Kindheitserinnerung

Reiberdatschi III

Wer erinnert sich nicht gerne zurück, an seine eigene Kindheit in der man den ganzen Tag spielen, toben und lachen konnte. Als kleiner Racker musste man sich noch keine Gedanken über Schularbeiten, Exceltabellen oder andere nervige to-do’s machen. Und man vergisst wohl auch nicht den Satz „Eeeessen kommen“. Manchmal gab es da Dinge, die man so gar nicht leiden konnte und sich viel lieber mit den Bauklötzchen oder der Barbie weiterbeschäftigt hätte, aber immer wieder gab es Gerichte, die glänzende Augen und überfüllte Bäuche verursachten…

Kennt ihr, oder?

Aber ich denke, jeder hat da so seine eigenen Gerichte, die nur Mama so gut machen konnte und sonst keiner.

Als drei tolle Bloggerinnen über das nächste Thema für ein derzeit hochansteckendes Projekt nachdachten, musste es ihnen wohl ähnlich gegangen sein. Wahrscheinlich saßen sie zu dritt bei einer der Mütter, die leckeren Kaba und Milchreis ranschaffte und somit DIE aller Ideen bescherte. Tata… dieses Mal heißt es beim Post aus meiner Küche – Projekt Zurückversetzten in die eigene Kindheit.
Irgendjemand weiß noch nicht was dieses „PAMK“ Projekt ist?
Im Prinzip ganz einfach – ein Thema wird von einem tollen Team von den drei Bloggerinnen Clara von tastesherriff, Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe, und Rike von Lykkelig gestellt. Diese Themen waren im letzten Jahr ganz gemischt von Schokolade, Beeriges, Picknicken und Weihnachtsschickerei.
Das Team verkündet das Thema und ganz viele tolle, koch-und backbegeisterte Menschen melden sich an. Nach einiger Zeit bekommen sie ihren Tauschpartner genannt und dann wird gegrübelt und gegrübelt, vorgebacken und ausprobiert. Im vorher festgelegten Zeitraum gehen dann viele, viele toll verpackte Päckchen auf die Reise durch ganz Deutschland und ja, mittlerweile über die ganze Welt.
Wer noch mehr wissen möchte, klickt sich einfach mal auf die PAMK Seite oder schaut hier was ich in der letzten Runde verschickt hatte.

Nunja, wie gesagt, die Leckereien werden verschickt aber beim Thema „Kindheitserinnerungen“ hatte ich einige Ideen, die leider nicht verschickt werden können. Damit ihr aber trotzdem in Erinnerungen schwelgen könnt, stelle ich euch heute, einen Tag bevor es los geht, mal ein nicht verschickbares Gericht vor:

Reiberdatschi I

Reiberdatschi mit Apfelmus

Zutaten für ca. 10 mittelgroße Reiberdatschi

8 mittelgroße, vorwiegend festkochende Kartoffeln

5 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat

4 EL Butter, Öl

Apfelmus (entweder gekauft oder selbstgemacht)

Reiberdatschi_IV

Zubereitung

(1) Kartoffeln schälen und mit einem Hobel reiben. Danach ein paar Minuten stehen lassen, bis sie Wasser lassen.

(2) Wasser aus den Kartoffeln drücken, Mehl, ein WENIG Salz, Pfeffer und Muskat hinzugeben

(3) Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Kartoffelmasse in kleinen Portionen goldbraun anbraten; danach auf einem Küchenpapier abtropfen lassen

(4) Reiberdatschi mit Puderzucker bestreuen und warm mit Apfelmus servieren.

Ich hatte mir noch einen Kaba gemacht. Wie lange hatte ich DAS nicht mehr getrunken. Umso toller war es.

Kaba

Wünsche viel Spaß und guten Appetit beim Zurückversetzen in die Kindheit!

2 Kommentare

  1. Persis says:

    Oh, da beschwoerst Du eine ganz besondere Erinnerung herauf. Kartoffelpuffer gabs bei uns recht selten, weil wir eine riesige Familie waren und Mama keinen Bock hatte, stundenlang Kartoffeln zu reiben, aber gerade deshalb war dieses Gericht dann umso besonderer fuer uns. Ich glaube, die Puffer sollte es hier demnaechst mal wieder geben.

    Gefällt mir

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