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Weihnachtliche Schokoladen Tarteletts

Ich habe dieses Jahr auf Grund meines mitten im Dezember geplanten Urlaubs auf Plätzchenbacken verzichtet. Dennoch durften weihnachtliche Süßigkeiten nicht fehlen. Es musste etwas her, das schnell aufgegessen ist und Weihnachtsgefühl hervorruft. Ich blätterte in einer meiner Lieblingszeitschriften und fand eine wundervolle Schokoladen Tarte mit Baiserbäumchen. Da war ich auch schon überzeugt und knetete 5 Minuten später den Mürbteig. Da ich keine Tarteform zur Hand hatte, wurden einfach Tartletts daraus – so wurde sich auch nicht um das größte Stück gestritten.

Christmas Chocolate Tarte

Schokotartletts

Mürbteig trifft Schokolade mit Weihnachtsgewürzen – herrlich! Dazu dann cremiges Baiser… Hach…

Christbaum Tartletts

Viel Spaß beim Nachbacken!

Schokoladentartletts

Schokobäumchen Tarteletts

Lust auf Genuss (13/2015)

Zutaten für 6 Tarteletts

165 g Mehl
Prise Salz
90 g Zucker
100 g Butter
1 Eigelb und 3 Eier (Größe M)
Hülsenfrüchte zum Blindbacken
300 g Schlagsahne
1 Vanilleschote
1 Zimtstange
1 EL Spekulatiusgewürz
200 g Vollmilchkuvertüre
1 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:

  1. Aus Mehl, Salz, Butter, 45 g Zucker und 1 Eigelb einen glatten Teig kneten. In Folie im Kühlschrank ca. 60 Minuten kühlen.
  2. Backofen auf 200°C (180°C bei Umluft) vorheizen. Formen fetten und den Teig in die Tartelettsformen drücken. Mit Gabeln einstechen und Backpapier auslegen. Hülsenfrüchte daraufgeben und ca. 10 Minuten backen, dann Hülsenfrüchte entfernen und weitere 5 Minuten goldbraun backen. Ofentemperatur auf 60°C reduzieren.
  3. Sahne mit ausgeschabter Vanilleschote und -mark, Zimtstange und Spekulatiusgewürz aufkochen. Kuvertüre hacken und unter die Sahne rühren. 3 Eier trennen und Eigelbe unter die Mischung rühren. Durch ein Sieb geben und auf dem Teig verteilen. Im Ofen in ca. 45 Minuten stocken lassen. #Warte abkühlen lassen.
  4. Häflte des Eiweiß mit übrigem Zucker (45 g) und Vanillezucker sehr steif schlagen. Eischnee mit einer Spritztülle als Bäumchen auf die Creme spritzen. Mit Flambierbrenner oder unterm Backofengrill karamellisieren. Eventuell mit Zuckersternchen, Goldperlen verzieren.

Weihnachts_schoko

Johannisbeer – Baiser – Muffins

Auch wenn ich mich oftmals von Zeitschriften oder Koch- und Backbüchern inspirierten lasse, mache ich besonders gerne Rezepte von Dingen nach, die ich irgendwo gegessen habe. Und am allerliebsten Rezepte von Freunden. So liebe ich die Thunfischcreme einer guten Freundin, die legendären Köfte einer anderen (die ich Euch endlich mal zeigen muss) und seit Neuestem die grandiosen Johannisbeer – Baiser – Muffins einer Backkünstlerin.

Jo Muffins VII

Es war ein lauer Sommerabend als ich es zu später Stunde nach einem Termin doch noch, zudem total übermüdet und ausgehungert, auf die Einweihungsparty besagter Freundin schaffte. Nach einem kurzen Rundgang durch die wunderschöne Dachgeschosswohnung mit den von mir so geliebten Holzstreben und einer schönen Aufteilung der Zimmer gelangten wir in die Küche und ich hatte Glück: das Buffet war noch nicht ganz geplündert. So stürzte ich mich auf Dips und salzige Blätterteigteilchen und auf verdammt gut aussehende Muffins. Ich dachte erst, es wären Cupcakes – wurde aber sehr positiv überrascht, dass das weiße Topping keine klebrig, fettige Creme sondern leichtes Baiser war. Schockverliebtheit vom ersten Bissen an! Die gelungene Party endete viele Stunden später und ich nahm ein Gastgeschenk mit – das ausgedruckte Rezept. Wie ich mich freute!

Jo Muffins III

Und jetzt darf ich es Euch ganz stolz vorstellen. Mir sind die Muffins beim Nachbacken nämlich auch gut gelungen und haben als kleine süße Geschenke für Freude gesorgt.

Backt Euch auch den Sommer – Minikuchen sind der Renner!

Jo Muffins V

Johannisbeer – Baiser – Muffins

Rezept von essen&trinken

Zutaten für 12 Stück

300 g rote Johannisbeeren

150 g Mehl

50 g Speisestärke

2 Tl Backpulver

4 Eier

100 g weiche Butter

180 g Zucker

1 Pk. Vanillezucker

Salz

100 ml Milch

2 El Puderzucker

Zubereitung:
  1. Johannisbeeren von den Rispen streifen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen. 2 Eier trennen. Die 12 Mulden eines Muffin-­Blechs mit Muffin-­Papierförmchen auslegen. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
  2. Butter, 80 g Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers  schaumig schlagen. 2 Eier und Eigelbe einzeln zugeben und je 1⁄2 Min. unterrühren. Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unterrühren. 2/3 der Johannisbeeren vorsichtig unterheben und den Teig in die Muffin­-Förmchen füllen. Im heißen Ofen auf einem Rost auf der mittleren Schiene 15 Min. backen.
  3. Inzwischen die Eiweiße und 1 Prise Salz mit den sauberen Quirlen des Handrührers steif schlagen. 100 g Zucker nach und nach einrieseln lassen und 1⁄2 Min. weiterschlagen. Die Eiweißmasse mit einem Löffel auf den vorgebackenen Muffins verteilen und die restlichen Johannisbeeren darübergeben. Mit 1 El Puderzucker bestreuen und weitere 15 Min. backen. Im Muffin­Blech abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren

Tipp:
Für die Muffins können Sie genauso gut TK-Beeren verwenden. Diese dann im gefrorenen Zustand unterheben, da sie beim Auftauen sehr viel Saft verlieren.

Jo Muffins

Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt weiß, dass ich am Wochenanfang ganz euphorisch einen recht großen Sommer-Kräuter-Gemüse-Obst-Einkauf getätigt habe um daraus viele Leckereien zu zaubern. Ein bisschen Marmelade, pikantes Chutney, Sommersalat, Kräuter-Quark Brot und der wohl letzte Rhabarberkuchen stand auf dem Plan gegen die Schlechtwetterlaune.

Zuhause alles ausgepackt, ging es dann auch gleich ran an die Rührschüsseln für den Kuchen. ABBA lief laut im Küchenradio und ganz Dancing Queen like hüpfte ich zwischen Wage, Schneidebrett und Rührgerät hin und her.

Rührteig mit Obst finde ich immer klasse. Geht schnell, wird nicht trocken, ist vielseitig und mag jeder. Und als dieser dann im Rohr war, dachte ich, komm, räumste noch schnell auf und machst dann erst den Eischnee und dein Abendessen.

Das Aufräumen zu Super Trouper ging dann auch ganz schnell und ich freute mich schon auf Gemüsecarpaccio und Kräuterbrot. So, und dann… ja, dann kam alles anders.

Eigentlich kann man dazu nicht viel sagen außer: Mr. Baiser und ich werden KEINE Freunde!! Wie habe ich geflucht und geflucht und… ach, alles war aufeinmal doof. Das weiße Zeug wollte einfach nicht wie ich will und Geduld, tja, die war ja noch nie meine Stärke.

Rhabarberbaiser I

Ich weiß es auch nicht, denn das Herstellen von Macaron-Teig habe ich gut im Griff (ha, sollte ich unbedingt auch mal wieder machen!), aber diesmal wollte es einfach irgendwie nicht klappen.

Aber dann, dank meines neu in meinem Charakterportfolio inbegriffenen Ehrgeizes hat es dann doch geklappt. WÖLKCHEN! Jaaaa, ich konnte WÖLKCHEN auf den (nun schon ewig vor dem Ofen zwischengelagerten wartenden) Kuchen zaubern! Hier also ein

MERKE!

Geduld beim Baiser schlagen! Nicht verzagen und immer an das tolle, leckere Ergebnis denken!

Denn ja, ich war selbst ganz überrascht, der Kuchen ist schlussendlich super gelungen und meine Kollegen haben sich heute alle sehr gefreut!

Rhabarberbaiser II

Das Rezept ist übrigens fast 1 zu 1 eines von LECKER.de, ich hatte den Kuchen aber in einer 28 cm Ø Form gebacken und nur 500 g Rhabarber genommen und es hat super geklappt!

Rhabarberbaiser IV

Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Zutaten für eine 26 cm Ø Form

800 g Rhabarber (weniger geht auch!)
1 gehäufter EL + 125 g und nochmal 150 g Zucker
125 g weiche Butter oder Margarine
1 Päckchen Vanillin-Zucker
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
1 Prise Salz
4 Eier (Größe M)
100 g Speisestärke
100 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
2–3 EL Milch
1 EL Zitronensaft
Fett und Mehl für die Form

Zubereitung:

(1) Rhabarber putzen, waschen, gut abtropfen lassen und in dicke Scheiben schneiden. Mit 1 EL Zucker mischen.

(2) Fett und 125 g Zucker, Vanillin-Zucker, Zitronenschale und Salz cremig rühren, 3 Eier trennen und das Eiweiß kalt stellen. 1 Ei und die Eigelbe nacheinander, im Wechsel mit 20 g Speisestärke, unterrühren. Mehl, 80 g Stärke und Backpulver mischen, zusammen mit der Milch kurz unterrühren.

(3) Die Springform fetten und mit Mehl ausstäuben. Ca. 2/3 des Teiges in die Form geben, glatt streichen und den Rhabarber darauf verteilen. Restlichen Teig als kleine Kleckse auf den Rhabarber geben und leicht verstreichen. Im vorgeheizten Backofen, 2. Schiene von unten (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 25–35 Minuten backen.

(4) Eiweiß steif schlagen, 150 Zucker einrieseln lassen und weitere 2–3 Minuten schlagen (Das kann ggf. auch länger dauern). Zitronensaft zum Schluss kurz unterschlagen.

(5) Kuchen aus dem Backofen nehmen und die Temperatur herunterschalten (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2). Baisermasse wolkenartig so auf dem Kuchen verteilen, dass rundherum ein ca. 1 cm breiter Rand frei bleibt. Kuchen auf der gleichen Schiene weitere 25–30 Minuten backen. Fertigen Kuchen mit einem angefeuchteten Messer vom Formrand lösen und in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

(6) Zum servieren mit Puderzucker bestäuben.

Der Kuchen kann natürlic auch nach Belieben mit anderen Früchten gebacken werden.

Rhabarberbaiser III