Jerusalem und der Mahane Yehuda Markt

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Jerusalem hat mich beeindruckt. Letztes Jahr im November besuchte ich die Stadt im Rahmen des „Open Restaurant Festivals“ und bekam einen ersten Eindruck in die Stadt und ihre kulinarische Vielfalt. Die Gegensätze, die hier gelebt werden, sind enorm und man fühlt bei jedem Schritt die Geschichte dieses Ortes. 

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Vor knapp 2000 Jahren trug Jesus sein Kreuz durch die Gassen, seit vielen Jahrhunderten pilgern Gläubige zur Klagemauer, ein Mix aus verschiedenen Religionen prallt aufeinander. Kriege herrschten hier und heute bummelt man durch die modernen Shoppingmeilen, trinkt Cocktails in Skylinebars und erkundet die Stadt mit dem Segway. Wow, was sind das für Eindrücke! Ich habe ein bisschen gebraucht um mit dieser Stadt klar zu kommen, an den richtigen Stellen genau hinzusehen und mit Hilfe von Ortskundigen einen Einblick in die Kultur zu gewinnen. Meinen ersten Artikel zum kulturellen Jerusalem lest ihr hier: „Jerusalem – eine geschichtsträchtige Stadt mit modernen Elementen„, erste kulinarische Einblicke lest ihr hier: „Eine kulinarische Reise durch Israel

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Einen Abschluss habe ich noch nicht gefunden, aber irgendwann werde ich wiederkommen. Nicht im nächsten halben Jahr und wahrscheinlich auch nicht in 2 Jahren. Aber langfristig gesehen, werde ich bestimmt nochmal herreisen. Ich möchte gerne sehen, wie sich diese geschichtsträchtige Stadt weiterentwickelt.

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Mahane Yehuda Markt

Direkt am ersten Tag, nach einem opulenten Frühstück im Mount Zion Hotel mit allerlei deftigen und süßen Köstlichkeiten, machten wir uns direkt auf, den Mahane Yehuda Markt zu besuchen. Ein Ort der Geschäftigkeit, der Bodenständigkeit und des Entdeckens. Viele bunte Früchte und Gemüse, herrlich duftende Gewürzberge und die Stimmen der Marktverkäufer, die ihre Waren anbieten. Ich liebe diese Marktbesuche – zum gucken, eintauchen in die Welt der Einheimischen und den kulinarischen Köstlichkeiten des Landes.

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mahane-yehuda-markt_orangenAn diesem Ort, einem Spiegelbild des originalen jüdischen Alltags, drängen 250 Händler zusammen, um ihre Waren unter freiem Himmel und bei gläserner Überdachung feil zu bieten. Als wir ankommen sind einige Stände noch nicht offen, aber wir kennen die Verkäufer trotzdem. Die großen Rolltore sind nämlich mit Graffiti besprüht und zeigen ein Porträt eines jeden Standinhabers. Eine schöne Idee wie ich finde!

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Die Geschichte des Mahane Yehuda Markts

Entstanden ist der Markt um 1920. Damals stand Israel unter britischem Mandat und der Markt entwickelte sich über die Jahre hinweg langsam von einem Markt, der ausschließlich in arabischer Händlerhand lag, hin zu einem Ort von vermehrt jüdischen Händlern.

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Viele Jahrzehnte wurde der Mahane Yehuda Markt weiterentwickelt und etablierte sich zu einem Ort des Genusses. Seit Kurzem befindet sich der jüdische Shuk im Umbruch. Immer mehr wird der Mahane Yehuda zum „Shopping-Erlebnis“ und zieht auch viele junge Leute und Touristen an. Es haben sich kleine Cafés und Restaurants etabliert und man trifft sich hier, um gut zu essen, ausgelassen zu sein und zum Feiern. Dieser Ort ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

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Wo finde ich den Mahane Yehuda Markt?

Der Mahane Yehuda Markt ist mitten in der Innenstadt Jerusalems gelegen.

1 Kommentar

  1. Pingback: Tel Aviv, die Stadt am Meer | kunterbuntweissblau

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