Schwedischer Garnelen Toast mit Urlaubserinnerungen

[DIESER BEITRAG ENTHÄLT WERBUNG]

Hand auf’s Herz, wie oft esst ihr Fisch? Und was verbindet ihr mit Fisch? Fischstäbchen aus der Kindheit, der Backfisch am Freitag in der Kantine, Fischbrötchen am Hamburger Hafen oder ein großer Topf Muscheln an der toskanischen Küste?  Für viele Deutsche steht Fisch nach wie vor eher selten auf dem Speiseplan und wenn, verbinden sie es mit dem Gedanken an den letzten Urlaub in mediterranen Gefilden. Mein heutiges Rezept lässt mich auch an meinen letzten Urlaub zurückdenken und dahin nehme ich Euch heute mit: nach Schweden!

Schweden

Vor vielen Jahren, als ich noch mit meinen Eltern verreiste, war ich schon einmal in Schweden – für ein paar Tage in Stockholm. Danach verschwand das Land von meiner Sehnsuchtsliste und ich verbrachte freie Tage lieber in richtig warmen Gefilden. Doch in den letzten zwei Jahren entwickelte sich der Drang, doch mal wieder nach Skandinavien zu fahren. Ich hörte aufregende Geschichten von langen Wanderungen durch die Steppe, Bullerbü Weihnachten in kleinen roten Häusschen und einer ganz zur Natur gerichteten Nordic Cuisine. Lange Tage, kurze Nächte, Midsommar Tänze mit Blumenkränzen und Krebsessen, raue Natur… Das wollte ich sehen und träumte mir meine Vorstellungen zusammen.

In diesem Sommer war es dann soweit und ich reiste für eine Woche durch das Land – wie immer ein Roadtrip. Mit dem Wetter hatte ich nicht so richtig Glück und irgendwie sollte es nicht die perfekte Urlaubswoche werden… Ich hatte zu große Erwartungen und zu wenig Zeit um vom Alltag abzuschalten. Dennoch gibt es im Nachhinein betrachtet viele schöne Erinnerungen an zahlreiche Küstenwanderungen und sehr gutes Essen.

Besonders nachhaltig beeindruckt hat mich eine Übernachtung mitten im Nirgendwo in einem kleinen noblen Landhaus. Nur wenige Zimmer wurden hier vermietet und die Hausherrin lies es sich nicht nehmen, an diesem Abend persönlich für ihre vier Gäste zu kochen. Es gab ein klassisches schwedisches Menü mit Garnelensalat auf Toast, Stremellachs mit Kartoffeln und Vanilleeis mit warmen Moltebeeren. Ich werde es nicht vergessen, wie ich im Speisezimmer an der großen Tafel saß und mit schwerem Silberbesteck aß. Überall waren Kerzen verteilt, die ein warmes Licht spendeten und der ganze Raum bestand aus vielen antiken Möbeln und Accessoires. Es fühlte sich einerseits herrschaftlich und andererseits sehr gemütlich an. Die Gastgeber gaben sich sehr viel Mühe, erzählten uns ihre Geschichte, die des Hauses und die der gereichten Speisen. Der schwedische Garnelensalat hat in dieser Gegend Tradition. Nicht schwer zu machen, aber mit den richtigen Zutaten immer eine Delikatesse.

Nun und als ich vor wenigen Wochen dann von Costa gefragt wurde, welches Gericht ich zum Bloggermenü 2018 beitragen möchte, ist mir sofort die oben beschriebene Szene in den Sinn gekommen. Ich wollte Euch zu meinem Gericht eine Geschichte erzählen und etwas zubereiten, das mich an einen schönen Moment des Jahres erinnert.

Da ist er nun also, der schwedische Garnelen Toast. Er ist sehr gut vorzubereiten und passt als leichtes Abendessen genauso wie zum Wochenend-Brunch oder als Vorspeise zu Weihnachten.

Rezept: Schwedischer Garnelensalat

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g Garnelen (z.B. die Cocktailgarnelen von Costa)
  • 4 Scheiben Sauerteigbrot
  • 1 halbe rote Zwiebel, geschält und fein eschnitten
  • 1 Handvoll Dill, fein gehackt
  • 4 EL saure Sahne
  • etwas Olivenöl
  • 1 EL Remoulade
  • Saft einer halben Limette
  • Schale einer halben Zitrone
  • Meersalz, schwarzer Pfeffer, Cayenne Pfeffer
  • Lachseier
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Butter

Zubereitung:

  1. Garnelen auftauen lassen und gut abtropfen. Danach mit Zwiebeln, Dill, Olivenöl, Remoulade, Limettensaft und Zitronenschale sowie dem Sauerrahm mischen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.
  2. Butter in einer Pfanne schmelzen und Knoblauch dazugeben. Brotscheiben in der Knoblauchbutter von beiden Seiten anbraten.
  3. Brotscheiben mit Garnelensalat belegen und mit Lachseiern und etwas Dill dekorieren.

Costa – Supperclub in Nürnberg

Auch eine schöne Erinnerung des diesjährigen Jahres habe ich an den Samstagabend vor zwei Wochen. Da kamen 11 Blogger aus ganz Deutschland zu einem Supperclub in Nürnberg zusammen, haben geschlemmt und sich ausgetauscht. Solche Abende sind immer ein bisschen wie ein Klassentreffen. Unser Gastgeber Uwe von Highfoodality zauberte acht köstliche Gänge mit seinen Klassikern wie dem kandierten Staudensellerie mit Blauschimmelkäse und die Birnenvariation zum Dessert, aber auch neue Kreationen kamen auf den Tisch! Frutti di Mare im Knoblauchsud, Zander mit Mandelschaumsuppe… um nur einige zu nennen. Es war ein wundervoller Abend im stilvollen Ambiente – der Bindergasstheke, den ich sehr genossen habe.

Ein Dankeschön geht an den Sponsor dieses Abends und dieses Postes – Danke Costa!

Im Nachgang an diesen tollen Abend nehmen wir Blogger Euch mit in unsere Küchen und präsentieren das Feinste vom Fisch. Klickt doch mal rüber und seht, was leckeres gekocht wird. Mit von der Partie sind: Sascha und Thorsten von Die Jungs kochen und backen, Graziella von Graziellas Foodblog, Ina von Ina isst, Jens von Gekleckert, Maja von Moeyskitchen, Simone von S-Küche, Thomas von Omoxx, Tim von Kochblogradio und Tina von Lecker & Co.

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Costa entstanden und enthält somit Werbung.

1 Kommentar

  1. Pingback: Zander mit Linsen und Curryschaum | Rezept | Foodblog aus der Pfalz

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: