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Der perfekte Hefezopf

Noch zwei Wochen bis Ostern! Wahnsinn, wie die Zeit mal wieder verfliegt. So richtig in Stimmung bin ich noch nicht, aber an Schoko-Osterhasen, Gelee-Eiern und den Rezepten für’s perfekte Osterbrunch kommt man ja gar nicht mehr vorbei. Zeit, Euch mein Oster-Must-Have zu zeigen! Denn der perfekte Hefezopf gehört für mich zu Ostern genauso wie Osterhasen und Schokoeier. Wenn am Karsamstag der Hefeteig angesetzt wird, es nach frisch geriebener Zitronenschale und Rum duftet und es ja keinen Zug im Raum geben darf – spätestens dann ist die Vorfreude auf das Osterfest da.

„Der perfekter Hefezopf?“, fragt ihr Euch? Perfekt ist immer relativ, aber das Rezept, das ich Euch heute vorstelle, ist gelingsicher. Einmal hier klicken… Weiterlesen

Carrot Cake nach Jamie Oliver

Carrot Cake – einer meiner Lieblingskuchen! Doch das war nicht immer so, denn ich gehöre nicht zu den Personen, die mit Karottenkuchen aufgewachsen sind. Irgendwie gab es das nie bei uns. Marmorkuchen, gedeckter Apfelkuchen, Erdbeer Bisquitrolle… das alles backte meine Mama sehr gerne in meiner Kindheit, aber Karottenkuchen war nicht im Reportoir. Als ich dann älter wurde, dachte ich immer, dass so ein „Gemüsekuchen“ viel zu gesund sei und bestimmt nicht schmecken konnte. Und dieses Vorurteil hielt sich hartnäckig bis in meine frühen 20iger Jahre… Eines Tages kam ich jedoch in die Verlegenheit, den Karottenkuchen probieren zu müssen – ein Kollege brachte ihn als Geburtstagskuchen mit – da kann und darf man natürlich nicht ablehnen… Weiterlesen

Russischer Zupfkuchen – mein Sonntagssüß

Heute möchte ich Euch einen meiner Lieblingskuchen vorstellen: russischen Zupfkuchen! Für mich ist die Kombination von Quark und Schokolade einfach schier unübertrefflich.

Russischer_Zupfkuchen

Dennoch ist die Geschichte rund um den Verzehr von russischem Zupfkuchen ganz komisch. Erstmal hat es sehr lange gedauert, bis ich den allerersten Zupfkuchen gegessen habe. Irgendwie hat meine Mama viele verschiedenen Kuchen gebacken, vom Marmorkuchen über Käsekuchen hin zum Apfelkuchen und vieles mehr. Aber es war nie der russische Zupfkuchen dabei. Dann kam eines Tages ein Kindergartenfest und ich ergatterte das erste Stück von dem für mich bis dato unbekannten Gebäck und fand das sofort sehr lecker. Gemerkt hat sich die kleine Amelie das aber nicht und somit auch nicht an die Mama weitergetragen. So aß ich fortan immer nur auswärts die russische Leckerei.

Als ich dann auszog sollte sich dieser Zustand auch nicht ändern. So gerne ich den Kuchen aß, aber ich backte ihn nie für mich, sondern bestellte lieber ein Stückchen im Café. Warum das bislang so war? Ich kann es mir selbst nicht erklären.

Zupfkuchen

Eines Tages habe ich mich aber dann durch den Blog von Mara geklickt und ein Rezept gefunden, das ich nun endlich unbedingt nachbacken wollte. Gedacht, getan und so seht ihr ihn nun: meinen ersten selbst gebackenen russischen Zupfkuchen! Und was soll ich sagen… grandios! Der Kuchen war wirklich superlecker und ich nehme mir fest vor: ab sofort wird er auch öfter mal zu Hause ins Rohr geschoben!

Habt einen schönen Sonntag  und lasst es Euch gut gehen!

Zupfkuchen_russisch

 

Russischer Zupfkuchen

vom Blog lifeisfullofgoodies

Zutaten:

Der Teig:
200 g weiche Butter
150 g Zucker
350 g Mehl
30 g Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
1 Ei
1 Prise Salz

Die Füllung:
180 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
500 g Magerquark
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Prise Salz

Zudem: Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen (160 °C Umluft).
  2. Die Zutaten für den Teig mischen und zu einem glatten Knetteig verarbeiten. Zwei Drittel des Teiges in eine Springform drücken und einen Rand hochziehen. Den übrigen Teig beiseite stellen.
  3. Für die Füllung alle Zutaten verrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Auf den Teigboden füllen. Den restlichen Knetteig verzupfen und auf der Füllung verteilen.
  4. Den Kuchen nun eine gute Stunde backen (60-70 Minuten). Auskühlen lassen. Wer will kann den Kuchen nach dem Abkühlen noch mit Puderzucker bestäuben.