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Bunter Salat mit Zitrushähnchen

Die Politiker gehen in die Weihnachtspause, die ersten Kollegen verabschieden sich in ihren Weihnachtsurlaub, ein letzter Glühwein mit Freunden auf dem Christkindlmarkt… Und was mache ich? Ich mache irgendwie schon den ganzen Dezember Weihnachtspause oder viel mehr Winterschlaf – zumindest hier auf dem Blog.  HühnchensalatNachdem man aber trotz Stress doch ab und zu mal etwas essen sollte, habe ich mir letztens eine Vitaminbombe gemacht, die ich euch nicht vorenthalten kann. So ein gesunder Kick für Zwischendurch tut doch auch mal gut, bei dem ganzen Plätzchen und Glühweingedöns…

Habt eine nicht allzu stressige Zeit bis Weihnachten und lasst ihn euch schmecken, den frischen Salat!

Hühnchensalat IV

Bunter Salat mit Zitrushähnchen aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen

1 Hähnchenbrust (ca. 400 g)

2 Handvoll Ruccula Salat

1 Avocado

1 Orange

1/4 Granatapfel

Orangensaft

1 Zitrone

Hühnchensalat IIDas Bild entstand bevor das Huhn in den Ofen kam

Zubereitung:

(1) Hähnchen waschen und trockentupfen. Dann mit Chilisalz einreiben und in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten.

(2) Hähnchen in eine kleine Reine geben, etwas Orangensaft angießen, bis der Boden bedeckt ist, die Brust aber nicht richtig schwimmt. Mit ein paar Zitronenscheiben belegen und im Ofen bei ca. 160°C ca. 20 Minuten lang garen.

(3) In der Zwischenzeit Ruccula Putzen, Orange filetieren, Avocado in Scheiben schneiden, Granatapfelkerne vorsichtig auslösen.

(4) Ruccula auf zwei Teller geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, vorsichtig Essig und Olivenöl darüber träufeln.

(5) Hähnchen aus dem Ofen holen und anscheiden. Falls es noch nicht ganz durch ist, nochmals im Ofen weitergaren. Ansonsten in Scheiben schneiden und mit der Avocado, der Orange und dem Granatapfel auf dem Ruccula verteilen.

Das Besondere ist der Orangensaft in der Reine. So trocknet das Hähnchen beim garen nicht aus und bleibt schön saftig.

Hühnchensalat III

Kinderpunsch selbstgemacht

Wüten und Hüten im Hause kunterbuntweissblau. Ersteres erledigt Niklausorkan Xaver draußen mit Sturm und Schneeschauern ganz hervorragend, zweiteres bleibt krankheitsbedingt mir überlassen. Der Wetterumschwung oder vielleicht doch die verschleppte Erkältung verschafft mir ganz garstige Kopfschmerzen, aber ich bin guten Mutes, dass das bald besser wird denn ich hab mir eben etwas Feines gebraut.

Punsch II

Schon letztes Wochenende hab ich mich wieder an meinen geliebten selbstgemachten Punsch erinnert und ihn für euch fotografiert und wann, wenn nicht heute, ist der perfekte Tag für eine süße Vitaminbombe?

Ein paar Jahre ist es her, als mir eine Freundin das „Rezept“ für ihren selbstgemachten Punsch verriet. Wir reisten damals für ein Adventswochenende nach Innsbruck und sie kochte uns nach einem langen Spaziergang an der Nordkette dieses leckere Getränk zum Aufwärmen. Die lange Partynacht werde ich genauso wenig vergessen wie den Duft von Zimt und Orange zusammen mit Früchtetee.

Punsch I

Um ehrlich zu sein, ich weiß gar nicht mehr genau, wie sie ihn zubereitete, aber letztes Wochenende hatte ich mal wieder Lust auf ein warmes Wintergetränk. So schüttete ich alles zusammen, wo ich dachte, dass es schmeckt. Nach der ersten, ich gebe es zu, sehr bitteren Kanne, hatte ich dann auch den Dreh raus und kann heute einen fruchtigen, süßen Punsch trinken. Und wie das geht, verrate ich euch natürlich :)

Punsch III

Selbstgemachter Weihnachtspunsch (ohne Alkohol)

3 Teebeutel eures Lieblingsfrüchtetees mit etwa 750 ml kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. 1 Sternanis, ein paar Nelken und 1 halbe Zimtstange zugeben und ziehen lassen. 1 (Bio)Zitrone und 1 (Bio)Orange gut waschen und in Scheiben schneiden. 1 weitere Zitrone auspressen, dann den Saft und ca 100 – 200 ml Orangensaft (frisch gepresst oder aus der Flasche) zum Tee dazugießen. Mindestens 3 Esslöffel Honig einrühren. Zum Schluss die Zitronen und Orangenscheiben dazugeben, aufpassen, dass der Punsch durch die Zitrusschalen nicht zu bitter wird. Sobald man das schmeckt, sofort rausnehmen.

Punsch IV

Erzählt mal, tobt der Sturm bei euch? München hat es bislang fast verschont. Nur wenige kurze Schneeschauer gingen über die Landeshauptstadt hinweg. Aber der Wind… der ist schon auch da und macht so gar nicht Lust auf’s nach draußen gehen.

Ich hoffe, ihr macht es euch schön heute und startet gut ins Wochenende!

Zitronenalarm in Kuchenform

Wie ich euch ja schon berichtet hatte, als ich euch mein Lemon Curd Rezept HIER verraten hatte, bin ich derzeit ein kleiner Zitronensüchtling. Und wie mir beim Durchsehen meiner Fotos auffiehl war ich das auch schon letztes Jahr.

Damals hatte die tolle Jeanny von Zuckerzimtundliebe einen leckeren Zitronenkuchen vorgestellt. Sie nannte ihn Blaubeerkuchen mit dreifach Zitrone.

Und damals konnte ich auch nicht an mich halten und habe das Prachtstück nachgebacken.

Zitronenkuchen II

Herrlich frisch, super zitronig und superlecker! Die Kombination mit Blaubeeren passt auch perfekt. Damit ihr ganz schnell nachbacken könnt, hier das Rezept.

Zitronenkuchen I

Zitronen Blaubeerkuchen

nach einem Rezept von Kim Laidlaw/Home Baked Comfort

Zutaten:

240 g Mehl (plus etwas Mehl zum Vorbereiten der Form plus 1 TL Mehl für die Blaubeeren)
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
125 g weiche Butter
180 g Zucker
1 EL Zitronenabrieb von der Bio-Zitrone
3 Eier
125 ml Milch
125 g Blaubeeren

Für den Sirup:
3 EL frisch gepresster Zitronensaft
3 TL Zucker

Für die Glasur:
60g Puderzucker
3 TL frisch gepresster Zitronensaft

Zubereitung:

(1) Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (13x23cm) ausfetten und leicht mehlen.

(2) Mehl, Backpulver und Salz mischen. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker und Zitronenabrieb verrühren, bis die Masse schön fluffig und hell ist. Eier nach und nach hinzufügen. Danach die Milch und alles gut vermengen.

(3) Die Mehlmischung hinzugeben und nur so lange einmischen, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Blaubeeren I
(4) Die Blaubeeren kurz in Mehl wälzen, dann sinken sie nicht so schnell beim Backen im Kuchenteig ab. Die Blaubeeren dann vorsichtig unter den Teig heben, diesen in die Kastenform füllen und ca. 50-60 Minuten lang backen (Stäbchentest!). Den fertigen Kuchen dann aus dem Ofen holen, kurz Abkühlen lassen und dann aus der Form holen.

(5) Zitronensaft und Zucker ca. 3 Minuten lang bei mittlerer Hitze zu einem Sirup einkochen lassen. Den Kuchen mit einem Holzstäbchen einpieksen und den Zitronensirup mit einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilen, damit er sich richtig schön in den Kuchen einsaugt.

(6) Für die Kuchenglasur Puderzucker und Zitronensaft verrühren und über den Kuchen geben.

Zitronenkuchen IV

Et voilá! Ein leckerer Sonntags – aber auch Alltagskuchen, der auch noch ein paar Tage später schmeckt!

Sauer macht lustig

Derzeit habe ich meinen Zitronenflash und liebe beinahe ALLES mit Zitrone. Sauer macht lustig hat schon meine Mama immer gesagt und wenn ich mal keine gute Laune haben sollte, was selten bei mir vorkommt, muss eben die gelbe Zitrusfrucht nachhelfen. I’m in love with citron! Angefangen vom täglich frischen Zitronenwasser, Zitronenpastasauce, Zitronenbonbons, Zitronenkuchen und ganz besonders liebe ich Tarte au citron.

Mhhhhh… die Liebe zu Letzterem begann vor knapp 1,5 Jahren, als ich meinen Liebsten in Frankreich besuchte und unwissend, was es eigentlich ist, dieses leckere Törtchen aus der Boulangerie mitnahm. Seither versuche ich immer mal wieder auch in der Heimat eines zu ergattern. Sehr lecker zum Beispiel ist es im Dukatz in der St. Annastraße im Lehel oder in der Klenzestraße im Glockenbachviertel!

Zitrone IV

Am Wochenende hatte ich mich dann mal wieder durch das tolle Buch „Klitzekleine Glücklichmacher“ von Daniela geblättert und eine Zitronentorte entdeckt – mhhh  sieht die lecker aus, schade nur, dass zum groß Backen keine Zeit war! Aber ich las, dass die Grundzutat, wie sollte es anders sein, Lemon Curd ist.

„LEMON CURD? Jaaaaa, DAS brauche ich – jetzt!“ Dachte ich mir; kurzer Blick auf die Uhr … ja, das lässt sich noch dazwischen quetschen… Und da ich natürlich, als eine Zitronen vernarrte Person, immer genügend Zitronen zu Hause hatte, wurde endlich endlich diese leckere Creme hergestellt.

Zitrone II

Wer es nicht kennt, nunja, wie soll ich es beschreiben… puddingartige Konsistenz, Zitrone, Zucker, … LIEBE!! Ich war wirklich selbst überrascht, wie schnell es gemacht und vorallem wie lecker es ist!

Zitrone III

Wenn euch jetzt auch das Wasser im Mund zusammenläuft, dann legt am besten gleich los!

Lemon Curd

Zutaten für drei kleine Gläschen

4 unbehandelte Zitronen

155 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz

3 Eier

Zubereitung:

(1) Zirtonen fein abreiben und dann auspressen

(2) 175 ml davon abmessen und mit dem Zucker, Vanillezucker, Salz und der Zitronenschale in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad warm werden lassen.

(3)  Wenn sich der Zucker ganz aufgelöst hat, drei Eier dazugeben und lange, gleichmäßig rühren, bis sich eine puddingartige Konsitenz ergibt. Achtung, dass das Ei nicht gerinnt. Falls es doch passiert und ein paar kleine Eiweißklumpen entstehen, die Masse durch ein Sieb passieren und nochmals aufwärmen.

(4) Lemon curd noch warm in kleine Gläser füllen und gut verschließen. Nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen – dort hält das Lemon curd gut 10 Tage.

Lemon curd kann man zu vielem kombinieren. Ich freute mich am Sonntagmorgen über ein Croissant mit der Zitronenmasse *g*

Zitronen Collage_schrift