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Filet Wellington – Weihnachtsmenü 2015 Hauptspeise

Der dritte Adventssonntag ist da – höchste Zeit für den nächsten Gang des Weihnachtsmenüs! Nachdem an Heiligabend auch für Ruhe und Besinnlichkeit Zeit bleiben soll, gibt es auch nur drei Gänge und somit heute den Hauptgang.

Filet Wellington

Vorbereitung an Heilig Abend

Ruhe, Besinnlichkeit und keine Hektik – so sollte der 24. Dezember sein. Damit aber trotzdem ein tolles Festmahl serviert werden kann, ist Vorbereitung das A und 0! So müssen die Jakobsmuscheln der Vorspeise zwar „a la minute“ gebraten werden, aber für die Hauptspeise möchte ich Euch gerne ein Gericht zeigen, das man gut vorbereiten kann. Ich dachte dabei an ein Filet Wellington mit Kürbisrisotto und Salat.

Filet_Wellington_Christmas

Rinderfilet in Blätterteig

Das Filet Wellington ist edelstes Rinderfilet eingewickelt in eine würzig abgeschmekte Farce und (weihnachtlich dekoriertem) Blätterteig. Ist das einmal vorbereitet, kann man es ganz entspannt in den Ofen schieben und in sich selbst fertiggaren lassen. Ist man dann noch glücklicher Besitzer eines Thermomix kocht das Kürbisrisotto auch noch ganz von selbst. Ansonsten hat das Rühren von Risotto ja auch immer eine ganz beruhigende Wirkung und mit dem Motto „Man schütte ein Glas Wein in den Koch“ geht es nochmals besser ;) Wer es dann noch etwas frisch mag, reicht (vorgeputzen) Salat zum Fleisch. Fertig ist ein Festmahl, das nicht nur lecker schmeckt sondern auch beeindruckt.
(Wer einen vegetarischen Mitesser hat, bereitet einfach ein bisschen mehr Risotto zu und reicht gegebenenfalls gebratenes Gemüse dazu.)

gebackenes Filet Wellington

Kürbisrisotto_filet_wellington

Ein kleiner Hinweis an alle Gäste, dass es noch Dessert geben wird, also um genau zu sein Spekulatiusmousse, wäre vor dem Verzehr des Hauptgangs bestimmt nicht ganz unangebracht :)

Filet_Wellington

Filet Wellington nach kunterbuntweissblau

Zutaten für ca. 6-8 Personen

1000 g Rinderfilet (Mittelstück schön gleichmäßig dick)
400 g Kalbsbrät
1 große Zwiebel
400 g Champions
1 Bund glatte Petersilie
2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Eigelb
Salz, Pfeffer, Zucker, Butterschmalz
Zutaten für das Risotto HIER

Zubereitung:

  1. Das Rinderfilet rundherum in heißem Butterschmalz anbraten. Dann mit Salz und Pfeffer würzen, abkühlen lassen.
  2. Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden, Petersilie waschen und feinhacken, und Champions putzen und in Scheiben schneiden.
  3. Zwiebel in Butterschmalz glasig dünsten, Champions dazugeben, 2 Minuten mitbraten, Petersile untermischen und mit Salz, Peffer und einer Brise Zucker abschmecken. Nun abkühlen lassen und mit dem Kalbsbrät zu einer Farce vermengen.
  4. Blätterteig großflächig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auslegen. Aus einem kleinen Stück des Blätterteigrades mit Keksaustechern ein paar Weihnachtsfiguren ausstechen. Auf das große Blätterteigstück die Farce ca. 1 cm dick aufstreichen. Das Rinderfilet auf die Masse legen und „einpacken“. Oben gut schließen und mit ausgeschnittenen Blätterteig Stückchen dekorieren.
  5. Zum Schluß mit Eigelb bestreichen und in den vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad 45 Minuten bei Ober- und Unterhitze garen.

Währenddessen das Risotto wie HIER angegeben kochen.

Dazu passt sehr gut ein Blattsalat mit Orangenfilets und Granatapfelkernen und einem Sahne-Senf-Dressing.

Weihnachtsmenü_hauptgang

Weinempfehlung:

2012 Syrah vom Weingut Oliver Zeter – Pfalz
Dieser Syrah harmoniert perfekt zum Filet Wellington. Ein Rinderfilet und gerade mit kräftig aromatischer Soße, braucht einen Wein, der diese Kraft aufnehmen kann und sie durch weitere Aromen unterstützt. In diesem trockenen, kräftigen Wein finden sich Aromen wie weißer Pfeffer, Zartbitterschokolade und Cassis wieder. Insgesamt lag er 10 Monate im Barriquefass. Durch das besondere Toastingverfahren der Fässer erhielt er dadurch einen Hauch von Schokoladenaromen, die sehr gut mit der Soße harmonieren. Um die komplexen Geschmacksaromen entfalten zu können, sollte der Wein mindestens 3 Stunden vorher dekantiert werden.

 

 

Surf & Turf

Sooo, heute habe ich endlich mal wieder etwas leckeres zum essen für euch nach all den vielen Erzählungen rund um das Kochduell letzten Sonntag (ein Nachbericht folgt aber dennoch noch ;) )

Ihr erinnert euch vielleicht an diesen Sonntagabend, für den ich so große Pläne und vor allem einen prall gefüllten Kühlschrank, jedoch so gaaar keine Lust auf Kochen hatte!? Das geplante Pfifferlingsmousse wurde zum Salat mit gebratenen Pfifferlingen, das Dessert ließen wir ganz weg, aber der Hauptgang… der MUSSTE sein! Zu schade wäre es um die Prachtstücke von Grundzutaten gewesen, denn es sollte „Surf & Turf“ geben.

Ich gestehe, eigentlich mag ich es nicht so gern, wenn Fleisch mit Fisch gemischt wird, aber bei diesem Gericht mache ich eine Ausnahme. Was ich mich dennoch immer wieder frage… warum heißt es Surf & Turf? Klar könnte ich jetzt googlen, aber vielleicht ist irgendjemand da draußen, der mir erzählen mag, wie es zu diesem Namen kam…

Surf&Turf IIISchon lange einmal wollte ich die Variante aus meinem geliebten „Schöner kochen“ Kochbuch ausprobieren. So wunderschön ist das da in Szene gesetzt, aber ja, ich habe Abstriche gemacht beim Plating, ihr wisst ja… die Kochunlust… Dennoch… ich kann euch sagen: die Kombination mit diesem Oliven-Semmelknödel ist eine Wucht. Macht das Gericht noch ein bisschen mehr mediteran und lässt einen SOFORT in Urlaubserinnerungen schwelgen.

Surf&Turf II

Surf & Turf mit Oliven-Semmelknödel

Zutaten für 2 Personen:

300 g Rinderfilet

2 Riesengarnelen

Oliven – Semmelknödel:

2 Semmeln (Brötchen) vom Vortag

3 Scharlotten

40 g Butter

150 ml Milch

1 Bund Petersilie

100 g Oliven

1 Ei

Muskatnuss, Salz, Pfeffer

Paprika Zuckerschoten Gemüse

1 Paprika

1 handvoll Zuckerschoten

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Oliven Semmelknödel (lässt sich sehr gut vorbereiten!)

(1) Die Semmeln in ca. 2 cm große Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die Schalotten schälen, würfeln und in der Butter andünsten. Die Milch zugießen und aufkochen, mit Salz und Muskat würzen. Die heiße Milch über die Semmeln geben und mit Folie bedeckt 30 Minuten ziehen lassen.

(2) Petersilie und Oliven hacken und mit dem Ei unter die Semmelmasse mischen, mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken. Eine Lage Frischhaltefolie auf eine Lage Alufolie legen, die Knödelmasse so darauf verteilen und alles einrollen, dass ein Serviettenknödel daraus entsteht. Serviettenknödel in heißem Wasser 40 Minuten pochieren.

(3) Knödel auskühlen lassen. Folie entfernen und die Knödel mit einem scharfen Messer in 2 cm dicke Scheiben schneiden.

(4) Kurz vor dem Servieren die Knödel in Butter anbraten.

Surf & Turf:

(1) Den Backofen auf 180 Grad Oder/Unterhitze vorheizen.

(2) Das Rinderfilet in einer heißen Pfanne scharf von allen Seiten anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann in eine Alufolie einwickeln und im Ofen ca. 15 Minuten lang ziehen lassen.

(3) Garnelen am Rücken aufschneiden und als „Schmetterling“ braten. Dabei eine angedrückte Knoblauchzehe in die Pfanne legen.

(4) Kurz vor dem Servieren, Rinderfilet aus dem Ofen nehmen und in Scheiben schneiden.

Paprika Zuckerschoten Gemüse:

(1) Paprika und Zuckerschoten waschen und in kleine Würfel schneiden.

(2) Mit etwas Olivenöl in einer Pfanne kurz anbraten, sodass sie nicht mehr roh sind, aber noch Biss haben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Surf&TurfZum Servieren die Semmelknödelscheiben in die Mitte des (vorgewärmten) Tellers geben. Darauf eine Scheibe Rinderfilet setzen und mit einer Garnele krönen. Das Gemüse als kleine Portionen um den Turm herum drapieren.

Asiatischer Hauptgang

Asiatisch mag ich ja nicht immer, aber vorletzten Samstag hatte ich Lust darauf und durfte Freunde bekochen. HIER habe ich euch schon das ganze Menü und die Vorspeise vorgestellt, heute ist es Zeit für den Hauptgang! Thaicurry gab es an jenem Abend und ich habe gemerkt, ich sollte mal wieder öfter asiatisch kochen – lecker war es und so variabel ist das Gericht. Wer kein Rind mag, nimmt Huhn, wer keine Paprika mag lässt sie weg und nimmt stattdessen Brokkoli – ganz nach jedem Geschmack.

Thaicurry I

Jetzt zeig ich euch aber mal meine Variante des

Gelbes Thaicurry mit Rinderfilet

Zutaten für ca. 4 Portionen

600 g Rinderfilet

5 EL Sesamöl

1 Zwiebel

1 Stück Ingwer, 2-4 cm. dick

2 rote Paprika

3 Karotten

250 g Zuckerschoten

1 Dose Bambussprossen

1 1/2 Dosen Kokosmilch ungezuckert

4 TL gelbe Currypaste

1 Limette

Salz, Pfeffer (wer mag Chillipulver), Zucker

2 Kochbeutel Basmatireis

1 EL Butter

1 Bund Korriander

1 Handvoll gehackte, gesalzene Erdnüsse

Zubereitung:

(1) Gemüse waschen bzw. Schälen und je nach Belieben in Streifen oder Stücke schneiden.

(2) Wasser für den Reis aufstellen. Wenn es zu kochen beginnt, Salz dazugeben.

(3) 2 EL Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und Rinderfilet kurz (!) scharf anbraten. Es darf nur leicht von außen angebraten sein! Dann aus der Pfanne nehmen, in Streifen schneiden und bei Seite stellen.

(4) Den Rest des Sesamöls in der Pfanne erhitzen und das Gemüse anbraten. Karotten zuerst, dann alles andere. Klein gewürfelten Ingwer zum Schluss dazugeben.

(5) Kochbeutel in das kochende Wasser geben und nach Packungsangabe kochen.

(6) Wenn das Gemüse noch einen guten Biss hat, die Currypaste dazugeben (je nach Geschmack; nach und nach einen Löffel mehr, immer wieder probieren!) und dann die Kokosmilch angießen und das Fleisch dazugeben. Nun das Curry köcheln lassen und mit Limettensaft, Salz, Pfeffer, Chili und Zucker abschmecken.

(7) Wenn der Reis fertig ist, kurz abtropfen lassen und dann im Topf nochmal mit Butter und etwas Limettensaft warm halten.

(8) Wenn das Gemüse den gewünschten Biss hat, Reis in eine Tasse geben und auf vorgewärmte Teller stürzen. Das Curry an die Seite geben und zum Schluss mit Korriander und Erdnüsse dekorieren.

Thaicurry II