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Kürbis – Rote Bete Salat

Wie angekündigt, wurde letztens für und mit Freunden gekocht. In meinem letzten Beitrag habe ich Euch schon davon erzählt und die Crostini und den Munich Aperol Mule vorgestellt. Heute gibt es die Vorspeise: Kürbis-Rote Bete Salat mit Ziegenkäse.

Kürbis Bete

Die Vorgeschichte dazu möchte ich ganz gerne kurz erzählen.

Seit ein paar Monaten helfe ich ab und zu ehrenamtlich in einem Altenzentrum und koche dort für ein paar Senioren. Diese Aufgabe macht mir sehr viel Spaß und ich mache dort tolle Erfahrungen. Eines Tages rief ich mal wieder im Sekretariat an um irgendetwas zu fragen und plauderte noch ein bisschen mit der Kollegin am anderen Ende. Sie freute sich sehr, dass ich anrief, wollte sie mich doch sowieso kontaktieren. „Wieso denn?“, fragte ich ganz neugierig und schon plauderte Gisela los. Sie hätte letztes Wochenende bei einer Freundin einen Salat gegessen, den ich UNBEDINGT mal nachmachen muss. Er schmeckt nicht nur sehr lecker, sondern ist auch die reinste Farbexplosion auf dem Teller. Ich notierte mir die Zutaten und die grobe Zubereitung und versprach, das ganz bald mal auszuprobieren.

Kürbis Bete III

Nachdem an jenem Abend alle Gäste Kürbisfans waren, war natürlich klar, jetzt oder nie – ausprobieren!

Kürbis Bete V

Ich sage nur: ich gebe Gisela vollkommen Recht! Viele bunte Farbtupfer für einen grauen Herbstabend oder das Mittagessen am nächsten Tag. Das Ofengemüse lässt sich nämlich prächtig noch einmal aufwärmen. Einfach ein bisschen mehr auf’s Blech, aufheben und zum nächsten Lunch in die Mikrowelle oder nochmal kurz in die Pfanne. So hab ich’s für die Fotos auch gemacht. Abends gab es Feldsalat und Ziegenfrischkäse dazu, am nächsten Mittag dann mit Kopfsalat und Fetakäse. Schmeckt beides.

Auf einen farbenfrohen Herbst!

Kürbis Bete II

Kürbis-Rote Beete Salat mit Ziegen-oder Fetakäse

Zutaten für 6 Personen

1 kleinen Hokkaido Kürbis
3 rohe Rote Beeten
3 Stängel Rosmarin
1 Rolle Ziegenfrischkäse oder 100 g Fetakäse
6 Handvoll Feld-oder Kopfsalat
Olivenöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Kürbis gründlich waschen, die Kerne herausholen und in Würfel schneiden.
  2. Rote Beete (am besten mit Einmalhandschuhen) schälen und in Würfel schneiden.
  3. Kürbis und Rote Beete in eine Plastiktüte geben, Salz, Pfeffer, Rosmarinnadeln und ca. 3 EL Olivenöl zugeben und alles ordentlich vermengen.
  4. Die Mischung auf ein mit Alufolie belegtes Backblech verteilen und im Ofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten garen bis das Gemüse den gewünschten Biss hat.
  5. In der Zwischenzeit Salat waschen und mit Olivenöl/Essig/Salz/Pfeffer Dressing mischen.
  6. Salat auf Teller geben, Kürbis und Rote Beete darauf verteilen. Zum Schluss Ziegenkäse darüberbröseln.

Kürbis Bete IV

Summer meets Autumn Salat – Büffelmozarella, Feige und Nektarine auf Ruculasalat – Dazu: Riesling!

Summer meets autumn!

Genau das kam mir in den Kopf als ich den ersten Bissen dieses leckeren Salats nahm…

SmeetsM

Kurze Vorgeschichte: ich hatte genau noch eine Handvoll Rucula im Kühlschrank. Dazu noch eine Kugel Büffelmozarella, viel anderes Gemüse, sonstigen Kleinkram sowie allerlei an Obst. Schon länger wollte ich Euch etwas (spät)sommerliches mit Nektarinen hier auf dem Blog präsentieren, aber in mehr als mein tägliches Müsli schaffte es die Sommerfrucht leider nie. Außerdem hatte ich zwei Tage zuvor die ersten Feigen gekauft, meine Lieblings-Herbst-Frucht.

SmeetsA I

So stand ich also da und überlegte: was kombiniere ich jetzt zu dem Rucula mit Büffelmozarella? Sommerliche Nektarine oder herbstliche Feige? Halte ich den Sommer noch ganz doll fest oder sage ich meinem (verhassten) Herbst guten Tag?
Und da ich mir dieses Jahr vorgenommen habe, dem Herbst eine Chance zu geben, dass ich ihn nicht ganz so arg hasse wie sonst, dachte ich mir, ich verschmelze einfach beide. Sommer und Herbst. Ein glückliches Paar? Na zumindest soll der Herbst einiges vom Sommer lernen und mich weiterhin glücklich machen!

SmeetsA III

Naja und was soll ich sagen: ich war selbst ganz überrascht, aber diese Kombination… Hach… ich hätte gerne noch eine zweite Portion genommen. Der kühle Büffelmozarella trifft auf die warmen Sommer- und Herbstfrüchte, der Rucula gibt eine leicht scharfe Note. Ein geröstetes Schwarzbrot mit gesalzener Butter dazu… Herrlich!

Also dann, darf ich feierlich vorstellen:

„Hallo Herbst! Darf ich Dir vorstellen? Das ist Sommer!“, „Ah, hallo Sommer! Schön dich kennenzulernen! Haben wir ein bisschen Spaß zusammen?“

Und ich schwinge mich jetzt auf mein Radl und genieße den frühen Herbst! Seit letzter Woche Sonntag ist dieser nämlich wirklich auch vor der Tür angekommen. Lasst die Haare wehen, die Blätter bunt färben und das Laub durch die Straßen tanzen!

SmeetsA IV

Summer-meets-Autumn Salat

Zutaten für 1 Portion

1 Handvoll Rucola

1 Kugel Büffelmozarella

1 Feige

1 Nektarine

2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Rucola waschen, Nektarine und Feige in Achtel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Nektarine und Feige kurz darin anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Büffelmozarella in die Mitte des Tellers legen und kreuzförmig aufschneiden und auseinander ziehen, Rucula drumherum drapieren, warme Feige und Nektarine darauf legen und übriges Olivenöl aus der Pfanne auf den Mozzarella träufeln.
Dazu passt geröstetes Schwarzbrot.

Weinempfehlung:

Ich könnte mir dazu sehr gut einen Riesling vorstellen. Der vor ein paar Tagen getrunkene Riesling Schiefer VDP (2012) vom Weingut Mesmer passt mit seiner Mineralität und Fruchtigkeit sehr gut zur süß-würzigen Salatkombination.

 

Lauwarmer Spargelsalat mit weißem Pfeffer

Frühling ist Spargelzeit und neben dem Klassiker mit Kartoffeln, Sauce Hollandaise und Kochschinken mag ich besonders gerne Spargelsalat. Meistens bleiben ein paar Stangen übrig, die ich gerne in eine Vinaigrette einlege und mit ein bisschen Weißbrot zum Abendessen genieße – mhhhh, wie ich das Tunken bis auf den letzten Rest Sauce liebe!

Pfeffer VIIMarinierter Spargel macht sich aber auch ganz hervorragend in einem Salat und so habe ich ihn heute zu Feldsalat und Radiccio kombiniert. Herrlich leicht!

In den meisten meiner Gerichte kommt ja ein klein wenig Raffinesse vor. Das Besondere an diesem simplen Salat ist das Dressing! Zum einen habe ich einen Blutorangenessig verwendet, der mit seiner Süße, Fruchtigkeit und einer kleinen bitteren Note genau meinen Geschmack trifft. Das Geburtstagsgeschenk meiner Freundin, die weiß, dass ich Blutorangen so gerne mag (siehe auch Blutorangentorte ;) ), ist also perfekt und eine schöne Abwechslung zum klassischen Balsamico.

Pfeffer IKommen wir zur nächsten Raffinesse: weißer Pfeffer von Hennes‘ Finest. Grundsätzlich mag ich Pfeffer sehr gerne. Ich würze meine Gerichte meist recht simpel, Kräuter, Salz und Pfeffer sind aber immer dabei. Ehrlich gesagt hatte ich mir lange keine Gedanken darüber gemacht, welchen Pfeffer ich verwende. Nach der WG Zeit wurde zwar das Pulver durch eine Gewürzmühle mit Pfefferkörnern ersetzt, aber welche da genau reinkamen, war relativ egal.

Pfeffer III

Letztes Jahr im Herbst besuchte ich auf der Durchreise vom schönen Baden (ihr wisst noch – meine erste Weinlese und so…) spontan eine Genussmesse in Baden-Baden. Auf der Fine entdeckte ich dann an einem Stand mit sehr sympathischen und gut aussehenden männlichen Verkäufern ;) die drei speziellen Pfeffersorten von Hennes Finest. Der Auftritt der Marke gefiel mir von Anfang an schon sehr – modern, clean und edel. Als die Jungs mich riechen und probieren ließen und dann noch von ihrer „Mission“ erzählten, war ich überzeugt. Die wesentlichen Werte des Start Ups sind Transparenz, Fairness und Respekt gegenüber ihren Partnern und Kunden. Nachhaltigkeit und Bewusstsein für ein fair gehandeltes Produkt ist ihnen sehr wichtig und so kann jeder Genießer auch auf der Internetseite herausfinden, welcher Farmer den Pfeffer hergestellt hat.

Pfeffer IVHeute möchte ich Euch den weißen Kampot Pfeffer vorstellen, den ich für meinen marinierten Spargel verwendet habe. Bald folgen Rezepte mit dem schwarzen und roten Pfeffer, versprochen :)

Bei Hennes‘ Finest werden der Geruch und Geschmack in zwei verschiedene Zeitintervalle aufgeteilt. In einem Flyer heißt es:

Kopfnote (direkt nach dem Mahlen): Deutlich ätherisch, Kampfer, Salbei, Muskatblüte, Grapefruitzeste und Zedernholz.
Herznote (nach 2-3 Minuten): Muskatnote, getreidig, Blüten, Thymian, Zitronenmelisse und schwarzer Tee, Zeder.
Der Geschmack: Lupenreine Pfiffigkeit, eine deutliche Schärfe mit lupenreinen Peaks, brotig würzig mit ätherischer Komponente nach Zeder. Der König des weißen Pfeffer.

Pfeffer IIUnd ich kann nur sagen, genau das tritt ein. Ich mag besonders das „zitronige“, das gut zum Spargel, dem frischen Salat und dem Blutorangendressing passt. Damit ihr das jetzt auch mal ausprobieren könnt, hier mein Rezept. (Natürlich könnt ihr auch anderen weißen Pfeffer nehmen. Wer aber mal den von mir beschriebenen ausprobieren möchte, kann den erlesenen Pfeffer, Gewürzmühlen und vieles mehr im ONLINESHOP bestellen).

Pfeffer VI

 Lauwarmer Spargelsalat mit weissem Pfeffer

Zutaten für 2 Portionen

1 Bund weißer Spargel

2 Handvoll Feldsalat

1 Radiccio

Gemüsebrühe

Parmesan am Stück

Für das Salatdressing:

Blutorangenessig (oder Balsamico), Olivenöl, Dijon Senf,, Salz

Für den Spargelsalat:

Weißweinessig, Olivenöl, frisch gemahlener weißer Pfeffer, Salz, frischer Schnittlauch

Zubereitung

  1. Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. In der Zwischenzeit Spargel schälen. Dann in der Brühe gar kochen (Garzeit ist schwer zu sagen, da Spargel unterschiedlich dick ist. Einfach die Probe mit einer Gabel machen). Dann in einer Reine mit etwas Brühe, Weißweinessig, Salz und frisch gemahlenem weißem Pfeffer (z.B. Hennes’ Finest Kampot Pfeffer) einlegen und abkühlen lassen. Zum Schluss frisch geschnittenen Schnittlauch untermengen
  2. Salat putzen und Salatsoße aus Olivenöl, Blutorangenessig, Dijon Senf, Salz und Pfeffer anrühren.
  3. Salat auf Teller drapieren, Salatsoße darüberträufeln (nicht zu viel, da der Spargelsalat auch mariniert ist) und mit Spargelstangen anrichten. Zum Schluss Parmesan grob darüberhobeln.

Dazu passt Weißbrot.

Pfeffer V

Der Pfeffer wurde mir freundlicher Weise von Hennes Finest zur Verfügung gestellt. Ich möchte mich dafür ganz herzlich bedanken!

Ein Essen mit Freunden, Kässpatzen und Foodstyling

„Kochen mit Freunden“, so war der Titel eines Fotowettbewerbs des ZEIT Magazins. Aufgabe war, auf ein paar Fotos unterstützt mit beschreibendem Text das perfekte Essen mit Freunden darzustellen. Was macht das perfekte Essen aus, welche Tipps haben wir auf Lager?

Kässpatzen VII

Eine liebe Freundin hatte die Ausschreibung gelesen, mir davon erzählt und ich war natürlich gleich Feuer und Flamme. Sofort setzten wir eine große Picknickveranstaltung via Facebook auf und luden alle Freunde ein, die unserer Meinung nach picknickfreudig sind. Die Zeit dränge, war doch am 15. Mai Einsendeschluss. Die Idee gefiel vielen Gästen, die Planung erweiterte sich um eine zusätzliche kleine Geburtstagsfeier und dann… dann dachte sich der liebe Petrus, er könnte wie eigentlich immer Mitte Mai viel Regen und Kälte schicken. Das Picknick fiel ins Wasser und eine Alternatividee musste her.

Kässpatzen II

Gut, dass ich bei einem tollen Event vor ein paar Wochen, eine Tasche voll Zutaten für Käsespätzle geschenkt bekam. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft e.V. lud ein paar Foodblogger nämlich zu einem Abend in Harald’s Kochschule ein. Nicht dass wir dort gezeigt bekamen, wie man die perfekten Käsespätzle macht, nein, uns wurden ein paar Tricks des Foodstylings gezeigt. Daniel Petri, einer der bekanntesten Foodstylisten Deutschlands, zeigte uns, wie man Erbsensuppe, Latte Macchiato und einen Cocktail so präpariert, dass diese für ein Werbefoto perfekt aussehen. Verblüffend welche Hilfsmittel in seinem Koffer so alle zu finden waren und mit welchen kleinen Tricks  beispielsweise frische Erbsen auf der Suppe schweben und nicht der Schwerkraft zum Opfer fallen. Genaueres verraten darf ich Euch leider nicht, aber soviel: trinken sollte man so ein delikat aussehendes Heißgetränk nicht.

Foodstyling

Wie man das Ganze dann perfekt ausleuchtet und in der Postproduktion nachbearbeitet, zeigte uns der Foodfotograf Kai Stiepel. Das leckere Essen der Kochschule und zwei Glaserl Wein rundeten den Abend ab.

Über die Kühltasche mit vielen Informationen rund um das Milchland Bayern, Käse, Mehl, Zwiebeln etc. freute ich mich ganz besonders. Setzt man sich doch mit einem unserer wichtigsten Nahrungsmittel viel zu wenig auseinander. Die H-Milch für 56 Cent den Liter tut’s für unseren Kaffee genauso denken wir uns und vergessen ganz, wie gut frische Bergbauernmilch schmeckt. Ich kann Euch nur empfehlen: schaut unbedingt mal auf die Website des Verbandes, hier gibt es neben vielen Informationen rund um die Milch auch viele schöne Rezepte zum ausprobieren. Auch die neue App für’s Handy hält Infos über die Herkunft von Milchprodukten bereit, hilft mit interaktiven Einkaufsliste und hat mehr als 100 Rezepte in petto.

Kässpatzen III

Apropos Rezepte, an besagtem „Kochen mit Freunden“ – Abend widmeten wir uns also dem nachfolgenden Kässpatzen Rezept und ich muss sagen: es war köstlich! Zudem eine Rießengaudi für alle, die Sauerei mit dem Spätzlehobel und die etwas verbrannten Röstzwiebeln – alles egal, Hauptsache die Gäste haben Spaß, die Gespräche sind anregend und wenn man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt ist sowieso alles perfekt!

Kässpatzen IV

 

Kässpatzen

Zutaten für 4 Personen

500 g Mehl, feingesiebt

4 Eier

Salz

ca. 1/4 l Wasser

125 g Allgäuer Emmentaler

125 g Bayerischer Limburger

2-4 Zwiebeln in Ringen

Butter

 Zubereitung:

  1. Mehl, Eier, eine Prise Salz und Wasser zu einem Spätzleteig rühren bis er Blasen wirft. Den nicht zu flüssigen Teig für eine halbe Stunde beiseite stellen, damit das Mehl ausquellen kann.
  2. Wasser in einem großen Topf zum kochen bringen, dann Salz zugeben. Nun Spätzle mit Hilfe eines Spätzlehobels ins heiße Wasser hobeln. Alternativ können die Spätzle auch von einem Holzbrett geschabt werden.
  3. Sobald die Spätzle aufsteigen, mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und in eine vorgewärmte Schüssel geben. Nach und nach dazwischen immer schichtweise mit dem geriebenen Käse bestreuen. Am besten die Auflaufform im Ofen bei ca. 100°C warm halten. Die letzte Schichte müssen Spatzen sein.
  4. Zwiebelringe in Butter knusprig braten – aufpassen, das dauert erst ein bisschen, dann können sie aber schnell verbrennen.

Röstzwiebeln und Butter zu den Spatzen servieren.

Kässpatzen X

Zum Abschluss gab es dann noch was Süßes – Schokokuchen im Glas. Das Rezept hab ich HIER schon verbloggt. Dazu gab es Creme fraiche mit Limettenschalenabrieb und Vanillezucker gesüßt und on top ein paar frische Himbeeren. Im Glas, ein Gastgeschenk, den Fraenzi – Secco vom Weingut Castell mit selbst gemachten Rhabarbersaft, Limettenviertel und Minze.

Kässpatzen I

Danke an unsere Gäste, danke an die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft e.V. als sogenannte Zutaten – Sponsoren und hey Leute, ladet Euch mal wieder eure Freunde zum Kochabend ein!
Achja, und drückt uns die Daumen, dass wir mit unserer Einsendung gewinnen, ja? ;)

Kässpatzen V

Bunter Wintersalat mit Johannisbeer-Feigendressing

Drei, zwei, eins, los geht’s mit der Vorspeise des Wintermenüs.

Als ich am Freitagabend  meine Kochbücher und Magazine zur Inspiration für mein geplantes Wintermenü durchblätterte, war ich festentschlossen mal eine Terrine selbst zu machen. Mit Fisch und ein bisschen Gemüse drin. Etwas aufwendiger also, denn ich hatte Sonntag bis dato nichts geplant und somit Zeit für einen langen Aufenthalt in meiner Küche.

Mit Anbruch des Samstags schlug ich mir diese Idee aber schnell wieder aus dem Kopf, lud mich doch eine liebe Freundin für Sonntag zum Frühstücken und eine andere zum Kaffeetrinken ein. Gut, dachte ich, mache ich halt einfach ein frisches Lachs- oder Thunfischtatar.

Aber Pah – auch das fiel flach – teilte mir doch der männliche Gast mit, lieber auf Fisch zu verzichten.

Hm, was nun? Suppe? Ne, zu schwer. Salat? Salat!

Wintermenü Salat IIIEin Tag ohne Salat ist für mich sowieso fast ein verlorener Tag und nach der geplanten Zuckervöllerei im Laufe des Tages genau das Richtige.
Tägliches Salatessen bedarf natürlich einiger Abwechslung damit es nicht langweilig wird und so durften sich die Gäste über einen bunten Salat mit ein paar meiner derzeitigen Lieblingszutaten freuen. Feldsalat, karamelisierter Kohlrabi, Granatapfelkerne, Feta und Walnüsse; rein vegetarisch also. Die Kombination von frischem Salat und warmen, karamelisierten Früchten oder Gemüsesorten finde ich im Winter besonders schön. Heiß und kalt, weich und knackig – unterschiedliche Konsistenzen und Temperaturen ergeben für mich immer das gewisse Etwas.

Ins Dressing hab ich eines meiner kulinarischen Weihnachtsgeschenke gemischt. Wer errät, was es ist?

Wintermenü V

Bunter Wintersalat mit Johannisbeer-Feigendressing

Zutaten für 4 Personen:

2 Packungen Feldsalat (entspricht ca. 200 Gramm)

1 Kohlrabi

1 EL Butter

100 g Fetakäse

1/2 Granatapfel

1 Handvoll Walnusskerne

Dressing:

ca. 3 EL Olivenöl

ca. 2 EL Johannisbeer Balsamicoessig

1 EL Feigensenf

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

(1) Dressing mit allen oben genannten Zutaten in einer Tasse anrühren. Achtung: Mengenangaben sind nur grob. Jeder sollte nach eigenem Geschmack abschmecken.

(2) Salat gründlich waschen, kleine Wurzeln entfernen und mit einer Salatschleuder gut trocknen. Dann auf Teller drapieren.

(3) Granatapfel von außen klopfen, am besten mit einem Löffel oder ähnlichem. So lösen sich die Kerne viel besser. Dann vorsichtig schälen und die Kerne auslösen. Gleich über den Salat geben.

(3) Walnüsse hacken, Feta mit den Händen zerbröseln und beides über den Salat geben.

(3) Kohlrabi schälen und in kleine Stifte schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen. Kohlrabi darin anbraten, mit etwas Zucker karamelisieren, zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen. Auch über den Salat geben.

(5) Zum Schluss Dressing mit einem Löffel über den Salat träufeln.

Dazu schmeck ein kräftiges Schwarzbrot und gesalzene Butter.