Wenn das Telefon klingelt…
… und ProSieben am Apparat ist…
Ja, da war ich ganz schön verdutzt, als ich gefragt wurde, ob ich für Galileo meine ultimativen Tipps für „Das perfekte Omelett“ vorstellen möchte. Weiterlesen
… und ProSieben am Apparat ist…
Ja, da war ich ganz schön verdutzt, als ich gefragt wurde, ob ich für Galileo meine ultimativen Tipps für „Das perfekte Omelett“ vorstellen möchte. Weiterlesen
Das Oktoberfest ist in vollem Gange und am Wochenende treibt es wieder viele Besucher nach München. Wie ich vorhin in einem überaus lustigen Artikel gelesen habe, sollte zwar kein „halbwegs vernünftiger Münchner“ Richtung Theresienwiese pilgern (außer man hat eine Reservierung), aber manch einem bleibt nichts anderes übrig als mit dem extra angereisten Besuch auch beim „Italienerwochenende“ mit dabei zu sein. Da hilft nur eines: das Beste draus machen; gut essen, trinken und vorallem Spaß haben!
Als ich am ersten Wiesn Montag mit den Kollegen zur Firmenwiesn aufbrach, kam eine Kollegin auf mich zu und fragte mich, was ich eigentlich gerne auf dem Oktoberfest so esse. Sie meinte, es gäbe so viele Rezept auf dem Blog, aber noch keinen „Das musst du auf der Wiesn essen“ Guide.
Recht hatte sie und so meinte ich spontan: komm, dann kriegst du eine Exklusivführung und wir machen einen Schnelldurchgang über die Festwiese um uns durch alle Buden zu schlemmen, die ich normalerweise entweder direkt nach dem Zeltbesuch oder bei einem gemütlichen Nachmittags Schlendern besuche.
Gesagt, getan.
Also bei mir ist das ganz querbeet. Von salzig bis süß ist alles dabei. Manche Sachen gönne ich mir auch unter dem Jahr irgendwo anders, andere genieße ich nur auf der Wiesn. Aber seht selbst:
Fisch zuerst! Denn den esse ich besonders gern! Das Standardessen zur Vorbeugung eines Katers direkt nach dem Zeltbesuch ist für mich eine Fischsemmel. Hier variiere ich gerne zwischen verschiedenen Fischsorten, aber der Allzeit Klassiker bleibt der Bismarck Hering! Achtung – Knutschen ist danach nicht mehr – so viel Zwiebeln…

Wer’s lieber deftig mit Fleisch mag isst eine Ochsenfetzn Semmel! Ich hab sie für das Shooting bei der Kalbsbraterei gekauft – mein Favourit ist aber direkt in der Ochsenbraterei.
Ein Tütchen gebrannte Mandeln ist eigentlich auch auf jedem Wiesn Besuch Pflicht. Überall duftet es danach und beim Riesenradfahren oder Bummeln schmecken sie immer super! An den vielen Ständen gibt es neben Mandeln auch eine zahlreiche Auswahl von vielen anderen gebrannten Nüssen. Selber machen kann man die übrigens auch. Mein Rezept findet ihr hier: Gebrannte Mandeln.
Obst ist gesund und mit Schokolade drüber schmeckt es gleich noch viel besser! Vorallem nach Bier und salzigen Nascherein. Mein Favourit: Erdbeeren mit Vollmilchschokolade
Wer noch mehr Süßes verträgt muss unbedingt beim Café Kaiserschmarrn vorbei schauen. Hier lohnt sich auch die Extraanfahrt um nur dort eine Dampfnudeln, Rohrnudeln oder Apfelkücherl zu essen! Vieeeel Vanillesoße dazu und Amelie ist glücklich!
Das durchstöbern der vielen Stände, die Lebkuchenherzen anbieten macht mir immer besonders viel Spaß. Jedes Jahr auf’s neue entdecke ich neue Schriftzüge und ergattere mir meist noch in der ersten Woche ein Andenken für den Rest des Jahres, denn da gibt es noch die nettesten Sprüche. Am besten man lässt sich das natürlich schenken. Oder man backt es selbst! Wie das geht? Auch hier gibt es das Rezept: Lebkuchen Herz selberbacken.
Ich wünsche Euch allen noch viel Spaß auf der Wiesn! Vielleicht sehen wir uns ja :)
Und wer Lust hat, mal zu schauen, was meine vielen Bloggerkollegen so zur München sagen, schaut bei der Blogparade „O’zapft is“ vorbei!
Der Sommer verabschiedet sich so langsam, der Herbst zieht in die Lande. Die Zeit von leichten Gerichten die die Bikinifigur unterstützen ist vorbei und wir brauchen was für die Seele, zumindest manchmal :)
Ich wollte schon lange einmal wieder Spätzle selber machen. Erstens schmecken sie selbstgemacht einfach am Besten und irgendwie macht es auch Spaß den Teig durch den Spätzlehobel zu drehen und plumps, plumps, plumps kommen viele kleine Spätzle raus. Den Hobel und alles drum herum sauber zu machen gehört zwar nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber jeder Spaß hat auch seine Kehrseite :)
Die Beilage war also geklärt, nur was mache ich als Hauptgericht dazu? Eigentlich esse ich ja lieber Rind als Schwein, aber gegen eine Scheibe Schweinebraten habe ich auch ab und zu nichts. Da ich aber eine „weiße“ Soße zu den Spätzle wollte, habe ich den Schweinebraten nicht ganz klassisch mit dunkler Biersoße und knuspriger Schwarte gemacht, sondern ein Stück Halsgrat genommen und es lange im Ofen geschmort und die kräftige Brühe mit Sahne abgeschmeckt.

Zutaten für 4-6 Portionen
1 Halsgrat Stück mit ca. 1000 g
2 Karotten
1-2 Zwiebeln
ca. 350 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
2 Knoblauchzehen
Neutrales Öl oder Butterschmalz
Salz, Pfeffer, Majoran
Zubereitung:
Zutaten für 4-6 Personen:
250 g Mehl
3 Eier (Größe M)
je 1/2 Bund Petersilie und Schnittlauch
50 g Butter
Salz, Pfeffer
geriebene Muskatnuss
Zubereitung:
1. Mehl, Eier, 1/2 TL Salz und 100 ml Wasser mit einem Kochlöffel zu einem glatten Teig verrühren. Kräuter waschen, trocken schütteln, Petersilienblättchen von den Stielen zupfen und hacken. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Kräuter zum Teig geben und den Teig schlagen, bis er Blasen wirft.
2. Ca. 4 Liter Salzwasser zum Kochen bringen. Teig portionsweise in eine Spätzlepresse geben und in das kochende Wasser pressen. Wenn die Spätzle an die Wasseroberfläche kommen, sind sie gar. Spätzle mit der Schaumkelle aus dem Kochwasser heben, kurz in kaltes Wasser tauchen und gut abtropfen lassen.
3. Fett in einer zweiten Pfanne erhitzen. Spätzle darin ca. 5 Minuten unter Wenden braten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Als Gemüsebeilage passen gut Kräuter Karotten aus der Pfanne.
(*Amazon Partnerlink)

Letztens habe ich mal wieder ein Café für Euch ausprobiert. Schon lange war ich nicht mehr dort und da wurde es wirklich höchste Zeit, endlich mal wieder in der Aroma Kaffeebar München vorbei zu schauen. Das eher rustikal, im „shabby chic“ eingerichtete Café findet man in der Pestalozzi Straße im Glockenbachviertel. Am liebsten sitze ich draußen auf den kleinen Klapp-Holzstühlchen oder Bänken mit den kleinen improvisierten Tischchen aus Getränkekisten.
Bestellt wird drinnen an der Theke und es gibt eine wundervolle Auswahl an superleckeren, kreativen Snacks. Vom Lachs-Bagel bishin zum frisch getoasteten Bauernbrot mit heimischem Käse der Tegernseer Naturkäserei oder einem Bircher Müsli findet sich alles in der Vitrine. Auch wenn es bei meinem letzten Besuch keine Eierspeisen gab, diese sind auch immer sehr fein!
Getrunken wird Kaffee in allen Varianten und die Vitaminbombe – Karotte, Ingwer, Apfel und Rote Beete – garantier bio!
Und wer nach dem Mahl noch etwas nach Hause mitnehmen möchte, bedient sich im kleinen Tante-Emma Regal. Von gutem Öl, köstlicher Schokolade oder Wein – man findet vieles was das Feinschmeckerherz so begehrt.
Aroma Kaffeebar München
Pestalozzi Strasse 24
80469 München
„Post aus meiner Küche“ – Zeit in Deutschland. In den letzten Wochen wurden viele Sommer Proviant Päckchen durch die Lande geschickt und auch ich habe natürlich ein bisschen eingemacht und meinen persönlichen kulinarischen Sommer versucht in Gläser und Flaschen zu packen.
Meinen Beeren-Kuchen im Glas und das aromatische Rosmarin-Öl habe ich Euch schon vorgestellt. Heute verrate ich Euch das easy, peasy Himbeer-Mango-Marmeladen Rezept!
Marmelade kochen ist doch echt immer wieder easy und so ein schönes Mitbringsel oder der perfekte Begleiter für ein Frühstück zu Hause.
Ich habe schon nachproduziert, denn diese Marmelade ist ganz besonders nach meinem Geschmack! Unbedingt nachmachen! :)
Zutaten:
300 g Himbeeren (frisch oder TK)
1/2 reife Mango
500 g Gelierzucker 2:1
1 unbehandelte Limette
Zubereitung: