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Carrot Cake nach Jamie Oliver

Carrot Cake – einer meiner Lieblingskuchen! Doch das war nicht immer so, denn ich gehöre nicht zu den Personen, die mit Karottenkuchen aufgewachsen sind. Irgendwie gab es das nie bei uns. Marmorkuchen, gedeckter Apfelkuchen, Erdbeer Bisquitrolle… das alles backte meine Mama sehr gerne in meiner Kindheit, aber Karottenkuchen war nicht im Reportoir. Als ich dann älter wurde, dachte ich immer, dass so ein „Gemüsekuchen“ viel zu gesund sei und bestimmt nicht schmecken konnte. Und dieses Vorurteil hielt sich hartnäckig bis in meine frühen 20iger Jahre… Eines Tages kam ich jedoch in die Verlegenheit, den Karottenkuchen probieren zu müssen – ein Kollege brachte ihn als Geburtstagskuchen mit – da kann und darf man natürlich nicht ablehnen… Weiterlesen

Russischer Zupfkuchen – mein Sonntagssüß

Heute möchte ich Euch einen meiner Lieblingskuchen vorstellen: russischen Zupfkuchen! Für mich ist die Kombination von Quark und Schokolade einfach schier unübertrefflich.

Russischer_Zupfkuchen

Dennoch ist die Geschichte rund um den Verzehr von russischem Zupfkuchen ganz komisch. Erstmal hat es sehr lange gedauert, bis ich den allerersten Zupfkuchen gegessen habe. Irgendwie hat meine Mama viele verschiedenen Kuchen gebacken, vom Marmorkuchen über Käsekuchen hin zum Apfelkuchen und vieles mehr. Aber es war nie der russische Zupfkuchen dabei. Dann kam eines Tages ein Kindergartenfest und ich ergatterte das erste Stück von dem für mich bis dato unbekannten Gebäck und fand das sofort sehr lecker. Gemerkt hat sich die kleine Amelie das aber nicht und somit auch nicht an die Mama weitergetragen. So aß ich fortan immer nur auswärts die russische Leckerei.

Als ich dann auszog sollte sich dieser Zustand auch nicht ändern. So gerne ich den Kuchen aß, aber ich backte ihn nie für mich, sondern bestellte lieber ein Stückchen im Café. Warum das bislang so war? Ich kann es mir selbst nicht erklären.

Zupfkuchen

Eines Tages habe ich mich aber dann durch den Blog von Mara geklickt und ein Rezept gefunden, das ich nun endlich unbedingt nachbacken wollte. Gedacht, getan und so seht ihr ihn nun: meinen ersten selbst gebackenen russischen Zupfkuchen! Und was soll ich sagen… grandios! Der Kuchen war wirklich superlecker und ich nehme mir fest vor: ab sofort wird er auch öfter mal zu Hause ins Rohr geschoben!

Habt einen schönen Sonntag  und lasst es Euch gut gehen!

Zupfkuchen_russisch

 

Russischer Zupfkuchen

vom Blog lifeisfullofgoodies

Zutaten:

Der Teig:
200 g weiche Butter
150 g Zucker
350 g Mehl
30 g Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
1 Ei
1 Prise Salz

Die Füllung:
180 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
500 g Magerquark
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Prise Salz

Zudem: Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen (160 °C Umluft).
  2. Die Zutaten für den Teig mischen und zu einem glatten Knetteig verarbeiten. Zwei Drittel des Teiges in eine Springform drücken und einen Rand hochziehen. Den übrigen Teig beiseite stellen.
  3. Für die Füllung alle Zutaten verrühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Auf den Teigboden füllen. Den restlichen Knetteig verzupfen und auf der Füllung verteilen.
  4. Den Kuchen nun eine gute Stunde backen (60-70 Minuten). Auskühlen lassen. Wer will kann den Kuchen nach dem Abkühlen noch mit Puderzucker bestäuben.

Scones – Selbst gebacken

Ich liebe es, Traditionen anderer Länder kennenzulernen. Entweder mache ich das auf Reisen oder versuche durch Restaurantbesuche neue Entdeckungen zu machen. So geschah es am Mittwoch, dass ich ins Victorian Teahouse einkehrte und mir spontan den „Full Tea“ bestellte. Eigentlich mag ich hier ja die Kuchenauswahl sehr gerne aber zur Feier des ersten Café Besuchs des Jahres 2016 gönnte ich mir das ganze Programm. Zu zweit schafften wir die auf einer Etagere gereichte klassische, britische Auswahl kaum und waren hin und weg! Vier verschiedene Sandwiches, drei Stücke Kuchen und zwei frisch aus dem Ofen kommende, duftende Scones mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade, ein Gläschen Sekt und ein Kännchen Tee brachten uns in den britischen Köstlichkeiten Himmel.

Teatime

Scones_jam

Zwei Arbeitstage vergingen und ich wünschte mir jeden Nachmittag auf’s Neue einen Scone. Am Sonntag hielt ich es dann nicht mehr aus und fasste ich den Entschluss, einfach selbst welche zu backen. Die Zutaten hat man eigentlich sowieso immer im Haus und dank neuer Küchenmaschine waren die kleinen Teigkügelchen schnell geformt. 15 Minuten später stand eine frisch aufgebrühte Kanne Tee samt noch dampfender Scones auf dem Couchtisch. Um es perfekt Englisch zu machen wurde eine Folge Downtown Abbey eingelegt und der Nachmittag war gerettet.

english Teatime

Scones_strawberry

Damit ihr in Zukunft auch so schöne Sonntage verbringen könnt, habe ich für Euch das Rezept (nach Vorbild vom Blog Herzfutter) zusammengeschrieben! Enjoy!

Scones

Zutaten für ca. 12 Scones

350 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
1/4 TL Salz
50 g Zucker
75 g Butter
1 gr. Ei
1 Pck. Vanilleezucker
125 ml Milch

1 Eigelb
etwas Milch

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, dem Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel vermengen. Nun die Butter in kleinen Flocken hinzugeben und gut verknetet. Dann das Ei und die Milch dazugeben und kurz verrühren. (aber nicht zu lange, sonst entweicht die ganze Luft)
  3. Nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
  4. Das Eigelb mit etwas Milch vermixen und die Teigkugeln damit bestreichen. Für ca. 15-20 Minuten im Ofen goldgelb backen. Am besten noch warm servieren.

Dazu passt ganz klassisch englisch Clotted Cream und Erbeermarmelade.

english Scones

Plain scone