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Das beste Rindertatar

Wer liebt Rindertatar genauso wie ich? Dann ist er hier richtig! Rindertatar ist Soulfood und exklusiver Genuss in einem. Wenn ich ein neues Restaurant teste und es Rindertatar auf der Karte gibt, dann muss ich es eigentlich immer testen. Manchmal mache ich mir das Rindertatar aber auch selbst. Woher ich das kann, lest es hier.

Rindertatar von Papa

Am Wochenende war ich mal wieder bei meinen Eltern zu Hause. Ich mag diese Tage ganz besonders, denn dann steht viel Schönes an: Einen langen Spaziergang durch die Innenstadt machen, den besten Ausblick an einem meiner Lieblingsplätze genießen, den grandiosen Zwetschgendatschi meiner Mama naschen, ein Wintergrillen mit besonderem Fleisch (dazu bald mehr) veranstalten und ausgiebigst frühstücken.

Ich darf mir zu solchen Wochenenden dann meistens was wünschen. Entweder ein gemeinsames Kochen, Lieblingskuchen oder eine Spezialität des Hausherren. Wie gesagt, den Datschi hatte Mama ohne vorherigem Betteln schon vorbereitet. Aber gewünscht habe ich mir trotzdem noch etwas. Papas Tatar.

TATAR I

 

Tatar essen in München

Aufmerksame Instagramfollower wissen um meine Vorliebe für Tatar. Gefühlt überall probiere ich es und mache persönliche Rankings. Meine Highlights in München sind bislang: Literaturhaus, Café Reitschule, Nockerberg, Makassar. Eine liebe Freundin hat es empfohlen. Ich bin gespannt!

Also, ich liebe es. In vielen verschiedenen Varianten. Aber ganz besonders gerne mag ich das von meinem Vater. Ob nach einem langen Skitag als Brotzeit, zu einem Gläschen Wein an einem lauen Sommerabend oder auch zum Frühstück – ich kann das immer essen!

TATAR IV

So also bat ich ihn, das Sonntagsbrunch um ein fleischiges Detail zu erweitern und mir anschließend auch noch das Rezept aufzuschreiben. „Aber das geht doch net so leicht Töchterchen… Ich mach das immer nach Gefühl… Mei, jeder mag das anders… Na, das kann ich dir nicht schreiben….“ Als ich dann aber Abends nach Hause kam, empfing ich per E-Mail dann doch das Rezept. Du bist der Beste Papa, danke!

Und ihr, meine lieben Leser, werdet es ihm auch danken, da bin ich mir ganz sicher!

TATAR II

Das untenstehende Rezept ist also nun eine Angabe, die wandelbar ist. Eine Prise Salz mehr oder weniger geht dann ganz nach Geschmack. Am wichtigsten sind die Grundzutaten.

Ich persönlich mag das Tatar am liebsten auf einem Vollkornsemmerl oder einem Vollkornbrot. Butter darunter, oben nochmals Fleur de Sel und frische Zwiebelringe darauf. Dazu gerne Essiggurken oder Minimaiskolben und Eier in jeglicher Form. Ob als Spiegelei oder hart gekocht. Dabei passen Wachteleier ganz besonders, die sind nicht so groß und mächtig.

Wie esst ihr Euer Tatar am liebsten? Und habt ihr Tipps für mich, wo es gutes Tatar gibt?

Guten Appetit!

TATAR III

Rezept: Rindertatar 

Zutaten für ca. 4 Personen

  • 300 g sehr frisches Rindfleisch, Hüfte oder falsches Filet
  • Beim Metzger nur einmal durchdrehen lassen
  • Eine Schalotte sehr klein gewürfelt
  • 2 sehr frische Eigelb
  • 2 Esslöffel Ketchup
  • 2 Esslöffel mildes, kaltgepresstes Olivenöl
  • 2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel weisser Pfeffer
  • 1 Teelöffel scharfe Paprika
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 gestr. Teelöffel Chillisalz
  • Wer mag:
  • 1 Zwiebel in feine Ringe geschnitten
  • Essiggurken

Zubereitung:

Alle Zutaten gut vermengen und rasch servieren.

Dazu passt Butter auf Toastbrot oder die nordische Variante mit Pumpernickel.

Aufpassen: beim rohen Fleisch und rohen Eigelb herrscht Salmonellengefahr. Rasch essen!

Lachstatar mit Apfel

Ich liebe Tatar! In allen verschiedenen Varianten. Mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch. Zutaten roh zu genießen ist nämlich eine ganz besonders tolle Sache – man kann die Lebensmittel nämlich nur roh in Tatar Form essen, wenn sie ganz frisch sind. Heute möchte ich Euch mein liebstes Lachstatar vorstellen.

Lachstatar II

Lachstatar mit Apfel

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht gesehen, dass ich diese Woche in einem speziellen Fischrestaurant in München gegessen habe. Mitten im Glockenbachviertel,  in der Frauenhoferstraße 13, kann man die Pescheria finden.

Das Besondere: Eine große Auswahl von frischem Fisch den man sich in einer Glasvitrine aussucht. Neben den Klassikern wie Dorade, Seeteufel oder Seezunge gibt es je nach Tagesfang auch etwas ausgefallendere Fische wie zum Beispiel Regenbogenfisch oder Knurrhahn (den hatte ich :) ) Die Tagespreise stehen auf einer kleinen Tafel daneben, man sucht sich einen Fisch aus, sagt welche Beilage man dazu möchte und widmet sich erstmal einer leckeren Vorspeise.

Wir haben uns drei verschiedene ausgesucht. Fischsuppe, Thunfischtatar und einen Piadina mit hausgebeiztem Lachs. Alle drei waren sehr fein abgeschmeckt und haben uns gut eingestimmt.

Zum Hauptgang hatten wir drei verschiedene Fische: Dorade, Loup de Mer und eben meinen Knurrhahn. Auf den Punkt gegrillt und nach spanischer Art filitiert. Dazu hatten wir Salat und Gemüse und tranken einen feinen Chablis.

Für Dessert war leider kein Platz mehr, aber wir werden sicherlich bald wieder kommen!

Lachstatar V

Nun, eine etwas längere Einleitung um eigentlich nur zu sagen: Ich liebe Fisch! Noch leider viel zu selten kommt er auf den Tisch, aber ich möchte mich nun selbst noch mehr motivieren um mindestens einen Fischfreitag im Monat posten zu können.

Seid ihr dabei? Dann lasst uns mal starten! Und zwar gleich mit meinem Lieblingsfisch, dem Lachs! Und dann auch noch in der Lieblingsvariation – dem Tatar! Gewagt habe ich mich da letztens an eine (für mich neue) Kombination mit Apfel – finde ich sehr gelungen. Dazu gibts krosse Kartoffelwürfel. Im Handumdrehen habt ihr ein tolles Freitagabend Gericht! Lasst es Euch gut gehen!

Lachstatar VI

Rezept: Lachstatar mit Apfel

Zutaten für 2 Portionen

  • 300 g frischen Lachs in Sushiqualität
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Granny Smith
  • frischer Koriander
  • ca. 1/2 TL Djon Senf
  • 1 Limette
  • Meersalz, Pfeffer

Für die Kartoffelwürfel:

  • 2 Handvoll Kartoffeln, Olivenöl, Meersalz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Lachs kurz unter kaltem Wasser abbrausen und trocken tupfen.
  2. Lachs, Apfel und Frühlingszwiebeln in kleine Würfel schneiden und sofort mit Limettensaft beträufeln.
  3. Korianderblättchen zupfen und zusammen mit Senf zum Tatar geben. Mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.
  4. Für die Kartoffeln: Kartoffeln in gleichmäßige Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten. Mit Meersalz und Pfeffer würzen
  5. Der grüne „Strich“ ist ein spezieller Basilikum Senf von Dijon. Es sieht nicht nur gut aus sondern schmeckt auch trés délicat! Leider ist er in Deutschland nicht erhältlich – er war ein Mitbringsel aus Paris.

Lachstatar IV