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Limonaden Mini – Guglhupf

Ein kalter, sehr kalter Februarsonntag an dem die Flocken nur so fielen. Eigentlich wollte ich mir einen gemütlichen Vormittag auf der Couch machen und endlich die vielen Magazine und Kochbücher durchblättern, die hier herumliegen. Doch zuerst klickte ich mich durch das WWW und mir lief das Wasser im Mund zusammen, was meine Kollegen so zaubern. Bei einem Rezept blieb ich dann hängen: kleine Limo Gugelhupfe! Spontan entschied ich: das mach ich jetzt!

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Limonade suchen

Ich schälte mich aus den Kuscheldecken und tappte in die Küche. Limonade, Limonade… hast du sowas überhaupt Amelie? Kurz den Vorratsschrank durchwühlt und tatata, da war sie – eine Rhabarber – Cassis Limonade! Ich wusste sofort, wo ich dieses hübsche Fläschchen gekauft hatte. Ein wunderwunderschöner Spätsommertag war das, als ich in Münchens Süden zum Herrmannsdorfer fuhr. Nach ganz viel Schweine gucken und Spazierengehen rund um das Gelände musste man sich ja stärken… Der Bioladen verkauft hier Süßes und Deftiges zum Sofortverzehr im lauschigen Innenhof als auch zum Mitnehmen für Zuhause. Die Limo musste damals mit!

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Rhabarber geht immer

Sofort öffnete ich das Fläschchen, nahm einen Schluck und was soll ich sagen: Rhabarber geht ja immer: Flashback bzw. Vorfreude auf den Sommer! Und dann rührte ich drauf los und füllte die kleinen Guglformen mit nach Vanille und Früchten duftenden Teig.

 

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Requisite gesucht

Während die kleinen Glücksküchlein dann im Ofen goldbraun backten, suchte ich in der Wohnung nach der passenden Requisite. Lange dauerte das nicht, denn ich fand diese kleinen Gummi – Himbeeren direkt auf dem Schreibtisch. Mein Gott, wie lange hatte ich sie nicht gegessen… Jahre bestimmt! Aber letztens, bei einer langen Zugfahrt nach Hamburg hab ich mir die Kindheitserinnerung dann gekauft. Viele kann man da aber leider auf einmal nicht essen, deswegen waren sie übrig – perfekte Begleiter für dieses Fotoshooting.

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Ein bisschen Fasching

Und während ich dann die Fotos schoss stellte ich fest, dass der Aufbau ja ganz nach Fasching anmutet! Buntes Konfetti mit lecker, luftigem Süßkram dazwischen – perfekt für diese Jahreszeit! In diesem Sinne, viel Spaß beim Naschen!

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Limonaden Guglhupf in Mini

Rezept nach mycookingloveaffair

Zutaten für ca. 40 Minigugl

4 Eier (M)
120g Zucker
1 Vanilleschote, Mark
1 Prise Salz
80ml neutrales Öl
200g Mehl
2 TL Backpulver
80 ml Limonade
6 EL Puderzucker
2 EL Limonade

Zubereitung:

  1. Eier, Zucker und Mark einer Vanilleschote cremig rühren. Öl zugeben. Mehl mit Backpulver mischen und zum Teig geben. Zuletzt Limonade unterrühren. In Minigugelformen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C (Ober-/Unterhitze) für 20 Minuten goldbraun backen.
  2. Nach dem Auskühlen aus Puderzucker und Limonade den Guss mischen und die Mini Gugl glasieren.
  3. Die Gugl sofort vernaschen oder in kleinen Tütchen verschenken.

Limogugl I

Abwandlung:

Wer mag, kann den Teig auch in etwas größere Guglhupfformen umfüllen und auch je nach Belieben noch gefrorene Beeren untermischen. Ist ebenfalls ein schönes Geschenk.

Und ein weiteres Gutes hat es: die neuen Kollegen durften sich über die erste Backladung zum Einstand freuen. Ich soll das ruhig öfters machen meinten sie… Hm, mal sehen ;)

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Extra saftige Mini-Schokogugl

Etwas länger gab es schon nichts Süßes mehr hier und ich dachte mir, zum Wochenendstart darf’s mal wieder eine kleine süße Sünde sein – weg in einem Haps!

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Vor ein paar Jahren fing ja der Hype um die Mini – Gugl Backerei an. Das kleine Laster steht immer noch regelmäßig vor dem Lodenfrey hier in München, die Gugls gibt es mittlerweile schon bei Tengelmann und auch die Backformen gehen überall gut über den Ladentisch, nur gekauft hab ich mir nie eine.

Musste ich bislang auch nicht, da eine gute Freundin ihre irgendwann mal bei mir vergessen hatte und ich sie immer wieder vergaß zurückzugeben. Jetzt stand aber wieder ein Treffen an und ich wollte endlich den großen Erinnerungs Post-It in der Küche entsorgen dürfen und hatte fest vor, ihr ihre Form zurückzugeben. Und weil ich so ein schlechtes Gewissen hatte, backte ich gleich noch ein paar und brachte sie ihr mit.

Gugl

Ein schönes Mitbringsel

So, jetzt hab ich zwar keine Formen mehr, aber für euch ein Rezept.

Entdeckt hatte ich es bei Schätze aus meiner Küche. Ein bisschen abgewandelt wurde es aber, denn statt des Kirschsaftes wurde selbst gemachter Rhabarbersaft mit in den Teig gemixt.

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Schokogugl extra Saftig mit Rhabarbersaft

Für 18 Gugl

60 g Butter

60 g Zucker

1 Ei

35 g Vollmilch Schokolade

30 ml Rhabarbersaft (zB HIER)

Zimt

80 g Mehl

2 TL Kakaopulver

Salz

Zubereitung:

(1) Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen und derweil Gugelhupfform mit Butter einfetten und den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

(2) Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen und dann zusammen mit dem Zucker in einer Rührschüssel glatt rühren. Das Ei unterrühren.

(3) Schokolade
(3) Schokolade überm Wasserbad schmelzen lassen und dann flüssig unter den Teig rühren.

(4) Nacheinander Rhabarbersaft, etwas Zimtpulver, Mehl, Kakaopulver und eine Prise Salz unterrühren.

(5) Den Teig in die Mulden der Gugelhupfform füllen und im Ofen im unteren Drittel in ca. 11 Minuten backen.
(6) Aus dem Ofen nehmen, ca. 5 Minuten ruhen lassen, dann aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

(7) Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen.

Gugl III

Ein weiteres Mini Gugl Rezept hatte ich euch schonmal gezeigt – Schoko-Orangen-Ingwer Gugl

Apfel Honig Küchlein

Apfelküchlein Effekt II KwWie vorhergesagt hat mich dann doch das Backfieber mal wieder gepackt. Aber es gab natürlich keine Ausstechplätzchen sondern Leckereien aus meiner Lieblingsbackform. Und so hieß es gestern Abend: Äpfel vernichten!
Das Rezept habe ich vor einiger Zeit schon bei Joanna von Liebesbotschaft gefunden und war sofort begeistert! Im Folgenden habe ich es jedoch ein bisschen abgeändert, da ich keinen Ahornsirup mag. Honig passt aber auch klasse wie ich finde.

Apfelgugl III

 

Honig-Apfel-Küchlein mit Zimt und Zucker

375 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL gemahlener Zimt
250 g Butter, geschmolzen
175 g braunen Zucker
125 ml Honig
4 Eier
6 Äpfel, geschält
Butter und Mehl für die Formen
150 g Zimt Zucker Mischung

Zubereitung:

(1) Mehl, Backpulver, Salz und Zimt mischen.
(2) Die flüssige Butter, den Honig, Zucker und Eier hinzugeben und gut verrühren
(3) Zum Schluss die geriebenen Äpfel unterheben
(4) Die Mini-Gugl-Form mit Butter ausstreichen und bemehlen
(4) Den Teig in die Förmchen füllen, und bei ca. 180°  20 – 25 Min. lang backen.
(5) Danach kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Sofort in Zimt-Zucker wenden.

Apfelgugl II

Das Ganze kann natürlich auch als Muffin gebacken werden.

Apfelküchlein_schrift

 

Schoko – Ingwer – Orangen Gugl

Der letzte Sonntag war ein trister Tag. So ein richtiger Novembertag – grau in grau. Wir haben lange geschlafen, ausgiebig gefrühstückt und sogar ein paar Schritte aus dem Haus gewagt. Der Stadtteil Haidhausen ist selbst bei tristem Herbstwetter einen Spaziergang wert.

Anschließend haben wir, wie es sich für einen anständigen Sonntagnachmittag gehört, gebacken. Richtig, WIR haben gebacken. Eigentlich war es die Idee und der Antrieb meines Liebsten, kleine Leckereien herzustellen. Das Vorhaben: Außergewöhnlicher Guglhupf im Miniformat!

Präzise und mit viel Geduld schnippelte der Mann im Haus alle Zutaten eifrig in überaus kleine Kleinteile und vermengte diese zu einem Teig, den man am liebsten schon kalt gegessen hätte. Der Name: Schoko Ingwer Orange Gugl – der Exot unter den Gugls.
Nach 13 Minuten gebangtem Warten und in den Ofen schauen a la „Das ist ja besser wie Kino“ waren die kleinen Sünden fertig. Schwupp die Wupp aus der Form gedrückt, getoppt mit weißer Schokolade und abgeriebener Orangenschale waren sie fertig, die süßen Dinger. Hervorragende Wahl Herr P. und tolles Teamwork!

Hier noch das Rezept zum merken:

Schoko – Ingwer – Orange Gugl

Für 18 Gugl

20 g warme Butter und Mehl für die Formen
100 g Butter
50 g Puderzucker
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Orange
1 cl Grand Marnier oder Cointreau
2 Eier
70 g gemahlene Nüsse (z.B. Haselnüsse)
4 g frischer Ingwer geschält und gerieben
10 g Mondamin
20 g Mehl
75 g fein gehackte dunkle Schokolade
25 g Kakaopulver

Für den Überzug:
100 g weiße Kuvertüre
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Orange

Zubereitung

(1) Die Guglformen aus Silikon einfetten und mit Mehl bestäuben. Backkofen auf 210°C Ober- /Unterhitze vorheizen.

(2) Butter in einer Schüssel über dem Wasserbad erhitzen und mit dem (gesiebten) Puderzucker, dem Abrieb der Orange und den Grand Marnier zu einer schaumigen Masse verrühren. Dann die Eier einzeln unterrühren, bis die Masse homogen ist. Vorsicht dass das Ei durch die Hitze nicht stockt!

(3) Die Nüsse, den Ingwer, Mondamin, Mehl, Schokoladenraspel und Kakaopulver in einer separaten Schüssel vermengen und anschließend unter die Butter/Zucker/Eier Mischung heben.

(4) Die Masse in die Guglformen füllen und im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel ca. 13 Minuten backen. Danach aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen.

(5) In der Zwischenzeit die Kuvertüre über dem Wasserbad in einer kleinen Schüssel schmelzen. Abgekühlte Gugl darin eintauchen und anschließen kurz in die abgeriebene Orangenschale dippen.

Fertig sind sie, die kleinen Sünden! An guadn!!

(Grundrezept aus dem Buch „DERGUGL – Feine Kuchenpralinen – Süße Backideen für kleine Gugelhupfe“)