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Pasta – Vollkorn, Tomate, Spargel (vegetarisch)

Mensch, immer bleibt so viel übrig, wenn ich koche. Einen ganzen Topf Tomatensuppe kann ich ja nicht auf einmal essen! Und dann habe ich auch noch die doofe Angewohnheit, ungern ein Gericht mehrfach hintereinander zu essen. (Nur aufgewärmte Lasagne schmeckt am nächten Tag fast noch besser *g*) Wegschmeißen will ich aber auch nichts…

Tomaten Spargel Spaghetti II

Also, ich hatte natürlich von besagter Tomatensuppe (für’s Rezept HIER entlang) etwas übrig. Zudem noch nen Bund grünen Spargel, Frühlingszwiebeln und Bavaria Blu im Kühlschrank. Pasta gab es in den USA nicht wirklich, also dachte ich, let’s do it – Mix it Baby – Create Pasta!

Tomaten Spargel Spaghetti III

Vollkorn Pasta mit Tomatensugo und Spargel

Für 2-3 Portionen

200 g Vollkornspaghetti

1/2 Bund grünen Spargel

2 Frühlingszwiebeln

1 Tomate

ca. 3 EL Olivenöl

Tomatensuppe von HIER

Blauschimmelkäse

Zubereitung:

(1) Nudeln kochen wie auf der Packung beschrieben

(2) In der Zwischenzeit Spargel waschen und das hintere Drittel abschälen (das ist sonst holzig). Danach in mundgerechte Stücke schneiden.

(3) Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden, Tomate ebenfalls waschen und in Stücke schneiden.

(4) Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Frühlingszwiebeln und Spargel anbraten. Nach ca. 4 Minuten die Tomatenwürfel kurz dazugeben. Dann kurz in einer Schüssel ruhen lassen.

(5) 3 große Suppenkellen Tomatensuppe in die Pfanne geben und kurz einköcheln lassen.

(6) Die fertigen Spaghetti mit Sugo übergießen, Spargelmischung darunterheben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken (wer es etwas schärfer mag, nimmt noch frische Chilis, Chiliflocken oder scharfes Öl dazu). Alles auf Teller verteilen und den Blauschimmelkäse in kleinen Stückchen darüber verteilen.

Perfekt passt ein kleiner, frischer Salat. Blattsalat mit Gurke und Tomate geht immer, finde ich!

Bon appetit!

Tomaten Spargel Spaghetti I

Ostermenü – Die Vorspeise

Hoppel Hoppel, ich glaube, ich habe den Osterhasen schon gesehen – hoffentlich sind ihm die Füsse nicht abgefroren, so kalt es derzeit schon wieder ist. Aber die vielen bunten Ostereier, die er dabei hatte, taten sehr gut im Dauergrau!

Und als er da so hoppelte, rief er mir zu: „Wenn du ein leckeres Essen für mich machst, bring ich dir vielleicht was von meiner Reise mit.“

DAS lasse ich mir nicht zweimal sagen und so habe ich mich gleich an den Herd begeben und ein kleines, feines Menü für das Felltier gezaubert. Probekochen war das und jetzt bin ich mal gespannt, ob er sich denn in einer Wochen an meinen Tisch setzen und probieren wird.

Ein bisschen hatte ich nachgedacht, was ihm schmecken könnte und mich dann entschieden, nicht einen seiner Verwandten auf den Teller zu bringen, sondern ein bisschen was Grünes, das ihn an Gras erinnert, darauf etwas vom verwandten Federvieh und dem großen Bruder Rind – soweit die Vorspeise. Hauptgang wurde dann ein arabisches „Mähhh“ und zum Schluss die süße Variante vom Produkt des Federviehs.

Und ihr so „hähhhh??“ Ja, okay, machen wir es einfacher – hier mein Ostermenü:

Wildsalat mit Ei und Schinken, dazu selbst gebackenes Brot mit zweierlei Butter

Lammkarree mit Rote-Beete Couscous

Süßes Spiegelei

Heute als erstes zur Vorspeise:

Schon lange einmal wollte ich das Titelrezept von einem schon älteren „Lust auf Genuss“ Magazin ausprobieren. Zwar gehörte es dort zum Thema „Brunch“, aber ich finde, als Oster-Einstieg passt das ganz gut.

Damit das Ganze noch ein wenig Pfiff bekommt, hatte ich Lust auf selbst gebackenes Brot und eine Knoblauch – Basilikum als auch getrocknete Tomaten Butter.

Wer ein Amuse Bouche oder eine kleine Vorspeise für ein Buffet braucht, richtet das Ganze am besten im Glas an.

Ostersalat_I
Ostersalat_II

Die andere Servier-Variante ist ein flacher, länglicher Teller.

Ostersalat_IV
Ostersalat_III

Wildsalat mit Ei und Schinken, dazu selbst gebackenes Brot mit zweierlei Butter

Zutaten für 2 Portionen

300 g Wildsalat

2 Eier

150 g Schwarzwälder Schinken

4 kleine Essiggürkchen

Dressing:

2 EL Balsamico Essig

3 EL Olivenöl

2 EL Naturjoghurt

1/2 TL Feigensenf

Salz, Pfeffer

Brot:

250 g Mehl (Type 550)

1/2 TL Salz

15 g frische Hefe

125 ml lauwarme Milch oder Wasser

Zubereitung:

Knoblauch-Basilikum-Butter:

1 Knoblauchzehe mit einer Knoblauchpresse auspressen, Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden und mit ein wenig Salz zu 80 g weicher Butter geben und gut vermengen. In einer Alufolie zu einer Wurst rollen und kalt stellen.

Getrocknete Tomaten – Butter:

2 EL getrocknete Tomaten kleinhacken, mit einer Prise Paprikapulver und Salz zu 80 g weicher Butter vermengen. In einer Alufolie zu einer Wurst rollen und kalt stellen.

Brot:

(1) Backofen auf 200°C vorheizen. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Hefe in Milch oder Wasser auflösen und diese Mischung unter Rühren zum Mehl geben.

(2) Teig zunächst mit den Knethaken des Handrührgeräts verkneten – er sollte nicht an der Schüssel kleben – bei Bedarf etwas mehr Mehl oder Flüssigkeit dazugeben. Danach Brot-Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 10 Minuten mit den Händen kräftig durchkneten, bis er glänzt und elastisch ist.

(3)  Teigklumpen zurück in die Schüssel geben mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sein Volumen etwa verdoppelt haben.

(4) Anschließend den Teig nocheinmal durchkneten und zu einem länglichen Brot formen. Nochmal ca. 15 Minuten gehen lassen.

(5) Jetzt geht es ans backen: Brot auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Während das Brot im Ofen bäckt, bereitet man den Salat vor:

Salat:

(1) Eier in ca. 7 Minuten hart kochen

(2) Salat waschen und trocknen und Dressing zubereiten

(3) Schinken in kleine Streifen schneiden, Gürkchen in Scheibchen.

(4) Salat am besten mit den Händen mit dem Dressing mischen und auf Tellern oder im Glas anrichten, Schinken und Gürkchen darauf verteilen

(5) Hart gekochte Eier noch warm pellen, in der Mitte teilen und auch auf den Salat legen

Zum Schluss das noch warme Brot mit der Butter (in Scheiben geschnitten) zum Salat reichen.

opendoor-breit

Der tolle Blog Bushcooks Kitchen von der lieben Dorothée feiert bald seinen 2. Geburtstag. Zudem hat sie selbst ein großes Geburtstagsfest geplant und dafür eine ganz tolle Idee gehabt – eine „Open door“ soll es geben. Das heißt, die Tür steht den ganzen Tag offen und jeder Gast darf kommen wann er möchte und kann. Und damit das Buffet den ganzen Tag gefüllt ist, suchte sie nach ein paar buffettauglichen Rezepten. Nicht dass sie selbst nicht die größte Kochbuchsammlung hat, nicht selbst unglaublich kreativ, ausgefallen und hervorragend kocht… Nein, an tollen Rezepten mangelt es ihr wahrlich nicht. Aber sie wollte einen kleinen Contest machen und unsere Kreativität herausfordern und hat uns deshalb aufgefordert, ein paar Ideen für das Buffet beizusteuern. Hier ist meine erste Beigabe und ich finde, dieser Salat im Glas passt auch perfekt, oder liebe Dorothée?

An dieser Stelle auch noch ein ganz großes Lob für deinen tollen Blog – mit Begeisterung freue ich mich auf jeden einzelnen deiner neuen Post!
Ein Hoch auf Dich!

opendoor-breit
PS: Ein kleiner Nachtrag: Dorothée hat heute Vormittag ganz kräftig als Verlosungsfee gearbeitet und ich freue mich sehr, das tolle Buch „Lanz kocht“ gewonnen zu haben! Vielen lieben Dank!!
Wer sonst noch gewonnen hat, seht ihr hier!

Soulfood

Ihr kennt das auch, oder? Ein anstrengender Tag, viele Termine und eine Deadline jagt die andere.

Mittagessen? Kurze Pause? Snack? Fehlanzeige!

Stattdessen lässt man sich vom Kollegen ein belegtes Brot vom Bäcker mitbringen und sorgt so für Energienachschub.

Dann kommt man am Abend nach Hause, ist ziemlich erschöpft, sehr hungrig und will einfach nur etwas haben, was die Nerven beruhigt.
Mir geht das öfter so, vor allem an Tagen wie die der letzten Woche, wenn uns auch noch der Winter fest im Griff hat und wir so gar nicht an eine durchtrainierte Bikinifigur denken möchten. Dann ist es Zeit für „Soulfood“.
Warum ich es genau Soulfood nenne, weiß ich auch nicht genau. Der Liebste hasst es, wenn ich das sage, aber ich finde es einfach toll, dieses Wort. Hat so etwas von „chillen“ für mich – Sooooouuuuulfoooooood *g*

Aber was ist es denn nun, dieses Soulfood? Ich liebe ja eigentlich leichte Gerichte mit viel Salat am Abend. Etwas, das gut ist für’s Gewissen und die Bikinifigur (Frau muss ja immer vorbereitet sein, könnte ja sein, dass ihr jemand spontan einen Urlaub mit Sonne, Strand und Meer schenkt *träum*).
Aber manchmal packt es mich und dann muss es etwas sein, das so richtig schön viele Kalorien beinhaltet. Kohlehydrate satt!
Und was könnte da besser passen, als ein gut gerührtes Risotto (Rühren ist auch eine tolle Möglichkeit um runter zu kommen und abzuschalten, so eintönig ist das)?

So habe ich also immer eine Packung Reis zu Hause und getrocknete Steinpilze, in der Riesentüte aus dem letzten Südtirolbesuch.

Grundzutaten: Haken dran

Kurz in den Kühlschrank geschaut: Butter, Parmesan und Zwiebeln – Haken dran

Und dann kanns auch schon losgehen… (Achtung, die Mengenangaben sind relativ grob – ich bin ja eher so die „nach Gefühl“ Köchin)

Soulfood_III_schrift

Vorbereitung:

1 Handvoll Steinpilze in Wasser einweichen, ca. 70 g Parmesan reiben und 1 mittelgroße Zwiebel kleinhacken (kann auch gerne weniger sein, ich liebe nur Zwiebeln), 200 g Risottoreis abwiegen, 500 ml Brühe (entweder angerührt oder aus dem Glas) bereitstellen

Los geht die Brutzelei:

2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und dann den Reis mit den Zwiebeln anschwitzen. Wer eine offene Weißweinflasche hat, gibt einen Schuss Weißwein zum ablöschen hinzu, ansonsten geht es auch gleich mit Brühe. Man löscht erstmal ab und wartet, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, dann gießt man immer weiter vorsichtig an, während man immerfort die Masse in Bewegung hält.

Man rührt und rührt, gießt Brühe an und wartet so lange bis das Risotto die richtige Konsistenz hat. Zum Ende hin drückt man die Steinpilze aus und gibt sie ebenfalls wie den Parmesan zum Reis. Mit Salz, Peffer und Muskatnuss wird dann abgeschmeckt.

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Für mehr „Schlonzigkeit“ gebe ich gerne noch ein Stück Butter oder einen Schuss Sahne dazu.

Ein gemischter Salat und ein gutes Glas Rotwein (es passt zum Beispiel sehr gut ein Merlot) dazu, eine gute DVD und der Abend ist gerettet!

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Lasst es euch schmecken!

Eure Amelie

PS: Na, wer hat Interesse an einem Januarmenü? Soll ich mal Bilder und Rezepte von letztem Wochenende mit euch teilen?? *g*

Willkommen in 2013!

Hoppala, was ist denn da los? Ich habe das Gefühl, die Zeit rast im neuen Jahr noch schneller wie zuvor!

Zu allererst wünsche ich euch allen nur das Beste für das neue Jahr. Viel Liebe, Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit. Seid ihr denn gut durch die Feiertage gekommen, habt lecker gespeist und rauschend gefeiert? Oder seid ihr auch eher von der Sorte „Silvester ist doch wie jeder andere Tag auch“?

Weihnachten habe ich recht gemütlich mit der Familie verbracht bis mich leider ein Magen-Darm-Virus quälte und ich all die tollen Köstlichkeiten verschmähen musste. Hatte ich mir doch so viel Mühe mit einem Dessert Dreierlei gemacht und dann konnte ich nicht einen Happen probieren, geschweigedenn Fotos machen. Zu schade, wo ich doch so tolle Dekoideen hatte. So müsst ihr leider mit Fotos von Spekulatiusmousse mit Himbeersoße, Weihnachts-Schokoladen-Mousse und Zimtparfait (nach Rezept von der tollen Joanna von Liebesbotschaft) auf das nächste Weihnachtsfest warten.

Zu Silvester ging es dann schon wieder besser und ich konnte mit Freunden ein Raclette in Südtirol genießen. Auch die ersten Tage des Jahres habe ich dann einfach nur in den Tag hineingelebt, bin viele Skipisten in Österreich abgefahren und habe mich fein bekochen lassen. Die erste Arbeitswoche in 2013 hatte mich dann auch gleich mit ordentlich Stress fest im Griff und so blieb irgendwie die Motivation bislange aus, mal wieder richtig aufzukochen oder was feines zu backen. Jeder ist noch übersättigt von Plätzchen und Co, so kann ich die Kollegen nicht mit Kuchen begeistern und zudem ist der Kühlschrank immernoch recht leer, da ich einfach nicht zum einkaufen komme. So mussten es ein paar schnelle Gerichte letzte Woche sein, die einen anstrengenden Arbeitstag wieder wett machen und einfach lecker sind. Oftmals sind die ja bekanntlich die Besten *g*

Heute möchte ich euch nun ein leichtes Gericht, perfekt für ein schnelles Abendessen, vorstellen:

Überbackener Ziegenkäse auf Bündnerfleisch und Pflücksalat mit Granatapfeldressing

Bündnerfleisch Salat


Zutaten für 2 Portionen

200 g Bündnerfleisch (oder getrockneten Rinderschinken)
400 g Pfücksalat (der vom Aldi eignet sich sehr gut)
2 ca. 1 cm dicke Scheiben Ziegenkäse
2 EL Honig
2 EL brauner Zucker

Für das Dressing

Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer, 3 EL Olivenöl, 3 EL Balsamico Essig, 1/2 Teelöffel Feigensenf, Granatapfelkerne von 1/4 oder 1/2 Granatapfel

Zubereitung:

(1) Salat waschen und mit Hilfe einer Salatschleuder trocknen.
(2) Ziegenkäse mit Honig beträufeln, Zucker darüber streuen und bei mit der Grillfunktion bei 240°C im Backofen für ca. 5 Minuten gratinieren
(3) Für das Dressing, Salz, Pfeffer und Feigensenf in eine Tasse geben. Mit Olivenöl und Balsamicoessig vermischen und die Granatapfelkerne zugeben.
(4) Bünderfleisch wie Carpaccio auf einen Teller legen, Salat darauf anrichten und mit Dressing beträufeln. Zum Schluss den Ziegenkäse auf den Salat legen.
(5) Dazu passt Weißbrot mit gesalzener Butter und ein Glas leichter Pinot Noir oder ein trockener Rosé.

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