Food

Marillen-Streuselkuchen

Habt ihr auch bestimmte Kuchen, die ihr mit Kindheit verbindet. Ich meine aber nicht die Erinnerungen an Omas oder Mamas bester Sahnetorte oder den obligatorischen Marmorkuchen. Nein, etwas, was ihr zum Beispiel immer auf Kindergartenfesten oder Veranstaltungen im Vereinsheim gegessen habt? Bei mir ist das mit dem heutigen Rezept so. Wenn, dann habe ich Aprikosen-Streuselkuchen auf eben diesen Events gegessen und mich jedesmal darauf gefreut.

Marillenstreusel II

Gefreut hab ich mich letztens auch, als ich eine irgendwo herumliegende „meine Familie und ich“ Zeitschrift durchblätterte und im beilegenden „gut und günstig“-Heft, ein Rezept für einen Sommerblechkuchen fand.

Marillenstreusel III

Der Fund kam dann auch gerade zur rechten Zeit, denn ich brauchte noch ein Dessert für mein ehrenamtliches Kochen für 20 Senioren. Dort wurde es dann das erste Mal ausprobiert. Der Kuchen bekam großes Lob, nur ich kein Stück mehr ab. Daher musste er daheim gleich nochmal ausprobiert werden und jetzt bin ich glücklich. Ein großes Blech Kuchenglück. Gut dass sich dieser Kuchen hervorragend zum Einfrieren eignet. Natürlich kann man auch andere Früchte nehmen wenn grad keine frischen Marillen oder Dosenfrüchte zur Hand sind! Damit doch noch eine Besonderheit mit dabei ist, habe ich Lavendelblüten auf die Aprikosen gestreut bevor die Streusel darauf kamen. Kann man machen, muss man aber nicht :)

Happy Marillen Time und „gut back“ :)

Marillenstreusel I

 

Marillen-Streuselkuchen mit Lavendelblüten

Rezept leicht abgewandelt aus „gut und günstig“ (6/2014)

Zutaten für 1 Blech

450 g Butter

350 g Zucker

700 g Mehl

Salz

1 Päckchen Vanillezucker

1 Zitrone

4 Eier

1 EL Backpulver

250 g Aprikosenmarmelade

480 g Aprikosen (frisch oder aus der Dose) in Achtel geschnitten

Lavendelblüten

Zubereitung:

  1. 200 g geschmolzene Butter, 200 g Zucker, 350 g Mehl und 1 Prise Salz mit 1 EL kaltem Wasser zu Streuseln verkneten. 30 Minuten kalt stellen.
  2. Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. 250 g Butter, 150 g Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, Zitronenschale der ganzen Zitrone und 3 EL Zitronensaft cremig aufschlagen. Eier einzeln unterschlagen.
  3. Mit 350 g Mehl und Backpulver zum glatten Teig verarbeiten. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen. Marmelade, Aprikosen, Lavendelblüten und Streusel darauf verteilen. Kuchen im Ofen ca. 30 Minuten backen.

Marillenstreusel V

Weitere Rezepte mit Aprikosen:

Marillenknödel
Marillenchutney
Fischcurry mit Marillen
Lammkarree mit gegrillten Marillen
Gegrillte Marillen mit Ziegnkäse
Aprikosenmarmelade
Marillen Tarte Tatin

 

Lammkarree und Marillen vom Grill mit Safran-Vanille-Polenta. Dazu Pinot Noir aus dem Kremstal

Heute: ein kleiner Blick hinter die kunterbuntweissblauen Kulissen. Also hinter die Kulissen der Marillenwochen. Um genau zu sein hin zum Anfang des Plans, Marillenwochen einzuläuten.

Lambchops I

Es war ein Abend im Juli an dem ich mich mit einem leeren Blatt Papier hinsetzte und überlegte, wie ich meine neu entdeckte Lieblingsfrucht aus der Wachau am besten verwerte um Euch einen bunten Strauß an Rezeptideen zu schenken. Ich notierte Süßspeisen wie Kuchen und Marillenknödel, Marmelade, die ich Euch aber ja schon letztes Jahr gezeigt hatte, und dann machte ich mir Gedanken über deftige Gerichte. Als allererstes kam mir Lamm als eine doch bestimmt super geeignete Fleischsorte in den Sinn. Hm, Lamm… Lammlachse? Lammkoteletts? Lammkaree!

Lambchops VII

Das sieht auf den Tellern nicht nur schön aus, sondern schmeckt mir persönlich immer hervorragend. Nachdem ich wusste, dass ich beim Zubereiten des Gerichts einen Grill zur Verfügung haben werde, fand ich die Idee noch spannender. Lammkaree vom Grill mit, ja, warum nicht, gegrillten Marillen. Nun noch eine weitere Beilage überlegen… Reis? Nein! Lange schon nicht mehr gemacht, passt aber doch Polenta perfekt!

Lambchops VI

Zum Schluss ging ich dann noch in den Keller. Natürlich sollte auch der passende Wein ausgesucht werden. Und da musste ich nicht lange überlegen. Ein Pinot Noir wurde es. Welcher genau? Wie immer unter dem Rezept meine Weinempfehlung.

Lambchops IIX

Und die Moral von der Geschicht: tatatataaaa: Hier kommt es, das Rezept für den Hauptgang auf dem Marillenwochenbuffet!

Lambchops IV

Lammkarree und Marillen vom Grill, dazu Safran-Vanille-Polenta

Zutaten für 4 Personen:

Lammkarree: Gesamtgewicht ca. 800-1000 g

Gewürzmischung für Lamm (z.B. von Schuhbeck)

6-8 Marillen

Polentamehl

Milch

Safran (Fäden oder Pulver)

Vanille aus der Mühle

Kräutersoße:

Olivenöl

Butter

frische Kräuter (z.B. Salbei, Thymian, Rosmarin etc.)

Zubereitung:

  1. Marillen waschen und halbieren. Dann auf Spieße stecken. Frische Kräuter hacken. Lammkarree kurz abbrausen und trocken tupfen. Lamm mit Fleur de Sel und Gewürzmischung würzen.
  2. Olivenöl und Butter (Menge nach Belieben) in einer Pfanne erhitzen, Kräuter dazugeben und warm halten.
  3. Polenta nach Packungsangabe kochen. Mit Salz, (weißem) Pfeffer, Safran und Vanille, ggf. einem Stück Butter, abschmecken. Warm halten.
  4. Das ganze Lammkarree auf dem Grill je nach Glut ca. 7-10 Minuten grillen. Bitte beachten: jeder Grill ist anders. Das Fleisch sollte zum Genuss noch schön rosa sein. Dann in Stücke schneiden. Marillen währenddessen ebenfalls mit den Spießen auf dem Grill garen.
  5. Auf vorgewärmte Teller Polenta, Lamm und Marillen anrichten. Kräutersoße darüber träufeln und genießen!

Lambchops X

 

Weinempfehlung:

Während meiner Weinreise in die Wachau, das Krems- und Kamptal, kam ich unteranderem beim Weingut Malat vorbei. Ein modernes Weingut mit traditionellen Wurzeln, das es neben dem Weißweinanbau wie in der Region üblich, auch geschafft hat, einen sehr guten Pinot Noir herzustellen. Warum sie das machen? Aus großer Liebe zu dieser Rebsorte!

Als ich den Pinot Noir Reserve 2011 das erste Mal verkostete, fiel er mir schon durch seine schöne Farbe, ein Kirschrot, und auch dem Kirschtouch in der Nase auf. Der im Barrique ausgebaute Rotwein ist im Geschmack schön fruchtig mit einem Hauch von Nougat und einer angenehmen Holzwürze. Zum gegrillten Lamm mit den saftigen Marillen und den Orientgewürzen in der Polenta ist er ein sehr schöner Begleiter.

 

Weitere Rezepte mit Aprikosen:

Marillenknödel
Marillenchutney
Fischcurry mit Marillen
Gegrillte Marillen mit Ziegnkäse
Marillenstreuselkuchen
Aprikosenmarmelade

Marillen mit Ziegenkäse

Fröhlich geht es weiter mit den Marillenwochen! Und heute habe ich eine Vorspeise für Euch auf die Teller gezaubert. Lange musste ich da auch gar nicht überlegen, was das sein soll. Einer meiner Lieblingsprodukte passt nämlich eigentlich zu fast allem: Ziegenkäse!

Marillenziege I

Marillenziege IV

Diesmal gibt es nicht die klassische Ziegenkäserolle wie beim Salat mit Wildkräutern, sondern eine „frische Ziege“ – mähh! ;)

Marillenziege IIX

Ziegenfrischkäse also. Den gibt es im Kühlregal oft als kleine Rolle oder aber als Taler in verschiedenen Varianten. Ich habe mich für die Taler entschieden und gleich mehrere „Flavours“ ausprobiert: Natur, mit Honig und mit Cranberries. Natürlich schmeckt er in Natur am reinsten, aber ich muss sagen, die Honig und Cranberry Variante passt fast noch besser – ist sie doch ein schöner Gegensatz zu den säuerlichen Marillen. Aber wie immer: Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Deswegen probiert Euch durch. Heute Natur, morgen Cranberry. Auch mit den Honigsorte, die auf den Ziegenkäsescheiben verteilt wird, kann man hervorragend spielen.

Marillenziege VII

Nussig und würzig wird das Sommergericht dann durch Pinienkerne und frischen Thymian. Rundum eine schnell gemachte und vorallem interessante Kombination zu der sich hervorragend ein Grüner Veltliner trinken lässt. Welchen wir hatten? Zu entdecken unterhalb des Rezepts.

Marillenziege VI

 

Marillen mit Ziegenkäse aus dem Ofen

 Zutaten für 2-4 Portionen

 250 g Marillen

 3 Zweige Thymian

 2 EL Olivenöl

4 kleine Ziegenfrischkäse (á 30 g)

2 TL Honig

20 g Pinienkerne

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

 Zubereitung:

  1. Grill des Backofens vorheizen. Marillen waschen und halbieren oder vierteln, dabei entsteinen. Thymianblättchen abzupfen.
  2. Eine feuerfeste Form oder feuerfeste Portionsteller mit etwas Olivenöl auspinseln. Ziegenkäse und Marillen darin verteilen, mit restlichem Öl beträufeln. Honig auf dem Ziegenkäse verteilen, mit Thymianblättchen bestreuen. Alles mit Pinienkernen bestreuen.
  3. Marillen und Ziegenkäse auf der zweiten Schiene von unten ca. 5 Minuten übergrillen. Pfeffern.

Dazu passt: geröstetes Baguette

Marillenziege V

Weinempfehlung:

Zur Ziegenkäsevorspeise mit Marillen passt ein Mitbringsel von meiner Weinreise, der Grüne Veltliner Grätling 2013 vom Weingut Nigl, hervorragend. Das Weingut aus Senftenberg im Kremstal ist ein Weißwein-Weingut der ersten Lage. Martin Nigl und sein Team bewirtschaftet die Rebflächen im naturnahen, integrierten Weinbau, der vorwiegend mit Grünen Veltliner und Riesling bepflanzt ist.

Der Grüne Veltliner Grätling ist der Einstiegswein des Weinguts. Süffig, unkompliziert und perfekt für den Sommer. Die pfeffrige Note und spritzige Säure harmoniert sehr schön zum milden Ziegenkäse aber auch mit seinem betonten Fruchtcharakter schmiegt er sich als toller Begleiter an die gerösteten Marillen. Marillenziege III

Marillenknödel

Der Freitag ist bei vielen ein fleischfreier Tag. Aus religiösen Gründen oder weil man bewusst einen Tag auf Fleisch verzichten möchte. Dann gibt es eben einen „Veggie- (oder wie bei mir ab und zu) Fischfreitag„.

Manchmal, zumindest kenne ich das so aus meiner Kindheit, wird dieser Tag aber auch ganz bewusst gewählt um süße Hauptgerichte zu zaubern. Und so nutze ich diesen heutigen Freitag um Euch die wohl bekannteste Süßspeise mit Marillen zu präsentieren – die Marillenknödel.

Marillenknödel II

Ich gebe offen zu, ich hatte diese köstlichen süßen Knödel noch nie zuvor selbst produziert. Die Mutter eines Freundes hatte früher zu besonderen Anlässen Quarkknödel gemacht und ich freute mich immer ganz besonders, wenn ich eingeladen wurde. Sie kommt aus Tschechien und da macht man das ja sehr häufig. Sie füllte sie damals mit vielen verschiedenen Obstsorten. Neben der klassischen Aprikosen oder Zwetschgenvariante mochte ich auch immer besonders gerne die Erdbeerfüllung.

Marillenknödel III

In Gedanken daran und an die Weinreise mit vielen kulinarischen Highlights habe ich mich jetzt selbst dran getraut. Der Klassiker aller Marillengerichte muss doch hier bei den kunterbuntweissblauen Marillenwochen vertreten sein, oder? ;)

Ich suchte ein Rezept bei unseren österreichischen Nachbarn, wurde auch schnell fündig und füllte samtigen Quarkteig mit frische Marillen aus der Wachau. Warten vor dem großen Topf, Wenden in warmen Buttersemmelbröseln und danach schweben im siebten Marillenhimmel. Köstlich! Genau so habe ich sie mir vorgestellt! Den Salat vorweg hätte ich fast nicht gebraucht, denn die Knödel sind zwar durch den mageren Teig und die süßen Früchte nicht so kalorienreich wie eine Schokotorte, füllen den Bauch aber trotzdem sehr.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein fabelhaftes Wochenende und viele leckere Knödel!

Marillenknödel I

Marillenknödel mit Quarkteig

Rezept nach gutekueche.at

Zutaten für 6 Portionen

2 Eier

260 g Mehl

500 g Magerquark

140 g Butter

Salz

12 Marillen

12 Stück Würfelzucker

ca. 150 g Butter

ca. 2 Handvoll Semmelbrösel

Puder – und Zimtzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Für den Quarkteig, Butter und Eier schaumig aufschlagen. Danach den Quark, Mehl und eine Prise Salz hinzugeben und gut durchkneten bis ein Teig entsteht.
  2. Den Teig zu einer Rolle drehen und in 12 gleich große Stücke aufteilen. Mit bemehlten Händen die einzelnen Teigteile zu einer flachen runden Kreis mit ca. 10 cm Durchmesser formen.
  3. Die Marillen gut waschen, abtrocknen und halbieren – dabei den Kern entfernen. Anstelle des Kernes ein Stück Würfelzucker geben und die beiden Marillenhälften wieder zusammensetzen.
  4. Nun jeweils die beiden Marillenhälften, mit dem Würfelzucker in der Mitte, auf die runden, flachgedrückten Teigstücke geben und mit dem Teig zu einem Knödel formen – die Marillenstücke sollten komplett vom Teig umhüllt sein.
  5. In einen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, die Teigknödel ins Wasser geben und schwach siedend für ca. 10-12 Minuten gar kochen – wenn sie fertig sind, schwimmen die Knödel an der Wasseroberfläche.
  6. In der Zwischenzeit reichlich Butter in einer Pfanne erhitzen und die Semmelbröseln darin anrösten bis sie goldbraun sind.
  7. Zum Schluss die fertig gekochten Topfenknödel in der Pfanne mit den Semmelbröseln wälzen.
  8. Vor dem Servieren werden die Marillenknödel mit Puderzucker und Zimtzucker bestreut. Sehr gut schmecken frische Beeren dazu.

Marillenknödel IV

Weitere Rezepte mit Aprikosen:
Marillenchutney
Fischcurry mit Marillen
Lammkarree mit gegrillten Marillen
Gegrillte Marillen mit Ziegnkäse
Marillenstreuselkuchen
Aprikosenmarmelade

Fischcurry mit Marillen

Neulich entrümpelte ich seit langem mal wieder meinen Vorratsschrank. Dabei entdeckte ich viele Dinge, von denen ich nicht mehr wusste und auch besser nicht wissen wollte, dass ich sie besitze. Wie um Himmels Willen kamen Backmischungen in diesen Schrank, warum hatte ich Brathering in der Dose und wann dachte ich, würde ich 5 verschiedene Cornflakessorten essen?

Uralte Chipstüten (das musste noch aus WG-Zeiten sein ;)), abgelaufene Kokosflocken und vieles mehr wanderten leider im Müll. Ein paar andere Dinge konnten aber noch vor ihrem Ablaufdatum gerettet werden. Zum Beispiel Kokosmilch. Dazu die kurze Geschichte meiner kleinen Schwäche für Plakatwerbung. Sehe ich eine bunte Ankündigung von den Asiawochen bei Lidl und Co, werde ich schwach, betrete den nächst gelegenen Discounter und kaufe mindestens 5 Dosen Kokosmilch. Könnte doch sein, dass ich ganz bald mal wieder Curry machen würde… Es könnte…

Fischcurry IV

Als ich aber sieben (7!) Dosen im Schrank vorfand, stellte ich reumütig fest, dass schon lange kein Huhn oder ähnliches mehr in der tropischen Milch ertränkt wurde. Zeit wird’s dachte ich mir und damit das auch in meine Marillenkochzeit passt, suchte ich nach einer spannenden Kombi. Schnell wurde ich im Internet fündig und kochte es nach, das Fischcurry mit Marillen.

Fischcurry II

Ein klein wenig abgeändert hat es dann hervorragend geschmeckt! Welcher Wein dazu getrunken wurde, lest ihr unterhalb des Rezepts.

Fischcurry III

Fischcurry V

 Fischcurry mit Marillen

Rezept leicht abgewandelt von kochenundkueche

Zutaten für 4 Portionen

800 g Fischfilets (z. B. Lachs, Zander, Steinbeißer, Heilbutt)

2 Jungzwiebel Olivenöl

ca. 2 EL Currypaste

400 ml Kokosmilch

200 ml Fischfond

1-2 rote Paprikaschote(n)

ca. 250 g Marillen

Salz

Roter Pfeffer (z.B. von Hennes Finest)

Currypulver

Zucker

kalte Butter

als Beilage:

Basmatireis mit Wildreis

Zubereitung:

  1. Die Fischfilets in mundgerechte Stücke schneiden und darauf achten, dass er keine Haut oder Gräten mehr hat.
  2. Die Paprikaschote waschen und in dünne Streifen schneiden. Marillen waschen, halbieren, entsteinen und in Achtel schneiden.
  3. Jungzwiebel putzen, waschen und klein schneiden, das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln und die Currypaste zugeben und kurz anschwitzen, Kokosmilch und Fischfond hinzufügen und 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Erst Paprikastreifen, dann nach ca. 5 Minuten Fischstücke und Marillenspalten in die Pfanne geben und ohne Deckel ca. 15–20 Minuten leicht köcheln lassen, danach mit reichlich Salz, frisch gemahlenem rotem Pfeffer, Zucker und Currypulver abschmecken. Gerne noch etwas kalte Butter zugeben. Eventuell etwas andicken.
  5. Das Curry am besten mit Reis servieren.

Fischcurry VI

Weinempfehlung:

Zu diesem asiatisch angehauchten Gericht harmoniert der Chardonnay Le Galant von der Domaine La Louvière perfekt. Eine milde Säure und gelbe Apfel- und Birnennoten unterstützen die Fruchtigkeit der Paprika und den Marillen. Dennoch ist er kräftig genug um bei Kokosmilch und Currygewürzen zu bestehen. Die Nussaromatik gefällt mir besonders gut zum Wildreis. Ein wunderbarer Essensbegleiter also.
Auch pur an einem lauen Sommerabend ist dieser Wein aus der „Les Plaisiers“ Reihe ein schöner Begleiter und das schöne, extravagante Etikett sorgt bestimmt für Gesprächsstoff. Die Wölfe sind los!

Fischcurry Wein

Weitere Rezepte mit Aprikosen:

Marillenknödel
Marillenchutney
Lammkarree mit gegrillten Marillen
Gegrillte Marillen mit Ziegnkäse
Marillenstreuselkuchen
Aprikosenmarmelade