Archiv für den Monat Februar 2016

Französisch Frühstücken mit Bonjour Munich

Meine Lieblingsmahlzeit am Wochenende ist das Frühstück! Ich genieße es, nachdem ich etwas länger liegen geblieben bin, mir ganz viel Zeit zum Zubereiten verschiedener Köstlichkeiten zu nehmen. Dann kann ich mich stundenlang an meinen großen Tisch in der Küche setzen und von allen Leckereien naschen, diverse Getränke trinken (ich liebe es, mir Tee, Kaffee, Säfte, Smoothies und vieles mehr auf den Tisch zu stellen und dann mit meinem Partner zu teilen), quatschen, Musik hören, den Tag planen oder Zeitung lesen. Das ist Quality Time für mich! Weiterlesen

Artischocken mit Vinaigrette – Frankreich lässt grüßen

Letztens schlenderte ich mal wieder durch das seit letztem Herbst eröffnete Eataly in München und wollte mich inspirieren lassen. Noch hatte ich keine Pläne für das Abendessen und schmökerte erst durch die Abteilung mit allerlei Eingemachtem, dann vorbei bei der unzähligen Pastaauswahl direkt auf die Theke mit den frisch belegten Foccacia. Herrlich wie das duftet! Fast hätte ich spontan den Plan verworfen selbst zu kochen und wäre an einem der Stehtische stehen geblieben um dort zu naschen.

Artischoken Französisch

Doch ich zog weiter, an der Fleischtheke entlang (wo es wundervolles, handgeschnittenes Tatar gibt), lies auch die frische Burrata ausnahmsweise links liegen und entdeckte dann am kleinen Obst-und Gemüsestand zwei wundervolle, große Artischocken! Wie lange hatte ich die schon nicht mehr zubereitet? Viel zu lang! Und so wurden sie kurzerhand eingepackt und direkt am Abend verzehrt. Und nachdem ich selbst immer wieder nachsehen muss, wie man das jetzt gleich nochmal macht mit dem Kochen, der Vinaigrette und so weiter, dachte ich, dich schreib das mal auf – für mich und naja, vielleicht für den ein oder anderen von Euch auch!?

Holt Euch Frankreich ins Haus und lasst es Euch schmecken!

Artischoken gekocht

Artischocken mit zweierlei Vinaigretten

Zutaten (für 2 Personen): 

Für die Artischocken: 

2 frische Artischocken
Saft von einer Zitrone
Salz
Wasser

Für die Vinaigretten: 

Honig-Senf-Vinaigrette:

3 TL Dijon-Senf, oder einen anderen scharfen Senf
1 TL Honig
2 EL Weißen Balsamicoessig
2 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer

Cocktail-Vinaigrette:

4 EL Cocktailsauce
2 EL Naturjoghurt
Zitronensaft
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Einen großen Kochtopf mit Salzwasser mit dem Saft der Zitrone aufkochen.
  2. Den Stängel der Artischocken entfernen die ganzen Artischocken in das heiße Wasser legen und mit Deckel ca. 40 Minuten lang weich kochen. Man merkt, dass die Artischocken fertig sind, wenn sich die äußeren Blätter leicht lösen.
  3. Während die Artischocken kochen, die Vinaigretten zubereiten. Für die Honig-Senf Vinaigrette den Senf,  Honig, Essig und Olivenöl gut miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Für die verfeinerte Cocktailsauce, die Fertigsauce mit Joghurt vermischen und mit einem Spritzer Zitronensaft, Chiliflocken, Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, macht die gesamte Cocktailsauce selbst. HIER gehts zu meinem Rezept.
  4. Sobald die Artischocken fertig sind, vorsichtig aus dem kochenden Wasser heben und abtropfen lassen. Zum Essen zupft man die Blätter der Artischocke ab, taucht sie in die Vinaigrette und saugt das Fruchtfleisch von den Blättern. Wenn man beim Herz der Frucht angelangt ist, entfernt man vorsichtig die Härchen, und lässt sich den Rest schmecken – das Artischockenherz ist der beste Teil!

 

 

Vietnamesische Sommerrollen inklusive ZDF TV-Tipp und Reisebericht

Zutaten Sommerrollen

Wie viele von Euch mitbekommen haben, habe ich in den letzten zwei Jahren Asien für mich entdeckt. Als ich vor ein paar Jahren einmal um die Welt gereist bin, habe ich das „richtige“ Asien bewusst ausgeschlossen. Einzig Sri Lanka hatte ich mir angesehen, und war ehrlich gesagt während meines Aufenthalts ziemlich ernüchtert. War ich vor dieser Weltreise nur Kreuz und Quer durch Europa gereist, war Sri Lanka schon ein „Schock“. Vielleicht lag es am Jetlag oder der fiesen Magenverstimmung, aber wirklich gut gefallen hat es mir damals nicht. Daher zog ich das „richtige“ Asien in den kommenden Jahren so gar nicht in Betracht.
Doch dann war er da, der Vorschlag spontan die Begleitung zu einer schon lange geplanten Vietnamreise zu sein. „Vietnam? War da nicht mal Krieg? Wo liegt das überhaupt? Puh….“, so meine erste Reaktion. Doch da ich zum besagten Reisezeitraum Zeit hatte und sowieso für jedes Abenteuer zu haben bin, fackelte ich nicht lange und buchte meinen Flug. Ein Visumsantrag, viele Impfungen und ein Rucksackkauf später, war es dann soweit: #kunterbuntweissblaugoesvietnam.
Heieiei war ich aufgeregt. Klein Amelie mit großem Rucksack und nur das nötigste dabei, auf großer Reise. Ich machte mir vorab gar nicht so viele Gedanken wie alles werden könnte. Nichts übermäßig positives, nichts übermäßig negatives. Ich lies mich einfach drauf ein.

Vietnam IX

Das Erlebte verarbeiten

Was ich dort alles erlebt habe, musste aber erstmal verarbeitet werden. In einem kurz danach veröffentlichten Blogpost hatte ich meine ersten Eindrücke mit Euch geteilt (HIER zum Nachlesen), aber dann tauchte die Reise nur noch sporadisch auf dem Blog auf. Das soll sich nun ändern, und ich möchte Euch vermehrt von Vietnam und auch vielen anderen Reiseabenteuern berichten.

Vietnam VII

Kulinarisches Vietnam

Zum Anfang möchte ich Euch natürlich von etwas Kulinarischem erzählen, das hier ist schließlich ein Foodblog ;) Früher mochte ich ehrlicherweise die asiatische Küche weniger, da ich nicht so der große Reisfan war und in meinem Studium zudem zu oft Chickencurry gekocht hatte. Ihr kennt das sicher, dass man etwas nicht mehr sehen kann, wenn man sich einmal daran „überessen“ hat. Ich dachte dann naiver Weise, dass es in Asien nur Currys gibt und ich fürchtete einen schrecklichen Flashback. Gut, dass ich dann aber diese Reise angetreten habe und neben vielen landschaftlichen und kulturellen Eindrücken auch eine für mich ganz neue Speisenvielfalt entdeckt habe. Scheute ich mich anfangs davor, frische Kräuter und Salate zu essen, da ich mich vor bösen Keimen fürchtete, so legte ich die Furcht schnell ab und kam in den Genuss der für mich wohl abwechslungsreichsten, frischesten Küche, die ich jemals gekostet hatte. Frischer Koriander, Minze, viele weitere Kräuter, saftiges Obst und Gemüse, frischer Fisch und Meeresfrüchte direkt aus dem Meer und all das frisch und raffiniert zubereitet.

Vietnam XV

Vietnam XVIII

Sommerrollen

Zum Auftakt meiner Berichterstattung von Vietnam möchte ich Euch heute eines meiner Lieblingsgerichte vorstellen: Sommerrollen. Aß ich sie in Vietnam tagtäglich am Strand oder in den Städten als Vorspeise, so mache ich sie mir in Deutschland gerne im Sommer (oder auch zu jeder anderen Jahreszeit) als leichtes Essen zum Lunch oder Abends für Gäste oder ein Picknick an der Isar. Frisches Gemüse, mageres Hühnchenfleisch oder Garnelen eingehüllt in Reispapier und getunkt in diversen Dips ist das immer wieder ein Highlight.

Sommerrolle

Sommerrollen

Zutaten für 2 Personen (4 Sommerrollen pro Person)

8 große Reisblätter
100 g Glasnudeln
2 große Karotten
1 halbe Gurke
1 Hühnchenbrust
1/2 Kopfsalat
1 Bund Koriander
1 Bund Minze
1 Bund Thaibasilikum
1 Handvoll (ungesalzene) geröstete Cashewnüsse
1 Handvoll (ungesalzene) geröstete Erdnüsse

Sojasoße
Sate Saucenpulver
Asiatische Süß/Sauersoße

Zubereitung:

  1. Hähnchenbrust kurz abbrausen und trockentupfen, dann in einer heißen Pfanne mit neutralem Öl anbraten. Auf jeder Seite ca. 5 Minuten braten bis das Hähnchen gut durch ist. Wer mag, kann die Hühnchenbrust auch im Dampfgarer garen. Dann abkühlen lassen und in feine Streifen schneiden.
  2. In der Zwischenzeit die Glasnudeln nach Packungsangabe in kaltem oder warmen Wasser einlegen bis sie weich sind, dann abtropfen lassen.
  3. Karotten und Gurke schälen und in feine Streifen schneiden. Kopfsalat waschen und in feine Streifen schneiden. Kräuter waschen.
  4. Mit einem Reisblatt beginnen: In eine große Schüssel mit Wasser legen, einmal wenden und so lange einweichen bis das Reisblatt elastisch ist. Dann flach auf ein Brett legen. Als erstes in die Mitte Kräuter legen, dann Karottenstreifen, Gurkenstreifen, Salat, Reisnudeln und Hühnchen schichten. Nun den oberen Teil des Reisblatts einlegen und so lange rollen, bis sich die Reisblattteile treffen und zusammenkleben. Die Seiten zusammenklappen sodass eine Rolle entsteht.
  5. Cashew- und Erdnüsse hacken und über die Sommerrollen verteilen.
  6. Sate-Sauce nach Packungsangabe zubereiten und zusammen mit Sojasauce und Süß/Sauersauce zu den Sommerrollen servieren.

Step-by-Step- Anleitung

Step 1: Gemüse und weitere Zutaten schippeln

Sommerrollen Einlage

Step 2: Reispapier in Wasser einweichen und auf ein Brett auslegen

Reispapier

Step 3: Reispapier mit Zutaten befüllen

Glasnudeln

Sommer Rolle

Step 4: Reispapier zu einer Rolle formen

Sommerrolle rollen

Sommerollen rollen

TV-Tipp

Wer mir in Bewegtbild zusehen will, wie ich die Rollen zubereite und welche Erlebnisse mir aus Vietnam besonders im Gedächtnis geblieben sind, kann das in der ZDF Mediathek tun. Am 19. Februar kam der Beitrag live in der Drehscheibe Deutschland, einem TV Format des ZDF, jetzt ist er online verfügbar! HIER geht’s zum Video!

IMG_0542Das Filmteam vor Ort

Sri Lanka wäre doch noch eine Reise wert

Und übrigens, im Nachhinein bin ich ganz entzückt von Sri Lanka. Was ich dort (trotz Jetlag und Magenverstimmung) doch alles gesehen und erlebt habe… ich zehre heute noch von den vielen Eindrücken und denke beispielsweise sehr gerne beim Teekauf an den Besuch der Teeplantagen in diesem tollen Land zurück. Vielleicht verschlägt es mich eines Tages wieder dort hin – für Ayuveda, Strand oder zum Erkunden des Nordens, den ich damals ganz ausgelassen habe.

Grundkurs Champagner – alles rund um das besondere Getränk bei ‚einfach geniessen‘

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Bier ist das beliebteste alkoholische Getränk in Deutschland. Über 100 Liter konsumierte ein Deutscher im Durchschnitt im Jahr 2013. Mit weitem Abstand kommt dann mit etwas mehr als 20 Litern Wein als Genussmittel. Beim Schaumwein, der meist in kleinen Mengen getrunken wird, tranken die Deutschen 4 Liter pro Kopf*.

Es liegt nahe, dass bei derartig großem Konsum von Bier beinahe jeder Deutsche sein Lieblingsbier hat und sicherlich auch mehrere Marken kennt. Oftmals aber ist es eigentlich auch gar nicht soooo wichtig, wie das Bier schmeckt, woher es kommt und wer es gemacht hat. (Damit beziehe ich mich hier auf die „Durchschnittsperson“ und schließe jegliche Bierfans aus, die sich mit dem aktuell doch sehr prominenten Thema intensiv beschäftigen). Eine „Halbe“ geht immer und ein Alt, Kölsch oder wie sie nicht alle heißen, gehören beim geselligen Beisammensein einfach dazu.

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Wein vor Bier

Ich persönlich bin jedoch kein Biertrinker (Oh, wer übernimmt da nur meine 100 Liter!??…), sondern mag Wein viel lieber. Ich trinke ihn nicht nur gerne, sondern beschäftige mich gerne mit diesem Thema. Mich interessiert alles drum herum und ich versuche mich stetig weiterzubilden und Euch davon zu berichten (HIER). Am liebsten mag ich die Besuche auf den Weingütern um direkt vom Winzer alles über seinen Wein zu erfahren und ihn im gleichen Moment zu verkosten.
Bislang hatte ich bei allen besuchten Weingütern jedoch nie die Möglichkeit näher in das Thema Schaumwein und schon gar nicht in das Thema „Champagner“ einzusteigen. Da tut man sich auch schwer, wenn man noch nie in der Champagne war, ich weiß.

Ein Ausflug in die Champagne – mitten in München

Gut dass es in München die tolle Möglichkeit gibt, richtig viel über das Thema Champagner zu lernen. Wo das ist? Verrate ich euch gerne. Der Name hat Programm: einfach geniessen. Die „Schmeck Experten“, wie sich das Team nennt, haben sich auf ein wundervolles Thema spezialisiert: Sie bringen ihren Schülern alles Wissenswertes über diverse Alkoholika bei.

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Ich durfte letztens einen Kurs machen und habe nun endlich auch mein erstes „Fachwissen“ in Theorie und Praxis zum Thema Champagner erhalten. Beim ‚Champagner Seminar – Der Einstieg’ geht es um die Themen Geschichte, Zahlen&Fakten rund um Champagner, die Wichtigkeit des Etiketts, die Regionen, das Klima, den Boden, die Rebsorten, die Herstellung, die Jahrgänge, verschiedene Spitzenerzeuger und die Kombination von Champagner & Speisen.

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Die Theorie wird anhand schöner Grafiken und beeindruckenden Bildern von den vielen Reisen des Kursleiters, Bernhard Meßmer, in die Champagne erläutert. Herr Meßmer gewann erst im Herbst letzten Jahres den Wettbewerb des Champagne-Botschafters und ist somit der wohl beste Ansprechpartner wenn es um das Thema geht.

Praxis im Glas

Und was die Theorie in Bildern ist, ist die Praxis im Glas. Wir probierten 10 Champagner aus diversen Häusern und analysierten nach Aussehen, Geruch und Geschmack. Für mich war alles dabei, von absoluten Favoriten bishin zu der Erkenntnis, dass ich manch einen Champagner gerne für ein Glas Winzersekt stehen lassen würde.
Die größte Erkenntnis aber war: ich muss in die Champagne! Ich will da hinreisen, wo die edlen Tropfen hergestellt werden und die Menschen und das Land kennenlernen, wo der edle Stoff hergestellt wird.

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Und bis soweit ist, besuche ich vielleicht noch eines der vielen anderen Seminare über „Blanc de Blanc“, „Rosé“ oder „Prestige-Cuvées“. Oder ich lasse mir einmal etwas über Whisky oder Wein erklären… all das ist nämlich im Seminarprogramm beinhaltet.

Immer ein tolles Geschenk – Gutschein

Wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, schaut unbedingt vorbei oder verschenkt einen Gutschein.

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Vielen Dank für die Einladung an einfach geniessen. Meine Meinung wurde nicht durch die Einladung beeinflusst. Die Bilder wurden mir freundlicher Weise zur Verfügung gestellt

*Quelle: Berechnung des ifo-Instituts (unveröffentlichte Datenquelle) s. Gaertner, B. et al. (2015)

Mürbteigherz am Stiel zum Valentinstag

Mürbteig Herz

Noch 1,5 Wochen, dann ist Valentinstag! Diesen Tag voller Herzchen, Rosen, Pink, Geschenke, Küsse, Liebeserklärungen und sonstigem Kommerz Kitsch versuche ich seit vielen Jahren auszublenden. Warum braucht man einen speziellen Tag, der von der Werbeindustrie hauptsächlich nur für Umsatzsteigerung genutzt wird, um seinem Liebsten zu sagen wie gern man ihn hat? Oder besser noch: auf einmal muss auch die beste Freundin und Mama und alle anderen lieben Menschen an genau DIESEM Tag beschenkt oder mit Herzchen Nachrichten überschüttet werden? Ich persönlich finde, man darf das gerne immer mal wieder tun, dann wenn es von Herzen kommt und wenn man jemandem eine Freude machen möchte, geht das an jedem x-beliebigen Tag.

So geschah es auch eines grauen Januarsamstags, dass ich mich in die Küche stellte, und diese superleckeren Mürbteigherzen backte. Ich erfreute mich selbst an einem dieser Herzlollis am Sonntag und verschenkte den Rest an liebe Menschen – einfach so. Und sie haben sich sehr gefreut. Das Gute an spontanen Geschenken ist nämlich, dass sie nicht in der Masse untergehen :)

Valentinsherz

Aber da ich weiß, dass viele meiner Leser dennoch am Valentinstag was schönes, leckeres schenken wollen, dachte ich mir, ich lasse Euch jetzt das Rezept da, damit ihr Eure Liebsten und natürlich Euch selbst am 14. Februar gar köstlich bebacken könnt.

Viel Spaß dabei und lasst es Euch schmecken!

Love_Mürbteig

Cherry Pie Hearts – Herzen am Stiel

aus dem Backbuch Cakes & Cookies

Zutaten für 12-20 Stück (je nach Größe des Ausstechers)

Für die Füllung:

175 g abgetropfte Sauerkirschen aus dem Glas
125 ml Sauerkirschsaft aus dem Glas
2 gestr. EL Speisestärke
40 g Zucker
1/2 Pck. Dr. Oetker Finesse geriebene Zitronenschale

Für den Mürbeteig:

150 g Butter
250 g Weizenmehl
1 gestr. TL Dr. Oetker Backin
100 g brauner Zucker
1 Prise Salz
3 Eigelb (Größe M)
1 1/2 EL eiskaltes Wasser

20 lange Holzspieße
1 Eiweiß

Zubereitung:

  1. Zum Vorbereiten von den Kirschen den Saft auffangen und 125 ml davon abmessen. Die Speisestärke mit 2 Esslöffeln von dem Kirschsaft glattrühren. Restlichen Kirschsaft in einem Topf mit Zucker und Zitronenschale aufkochen.
  2. Den Topf von der Kochstelle nehmen un dide angerührte Stärke unterrühren, nochmals aufkochen lassen. Dann die Kirschen unterrühren und abkühlen lassen.
  3. Die Holzspieße in eine flache Schale mit kaltem Wasser legen.
  4. Für den Teig Butter in Stücke schneiden. Das Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Butter und die restlichen Zutaten hinzufügen, mit einem Mixer (Knethaken) zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe gut durcharbeiten.
  5. Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Die Teigkugel flach drücken und in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Den Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze etwa  180°C oder Heißluft etwa 160°C
  7. Die Holzspieße aus dem Wasser nehmen und abtrocknen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 3-5 mm dünn ausrollen. Daraus große Herzen (Durchmesser 5-7 cm) ausstechen.
  8. Die Teigreste wieder zusammenkneten, erneut ausrollen und so lange weitere Herzen ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  9. Die Hälfte der Teigherzen auf Backblechen (mit Backpapier belegt) verteilen.
  10. Jeweils 1 Holzspieß von der Mitte bis zur Spitze der Herzen legen, dann etwas von der Kirschmasse daraufgeben. Die Teigränder mit verschlagenem Eiweiß bestreichen.
  11. Die restlichen Teigherzen als Deckel auf die Herzen mit Spieß legen und an den Rändern leicht andrücken. Anschließend mit den Zinken einer Gabel zusammendrücken. Die Herzen mit Eiweiß bestreichen.
  12. Die Backbleche nacheinander (bei Heißluft zusamen) in den vorgeheizten BAckofen schieben und 20-25 Minuten je Backblech backen.
  13. Die Cherry Pie Hearts mit dem Backpapier von den Backblechen auf Kuchenroste ziehen und erkalten lassen.

Mürbteigherz