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Glühweintorte mit Apfelmus aus dem Thermomix

Das neue Jahr starte ich ganz ungewöhnlich mit einer Torte! Hoch hinaus im süßen Backhimmel inklusive Winterwonderland! Genau das ist sie nämlich: eine Torte, die Winter bedeutet. Schneeweiß mit Ziertannen aus Baiser und innen drin ein Teig der nach Glühwein schmeckt!

Glühweintorte IGenau das hatte ich gesucht, als ich ein Törtchen für die Weihnachtsfeiertage suchte. In der Lecker Christmas Ausgabe 2013 wurde ich dann fündig.

Glühweintorte III

 

Glühweintorte IIX

Glühweintorte VIIDie Torte ist wirklich raffiniert. Bin ich ja eigentlich nicht so der Fan von klassischen Biskuit-Sahne Torten, war dieses Exemplar genau das Richtige. Nur außen herum ist Sahne pur. Innen sorgt selbstgerechtes Apfelmus für den nötigen Pfiff. Der Teig, ein Rührteig ist leider nicht ganz so gut gelungen. Ein bisschen zu fest, deshalb wandle ich das unten stehende Rezept etwas ab und gebe weniger Mehl und mehr Backpulver an. Ansonsten besteht die Möglichkeit, einen Schoko Biskuit Boden zu backen und diesen mit Glühweingewürz zu verfeinern. Das probiere ich auf jeden Fall das nächste Mal.

Glühweintorte V

Eine Premiere gab es für das selbstgemachte Apfelmus. Das habe ich in Mama’s Thermomix zubereitet und bin ganz begeistert. Wer keinen Thermomix hat, kocht es einfach in einem Topf auf dem Herd und püriert es anschließend.

Am liebsten hätte ich gerade gerne ein Stückchen von dem leckeren Törtchen, aber das wurde ratz fatz weggeputzt :) Muss einfach bald mal wieder gebacken werden!

Glühweintorte VI

Glühweintorte

Rezept aus Lecker Christmas 2013

Zutaten für Apfelmus aus dem Thermomix:

 2-3 Äpfel (ca. 350g); z.B. Elstar
3 EL Zitronensaft
50 g Puderzucker
2 Prisen Zimt

Zutaten für Baiser-Tannen:

1 Eiweiß Größe M
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
50 g Zucker
1 Msp. Speisestärke

Zutaten für die Glühweintorte:

200 g + 2 TL Puderzucker
1 Prise Salz
250 g weiche Butter
250 g Mehl
4 Eier (Größe M)
1 EL Kakao
1 1/2 TL Backpulver
1/8 l Glühwein
5 Blatt weiße Gelatine
450 g Schlagsahne
1 Päckchen Sahnesteif
Granatapfelkerne

Zubereitung Apfelmus:

Äpfel schälen, vierteln, entkernen. Mit Zitronensaft, Puderzucker und Zimt und in den Mixtopf geben, 8-9 Min. bei 100° auf Stufe 1 kochen und anschließend ca. 20 Sek. bei Stufe 5 pürieren. Abkühlen lassen und zugedeckt kalt stellen.

Zubereitung Baisertannen:

  1. Backofen auf 100 °C Ober-/Unterhitze (75°C Umluft) vorheizen.
  2. Eiweiß, Zitronensaft und eine Prise Salz steif schlagen, dabei Zucker #einriegeln lassen und weiter schlagen bis die Masse glänzt. Stärke zum Schluss unterrühren.
  3. Die Masse in einen Spitzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech Tannen in verschiedenen Größen spritzen.
  4. Im heißen Ofen ca 45 Minuten backen, dann Ofen ausschalten, die Tür einen Spalt öffnen und die Tannen auskühlen lassen.

Zubereitung Rührteig:

  1. Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (150°C Umluft)
  2. Butter mit Puderzucker und 1 Prise Salz cremig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren.
  3. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und im Wechsel mit dem Glühwein unter die Eimasse rühren.
  4. Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Springform füllen und im vorheizten Ofen 60-70 Minuten backen. (Die Form eventuell nach 45 Minuten mit einer Alufolie abdecken damit die Torte nicht verbrennt). Teig auskühlen lassen und aus der Form lösen. Dann 2 mal waagrecht durchschneiden.

Fertigstellen der Torte:

  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken und in einem kleinen Topf unter rühren bei kleiner Hitze auflösen. Vom Herd nehmen und 3 EL Apfelmus einrühren. Dann unter das restliche Mus rühren.
  2. 200 g Sahne steif schlagen und unter das Mus heben.
  3. Die Hälfte dieser Creme auf dem Tortenboden verstreichen, mittleren Boden darauf legen, leicht andrücken und den Vorgang wiederholen.
  4. Torte ca. 3 Stunden kalt stellen.
  5. 250 g Sahne mit 2 TL Puderzucker und Sahnesteif steif schlagen. Die Torte locker damit einstreichen. Baisertannen an den Rand drücken und in der Mitte der Torte die Granatapfelkerne verteilen.

Glühweintorte IV

Glühweintorte II

Kindheitserinnerungen – PAMK Päckchen Teil II

Kindheitserinnerungen erwachen – Post aus meiner Küche Zeit…

Das erste Rezept zur Buchstabensuppe mit selbst gemachter Brühe habt ihr ja schon HIER lesen können.

Heute zeige ich euch die erste süße Kindheitserinnerung – Grießbrei mit Apfelmus. Wenn es schnell gehen sollte und wir Lust auf Süßes hatten, machte meine Mama immer Grießbrei. Ein tolles, sättigendes Gericht, das auch noch Spaß beim Anrichten macht. Ich werde es wohl nie vergessen, wie meine Mama den Brei immer auf die Teller gab und dann mit Apfelmus ein Gesicht hineinmalte. Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht.

Griessbrei

Da Grießbrei am besten frisch gemacht schmeckt, hat meine liebe Tauschpartnerin Steffi eine Grießbreimischung von mir ins Päckchen bekommen – das Mus war aber natürlich schon fertig zum Verzehr *g*

Apfelmus

Zutaten:

500 g Äpfel

2 EL Zucker

5 EL Apfelsaft

1 Zimtstange

eventuell Vanilleextrakt

Zubereitung:

(1) Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden

(2) Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen und mit Apfelsaft ablöschen

(3) Äpfel dazugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen

(4) Mit einem Stabmixer klein pürieren und noch heiß in Einmachgläser abfüllen

 

Grießbrei

Zutaten für ca. 4 Portionen

500 ml Milch

100 g Weichweizen Grieß

2 EL Zucker

1 Prise Salz

1 Päckchen Vanillezucker

Nach Belieben: 1 Ei

Zubereitung:

(1) Milch aufkochen lassen

(2) Topf vom Herd nehmen und Zucker, Salz, Vaniellezucker einrühren. Danach portionsweise Grieß dazugeben und unter ständigem Rühren ca. 1-2 Minuten lang köcheln lassen.

(3) Topf wieder vom Herd nehmen und ca. 10 Minuten quellen lassen.

(4) Wer mag kann noch das Ei trennen, das Eiweiß steif schlagen, Eigelb unter den Brei rühren und zum Schluss das Eiweiß unterrühren

Zum Servieren, Brei auf Teller geben und Apfelmus dazureichen. Kinder haben viel Spaß am „Gesichter“ malen, wie oben beschrieben!

Kindheitserinnerung

Reiberdatschi III

Wer erinnert sich nicht gerne zurück, an seine eigene Kindheit in der man den ganzen Tag spielen, toben und lachen konnte. Als kleiner Racker musste man sich noch keine Gedanken über Schularbeiten, Exceltabellen oder andere nervige to-do’s machen. Und man vergisst wohl auch nicht den Satz „Eeeessen kommen“. Manchmal gab es da Dinge, die man so gar nicht leiden konnte und sich viel lieber mit den Bauklötzchen oder der Barbie weiterbeschäftigt hätte, aber immer wieder gab es Gerichte, die glänzende Augen und überfüllte Bäuche verursachten…

Kennt ihr, oder?

Aber ich denke, jeder hat da so seine eigenen Gerichte, die nur Mama so gut machen konnte und sonst keiner.

Als drei tolle Bloggerinnen über das nächste Thema für ein derzeit hochansteckendes Projekt nachdachten, musste es ihnen wohl ähnlich gegangen sein. Wahrscheinlich saßen sie zu dritt bei einer der Mütter, die leckeren Kaba und Milchreis ranschaffte und somit DIE aller Ideen bescherte. Tata… dieses Mal heißt es beim Post aus meiner Küche – Projekt Zurückversetzten in die eigene Kindheit.
Irgendjemand weiß noch nicht was dieses „PAMK“ Projekt ist?
Im Prinzip ganz einfach – ein Thema wird von einem tollen Team von den drei Bloggerinnen Clara von tastesherriff, Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe, und Rike von Lykkelig gestellt. Diese Themen waren im letzten Jahr ganz gemischt von Schokolade, Beeriges, Picknicken und Weihnachtsschickerei.
Das Team verkündet das Thema und ganz viele tolle, koch-und backbegeisterte Menschen melden sich an. Nach einiger Zeit bekommen sie ihren Tauschpartner genannt und dann wird gegrübelt und gegrübelt, vorgebacken und ausprobiert. Im vorher festgelegten Zeitraum gehen dann viele, viele toll verpackte Päckchen auf die Reise durch ganz Deutschland und ja, mittlerweile über die ganze Welt.
Wer noch mehr wissen möchte, klickt sich einfach mal auf die PAMK Seite oder schaut hier was ich in der letzten Runde verschickt hatte.

Nunja, wie gesagt, die Leckereien werden verschickt aber beim Thema „Kindheitserinnerungen“ hatte ich einige Ideen, die leider nicht verschickt werden können. Damit ihr aber trotzdem in Erinnerungen schwelgen könnt, stelle ich euch heute, einen Tag bevor es los geht, mal ein nicht verschickbares Gericht vor:

Reiberdatschi I

Reiberdatschi mit Apfelmus

Zutaten für ca. 10 mittelgroße Reiberdatschi

8 mittelgroße, vorwiegend festkochende Kartoffeln

5 EL Mehl

Salz, Pfeffer, Muskat

4 EL Butter, Öl

Apfelmus (entweder gekauft oder selbstgemacht)

Reiberdatschi_IV

Zubereitung

(1) Kartoffeln schälen und mit einem Hobel reiben. Danach ein paar Minuten stehen lassen, bis sie Wasser lassen.

(2) Wasser aus den Kartoffeln drücken, Mehl, ein WENIG Salz, Pfeffer und Muskat hinzugeben

(3) Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen, Kartoffelmasse in kleinen Portionen goldbraun anbraten; danach auf einem Küchenpapier abtropfen lassen

(4) Reiberdatschi mit Puderzucker bestreuen und warm mit Apfelmus servieren.

Ich hatte mir noch einen Kaba gemacht. Wie lange hatte ich DAS nicht mehr getrunken. Umso toller war es.

Kaba

Wünsche viel Spaß und guten Appetit beim Zurückversetzen in die Kindheit!