Backen

Italienfeeling zu Weihnachten

Italien steht im Winter eigentlich nicht an oberster Stelle bei den Ländern, die ich dringend bereisen möchte. Südtirol ist natürlich ausgenommen, denn dort kann man traumhaft Ski fahren oder auch in Bozen bummeln. Ich meine eher Italien ab dem Gardasee. Die Sehnsucht, dort hin zu fahren steigt dann erst wieder Ende April.

Aber was ich ja immer kann, ist italienisch essen. Bruschetta oder Carpaccio zur Vorspeise, Pasta als Hauptgang und dann ein leckeres Tiramisu…. Gib mir dieses und ich bin glücklich. Als Abschluss oder auch gerne mal zwischendurch am Nachmittag genehmige ich mir dann oftmals einen kleinen Espresso. Es ist nichts neues, dass man auch in Deutschland das typische Karamellgebäck oder eine kleine Milkaschokolade in Österreich zum schwarzen Gold serviert bekommt, aber was die Italiener reichen… das ist für mich immer wieder aufs Neue ein Leckerbissen – Cantuccini. Ich mag es klassisch mit Mandeln, hart wie sie sind, damit es schön knackt im Mund oder auch gerne in den Espresso gedippt.

Irgendwann hab ich mich mal selbst daran gewagt sie klassisch zu backen und habe festgestellt, das ist einfacher wie gedacht!

Als ich dann vor einiger Zeit das LECKER Christmas Heft durchblätterte und ein spezielles Weihnachts Cantuccini Rezept entdeckte, war ich sofort begeistert.

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Wer also noch etwas für die weihnachtliche Espresso, äh Kaffeetafel backen möchte, was schnell geht und ein klein wenig an Urlaub erinnert, sollte JETZT in die Küche entschwinden und loslegen. Besonders interessant finde ich die Kombination aus Cranberries und Pistazien!

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Weihnachtliche Cantuccini

Zutaten für ca. 40 Stück

250 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
25 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)
100 g getrocknete Cranberrys
60 g Pistazien

Zubereitung

(1) Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Lebkuchengewürz und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen.
(2) Butter in Stückchen und Eier hinzufügen und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Cranberrys und Pistazien dazugeben und weiterkneten. (Nicht verzagen, der Anfang ist ein bisschen schwierig, aber dann gelingt es ganz gut!) Danach für ca. 30 Minuten kalt stellen.
(3) Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas s. Hersteller)
(4) Teig vierteln und aus jedem Viertel eine Rolle (ca. 3 cm Durchmesser) formen. Anschließend mit etwas Abstand auf das Blech legen. Im heißen Backofen ca. 15 Minuten backen. Danach auskühlen lassen.
(5) Rollen danach schräg in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden. Scheiben flach auf die Bleche verteilen und bei gleicher Temperatur 8-10 Minuten goldbraun backen.
(6) Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
(7) Cantuccini kann man relativ lange aufheben. Am besten in einer Dose mit Alufolie ausgelegt lagern.

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Ich habe sie letztens statt mit Kaffee, mit einem Glas Chai-Tea-Latte genossen. Das passt auch hervorragend zum weihnachtlichen Lebkuchengewürz. Viva Italia!

Apfel Honig Küchlein

Apfelküchlein Effekt II KwWie vorhergesagt hat mich dann doch das Backfieber mal wieder gepackt. Aber es gab natürlich keine Ausstechplätzchen sondern Leckereien aus meiner Lieblingsbackform. Und so hieß es gestern Abend: Äpfel vernichten!
Das Rezept habe ich vor einiger Zeit schon bei Joanna von Liebesbotschaft gefunden und war sofort begeistert! Im Folgenden habe ich es jedoch ein bisschen abgeändert, da ich keinen Ahornsirup mag. Honig passt aber auch klasse wie ich finde.

Apfelgugl III

 

Honig-Apfel-Küchlein mit Zimt und Zucker

375 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL gemahlener Zimt
250 g Butter, geschmolzen
175 g braunen Zucker
125 ml Honig
4 Eier
6 Äpfel, geschält
Butter und Mehl für die Formen
150 g Zimt Zucker Mischung

Zubereitung:

(1) Mehl, Backpulver, Salz und Zimt mischen.
(2) Die flüssige Butter, den Honig, Zucker und Eier hinzugeben und gut verrühren
(3) Zum Schluss die geriebenen Äpfel unterheben
(4) Die Mini-Gugl-Form mit Butter ausstreichen und bemehlen
(4) Den Teig in die Förmchen füllen, und bei ca. 180°  20 – 25 Min. lang backen.
(5) Danach kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Sofort in Zimt-Zucker wenden.

Apfelgugl II

Das Ganze kann natürlich auch als Muffin gebacken werden.

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Post aus meiner Küche – meine erste Runde

PAMK Päckchen

Wie ich ja schon kurz erwähnt habe, war ich Ende November mit am Start, als es hieß – Schicken wir uns alle süße Weihnachtsleckereien!

Wir uns alle? Na klar!

Denn drei bezaubernde Bloggerinnen aus dem hohen Norden (Jeanny, Rike und Clara) haben sich Anfang diesen Jahres überlegt, dass es doch eigentlich noch mehr Spaß machen würde, nicht immer nur für sich, seine Familie und Freunde zu backen, sondern auch andere zu beglücken. Ganz nach dem Motto „Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt“ haben sie die Idee „Post aus meiner Küche“ ins Leben gerufen damit viele Leckereien aus kreativen Küchen per Post in andere Küchen transportiert werden und sich zudem die jeweiligen Künstler auch kennenlernen – ein kultureller Austausch wenn man so möchte *g*

Glück verdoppelt sich wenn man es teilt

So wird also alle zwei Monate auf der Homepage des Projekts ein neues kulinarisches Thema bekannt gegeben. Per Anmeldeformular kann man sich dann anmelden und erhält ein paar Tage später die Kontaktdaten seines Tauschpartners per Mail gesendet. Kurz nimmt man Kontakt zu selbigem auf und verschwindet dann erst mal mit vielen Büchern oder Zeitschriften zur Inspiration auf dem Sofa. Die Speichelproduktion wird kräftig angekurbelt und kann nur noch mit sofortigem Herstellen von leckeren Produkten in der Küche gestoppt werden. Ausprobieren, verfeinern, noch mehr rühren, kochen, backen und schwupp sind alle Leckereien fertig und warten ungeduldig darauf, in ein wunderschön und mit viel Liebe verpacktes Geschenk verwandelt zu werden. Fertig und ab auf die Post damit!

Es folgt gespanntes Warten auf das Päckchen der Tauschpartnerin (Stunden können zu Tagen werden). Beide sind hyperglücklich wenn sich endlich der Postbote nähert (und nicht schon alles selbst vernascht hat), das Päckchen wird aufgerissen, ein kleiner Luftsprung gemacht und gestrahlt.

Bevor es dann ans Probieren geht, noch schnell Fotos schießen und dann aber schnurstracks an einen geheimen Ort setzten und genüsslich alles verspeisen. (Alle Angaben sind nur eigene Erfahrungen und Gefühle *g*) So die Theorie. Auch hier nochmal erklärt.

Nachdem ich mich die ersten drei Mal nicht getraut habe mitzumachen (ja, ich gebe es zu), konnte ich beim Thema „In der Weihnachtsschickerei“  einfach nicht nein sagen! Zu schnell kamen mir mein Lieblingskinderlind in den Kopf und dort auch nicht mehr raus. Hinzu kamen viele Ideen was ich denn in das Päckchen reinpacken könnte. Diese wurden schlussendlich Ende November finalisiert, gebacken, gemischt, verpackt und verschickt. Für meine liebe Tauschpartnerin Katrin ging dann folgendes Paket in die Post:

Pamk 1

Husarenkrapferl (nach dem Hausrezept meiner Mama)

 Husarenkrapferl

Orangenzucker

 Orangenzucker

Weihnachtliche Orangentrinkschokolade

 Orangenschokolade

Und dazu passende „Haferl Platzerl“

 Haferlplatzerl

Im Gegenzug überreichte mir der Postbote ein tolles Paket von Katrin mit einem Teller vieler leckeren Plätzchen, einer sündig guten Schokoladensalami, ein Glas Schoko-Maroni-Creme und Weihnachtsgelee. Mmmmmh!!!! Vielen Dank liebe Katrin! Ich habe mich sehr gefreut!

An dieser Stelle möchte ich einmal „Danke“ sagen an die tollen Mädels von Post aus meiner Küche! Dass ihr neben euren so außergewöhnlich schönen Blogs und anderen Engagements dieses Projekt auf die Beine gestellt habt und den immer größer wachsenden Teilnehmerzahlen des Projektes Herr werdet – ich bin einfach beeindruckt! Macht weiter so und ich freue mich auf die nächste Runde!!

Schoko – Ingwer – Orangen Gugl

Der letzte Sonntag war ein trister Tag. So ein richtiger Novembertag – grau in grau. Wir haben lange geschlafen, ausgiebig gefrühstückt und sogar ein paar Schritte aus dem Haus gewagt. Der Stadtteil Haidhausen ist selbst bei tristem Herbstwetter einen Spaziergang wert.

Anschließend haben wir, wie es sich für einen anständigen Sonntagnachmittag gehört, gebacken. Richtig, WIR haben gebacken. Eigentlich war es die Idee und der Antrieb meines Liebsten, kleine Leckereien herzustellen. Das Vorhaben: Außergewöhnlicher Guglhupf im Miniformat!

Präzise und mit viel Geduld schnippelte der Mann im Haus alle Zutaten eifrig in überaus kleine Kleinteile und vermengte diese zu einem Teig, den man am liebsten schon kalt gegessen hätte. Der Name: Schoko Ingwer Orange Gugl – der Exot unter den Gugls.
Nach 13 Minuten gebangtem Warten und in den Ofen schauen a la „Das ist ja besser wie Kino“ waren die kleinen Sünden fertig. Schwupp die Wupp aus der Form gedrückt, getoppt mit weißer Schokolade und abgeriebener Orangenschale waren sie fertig, die süßen Dinger. Hervorragende Wahl Herr P. und tolles Teamwork!

Hier noch das Rezept zum merken:

Schoko – Ingwer – Orange Gugl

Für 18 Gugl

20 g warme Butter und Mehl für die Formen
100 g Butter
50 g Puderzucker
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Orange
1 cl Grand Marnier oder Cointreau
2 Eier
70 g gemahlene Nüsse (z.B. Haselnüsse)
4 g frischer Ingwer geschält und gerieben
10 g Mondamin
20 g Mehl
75 g fein gehackte dunkle Schokolade
25 g Kakaopulver

Für den Überzug:
100 g weiße Kuvertüre
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Orange

Zubereitung

(1) Die Guglformen aus Silikon einfetten und mit Mehl bestäuben. Backkofen auf 210°C Ober- /Unterhitze vorheizen.

(2) Butter in einer Schüssel über dem Wasserbad erhitzen und mit dem (gesiebten) Puderzucker, dem Abrieb der Orange und den Grand Marnier zu einer schaumigen Masse verrühren. Dann die Eier einzeln unterrühren, bis die Masse homogen ist. Vorsicht dass das Ei durch die Hitze nicht stockt!

(3) Die Nüsse, den Ingwer, Mondamin, Mehl, Schokoladenraspel und Kakaopulver in einer separaten Schüssel vermengen und anschließend unter die Butter/Zucker/Eier Mischung heben.

(4) Die Masse in die Guglformen füllen und im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel ca. 13 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen.

(5) In der Zwischenzeit die Kuvertüre über dem Wasserbad in einer kleinen Schüssel schmelzen. Abgekühlte Gugl darin eintauchen und anschließen kurz in die abgeriebene Orangenschale dippen.

Fertig sind sie, die kleinen Sünden! An guadn!!

(Grundrezept aus dem Buch „DERGUGL – Feine Kuchenpralinen – Süße Backideen für kleine Gugelhupfe“)

Auf los geht’s los

Lange hat es gedauert, aber nun ist er da, mein erster Artikel!

Viele Ideen sind in den letzten Monaten in meinem Kopf entstanden und dort hängengeblieben. Manche haben es auf einen Haufen Blätter, Post Its oder in mein Moleskin geschafft und andere warteten geduldig darauf direkt digital zu werden. Doch auf Grund der viel zu wenigen Zeit, die ein Tag so hat, hat es bislang noch keine dieser Ideen geschafft, online zu gehen.

Heute aber ist es nun soweit und ich freue mich, euch die Tür zu meiner kunterbunt weissblauen Welt zu öffnen! Eine Welt, in der viel erlebt wird – in der Natur, am Herd, beim Lachen mit Freunden oder auch beim Träumen wird es nie langweilig!

Tretet ein und teilt mit mir meine Erlebnisse, kocht nach, was mir schmeckt  oder lasst euch einfach inspirieren.

Hier schon mal ein kleiner Ausblick was euch so alles erwarten wird…

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