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Urlaub in der Toskana – Das perfekte Ferienhaus

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Toskana – Hüglige Landschaften, Zypressenalleen, Weinberge, historische Städte, gutes Essen, schwere Rotweine – Dolce Vita eben. So hat man die Mitte Italiens vor Augen und träumt ab und zu von einem Urlaub in einer Landvilla mit allem was dazu gehört. Also zumindest ICH träume manchmal davon… Und wie das so ist, wenn man lange genug von etwas träumt, dann kann es Wirklichkeit werden. So war das zumindest bei mir im Spätsommer diesen Jahres. Mein Traum wurde mit dem Ferienhausanbieter To Toskana.de wahr und ich verbrachte eine wundervolle Woche in Italien. Wie ich wohnte? Das zeige ich Euch heute! Weiterlesen

Südtirolwochen auf kunterbuntweissblau

Der Oktober ist mein Südtirol Monat. Seit Jahren schon treibt es mich spätestens dann zu einem der schönsten Flecken der Erde. Eigentlich ist es ja gar nicht so weit vom schönen Bayern in den Norden Italiens, aber irgendwie passt es immer nicht so richtig in den Terminkalender. Schon lange wollte ich einmal zur Spargelzeit dort sein, oder im Sommer, aber es wird dann doch immer erst Herbst, bis ich die Reise antrete. Im Spätsommer jammere ich schon, gucke nach Übernachtungsmöglichkeiten, dem besten Wochenende und einer neuen Besonderheit, die ich unbedingt anschauen möchte. Zwar bleibt Jahr für Jahr immer weniger Zeit dafür, etwas Neues auszuprobieren, da die liebgewonnenen Orte und Menschen der Vorjahre besucht werden müssen, aber mindestens eine Sache ist immer neu.

Schon lange Jahre verliebt

Dass ich Südtirol so gerne mag, habe ich schon öfter auf dem Blog verraten. Ich habe von Wanderungen erzählt, die idyllischen Fahrten durch das Sarntal beschrieben, von netten Winzern und deren guten Wein berichtet und vieles mehr. Doch von meinem Kurzurlaub letztes Jahr habe ich noch nicht so richtig viel berichtet, was unbedingt nachgeholt werden muss! Zum einen, weil ich Euch unbedingt davon erzählen will, damit ihr das alles selbst mal erleben könnt, zum anderen, weil ich mich selbst auf das kommende Wochenende einstimmen möchte, wo es nämlich endlich wieder nach Oberbozen geht!

Südtirol

Herzlich Willkommen also bei den Südtirolwochen auf kunterbuntweissblau. Ich möchte Euch in mehreren Artikeln das Lebensgefühl Südtirol näher bringen; einen kleinen Teil vorstellen, den Südtirol für mich so ausmacht: Wein, Äpfel, Wandern und natürlich was zu Essen! Entstanden sind diese Besuche mit der Unterstützung der Export Organisation Südtirol. Durch die netten Damen und Herren war es mir möglich, drei Mal so richtig hinter die Kulissen zu schauen. Wie wird Wein im Kloster Neustift gemacht, warum gibt es das ganze Jahr über frische Äpfel aus Südtirol und wo wächst eigentlich die Apfelsorte Pink Lady? Diesen Fragen bin ich auf den Grund gegangen, habe direkt vorbei geschaut und viele spannende Menschen kennengelernt.

Wein NeustiftWeinanbau beim Kloster Neustift

Apfel in der HandApfelernte

ApfelwagenApfelproduktion

Kulinarisches Südtirol

Kulinarisch habe ich Südtirol dann selbst in die Küche gebracht und den würzigen Speck in ein „Meeresfrüchte trifft Fleisch“ Gericht und einen herbstlichen Flammkuchen verpackt.

Lasst Euch überraschen!

JakobsmuschelnMeeresfrüchte trifft Fleisch

Speck FlammkuchenFlammkuchen

 

Tipps für den nächsten Südtiroltrip?

Habt ihr denn den ganz speziellen Tipp für kommendes Wochenende? Der Plan ist, Wandern zu gehen und mit Freunden zu „törggelen“. Aber habt ihr noch mehr für mich?

Roadtrip Apulien Tag 5&6 – Alberobello, Monopoli und Bari #kunterbuntweissblaugoesapulien

Donnerstag war es, der vorletzte Tag unseres Roadtrips, als wir zum zweiten UNESCO Weltkulturerbe der Urlaubswoche aufbrachen. Von der Maseria aus fuhren wir in einer halben Stunde zum nahegelegenen Städtchen Alberobello, das für seine Trullihausbauten bekannt ist. Schon auf dem Weg sahen wir die ersten runden Steinhäuser mit ihren kegelförmigen Dächern und staunten nicht schlecht, als wir von einem Aussichtspunkt direkt neben dem Marktplatz das ganze Trulli Stadtviertel entdeckten.

Alberobello I

Wir schlenderten durch die kleinen Gässchen den Hügel hinauf bis zur Chiesa di Sant’Antonio – eine Kirche, die auch im „Trullistil“ erbaut wurde.

Alberobello II

Trulli Kirche Kopie

Wir hatten die Gelegenheit, zwei der Wohnhäuser auch von innen zu sehen. Es gibt zwar zahlreiche Souvenirläden im Trulli Stadtviertel, die schon fast überhand nehmen und mir persönlich zu touristisch sind, aber die Bewohner geben eben auch in einigen Häusern den Einblick, wie sie selbst darin wohnen. Sehr spartanisch und klein, aber der Fernseher darf natürlich nicht fehlen.

Alberobello V

Delikatessen  Kopie

Nachdem wir uns in einem kleinen Delikatessenladen frische Mortadella gekauft hatten, fuhren wir gut gestärkt zurück an die Küste nach Monopoli. Das Gepäck stellten wir im kleinen aber feinen B&B ab und erkundeten in der „goldenen Stunde“, also kurz vor Sonnenuntergang, das malerische Dorf. Besonders die Altstadt gefiel mir gut. Überall gab es kleine Details zu entdecken und wieder an jeder Ecke eine Kirche.

Monopoli II

Monopoli I Kopie

Zum Abschluss unserer Reise wollten wir uns dann ein richtig gutes Abendessen gönnen und hörten auf den Rat unseres Zimmervermieters. Im Il Guazzetto aßen wir vorzüglich! Salat mit Shrimps und Pulpo, Pasta mit Meeresfrüchte, verschiedene Fische frisch vom Grill und Mascarpone mit Erdbeeren; eine Flasche Roséwein dazu und der Abend war perfekt.

Monopoli_abendessen

Und wie das meistens so ist, vergeht die Zeit viel zu schnell und der letzte Tag des Apulien Roadtrips war angebrochen. Nach einem kleinen Frühstück suchten wir dann noch vergeblich die Schlossallee und die Parkstraße, gingen 4 mal über Los und kauften schlussendlich doch nur den Bahnhof… :) Spaß beiseite – Mittags ging es nach Bari. Vor dem Abflug meiner Begleitung wollten wir dieses Städtchen nämlich auch noch besichtigen. Die Kamera lies ich aber im Auto – ich hatte einfach keine Lust mehr, das schwere Ding mitzutragen, wusste ich doch, dass sie die kommenden Tage mein ständiger Begleiter sein würde.

Bari, die Hauptstadt Apuliens ist mit über 300.000 Einwohnern eine recht große und weitläufige Stadt in Süditalien. Wir fuhren direkt in die historische Altstadt und liefen durch kleine Gässchen mal wieder von Kirche zu Kirche. Ein kleines Highlight war eine Straße, in der vor jeder Haustür die jeweilige weibliche Bewohnerin saß und auf großen Brettern frische Pasta – Orchiette- zubereitete. Selbige gönnten wir uns zum späten Mittagessen a la Vongole in einem kleinen Restaurant am Hafen.

Um 17:00 Uhr hieß es am Flughafen dann „Ciao ciao liebste Begleitung, hallo liebe Teilnehmerinnen des „La Bella Fotografia“ Workshop!“ Ich setzte mich mit ihnen in den Shuttlebus, der uns zu 3 weiteren unvergesslichen Apulien Tagen brachte. Dazu aber bald mehr…

Alberobello IV

Roadtrip Apulien Tag 4 – Lecce! #kunterbuntweissblaugoesapulien

Lecce gilt als die „Hauptstadt des Barock“ im Süden Italiens und verdient meiner Meinung nach auch wirklich genau diesen Titel.

Lecce IIX

Wir erlebten die Stadt am Abend, wenn die vielen wunderschönen Gebäude angestrahlt sind, als auch unter Tags, wenn das typische italienische Flair in den kleinen Gassen Einzug hält.

Lecce II

Aber mal von Anfang an. Das Navigationsgerät mochte den genauen Standort des gebuchten B&Bs nicht kennen und wir parkten in der Nähe auf einem öffentlichen Parkplatz, stiegen aus und liefen etwas verplant durch die Gegend. „Kann ich euch helfen?“, sprach uns ein sympathischer Italiener in fast perfektem Deutsch an und bewies innerhalb von 10 Minuten außerordentliche Gastfreundschaft in dem er das B&B anrief und nach dem genauen Weg fragte. Ja, auch für einen Einheimischen war das neu eröffnete B&B in einer sehr verwinkelten Gasse kaum zu finden. Dann führte er uns hin und dolmetschte so lange, bis wir wohlbehalten in unserem Zimmer ankamen und bot sich auch noch als Stadtführer mit anschließendem typisch italienischen Dinner an. Dieses Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen und waren wirklich verwundert, als uns Andrea Fernando überpünktlich um 20:00 Uhr abholte – da sind die Südländer kaum ein paar Monate in Deutschland, haben sie Pünktlichkeit im Blut :)

Lecce IV

Wir zogen durch das nächtliche Lecce, erkundeten kleine, verwinkelte Gassen, wo sich sonst kein Tourist hinverirren würde und landeten in einem kleinen, authentischen Restaurant, in dem nur Einheimische um uns herum saßen. Dann kam die Premiere: Amelie aß das erste Mal (zumindest hoffe ich das – man weiß ja nie ;) ) Pferdefleisch. Andrea pries die kleinen Fleischpflanzerl ganz besonders an und weil ich ja doch immer Spezialitäten probieren möchte, probierte ich. Und es schmeckte. Ja, wirklich!

Lecce III

Auch die landestypischen Pasta und Salsiccia schmeckten hervorragend und in Kombination mit Hauswein – 1 Liter 4 Euro – noch viel besser :) Irgendwann sangen wir gemeinsam italienische Klassiker und hatten sehr viel Spaß.

Lecce VII

 

Lecce V

Nach einer viel zu kurzen Nacht entschieden wir uns, nicht wie geplant noch weiter in den Süden nach Otranto zu fahren, sondern den Tag in Lecce weiter zu genießen. Mit dem Genießen fingen wir gleich in der nächsten Patisserie an. Kleine leccetypische Mürbteigteilchen, gefüllt mit Crema di Limone, Cornetti in allen Varianten und ein frisch gepresster Orangensaft – so kann ein Tag starten.

Sweets

Wir schlenderten durch viele Gassen, besuchten beinahe jede Kirche und waren erstaunt über deren vielfältige architektonische Gestaltung. Nachdem um 13:00 Uhr dann alle Pforten geschlossen wurden, blieb uns gar nichts anderes übrig und wir „mussten“ schon wieder essen. Dazu trafen wir wieder den netten deutschsprechenden Italiener und genossen die erste richtig leckere Burana des Urlaubs.

Lecce I

Burrata

Lecce Collage Kopie

Café Alvino

Zum Abschluss ein koffeinhaltiges Heißgetränk im bekannten Cafe Alvino (Geheimtipp!)  und dann „Ciao Ciao Lecce“, auf in den Norden! Begleitet von heftigen Regenschauern fuhren wir gen Monopoli und mieteten uns dort in die etwas außerhalb gelegene Massaria Santa Teresa ein. Auch das ein Geheimtipp – sehr schön gelegen, mit Blick in die Olivenhaine und zum Meer und mit 50 Euro für das Doppelzimmer inkl. Frühstück auch wirklich top im Preis!

Masseria Teresa

Wie es dann weiter ging? Erfahrt ihr im letzten Teil des Roadtripberichts  – ich sage nur, UNESCO Weltkulturerbe die Zweite und ein Städtchen mit berühmten Namen – nein, wir haben die Parkstraße nicht gekauft ;)