Whisky Busserl als Weihnachtsplätzchen und mein Whisky Jahr 2014

Hochprozentige Küsse zu Weihnachten? Nehm ich! Verpackt mit einem Seelenschmeichler, genannt Schokolade? Perfekt! Ist Weihnachten doch das Fest der Liebe mit vielen Umarmungen, Seelenstreicheleien, Geschenken UND gutem Essen. Ich finde also: Jeder sollte so ein Whisky Busserl haben! Und deshalb gibt es heute das Rezept zum Herstellen von gaaanz vielen davon. Denn nur wer Glück, äh, Liebe, teilt, bekommt sie vielfach zurück. Ran an die Rührschüsseln die Damen und Herren! Und wer mag, liest mal, wie ich mich an dieses braune Gold herantastete…

Whiskeyplätzchen II

2014 das Whisky Jahr für kunterbuntweissblau

Genug gesülzt… Amelie macht etwas mit Whisky? Das Getränk, das sie früher nie mochte? Ja. Ich tue es. Und zwar weil 2014 für mich das Whisky Jahr war. Ich wurde zu einigen Whisky Tastings eingeladen und wunderte mich immer wieso. Ich und dieses braune hochprozentige Getränk? Bislang kannte ich es nur aus miserablen Mixgetränken mit billigem Fusel aus der Bauerndisco (verzeiht den Ausdruck, aber es ist doch so ;) ) oder von Männerabenden im Tabacco in München, an denen ich still beisitzen durfte und meinen Sahnecocktail trank.
Mir war der billige Mixgetränk – Fusel immer zu scharf und das, was die Herren da nippten, roch mir schon aus 2 Metern Entfernung zu torfig.

Whiskeyplätzchen III

Erster Versuch mit Glenmorangie

Aber ich ging trotzdem gespannt zu den Tastings. Glenmorangie war für mich eigentlich die beste Einstimmung. Ich durfte mich sogar damals selbst am blenden versuchen und hatte dann den Lasanta als meinen Favoriten auserkoren. Eine Flasche für zu Hause hatte ich aber trotzdem nicht zugelegt.

Zweiter Versuch mit Ardbeg

Bald darauf durfte ich Ardbeg verkosten. Ich erinnere mich noch an einen sehr gediegenen Abend in der dunklen, ehrfürchtigen Bar Gabanyi. Amelie, fast ganz allein unter Männern. Und ich war etwas verloren, das gebe ich offen zu. An diesem Abend mochte mir der tolle schottische Whisky einfach nicht so ganz schmecken obwohl wir doch solch tolle Tropfen verkosteten.

Ich hatte dem Whisky abgeschworen. Dachte, das wird nie was zwischen uns. Bis mich eine erneute Einladung erreichte und ich Dimple kennenlernen sollte.

Whiskeyplätzchen V

Dimple Whisky

Soll ich es nochmal wagen? Ich tat es und erlebte einen tollen Abend mit Dimple. Bald werde ich mal genauer darüber berichten, aber heute, um die Geschichte zu Ende zu bringen: 2014 lernte ich Whisky kennen und schätzen und freue mich, in bald noch näher kennenzulernen und vielleicht ergibt sich ja da doch noch eine heimliche Liebschaft, wer weiß.

Whisky versteckt in Weihnachtsplätzchen

Und um Türen und Tore zu öffnen versteckte ich Whisky in einer meiner Weihnachtsplätzchen. Ich finde, das hat er verdient.

Zu gut, dass Kerstin vom Blog mycookingloveaffair eine ähnliche Geschichte mit Whisky hatte und diese Plätzchen verbloggte. Ich hab sie nachgemacht und bin begeistert! Schnell, einfach und lecker. Und keine Angst, den Whisky schmeckt man nicht wirklich heraus. Trotzdem gibt er den Busserln eine ganz besondere Note.

Whiskeyplätzchen I

Whisky Busserl

Rezept von mycookingloveaffair

Zutaten für ca. 40 Stück

230g Schokolade (gute Zartbitter)

30g Butter

2 EL Whisky (z.B. The Ardmore Legacy)

150 g Zucker

2 Eier (M)

60 g Mehl

1/2 TL Backpulver

100g Schokoladentropfen, backfeste (Zartbitter)

Zubereitung:

Schokolade in kleine Stücke hacken und mit Butter und Whisky in einem kleinen Topf langsam schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Inzwischen Zucker und Eier hellschaumig schlagen. Dann unter Rühren die Schokoladenmasse vorsichtig einarbeiten. Mehl, Backpulver und Schokoladentropfen unterheben.

Teig mit 2 Teelöffeln auf zwei mit Backpapier belegte Belche verteilen, gute 2cm Abstand zwischen den Keksen lassen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze für 12 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und direkt vernaschen.

2 Kommentare

  1. Pingback: Kulinarischer Wunschzettel – Tipps für genussvolle Geschenke zu Weihnachten | kunterbuntweissblau

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