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Couscous Salat mit Garnelen und Ei

Welche eine Hitze! So langsam weiß man gar nicht mehr, was man alles essen soll. Aber wollen wir uns mal nicht beschweren, sondern vielmehr die vermutlich letzten heißen Sommertage nochmal so richtig genießen.

Couscous mit Garnelen

Den Sommer genießen

Genießen tue ich in letzter Zeit wirklich oft. Ein Stückchen Kuchen hier, ein Eis da und im Biergarten gibt’s Obatzda. Zum perfekten Bikini Body führt das ja leider nicht ganz und spätestens seit meinem Waldfestbesuch vor ein paar Wochen und der Feststellung über ein sehr eng sitzendes Dirndl möchte ich gerne ein paar Gramm verlieren. Die Wiesn ist ja auch nicht mehr fern!

Ein bisschen mehr Sport, keinen Alkohol und gesundes, leichtes Essen sollen helfen, sich einfach besser zu fühlen und munter und frisch durch den (Spät)Sommer zu kommen.

Couscous III

Gesundes Essen kann so lecker sein

Lecker soll es aber schon auch sein und so habe ich mich nach einer Joggingrunde letzte Woche für ein frisches Cous Cous mit viel Gemüse und frischen Kräutern entschieden. Dieses habe ich im Salatblatt mit Garnelen und einem Spiegelei angerichtet – viel Eiweiß also – perfekt nach dem Sport. Außerdem macht das Essen so auch noch Spaß – das ist wie Wraps rollen :)

Solltet ihr also heute besonders gesund und leicht in die Woche starten wollen, kann ich das Gericht nur empfehlen. Praktisch: es wird bestimmt etwas übrig bleiben, das ihr dann morgen zum Lunch genießen könnt.

Couscous

Couscous Salat im Salatblatt mit Garnelen und Spiegelei

Zutaten für ca. 4 Portionen

200 g Couscous
ca. 8 Blätter Salat (am Besten Eisbergsalat)
1 Paprika
1 rote Zwiebel
1/2 Gurke
1 Handvoll Cocktailtomaten
frischer Koriander feingehackt
frische Minze feingehackt
ca. 250 g Garnelen
1 Limette oder Zitrone
Chiliflocken
Salz, Pfeffer
4 Eier

Zubereitung:

  1. Couscous nach Packungsangabe kochen und abkühlen lassen
  2. In der Zwischenzeit Gemüse in kleine Würfel schneiden.
  3. Couscous mit Limetten/Zitronensaft, Salz, PFeffer und Chiliflocken würzen, Gemüse und Kräuter unterrühren und gut durchziehen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren die Garnelen anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, Spiegeleier braten.
  5. Couscous in die Salatblätter verteilen, Garnelen und Spiegelei dazureichen.

 

Honig – Ingwer – Schwein mit Weinempfehlung

Es geht weiter meine Lieben, der Hauptgang ist angerichtet!

Wie schon verraten, habe ich seit ein paar Wochen ein neues Lieblingskochgerät. Unterm Christbaum lag nämlich ein ganz toller Gourmet-Profitopf von LeCruset.

Bislang war ich ja immer die klassische Teflonpfanne und Stahltopf Köchin aber jetzt bin ich Hals über Kopf verliebt! Verliebt in dieses gigantische emaillebeschichtetes, schweres, rotes Kochgerät!

Menü III

Kennengelernt hatte ich ihn bei einer Kollegin, die nach dem Kauf letzten Sommer nur noch so davon schwärmt. Irgendwann habe ich mich selbst zum Essen eingeladen um mich überzeugen zu lassen. Und ich kann nur sagen, das war sehr schnell passiert und schwups stand das französische Kochgerät auf meiner Weihnachtswunschliste.

Das Christkind war dann das Brävste was es gibt und ich hob mir schier einen Bruch beim Auspacken des Päckchens. Nach dem Feiertagswahnsinn ging es ja dann erst mal in die Berge, die Pfanne blieb leider zu Hause.

Als ich dann wiederkam, wurde sie aber gleich eingeweiht. Die erste Gemüsepfanne wurde gebrutzelt, die erste Pasta geschwenkt. Auf Instagram haben das vielleicht auch einige gesehen, aber passable Fotos für den Blog waren leider nie dabei und ich überlegte schon fieberhaft, mit was ich Euch endlich von meinem neuen Liebling berichte.

Wintermenü Fleisch II

An einem Donnerstag Mitte Januar war ich dann wieder zu meiner Kollegin zum Essen eingeladen und wir tauschten uns aus, was denn alles besonders gut im Gourmet-Topf gelingt. Als sie mir vom sogenannten Honig-Ingwer-Schwein berichtete war klar – das musste ich ausprobieren! Danke für’s Rezept von Gennaro Contaldo liebe Johanna. Eine leicht abgeänderte Version gibt es jetzt hier für Euch.

Lasst es Euch gut schmecken und vergeudet ja keinen Tropfen der unfassbar guten Soße!

Wintermenü Fleisch I

Honig – Ingwer – Schwein mit Kartoffel Wedges

Zutaten für 4 Personen:

800 g Schweinelende am Stück

Olivenöl

100 g (Frühstücks-) Speck

2 Knoblauchzehen

5 EL Honig

1,5 cm einer Ingwerknolle

2 Karotten

4 Pastinaken

4 Scharlotten

1 Stange Lauch

4 Zweige Rosmarin

300 ml Gemüsebrühe

frischer schwarzer Pfeffer

400 g Kartoffeln

Zubereitung:

(1) Speck in Stücke schneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten. Dann wieder aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

(2) Schweinelende kurz abbrausen, abtupfen und im Ganzen in der gleichen Pfanne scharf von allen Seiten anbraten. Dann mit Honig glasieren.

(3) Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen, Karotten, Pastinaken und Lauch waschen, ggf. schälen und in grobe Stücke scheiden. Alles als auch den Speck und 2 Rosmarin Zweige in die Pfanne geben, Gemüsebrühe angießen, grob gemahlenen Pfeffer darüber streuen. Dann eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.

(4) In der Zwischenzeit Kartoffeln vierteln und auf einem mit Olivenöl bestrichenen Backblech, mit Salz, Pfeffer und Rosmarinnadeln von zwei Zweigen, für ca. 20 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen.

(5) Wenn das Fleisch durch ist, in Scheiben schneiden und mit dem Schmorgemüse und den Kartoffeln anrichten. Soße über das Fleisch geben – sie schmeckt göttlich!

Weinempfehlung:

Durch den intensiven Honig und Ingwer Geschmack passt zu diesem Gericht ein gehaltvoller Rotwein mit einer ausgewogenen Harmonie. Der Château La Fleur des Rouzes 2010 ist also perfekt. Zudem nimmt er durch das Bouquet aus Datteln und Feigen den Geschmack der Vorspeise wieder auf. Mehr über diesen feinen Tropfen könnt ihr bei Bordeaux Wein erfahren.

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Selleriesuppe

Wenn es schnell gehen muss und zudem noch gesund sein soll, koche ich ganz gerne Gemüsesuppen.

Im Prinzip ist es immer das gleiche Grundrezept, aber durch natürlich zum einen unterschiedliche Gemüsesorten und zum anderen immer anderen Gewürze schmeckt die Suppe jedes Mal ein bisschen anders – und am zweiten Tag sowieso noch besser ;)

Selleriesuppe

Als ich letztens mal wieder durch den Butlers Einrichtungsladen schlenderte, lachte mich eine riesig große Henkeltasse an und die musste mit. Und sie musste am selben Abend auch noch eingeweiht werden, und zwar mit Suppe. Die Sternchen (mein derzeitiges Lieblingsmuster auf allem; egal ob Geschirr, Textilien oder sonst wo) wünschten sich Sellerie. Und Lieblingen erfüllt man natürlich gerne jeden Wunsch. Also gab es Selleriesuppe. Ganz bodenständig und mit wenig „Chichi“. Einfach nur das Grundrezept. Und das hab ich für euch heute aufgeschrieben. Die Tasse gibt es übrigens HIER zu kaufen.

Selleriesuppe III

Selleriesuppe

Grundrezept für Gemüsesuppen

Zutaten:

1 Sellerieknolle

1 Zwiebel

Wasser/ oder wer hat, Gemüsebrühe, sonst

Instantbrühe

(wer mag) Sahne

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

(wer mag: Pumpernickel)

Zubereitung:

(1) Sellerie und Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden.

(2) Öl in einer Pfanne erhitzen, Sellerie und Ziebel kurz darin anbraten

(3) Soviel Gemüsebrühe angießen bis das Gemüse ganz bedeckt ist und köcheln lassen bis das Gemüse weich ist

(4) Mit einem Pürrierstab das Gemüse zerkleinern und mit Salz, Pfeffer und frischer Muskatnuss je nach Geschmack abschmecken. Wer mag gibt noch flüssige Sahne dazu. Wie viel, ist auch jedem selbst überlassen.

(5) Ich mag sehr gerne unterschiedliche Konsistenzen in einem Gericht, daher schneide ich Pumpernickel in kleine Würfel und brate sie mit etwas Butter in einer beschichteten Pfanne an bis sie kross sind. Einfach zum Schluss über die Suppe geben.

Lasst es euch gut gehen und wärmt euch von innen mit dieser leckeren Suppe!

Selleriesuppe II

Asiatischer Hauptgang

Asiatisch mag ich ja nicht immer, aber vorletzten Samstag hatte ich Lust darauf und durfte Freunde bekochen. HIER habe ich euch schon das ganze Menü und die Vorspeise vorgestellt, heute ist es Zeit für den Hauptgang! Thaicurry gab es an jenem Abend und ich habe gemerkt, ich sollte mal wieder öfter asiatisch kochen – lecker war es und so variabel ist das Gericht. Wer kein Rind mag, nimmt Huhn, wer keine Paprika mag lässt sie weg und nimmt stattdessen Brokkoli – ganz nach jedem Geschmack.

Thaicurry I

Jetzt zeig ich euch aber mal meine Variante des

Gelbes Thaicurry mit Rinderfilet

Zutaten für ca. 4 Portionen

600 g Rinderfilet

5 EL Sesamöl

1 Zwiebel

1 Stück Ingwer, 2-4 cm. dick

2 rote Paprika

3 Karotten

250 g Zuckerschoten

1 Dose Bambussprossen

1 1/2 Dosen Kokosmilch ungezuckert

4 TL gelbe Currypaste

1 Limette

Salz, Pfeffer (wer mag Chillipulver), Zucker

2 Kochbeutel Basmatireis

1 EL Butter

1 Bund Korriander

1 Handvoll gehackte, gesalzene Erdnüsse

Zubereitung:

(1) Gemüse waschen bzw. Schälen und je nach Belieben in Streifen oder Stücke schneiden.

(2) Wasser für den Reis aufstellen. Wenn es zu kochen beginnt, Salz dazugeben.

(3) 2 EL Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und Rinderfilet kurz (!) scharf anbraten. Es darf nur leicht von außen angebraten sein! Dann aus der Pfanne nehmen, in Streifen schneiden und bei Seite stellen.

(4) Den Rest des Sesamöls in der Pfanne erhitzen und das Gemüse anbraten. Karotten zuerst, dann alles andere. Klein gewürfelten Ingwer zum Schluss dazugeben.

(5) Kochbeutel in das kochende Wasser geben und nach Packungsangabe kochen.

(6) Wenn das Gemüse noch einen guten Biss hat, die Currypaste dazugeben (je nach Geschmack; nach und nach einen Löffel mehr, immer wieder probieren!) und dann die Kokosmilch angießen und das Fleisch dazugeben. Nun das Curry köcheln lassen und mit Limettensaft, Salz, Pfeffer, Chili und Zucker abschmecken.

(7) Wenn der Reis fertig ist, kurz abtropfen lassen und dann im Topf nochmal mit Butter und etwas Limettensaft warm halten.

(8) Wenn das Gemüse den gewünschten Biss hat, Reis in eine Tasse geben und auf vorgewärmte Teller stürzen. Das Curry an die Seite geben und zum Schluss mit Korriander und Erdnüsse dekorieren.

Thaicurry II