Roadtrip Australien: Byron Bay, Myall Lakes, Hunter Valley und Bluemountains

Roadtrip Australien die Zweite! Nach dem Bericht über die erste Woche Down Under mit Fraser Island, Schnorcheln am Great Barrier Reef, Brisbane und Co berichte ich heute vom Weg von Brisbane nach Sydney.

Alternativen-Hochburg: Byron Bay

Aus der Großstadt Brisbane fahren wir etwa zwei Stunden in Richtung Süden nach Byron Bay, gerade richtig für ein spätes Frühstück im Bay Leaf Café. Die kleine Stadt am Meer ist das Mekka der australischen Alternativ- und Hippie Kultur, sie verbindet kleine Cafés, Handwerkerläden nachhaltige Modegeschäfte und tolle Frühstücksmöglichkeiten. Dazu tolle Strände und ein beeindruckender Buschwalk hinauf zum Leuchtturm, der den westlichsten Punkt des australischen Festlandes markiert. Dort erleben wir auch den bis dato schönsten Sonnenuntergang der Reise.

Weitere Bilder des Walks zum Leuchtturm in Byron Bay findet ihr Hier:

Meine kulinarischen Tipps: Bay Leaf und Combi zum Frühstücken und das Byron Fresh für Lunch, Snacks und Kuchen.

Australisches Essen in all seiner Pracht:

Dorrigo Nationalpark – Wandern im Regenwald

Nach zwei sonnigen und heißen Tagen in Byron Bay führt unser Weg hinauf in den Regenwald des Dorrigo Nationalpark. Während in Sydney ein Hitzerekord von 47°C erreicht wird, wandern wir hoch oben zwischen Baumgiganten bei angenehmen 24 Grad und beobachten Reptilien, Vögel und Pflanzen wie wir sie in Deutschland niemals sehen werden.

Skywalk Dorrigo Nationalpark

Der gut beschilderte und ausgebaute Weg führt durch den Regenwald zu beeindruckenden Wasserfällen, in denen man bei gutem Wetter sogar Baden und sich das Wasser aus schwindelerregender Höhe wie eine natürliche Regendusche auf den Rücken plätschern lassen kann. Besonders beeindruckend ist die Geräuschkulisse: das Zirpen der Grillen in den Bäumen ist teilweise so ohrenbetäubend, dass wir uns nicht mehr unterhalten können. Die Route zu den „Crystal Showers“ beginnt am Dorrigo Forrest Center und dauert als Rundweg ungefähr zwei Stunden.

Weitere Bilder des Wanderwegs durch den Dorrigo Nationalpark:

 

Romantik pur bei den Myall Lakes

Auf der Rückfahrt in Richtung Myall Lakes bekommen dann auch wir die Hitzewelle zu spüren – das Thermometer steigt binnen weniger Minuten von 24 auf 35 Grad als wir aus der Höhe in Richtung Tal fahren.


Unser erstes Ziel in der Seenlandschaft am Meer ist ein Aussichtsturm etwas außerhalb der Kleinstadt Forster. Nach einem kurzen Marsch durch einen Wald erreichen wir den Lookout, der den Blick über die Stadt und die gesamte Ebene der Seen freigibt.

Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir dann in Richtung der Seen und erkennen auf Google Maps, dass wir uns auf einer Landzunge befinden, die von beiden Seiten von Wasser umgeben wird. Ein kurzer Erkundungsflug mit unserer Drohne bestätigt: das hier ist die pure Idylle und kein Mensch weit und breit. Wir schlagen uns durch die Büsche an einen Strand, der sich in diesem Moment in seinem schönsten Licht präsentiert. Energie tanken pur!

Euphorisiert vom fast schon surrealen Anblick steige ich ins Auto, doch nur wenige Meter weiter folgt das nächste Highlight.  Die letzten Strahlen des Tageslichts fallen auf das kristallklare Wasser der Seen und mein Romantiker-Herz macht einen Hüpfer.

Die Nacht verbringen wir in einem abgeschiedenen B&B. Die Besitzerin hat sich hier mit liebevoll gestalteten Zimmern und einem Festival-Zelt, das auch als Zweibettzimmer dient und einsam am Waldrand ihres Grundstückes steht, einen Traum erfüllt. Wir kommen sogar in den Genuss ihrer selbst hergestellten Kosmetikartikel.

Sydneys Weinregion Hunter Valley

Etwas weiter südlich ist das Hunter Valley unser nächstes Ziel. Die Weingegend von Sydney enttäuscht nicht nur auf den ersten sondern auch auf den zweiten Blick. So sehr bin ich mit Südafrika und den tollen Weinbergen rund um Stellenbosch verwöhnt. Außerdem haben wir in Deutschland ja auch viele tolle Weingegenden. Hier im Hunter Valley hat man das Gefühl von Massentourismus und nicht besonders gut hergestellten Weinen. Wir besuchen mehrere Weingüter und Restaurants und sind nur mäßig begeistert. Schade, dass wir hier gleich zwei Übernachtungen eingeplant haben.

Kängurus in freier Wildbahn

Ein Highlight gibt es dann aber doch: wir sehen richtig, richtig viele Kängurus in freier Wildbahn. Nachdem wir zwei Tage lang erfolglos ausschauhaltend herumgefahren sind, haben wir es eigentlich schon aufgegeben. Auf dem Weg zum zweiten Abendessen geht dann aber ein großer Wunsch in Erfüllung und wir entdecken eine riesige Horde Kängurus auf einer großen Wiese zwischen den Weinbergen. Wir fahren mit unserem Auto sehr nah ran, beobachten die Beuteltiere ausgiebig und machen natürlich viele Fotos.

Wilde Kängurus in der Bildergalerie:

Blue Mountains

Der letzte Stop vor Sydney sind die Blue Mountains. Meine Highlights sind die Three Sisters und die Gordon-Falls. Einen ausführlichen Artikel mit beeindruckenden Bilder findet ihr im Beitrag Drei Highlights in den Blue Mountains.

 

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