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Rezept: Spargeltarte mit Ziegenkäse und Zitronennote

Zum Anfang meiner kunterbunten Spargelsaison hier auf dem Blog möchte ich Euch gerne heute das Rezept vorstellen, das ich in den vergangenen 4 Wochen bereits zweimal gemacht habe: Spargeltarte mit Ziegenkäse und Zitronennote.

Spargeltarte VI

Spargelliebhaber

Zweimal innerhalb von 4 Wochen? Für manch einen ist das jetzt nichts außergewöhnliches. Aber ich esse selten, bzw. ungern öfter hintereinander neue Dinge; möchte ich doch noch mehr andere neue Dinge ausprobieren. Doch diese Spargeltarte hatte es mir angetan. Für mich eine perfekte Kombination mit meinem Lieblingsfrühlinggemüse, meinem heißbeliebten Ziegenkäse und obendrein noch eine Zitronennote – herrlich! Das kann ich wirklich gerne öfter essen und hat zudem auch Feierabendtauglichkeit bewiesen. Entweder man hat den Mürbteig schon vorbereitet und kann gleich loslegen, oder man bereitetet ihn sofort nach dem nach Hause kommen zu und legt in der Kühlzeit ein bisschen die Füße hoch ;)

Spargeltarte V

Spargeltarte II

Spargeltarte IV

Während die Tarte dann im Ofen vor sich hin backt, kann in der Zwischenzeit die Küche aufgeräumt werden und nach dem Essengenuss stellt man nur noch die schmutzigen Teller in die Spülmaschine, packt den Rest der Tarte für den nächsten Lunch ein und dann ist nur noch Entspannung angesagt.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbaken und genießen!

Spargeltarte III

Spargeltarte mit Ziegenkäse und Zitrone

Rezepte etwas abgewandelt von Brigitte.de

Zutaten

  • Mürbeteig:
  • 150 Gramm Mehl
    100 Gramm kalte Butter
    1 Ei
    1 Prise Salz
    Mehl zum Ausrollen
    getrocknete Hülsenfrüchte zum Vorbacken (zum Vorbacken)
Belag:

250 g weißer Spargel

250 g grüner Spargel
1 EL Butter
Salz
Zucker
2 Lauchzwiebeln
100 g Ziegenfrischkäse (z.B. Chavroux)
1 Eigelb
1 Ei
60 g saure Sahne
frisch gemahlener (weißer) Pfeffer
1 Bio-Zitrone
Thymian

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig:
    Mehl, Butter, Ei und Salz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt für etwa 30 Minuten kalt stellen.
  2. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3) vorheizen. Den Teig in einer Tarteform (etwa 34×10 cm;) ausbreiten, dabei Seiten fest andrücken. Teig mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten bedecken. Auf dem Backofenboden etwa 20 Minuten vorbacken. Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen.
  3. Inzwischen für den Belag:
    Den Spargel waschen und schälen. Die holzigen Enden abschneiden. Spargel in wenig kochendem Wasser mit Butter, Salz und etwas Zucker ca. 10 Minuten leicht köcheln bis er bissfest ist. Abgießen und abtropfen lassen. Lauchzwiebeln putzen, in Ringe schneiden und in die Form geben. Spargel darauf legen. Ziegenfrischkäse, saure Sahne, Eigelb, Ei, Sahne, Pfeffer und etwas Zucker verrühren und über den Spargel gießen.
  4. Tarte auf der mittleren Schiene 35-45 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist. In der Zwischenzeit Zitrone heiß abspülen, Schale abschälen und in feine Streifen schneiden. Zitrone auspressen. Zitronenschale, 3 EL Zitronensaft und 1 TL Zucker erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Auf die Tarte geben und mit und Thymianblättchen garnieren.
 Dazu passt sehr gut ein grüner Salat oder ein Gurken und Radieschensalat.
Spargeltarte I

Spinatsalat mit Pute, Grapefruit, Ziegenkäse und Kokos

Weiter geht es mit den Gerichten die Lust auf Sommer machen… Die Kokoswochen haben mit nach Sommer schmeckenden Kokos – Mango Muffins angefangen  und heute gibt es richtig Frühling auf den Teller: Spinatsalat mit Pute, Grapefruit, Ziegenkäse und natürlich Kokos!

Grapefruitsalat IV

Als ich das erste Mal von einer Vinaigrette mit Kokos hörte, musste ich sofort an meinen Vietnamurlaub denken. Sommer, Exotik und wahnsinnig gutes Essen – genau das kam mir in den Sinn, als ich mich eines grauen Wintertages zurück nach Asien wünschte. Doch wie bekomme ich dieses Gefühl auf die heimischen Teller? Schon lange hatte ich einen Pomellosalat im Hinterkopf, den ich so gerne selbst einmal ausprobieren wollte. Ich steuerte also mit festem Vorhaben, eine riesig große Zitrusfrucht zu kaufen, gen Einkaufsstand und wurde leider enttäuscht. Keine Pomello für Amelie. Und nu?

Grapefruitsalat II

Mich lachten dafür Grapefruits an und der grüne Spinat daneben. Naja und was dann passierte ahnt der aufmerksame kunterbuntweissblau Leser bestimmt: Amelie hielt sich an keinerlei Rezeptvorgabe und kaufte alles, auf was sie gerade Lust hatte und was sich im Kopf gut mit der Vinaigrette kombinieren lässt, die ich eben unbedingt ausprobieren wollte.

Zu Hause angekommen ging das Zubereiten dann auch sehr schnell und das Endergebnis könnte zu meinem neuen Lieblingssalat werden. So farbenfroh und reich an jeglicher Geschmacksnuance, die ich liebe: Bittere Grapefruit, milder Ziegenkäse, exotische Koksflocken und ein süß/saures Dressing.

Grapefruitsalat III

Ja, das Dressing: hier probierte ich das Balsamic Blossom von Tropicai aus. Ich muss ehrlicher Weise an dieser Stelle sagen, dass der Essig beim ersten puren Probieren so gar nicht mein Fall war. Ich kann gar nicht genau sagen wieso, aber wahrscheinlich bin ich von meinen klassischen Balsamicos verwöhnt. Als ich dann jedoch eine einfache Vinaigrette mit Olivenöl, Salz und Pfeffer anrührte, entwickelte sich die Kokosblütenvinaigrette zu einem sehr gut harmonisierenden Part. Über den frischen Salat geträufelt schmeckte es dann wirklich sehr gut und gab dem „Grünzeug mit Beilage“ das gewisse Etwas :) Und ich habe wieder was gelernt! Dieser etwas andere Essig wird nämlich durch natürliche Fermentation des frischen Blütensafts der Kokospalme gewonnen. Sehr gut kann ich ihn mir jetzt schon im Sommer zu vielen anderen Gerichten vorstellen.

Grapefruitsalat I

Bunter Spinatsalat mit Pute, Grapefruit, Ziegenkäse und Kokos

Zutaten für 2 Portionen

1 Packung Babyspinat
2 Grapefruits
300 g Putenbrust
150 g Ziegenfrischkäse
Kokoschips
neutrales Öl
Olivenöl
Balsamic Blossom
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Salat waschen und trocknen, Grapefruit mit einem scharfen Messer schälen und Filets ausschneiden.
  2. Putenbrust abbrausen, trockentupfen und in einer Pfanne mit neutralem Öl ca. 5 Minuten von jeder Seite anbraten.
  3. In der Zwischenzeit Salat auf Teller geben, Grapefruitfilets darauf verteilen, Ziegenfrischkäse zerbröseln und mit Kokoschips ebenfalls auf den Teller geben.
  4. Das Dressing mit Olivenöl, der Kokosblütenvinaigrette, Salz und Pfeffer anrühren und über den Salat träufeln.
  5. Die Putenbrust in Streifen schneiden und zum Salat reichen.

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Kürbis – Rote Bete Salat

Wie angekündigt, wurde letztens für und mit Freunden gekocht. In meinem letzten Beitrag habe ich Euch schon davon erzählt und die Crostini und den Munich Aperol Mule vorgestellt. Heute gibt es die Vorspeise: Kürbis-Rote Bete Salat mit Ziegenkäse.

Kürbis Bete

Die Vorgeschichte dazu möchte ich ganz gerne kurz erzählen.

Seit ein paar Monaten helfe ich ab und zu ehrenamtlich in einem Altenzentrum und koche dort für ein paar Senioren. Diese Aufgabe macht mir sehr viel Spaß und ich mache dort tolle Erfahrungen. Eines Tages rief ich mal wieder im Sekretariat an um irgendetwas zu fragen und plauderte noch ein bisschen mit der Kollegin am anderen Ende. Sie freute sich sehr, dass ich anrief, wollte sie mich doch sowieso kontaktieren. „Wieso denn?“, fragte ich ganz neugierig und schon plauderte Gisela los. Sie hätte letztes Wochenende bei einer Freundin einen Salat gegessen, den ich UNBEDINGT mal nachmachen muss. Er schmeckt nicht nur sehr lecker, sondern ist auch die reinste Farbexplosion auf dem Teller. Ich notierte mir die Zutaten und die grobe Zubereitung und versprach, das ganz bald mal auszuprobieren.

Kürbis Bete III

Nachdem an jenem Abend alle Gäste Kürbisfans waren, war natürlich klar, jetzt oder nie – ausprobieren!

Kürbis Bete V

Ich sage nur: ich gebe Gisela vollkommen Recht! Viele bunte Farbtupfer für einen grauen Herbstabend oder das Mittagessen am nächsten Tag. Das Ofengemüse lässt sich nämlich prächtig noch einmal aufwärmen. Einfach ein bisschen mehr auf’s Blech, aufheben und zum nächsten Lunch in die Mikrowelle oder nochmal kurz in die Pfanne. So hab ich’s für die Fotos auch gemacht. Abends gab es Feldsalat und Ziegenfrischkäse dazu, am nächsten Mittag dann mit Kopfsalat und Fetakäse. Schmeckt beides.

Auf einen farbenfrohen Herbst!

Kürbis Bete II

Kürbis-Rote Beete Salat mit Ziegen-oder Fetakäse

Zutaten für 6 Personen

1 kleinen Hokkaido Kürbis
3 rohe Rote Beeten
3 Stängel Rosmarin
1 Rolle Ziegenfrischkäse oder 100 g Fetakäse
6 Handvoll Feld-oder Kopfsalat
Olivenöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Kürbis gründlich waschen, die Kerne herausholen und in Würfel schneiden.
  2. Rote Beete (am besten mit Einmalhandschuhen) schälen und in Würfel schneiden.
  3. Kürbis und Rote Beete in eine Plastiktüte geben, Salz, Pfeffer, Rosmarinnadeln und ca. 3 EL Olivenöl zugeben und alles ordentlich vermengen.
  4. Die Mischung auf ein mit Alufolie belegtes Backblech verteilen und im Ofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten garen bis das Gemüse den gewünschten Biss hat.
  5. In der Zwischenzeit Salat waschen und mit Olivenöl/Essig/Salz/Pfeffer Dressing mischen.
  6. Salat auf Teller geben, Kürbis und Rote Beete darauf verteilen. Zum Schluss Ziegenkäse darüberbröseln.

Kürbis Bete IV

Schupfnudeln mit Speck, Feigen und Ziegenkäse auf Rucola

Schon wieder Feigen! Und dann auch schon wieder in einem superschnellen Lecker-Schmecker Gericht verpackt! Ich bin jetzt schon Feigenaddicted :)

Schupfnudeln II

Als ich letztens beim Einkaufen war, wollte ich unbedingt mal wieder eine andere Beilage als klassische Hartweizennudeln, Reis oder Kartoffeln in den Wagen packen und schob selbigen am Kühlregal entlang. Gnocchi? Nein, mach ich selber… Ravioli? Nein, auch selber machen! Und dann fielen mir Schupfnudeln ins Auge und einen Moment später in den Korb. Wollte ich diese aber nicht klassisch mit Sauerkraut und Speck machen, entwarf ich einfach ein kunterbuntweissblaues Eigenrezept!

Der Mitesser war mächtig beeindruckt, wie schnell ich das herbstlich anmutende Gericht gezaubert hatte und verlange prompt auch nach Nachschlag. Also: wiedermachen! Und hier kann wirklich keiner sagen, kochen würde zu lange dauern… In 15 Minuten steht dieser Teller auf dem Tisch!

Schupfnudeln I

Kunterbuntweissblaue Schupfnudeln mit Feigen, Ziegenkäse und Speck

Zutaten für 2 Portionen

1 Packung Schupfnudeln aufs dem Kühlregal

100 g Bacon

1 Zwiebel

2 Feigen

2 Handvoll Rucola

2 EL Ziegenfischkäse

Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Rucola waschen, Feigen in Achtel schneiden. Zwiebel würfeln. Speck in kleine Stücke schneiden.
  2. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Speck und Zwiebeln anbraten. Feigen und Schupfnudeln dazugeben. Alles zusammen erwärmen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Rucola auf Tellern anrichten, Schupfnudeln darauf legen, Ziegenfrischkäse darüber bröckeln.

 

Marillen mit Ziegenkäse

Fröhlich geht es weiter mit den Marillenwochen! Und heute habe ich eine Vorspeise für Euch auf die Teller gezaubert. Lange musste ich da auch gar nicht überlegen, was das sein soll. Einer meiner Lieblingsprodukte passt nämlich eigentlich zu fast allem: Ziegenkäse!

Marillenziege I

Marillenziege IV

Diesmal gibt es nicht die klassische Ziegenkäserolle wie beim Salat mit Wildkräutern, sondern eine „frische Ziege“ – mähh! ;)

Marillenziege IIX

Ziegenfrischkäse also. Den gibt es im Kühlregal oft als kleine Rolle oder aber als Taler in verschiedenen Varianten. Ich habe mich für die Taler entschieden und gleich mehrere „Flavours“ ausprobiert: Natur, mit Honig und mit Cranberries. Natürlich schmeckt er in Natur am reinsten, aber ich muss sagen, die Honig und Cranberry Variante passt fast noch besser – ist sie doch ein schöner Gegensatz zu den säuerlichen Marillen. Aber wie immer: Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Deswegen probiert Euch durch. Heute Natur, morgen Cranberry. Auch mit den Honigsorte, die auf den Ziegenkäsescheiben verteilt wird, kann man hervorragend spielen.

Marillenziege VII

Nussig und würzig wird das Sommergericht dann durch Pinienkerne und frischen Thymian. Rundum eine schnell gemachte und vorallem interessante Kombination zu der sich hervorragend ein Grüner Veltliner trinken lässt. Welchen wir hatten? Zu entdecken unterhalb des Rezepts.

Marillenziege VI

 

Marillen mit Ziegenkäse aus dem Ofen

 Zutaten für 2-4 Portionen

 250 g Marillen

 3 Zweige Thymian

 2 EL Olivenöl

4 kleine Ziegenfrischkäse (á 30 g)

2 TL Honig

20 g Pinienkerne

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 Zubereitung:

  1. Grill des Backofens vorheizen. Marillen waschen und halbieren oder vierteln, dabei entsteinen. Thymianblättchen abzupfen.
  2. Eine feuerfeste Form oder feuerfeste Portionsteller mit etwas Olivenöl auspinseln. Ziegenkäse und Marillen darin verteilen, mit restlichem Öl beträufeln. Honig auf dem Ziegenkäse verteilen, mit Thymianblättchen bestreuen. Alles mit Pinienkernen bestreuen.
  3. Marillen und Ziegenkäse auf der zweiten Schiene von unten ca. 5 Minuten übergrillen. Pfeffern.

Dazu passt: geröstetes Baguette

Marillenziege V

Weinempfehlung:

Zur Ziegenkäsevorspeise mit Marillen passt ein Mitbringsel von meiner Weinreise, der Grüne Veltliner Grätling 2013 vom Weingut Nigl, hervorragend. Das Weingut aus Senftenberg im Kremstal ist ein Weißwein-Weingut der ersten Lage. Martin Nigl und sein Team bewirtschaftet die Rebflächen im naturnahen, integrierten Weinbau, der vorwiegend mit Grünen Veltliner und Riesling bepflanzt ist.

Der Grüne Veltliner Grätling ist der Einstiegswein des Weinguts. Süffig, unkompliziert und perfekt für den Sommer. Die pfeffrige Note und spritzige Säure harmoniert sehr schön zum milden Ziegenkäse aber auch mit seinem betonten Fruchtcharakter schmiegt er sich als toller Begleiter an die gerösteten Marillen. Marillenziege III