Den Biergarten nach Hause holen mit Deliveroo*

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Im Juli habe ich den Essenslieferservice von Deliveroo getestet. Mein Ziel: den Biergarten nach Hause holen.

Warum ich nicht einfach hingegangen bin, in den Biergarten? Gute Frage! Leider ist es manchmal gar nicht so einfach, einen Biergartenbesuch unterzubringen wenn sich Meetings im Büro verzögern oder es draußen regnet. Dennoch möchte ich oftmals nicht auf ein bayerisches Essen verzichten. Perfekt, dass ich mir also Obatzdn, Käsespätzle und Co nach Hause liefern lassen kann. Das schöne an Deliveroo ist, dass es hier eine Menge Auswahl gibt. Was früher die klassische „Pizza“ aus dem Pappkarton war, ist heute exzellentes Essen wie man es sonst im Restaurant bekommt.

Auch ausprobiert habe ich den Service, das Essen an einen der schönsten Picknickplätze Münchens geliefert zu bekommen. Welche das sind lest ihr ganz unten.

Ich muss ja ehrlicherweise sagen: ich bestelle mir selten etwas. Entweder ich gehe Essen, koche selbst oder hole mir maximal etwas auf dem Weg.

Ich konnte es mir nie wirklich vorstellen, dass Gerichte warm und so, wie im Restaurant serviert, bei mir zu Hause ankommen, wenn ein Kurier sie in einer Warmhaltebox oder einer Kühltasche auf dem Fahrrad oder einem anderen Fortbewegungsmittel durch die Gegend fahren. Doch ich muss sagen: ich wurde eines besseren belehrt.

Hier mein Deliveroo Test in 5 Schritten:

Test 1: Spinatspätzle und Saibling vom Klingelwirt (34,70 Euro)

Es war ein sonniger, aber kühler Montag, als ich das Projekt Essenslieferservice startete. Nach Feierabend machte ich mich für einen kurzen Spaziergang auf Richtung Ostbahnhof um dort das Werksviertel zu besichtigen. Ganz beeindruckt von diesem coolen Projekt vergas ich beim Fotos machen und Container entdecken total die Zeit. Deshalb war es nach Acht, als sich der Hunger angkündigte. Keine Zeit mehr einkaufen zu gehen. Ich öffnete also promt die Deliveroo App und wurde perfekt durch die Navigation geführt. Ein Klick auf „Bestellen“ und ich machte mich auf den Rückweg. Pünktlich, wie in der App vorausgesagt, kam das Essen eine dreiviertel Stunde später bei mir an.
Auf Grund der kühlen Temperaturen hatte ich Lust auf etwas deftiges, warmes. Deshalb gab es einmal Spinatspätzle und für meine Begleitung Saibling mit Gemüse Ratatouille und Kartoffelstampf. Beides kam in einer nachhaltig wertvollen Papierverpackung und war noch recht warm. Geschmacklich war ich überaus begeistert. Beide Gerichte waren perfekt abgeschmeckt und richtig gegart.

Test 2: Salat mit Shrimps vom Haidhauser Augustiner (19,10 Euro)

Die Julihitze nahm Fahrt auf und nach einem üppigen Mittagessen in der Kantine wollte ich am zweiten Testtag unbedingt etwas leichtes, frisches. Noch im Büro klickte ich mich auf der Desktopversion von Deliveroo durch das Angebot, das ich mir nach Hause liefern lassen konnte. Schon lange wollte ich den Haidhauser Augustiner ausprobieren und fand auf der übersichtlichen Karte einen frischen Salat mit Shrimps. Genau das richtige für mich! Kurz nachdem es unten klingelte, stand der Essensbote auch schon vor meiner Tür und wedelte mit der türkisenen Deliveroo Tüte. Ich fing sie auf und guckte hinein. Leider hatte die Salatsoße in einem extra Behälter die stürmische Fahrt nicht überlebt und ergoss sich über den Styropor Behälter. Ich wischte alles ab und öffnete die Box. Ich entdeckte darunter einen bunten Salatmix und ein herrlicher Duft von frisch gebratenen Garnelen kam mir entgegen. Auch hier, alles wild durcheinander gewürfelt. Da das Auge ja mitisst, drapierte ich alles auf einen Teller und aß den leckeren Salat genüsslich. Bunt gemischt mit allem was das Salatherz begehrt und perfekt gebratene Garnelen charakterisieren dieses Gericht. Nur etwas mehr hätte es für den stattlichen Preis von 19,10 Euro sein können. So schmierte ich mir danach noch ein Brot.

Test 3: Zwiebelrostbraten und Obatzda vom Wirtshaus zum Isartal (19,80 Euro)

Heute steht mir der Sinn nach etwas deftig-bayerischem: Ein Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln soll es sein. Ich freue mich auf eine rosa gebratene
Rinderlende mit geschmorten Zwiebeln und knusprigen Bratkartoffeln. Bereits nach 25 Minuten klingelt der Deliveroo-Bote – ich freue mich über die schnelle Lieferung und auch der erste Blick ins Paket ist vielversprechend: Ein großes Stück Fleisch, eine Riesenladung Bratkartoffeln und zusätzlich eine Breze mit Obatzdn, den ich gar nicht erwartet hatte. Toll! Beim ersten Bissen verbrenne ich mir den Mund an den Kartoffeln, so heiß ist mein Essen noch, dank Thermo-Tasche und sicher auch durch das  warme Sommerwetter draußen. Die Kehrseite der Medaille: Das Fleisch hat unterwegs offenbar noch nachgegart und so ist auch der letzte hauch Rosa einem tristen Grau gewichen. Die Bratkartoffeln schmecken trotzdem und dank Breze und Obatzda werde ich auch ohne viel Fleisch richtig satt.

Test 4: Tatar vom Fiedler&Fuchs (17,40 Euro)

Bei Test vier war ich richtig mutig und bestellte mir Tatar. Bislang hatte ich im Restaurant Fiedler&Fuchs immer nur Flammkuchen gegessen und wollte einmal das Tatar ausprobieren, welches mir eine Freundin mal empfohl. Meine Kollegen hielten mich für verrückt, als ich davon am nächsten Tag erzählte „Rohes Fleisch bei der Hitze?? Das würde ich ja nicht machen!“. Aber ich war sehr happy, dass ich es bestellt hatte. Eine üppige Tatarportion perfekt nach meinem Geschmack mit viel Würze abgeschmeckt. Dazu gab es frisch (auf)gebackenes Brot. Einziges Manko bei dieser Bestellung: Ich hatte das Essen auf 20:15 bestellt. Leider traf es erst mit einer halbstündigen Verspätung ein und ich war schier verhungert. Positiv sei jedoch anzumerken, dass ich ca. 10 Minuten vor Eintreffen des Boten per SMS über die Verspätung informiert wurde und am nächsten Tag eine Entschuldigungsmail per E-Mail bekam mit dem Hinweis, dass mir bei meiner nächsten Bestellung die Deliveroo Kosten erlassen werden. Das nenne ich Kundenservice!

Test 5: Rindfleischsalat und Kässpatzn vom Tegernseer Tal Bräuhaus (27,70 Euro)

Am fünften Testtag drängte es mich nach draußen. Der erste schöne, laue Abend nach einer kalten, verregneten Woche. Gut, dass Deliveroo seit Neuestem auch Picknickplätze beliefert. So machte ich es mir am Gärnterplatz gemütlich und bestellte über die Mobile Ansicht beim Tegernseer Tal Bräuhaus für mich und meine Begleitung einen Rindfleischsalat und Kässpatzn. Zur Zeitüberbrückung holten wir uns beim Supermarkt ein Radler und ließen das frisch renovierte Gärtnerplatztheater auf uns wirken. Nach 30 Minuten (genau wie beim Abschluss meiner Bestellung vorhergesagt) klingelte mein Handy und nach zwei Sätzen fand ich den Boten auch schon. Beide Gerichte waren in stabilen Plastikschalen umwickelt mit Alufolie gut warmgehalten und sauber in der Tüte. Lediglich Besteck fehlte. Das hatte ich extra, wie auf der Aktionsseite vermerkt, im Bestellprozess angegeben. Gut, dass der Supermarkt nicht weit war und Plastikgabeln im Sortiment hat. Das Essen war dann überaus köstlich! Perfekte Qualität gut zubereitet. Der Koch hatte hier ganze Arbeit geleistet.

Fazit:

Wenn man keine Lust auf Kochen oder Ausgehen hat, sondern lieber in seinen eigenen vier Wänden isst, dann ist die Essensbestellung über Deliveroo eine gute Sache. Das Essen hat eine gute Qualität, aber auch seinen Preis. Manchmal lässt es ein wenig auf sich warten und man bezahlt ein wenig mehr als im Restaurant, dafür kriegt man es aber ja auch ganz bequem geliefert. Vor allem die Option, das Essen an einen Picknickplatz liefern zu lassen, finde ich klasse.

Die 10 besten Picknickplätze in München

Dass ich ein großer Picknickfan bin, dürfte mittlerweile ja bekannt sein :) Super ist, dass wenn ich mal keine Zeit zum Einkaufen von ein paar Leckereien hatte, es jetzt die Möglichkeit gibt, sich sein Essen an 10 wunderschöne Picknickplätze in München liefern zu lassen. Welche das sind? Hier die Liste:

  • Rosengarten
  • Westpark
  • Reichenbachbrücke
  • Gärtnerplatz
  • An der Isar – Auf der Insel
  • Hofgarten
  • Alter Botanischer Garten
  • Königsplatz
  • Chinesischer Turm
  • Luitpoldpark

Klickt doch mal rein, und guckt, welche Restaurants Deliveroo zum Bestellen empfiehlt.

 

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit deliveroo entstanden. Meine Meinung ist wie immer meine eigene.

5 Kommentare

  1. WoMolix says:

    Nicht alles was machbar ist muss auch immer sinnvoll sein.
    Wenn es Schule macht am Gärtnerplatz sein Picknick zu machen und anschließend der ganze Plastikmüll den Gärtnerplatz verunstalten, wie das an vielen Autobahnrastplätzen und Autobahnauffahrten heute schon häufig der Fall ist, dann stellt sich die Frage ob wir diesen Service unbedingt brauchen.
    Da stellt sich für mich schon die Frage der Verhältnismäßigkeit.
    Ist es in Ordnung, wenn ein paar Wenige, die sich ein Picknick am Gärtnerplatz leisten wollen und nachher den Müll in der Natur entsorgen (und sei es nur, weil zu wenig Mülleimerkapazität zur Verfügung steht), das ästhetische Empfinden der Mehrheit von Passanten aufs tiefste beleidigen dürfen.
    Ich meine Nein. Nur weil Einer einen neuen Service erfunden hat, und ein paar Leute der Erlebnisgesellschaft das für Hip empfinden, muss das noch lange nicht etwas sein auf dass die Welt gewartet hat. 😉
    Es gibt so viele schöne Biergarten in München, dass es ein unkoordiniertes Biergartenverhalten am Gärtnerplatz ohne den organisatorischen Rahmen eines guten Wirts (der sich genau um solche Auswüchse kümmert) glaube ich nicht braucht.

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    • Danke lieber WoMolix für deine klaren Worte. Ich sehe es auch so, dass der entstandene Müll auch ordentlich entsorgt werden muss. Ich selbst nehme meine Dinge immer wieder mit nach Hause (wenn es wie in diesem Fall zu viel war) oder entsorge es richtig. Das Picknick ansich schätze ich immer sehr, egal, ob selbst mitgebracht, irgendwo to go geholt oder eben durch einen Essenslieferservice gebracht.

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