken (zum Vorbacken)
Belag:

250 g weißer Spargel

250 g grüner Spargel
1 EL Butter
Salz
Zucker
2 Lauchzwiebeln
100 g Ziegenfrischkäse (z.B. Chavroux)
1 Eigelb
1 Ei
60 g saure Sahne
frisch gemahlener (weißer) Pfeffer
1 Bio-Zitrone
Thymian

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig:
    Mehl, Butter, Ei und Salz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für etwa 30 Minuten kalt stellen.
  2. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3) vorheizen. Den Teig in einer Tarteform (etwa 34×10 cm;) ausbreiten, dabei Seiten fest andrücken. Teig mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten bedecken. Auf dem Backofenboden etwa 20 Minuten vorbacken. Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen.
  3. Inzwischen für den Belag:
    Den Spargel waschen und schälen. Die holzigen Enden abschneiden. Spargel in wenig kochendem Wasser mit Butter, Salz und etwas Zucker ca. 10 Minuten leicht köcheln bis er bissfest ist. Abgießen und abtropfen lassen. Lauchzwiebeln putzen, in Ringe schneiden und in die Form geben. Spargel darauf legen. Ziegenfrischkäse, saure Sahne, Eigelb, Ei, Sahne, Pfeffer und etwas Zucker verrühren und über den Spargel gießen.
  4. Tarte auf der mittleren Schiene 35-45 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist. In der Zwischenzeit Zitrone heiß abspülen, Schale abschälen und in feine Streifen schneiden. Zitrone auspressen. Zitronenschale, 3 EL Zitronensaft und 1 TL Zucker erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Auf die Tarte geben und mit und Thymianblättchen garnieren.
 Dazu passt sehr gut ein grüner Salat oder ein Gurken und Radieschensalat.
Spargeltarte I

Fleischpflanzerl mit Spargel-Kartoffelgröstl

Der letzte Erntetag des Spargels ist da – leider! Und zum Abschluss möchte ich euch gerne endlich das Gericht zeigen, welches ich dieses Jahr als erstes mit Spargel gemacht habe. Irgendwie hatte ich es bislang nicht geschafft ordentlich in die Tasten zu hauen und zu erzählen wie und warum es  zu diesem leckeren Essen kam. Now I proudly present the story about „Fleischpflanzerl mit Spargel-Karoffel-Gröstl“. (natürlich kann man den Spargel durch ein anderes Gemüse ersetzen :) )

Pflanzerl IIX

Lange hatten es sich eine Arbeitskollegin und ich schon vorgenommen, gemeinsam zu kochen, doch irgendwie klappte es nie. Vielleicht erinnert ihr Euch daran, wie meine Liebesgeschichte zu meinem Lieblingskochgerät begann – ich sah genau dieses Prachtstück bei jener Kollegin und verliebte mich genauso wie sie ein paar Wochen zuvor.

Pflanzerl II

Und als wir uns damals so über Pfannen, Töpfe und Co unterhielten, keimte in mir der Verdacht, dass die hübsche Frau mir gegenüber sich nur dann so gut mit Kochutensilien auskennen kann, wenn sie des Zubereitend von Speisen auch mächtig ist. Zum „Test“ lud ich mich eines Abends frech selbst ein und war ganz begeistert, was auf die Teller gezaubert wurde. Beim Blick über die Schulter beim Brutzeln war dann final klar – wir sind auf einer kulinarischen Wellenlänge. Keine 10 Minuten später war der Termin zum gemeinsamen Kochen festgelegt.

Pflanzerl III

In den kommenden Tagen einigten wir uns dann auf das Gericht, das zubereitet werden sollte. Als ebenso gebürtige Bayerin wollte sie mir ihr Lieblingsrezept für Fleischpflanzerl zeigen. Super dachte ich mir, endlich mal wieder etwas „weissblaues“ für meine Leser!

Pflanzerl I

Als der Tag dann endlich da war, „überfielen“ wir gemeinsam den Metzger und die Gemüsefrau des Vertrauens und hatten viel Spaß beim Kochen.

Nachdem uns sowohl das Geschmacksergebnis als auch das Foto überzeugte, beschlossen wir, das bald mal wieder zu wiederholen (was jetzt, 3 Monate später, wirklich endlich gemacht werden muss, wie ich finde :) )

Jetzt aber erstmal das Rezept für Euch. Es stammt aus Alfons Schuhbecks „Bayerisch genießen“.

Pflanzerl IX

Kalbsfleischpflanzerl

Zutaten für 4 Personen

80 g Weißbrot vom Vortag

80 ml Milch

1 kleine Zwiebel

3-4 EL Öl

250 g Kalbshackfleisch

250 g Schweinehackfleisch

1 Ei

1-2 TL scharfer Senf

Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1/2 TL getrockneter Majoran

1/2 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 EL glatte Petersilie, grob gehackt.

Spargel-Kartoffel-Gröstl

800 g kleine, fest kochende Kartoffeln (z.B. Nicola)

Salz

1/2 TL Kümmel

3 Schalotten

400 g weißer Spargel

300 g grüner Spargel

5-6 EL Öl

80 ml Gemüsebrühe

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 frischer Rosmarinzweig

2 Streifen Zitronenschale

20 g Butter

2 EL glatte Petersilie grob gehackt

 

Zubereitung Kalbsfleischpflanzerl:

  1. Weißbrot in der Milch einweichen und dann zerrupfen. Die Zwiebel schälen in fein würfeln. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anschwitzen.
  2. Beide Hackfleischsorten mit dem eingeweichten Weißbrot, Zwiebeln , Ei und Senf gut vermischen und mit Salz, Pfeffer, Majoran und Knoblauch würzen. Zum Schluss die Petersilie untermischen.
  3. Mit feuchten Händen kleine Fleischpflanzerl aus der Masse formen. Das restliche Öl in der Pfanne erhitzen und die Fleischpflanzerl darin von beiden Seiten goldbraun durchbraten; herausholen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Zubereitung Spargel-Kartoffel-Gröstl:

  1. Die Kartoffeln waschen, im Salz-Kümmel-Wasser weich kochen, abkühlen lassen und in gleich dicke Scheiben Schneiden. Ich persönlich mag die Schale, wer sie nicht mag, pellt die Kartoffeln.
  2. Die Schalotten schälen, halbieren und in breite Steifen schneiden. Den weißen Spargel schälen, den grünen nur im unteren Drittel; von beien Sorten die holzigen Enden abscheiden. Alle Stangen in 2-4 cm Stücke schneiden.
  3. 3 bis 4 EL Öl in einer bieten Pfanne erhitzen, die Kartoffeln darin unter wenden goldbraun anbraten. Dann die Schalotten zugeben, durchschwenken und alles leicht salzen und pfeffern.
  4. 2 EL Öl in einer zweiten Pfanne Eroten und die Spargelstücke darin bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten anbraten. Die Brühe dazugießen und den Spargel bissfest ziehen lassen.
  5. Dann den Spargel zu den Kartoffeln geben, Rosmarin und Zitronenschale zufügen, nochmals erwärmen und die Butter hineinschmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreuen.

Tipp: 

Pflanzerl IV

Dieses Gericht eignet sich auch sehr gut für ein Flying Buffet, ein Picknick oder den Biergarten. Dafür einfach das Gemüse und die Fleischpflanzerl (vorher in kleineren Kugeln gebraten) in kleine Gläser füllen und eine kleine Gabel dazu reichen.

Pflanzerl VI

 

Lachs vom Grill mit Kartoffeln und Spargel

Der fleißige Foodblogger lässt seine treuen Leser auch während seiner Abwesenheit vom heimischen Schreibtisch nicht im Stich und versorgt sie trotzdem mit leckeren Rezepten, oder? Meistens gelingt mir das leider nicht so gut – shame on me! Aber nachdem die Spargelzeit leider bald vorbei ist, muss ich euch unbedingt noch ein Rezept verraten, das letztens auf Grill und Herd entstanden ist. Lachs mit feinem Topping vom Grill mit „g’schmackigen“ Kartoffeln und grünem Spargel – eine Wucht! Dieses Gericht hat es einfach verdient, einen Ehrenplatz beim Sommer – Fischfreitag zu bekommen!

grillachs VIch gebe es zu, die Idee stammt nicht von mir – ebenso wie der tolle Grill. Gut dass man kreative Menschen kennt, die mindestens genauso gerne kochen, wie man selbst. Was das Topping genau ist, musste ich selbst erschmecken – gelang mir aber ganz gut. Im Rezept unten beschreibe ich, wie man es selbst herstellen kann, oder man verwendet ein Fertigprodukt. Rein biologisch – also darf es auch auf meinen Teller!

Grilllachs IV

Grilllachs VI

Grilllachs III

Schmeißt den Grill an ihr Lieben – neben Würschtl und Steak ist auch Lachs ein tolles Grillgut! Habt ein schönes Sommerwochenende!

Grilllachs I

Lachs vom Grill mit Kartoffeln und grünem Spargel

 Zutaten für ca. 4 Portionen:

900 g Lachs mit Haut (am Stück oder in Tranchen)

Chilisalz

Sesamsalz
(Fertigprodukt oder ganz schnell selber machen: Sesam in einer Pfanne rösten, im Mörser fein mahlen und mit Meersalz mischen)

Paste zum Bestreichen:

Fertigprodukt „Ingwersenf“ von Columella oder zum Selbstmischen:

Süßer Senf, gemahlener Ingwer, Zitronensaft

Beilagen:

1-2 Bund grünen Spargel

4 handvoll kleine Kartoffeln

Zubereitung:

  1. Lachs waschen, trocken tupfen und mit Chilisalz würzen. Nach etwa einer halben Stunde mit einer Mischung aus süßem Senf, gemahlenem Ingwer und Zitronensaft dünn bestreichen. (Ich habe den fertigen Ingwer-Senf genommen, man kann das aber gut selbst nachmachen; einfach so viel Ingwerpulver und Zitronensaft zugeben, bis einem die Paste schmeckt.) Danach mit Sesamsalz bestreuen.
  2. Kartoffeln waschen und im Dampfeinsatz in einem Topf mit kochendem Salzwasser und etwas Kümmel garen. So bleiben die Vitamine bestmöglichst erhalten.
  3. Spargel waschen, die unteren Enden (1/3 der Stangen) mit einem Schäler schälen und im kochenden Salzwasser kurz bissfest garen. Danach in einer Pfanne mit zerlassener Butter schwenken, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.
  4. In der Zwischenzeit den Lachs bei mittlerer Hitze auf den Grill legen, die Hautseite nach unten. Die Grillhaube (falls vorhanden) schließen und bei ca. 15 min. garen. Der Fisch schmeckt am besten, wenn er über der Haut auf ca. 1 cm hell geworden ist und dann in ein zartes Rosa übergeht!
    (Das Ganze kann man natürlich auch im Ofen machen. Erst in einer Pfanne anbraten und dann im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 5 Minuten garen.)
  5. Lachs, Spargel und Kartoffeln auf einen vorgewärmten Teller platzieren, ein Stückchen kalte Butter auf die Kartoffeln, nochmals etwas mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Grilllachs II

 

 

Spargelpfanne mit raffinierter Soße für heiße Tage und eine Weinempfehlung

Als ich letztens das Wochenende bei meinen Eltern verbrachte, wollte ich unbedingt nochmal Spargel kochen, bevor die geliebte Spargelzeit leider wieder vorbei ist. Ehrlich gesagt hatte ich genug vom Klassiker mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln und wollte mal etwas Neues ausprobieren. Spargeltarte? Überbackener Spargel? Ich grübelte und konnte mich nicht entscheiden.

Spargelpfanne V

Dann kam meine Mutter mit einer brillanten Idee, die sie letztens schon selbst ausprobiert hatte. Weißen Spargel aus der Pfanne mit einer leichten Orangen-Weißweinsoße. Inspiriert wurde sie dazu schon vor einem Jahr, als ihr Lieblingsfernsehkoch Andreas Geitl bei „Wir in Bayern“ eine ähnliche Beilage zum Schwein servierte. Ich war sofort begeistert, holte einen frischen Grünen Veltliner (Weinempfehlung siehe unten) aus dem Kühlschrank und wir kochten drauf los.

Spargelpfanne IV

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – eine Farbexplosion auf dem Teller, knusprig das Brot darunter, spritzig der österreichische Weißweinklassiker im Glas. Ein lauer Sommerabend der fast perfekter nicht sein könnte.

Spargelpfanne VI

Spargelpfanne in Orangensaft Weissweinsoße

Zutaten für ca. 3 Portionen

ca. 800 g weißen Spargel, geschält und schräg in Stücke geschnitten

100 ml Orangensaft

1 guter TL Zucker

1 EL Butter

50 g Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

1 gute Handvoll halbierte Cocktailtomaten

1 Prise Chilliflocken

Salz zum Würzen

Weißwein oder Sekt nach Geschmack

etwa 9 Weißbrot/Baguettescheiben

Spargelpfanne VII

Zubereitung:

  1. Butter und Zucker in eine Pfanne geben, leicht karamellisieren lassen.
  2. Orangensaft zugießen und Spargelstücke einlegen, glasieren und bissfest garen lassen. Dann salzen. Der Spargel soll immer etwas Feuchtigkeit haben, aber nicht in der Pfanne schwimmen. Eventuell noch etwas Wasser angießen.
  3. Zum Schluss die halbierten Tomaten und die Frühlingszwiebeln dazugeben und unterheben. Mit Chilliflocken, evt. nochmals etwas Salz, Pfeffer und Weißwein/Sekt abschmecken.
  4. Das Weißbrot auf dem Grill, in einer Pfanne oder im Toaster knusprig backen und auf jeweils drei Stück auf eine Teller mit dem Spargel anrichten.

Spargelpfanne II

 

Weinempfehlung:

Zu diesem leckeren Sommergericht tranken wir einen Grünen Veltliner aus dem Kamptal vom Weingut Jurtschtisch. Der GrüVe 2012 gilt als erster österreichischer „Markenwein“ und ist im ganzen Land bekannt. Er besticht einmal durch frische Frucht, feine Würze und herrliche Leichtigkeit. Das fröhlich bunte Etikett entwarf traditionsgemäß Christian Ludwig Attersee. Der Jahrgang 2013 ist nun auch in die Flaschen gefüllt – ich bin schon gespannt darauf, wie er schmeckt!

Spargelpfanne III