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Rezept: Vegane Kürbissuppe mit Kokosmilch

Suppen gehören in den Herbst wie buntes Herbstlaub. Tomate, Sellerie, Karotte-Ingwer, Rote Beete, Steckrübe, Schwarzwurzel… All das habe ich schon verbloggt. Aber eines fehlt – der Herbstklassiker…. Na, wer errät, was im Töpfchen steckt?

Kürbissuppe LeCruset

Riiiiiichtig: Kürbissuppe!

Wie sich Geschmack verändert…

Lange Jahre war ich ja so gar kein Kürbisfan und machte um alles einen großen Bogen, was mit Kürbis zubereitet wurde. Aber es scheint wirklich wahr zu sein: mit dem Alter ändert sich der Geschmack und ich stelle immer wieder fest, dass ich auf einmal Dinge mag, die ich früher nie mochte.

Healthy Dinner – Kokossuppe ganz vegan

So gelüstete es mir also letztens nach einer orangenen Herbstsuppe, die ich prompt zubereitete. An jenem Abend hatte ich zudem Lust auf ein „ganz gesundes“ Dinner und habe das Süppchen rein vegan zubereitet. So kommt statt Sahne oder anderen tierischen Milchprodukten, Kokosmilch in die Kürbissuppe. Auch sonst wird mit den Zutaten gespart und wenige pure Produkte ergeben einen ganz fabelhaften Geschmack. Rund um: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Probiert es unbedingt mal aus!

Vegane_Kürbissuppe

Vegane Kürbissuppe mit Kokosmilch

Zutaten für 6-8 Portionen

1 Hokkaido Kürbis
2 Zwiebeln
2 Karotten
1/2 Stange Lauch
1 Dose Kokosmilch
Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Currypulver
6 EL Pflanzenöl
6 EL Kürbiskernöl
1 Handvoll Kürbiskerne

Zubereitung:

  1. Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Kürbis, Lauch und Karotten waschen. Das Innere des Kürbis mit Hilfe eines Löffels herauslösen und alles in große Stücke schneiden und mit Pflanzenöl in einem hohen Topf anbraten. Mit Wasser ablöschen und bei mittlerer Temperatur köcheln lassen.
  2. Sobald das Gemüse weich ist, mit einem Pürrierstab alles fein pürieren. Etwas Kokosmilch in einem extra Gefähs kurz aufschlagen. Den Rest zur Suppe geben und nochmals aufkochen.
  3. Kürbiskerne in einer Pfanne kurz anrösten, dann die Suppe in Schalen füllen und mit aufgeschäumter Kokosmilch, Kürbiskernöl und Kürbiskernen garnieren und sofort servieren.

Kürbissuppe

Fischcurry mit Marillen

Neulich entrümpelte ich seit langem mal wieder meinen Vorratsschrank. Dabei entdeckte ich viele Dinge, von denen ich nicht mehr wusste und auch besser nicht wissen wollte, dass ich sie besitze. Wie um Himmels Willen kamen Backmischungen in diesen Schrank, warum hatte ich Brathering in der Dose und wann dachte ich, würde ich 5 verschiedene Cornflakessorten essen?

Uralte Chipstüten (das musste noch aus WG-Zeiten sein ;)), abgelaufene Kokosflocken und vieles mehr wanderten leider im Müll. Ein paar andere Dinge konnten aber noch vor ihrem Ablaufdatum gerettet werden. Zum Beispiel Kokosmilch. Dazu die kurze Geschichte meiner kleinen Schwäche für Plakatwerbung. Sehe ich eine bunte Ankündigung von den Asiawochen bei Lidl und Co, werde ich schwach, betrete den nächst gelegenen Discounter und kaufe mindestens 5 Dosen Kokosmilch. Könnte doch sein, dass ich ganz bald mal wieder Curry machen würde… Es könnte…

Fischcurry IV

Als ich aber sieben (7!) Dosen im Schrank vorfand, stellte ich reumütig fest, dass schon lange kein Huhn oder ähnliches mehr in der tropischen Milch ertränkt wurde. Zeit wird’s dachte ich mir und damit das auch in meine Marillenkochzeit passt, suchte ich nach einer spannenden Kombi. Schnell wurde ich im Internet fündig und kochte es nach, das Fischcurry mit Marillen.

Fischcurry II

Ein klein wenig abgeändert hat es dann hervorragend geschmeckt! Welcher Wein dazu getrunken wurde, lest ihr unterhalb des Rezepts.

Fischcurry III

Fischcurry V

 Fischcurry mit Marillen

Rezept leicht abgewandelt von kochenundkueche

Zutaten für 4 Portionen

800 g Fischfilets (z. B. Lachs, Zander, Steinbeißer, Heilbutt)

2 Jungzwiebel Olivenöl

ca. 2 EL Currypaste

400 ml Kokosmilch

200 ml Fischfond

1-2 rote Paprikaschote(n)

ca. 250 g Marillen

Salz

Roter Pfeffer (z.B. von Hennes Finest)

Currypulver

Zucker

kalte Butter

als Beilage:

Basmatireis mit Wildreis

Zubereitung:

  1. Die Fischfilets in mundgerechte Stücke schneiden und darauf achten, dass er keine Haut oder Gräten mehr hat.
  2. Die Paprikaschote waschen und in dünne Streifen schneiden. Marillen waschen, halbieren, entsteinen und in Achtel schneiden.
  3. Jungzwiebel putzen, waschen und klein schneiden, das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und die Currypaste zugeben und kurz anschwitzen, Kokosmilch und Fischfond hinzufügen und 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Erst Paprikastreifen, dann nach ca. 5 Minuten Fischstücke und Marillenspalten in die Pfanne geben und ohne Deckel ca. 15–20 Minuten leicht köcheln lassen, danach mit reichlich Salz, frisch gemahlenem rotem Pfeffer, Zucker und Currypulver abschmecken. Gerne noch etwas kalte Butter zugeben. Eventuell etwas andicken.
  5. Das Curry am besten mit Reis servieren.

Fischcurry VI

Weinempfehlung:

Zu diesem asiatisch angehauchten Gericht harmoniert der Chardonnay Le Galant von der Domaine La Louvière perfekt. Eine milde Säure und gelbe Apfel- und Birnennoten unterstützen die Fruchtigkeit der Paprika und den Marillen. Dennoch ist er kräftig genug um bei Kokosmilch und Currygewürzen zu bestehen. Die Nussaromatik gefällt mir besonders gut zum Wildreis. Ein wunderbarer Essensbegleiter also.
Auch pur an einem lauen Sommerabend ist dieser Wein aus der „Les Plaisiers“ Reihe ein schöner Begleiter und das schöne, extravagante Etikett sorgt bestimmt für Gesprächsstoff. Die Wölfe sind los!

Fischcurry Wein

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