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Aprikosen Tarte

Am Wochenende hatte ich die Backwut :)

Gleich drei Süßigkeiten habe ich spontan gezaubert und die möchte ich Euch gerne alle nach und nach vorstellen, denn alle sind geglückt und waren himmlisch!

Den Anfang macht heute meine Aprikosentarte. Eigentlich würde ich ja gerne Aprikosen Galette sagen, aber ich weiß nicht, ob das der richtige Ausdruck ist. Kennt ihr die richtige Definition?

Aprikosentarte II

Tarte, Galette oder Wähe

Was ist es denn nun? Ein knuspriger Blätterteigboden, der am Rand umgeklappt wird und die Aprikosen umschmeichelt, die von innen nach außen gelegt nicht nur schön anzusehen, sondern auch köstlich süß und fruchtig schmecken.

Inspieriert wurde ich nämlich vom Blog Gutes für Leib und SeeleAuf facebook sah ich am Samstagmorgen das wunderschöne Foto, das gleich Lust auf Nachbacken machte. Leider war aber am Samstag so viel sonstiges geplant, dass keine Zeit war, einen Mürbeteig zu kneten und ruhen zu lassen. Und so schnappte ich beim Einkaufen einfach noch eine Rolle Blätterteig und verwandelte sie zu einem schnellen, süßen Snack am Nachmittag.

Aprikosentarte V

Blätterteig, der schnelle Boden

Ich liebe Blätterteig sowieso. Ob süß oder salzig, alles ist schnell zubereitet und beeindruckt trotzdem jeden Gast. Außerdem hat man fast eine „Könntest du mir das Rezept geben“ Frage-Garantie. Aber gerne doch ;) Kriegt ihr!

Aprikosentarte IV

Hübsch anzusehen

Das besondere an dieser Tarte ist ihr Aussehen, wie ich finde. Nicht einfach nur den Blätterteig ausgerollt und Früchte drauf. Das Umklappen und die gehobelten Mandelplättchen am Rand geben dieser Süßspeise das gewisse Etwas. Einfach nicht ganz alltäglich und doch so einfach – perfekt für jede Kaffeetafel! Und damit ihr gleich loslegen könnt, hier das Rezept!

Aprikosentarte

 

Aprikosentarte

 

Zutaten für 1 Backform 24 cm Durchmesser

1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
2-3 EL geriebene Mandeln
4 EL gehobelte Mandelblättchen
5-10 Aprikosen
1 EL Speisestärke
2 EL Aprikosenlikör
1 Päckchen Vanillezucker
ca. 5 EL brauner Zucker
1 verquirltes Eigelb

wer mag: Lavendelblüten, Blaubeeren

 

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Blätterteig rund ausschneiden und in die Backform legen. Die Abschnitte als Rand andrücken. Geriebene Mandeln auf dem Teig verteilen
  3. Aprikosen waschen, trocken tupfen und Sechsteln.
  4. Speisestärke mit Aprikosenlikör und Vanillezucker vermischen. Aprikosen zugeben und vermengen, dann auf den Blätterteig verteilen und mit braunem Zucker bestreuen.
  5. Rand umklappen und mit Eigelb bestreichen. Mandeln auf dem Rand verteilen.
  6. Tarte im Ofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen, kurz auskühlen lassen und schnell servieren. Wer mag, kann die Tarte noch mit Blaubeeren und Lavendelblüten bestreuen.

Dazu schmeckt ganz köstlich 1 Döschen Créme Double mit einem Schuss Aprikosenlikör und geriebener Tonkabohne!

Aprikosentarte III

Zitronenalarm in Kuchenform

Wie ich euch ja schon berichtet hatte, als ich euch mein Lemon Curd Rezept HIER verraten hatte, bin ich derzeit ein kleiner Zitronensüchtling. Und wie mir beim Durchsehen meiner Fotos auffiehl war ich das auch schon letztes Jahr.

Damals hatte die tolle Jeanny von Zuckerzimtundliebe einen leckeren Zitronenkuchen vorgestellt. Sie nannte ihn Blaubeerkuchen mit dreifach Zitrone.

Und damals konnte ich auch nicht an mich halten und habe das Prachtstück nachgebacken.

Zitronenkuchen II

Herrlich frisch, super zitronig und superlecker! Die Kombination mit Blaubeeren passt auch perfekt. Damit ihr ganz schnell nachbacken könnt, hier das Rezept.

Zitronenkuchen I

Zitronen Blaubeerkuchen

nach einem Rezept von Kim Laidlaw/Home Baked Comfort

Zutaten:

240 g Mehl (plus etwas Mehl zum Vorbereiten der Form plus 1 TL Mehl für die Blaubeeren)
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
125 g weiche Butter
180 g Zucker
1 EL Zitronenabrieb von der Bio-Zitrone
3 Eier
125 ml Milch
125 g Blaubeeren

Für den Sirup:
3 EL frisch gepresster Zitronensaft
3 TL Zucker

Für die Glasur:
60g Puderzucker
3 TL frisch gepresster Zitronensaft

Zubereitung:

(1) Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (13x23cm) ausfetten und leicht mehlen.

(2) Mehl, Backpulver und Salz mischen. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker und Zitronenabrieb verrühren, bis die Masse schön fluffig und hell ist. Eier nach und nach hinzufügen. Danach die Milch und alles gut vermengen.

(3) Die Mehlmischung hinzugeben und nur so lange einmischen, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Blaubeeren I
(4) Die Blaubeeren kurz in Mehl wälzen, dann sinken sie nicht so schnell beim Backen im Kuchenteig ab. Die Blaubeeren dann vorsichtig unter den Teig heben, diesen in die Kastenform füllen und ca. 50-60 Minuten lang backen (Stäbchentest!). Den fertigen Kuchen dann aus dem Ofen holen, kurz Abkühlen lassen und dann aus der Form holen.

(5) Zitronensaft und Zucker ca. 3 Minuten lang bei mittlerer Hitze zu einem Sirup einkochen lassen. Den Kuchen mit einem Holzstäbchen einpieksen und den Zitronensirup mit einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilen, damit er sich richtig schön in den Kuchen einsaugt.

(6) Für die Kuchenglasur Puderzucker und Zitronensaft verrühren und über den Kuchen geben.

Zitronenkuchen IV

Et voilá! Ein leckerer Sonntags – aber auch Alltagskuchen, der auch noch ein paar Tage später schmeckt!

Einen guten Start in den Tag!

Hallo ihr Lieben!

Hattet ihr ein schönes Wochenende? Zurück in München schneit es hier auch schon wieder unerlässlich. Langsam schlägt mir das Grau in Grau auf’s Gemüt…

Zum Trotz gabs heute morgen schonmal eine ordentliche Portion Sommer mit vielen Vitaminen inklusive….

Foto(2)

Und ich darf euch was verraten… bald gibt’s etwas zum Fasching – ganz viel bunt und ein leckeres Rezept!

Faschingclowns_II_schrift

Startet gut in diese Woche und habt einen fabelhaften Montagmorgen!!

Eure Amelie