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Bunter Wintersalat und warum man Feldsalat besonders gut putzen sollte 

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Hallo Januar – Hallo Winter! Was ist das nur für ein Wintereinbruch in Deutschland!? Ich sitze zwar gerade am anderen Ende der Welt und genieße den Hochsommer in Australien, aber ich sehe viele Bilder und Videos aus der Heimat und bin ganz entzückt vom vielen Schnee! Die Kälte ist extrem und Erkältungen sind im Vormarsch! Hier eine Schnupfnase, da ein Huster… Da ist es besonders wichtig, sich gesund zu ernähren und viele Vitamine zu sich zu nehmen. Und womit klappt das besser, als mit einem bunten Salat? Weiterlesen

Gnocchi Tomate-Mozzarella

Seitdem ich im September mal eine Thermomixvorführung besucht habe, gibt es ein neues Wort in meinem Wortschatz. Das „Rumfortgericht“.

Hä? Kapiert ihr nicht? Keine Panik, ich sah den vorführenden Mann damals auch recht fragend an. Aber er klärte die Sache schnell auf. Es handelt sich dabei um ein Gericht mit Zutaten die „rum“ liegen und „fort“ müssen. Ha ha ha. Späßchen gemacht… ;)

Naja, aber meist sind es ja die bescheuertesten Eselsbrücken, die man sich merkt.

Gnocci II

So gab es also letztens mal wieder so ein Gericht. Kühlschrank auf, kurz überlegt, was passt zumindest halbwegs zusammen und los ging es. Italienisch für den Gaumen und auch für’s Auge.

Gnocci I

Ich würfelte Gnocchi, Tomaten, Zwiebeln, Mozzarella und Feldsalat zusammen und kann mit gutem Gewissen sagen: das schmeckt! Und zwar richtig gut! Eine gesunde Vollmahlzeit die rein vegetarisch auch noch ist. Perfekt also für ein schnelles Mittag- oder Abendessen für den italienischen Genießer.

Lasst es Euch schmecken!

Gnocci III

Gnocchi Tomate-Mozzarella

Zutaten für 2 Personen

350 g Gnocchi aus dem Kühlregal (ich hatte glutenfreie)

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Handvoll kleine Cocktailtomaten

2 Handvoll Feldsalat

2 Kugeln Mozzarella

Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Zubereitung:

  1. Gnocci nach Packungsangabe in heißem Wasser erhitzen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Tomaten waschen und halbieren. Mozzarella würfeln.
  3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Tomaten zugeben und leicht anbraten.
  4. Gnocci abseihen und in die Pfanne geben, alles mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken.
  5. Zum Schluss Mozzarella und Feldsalat zugeben. Auf vorgewärmten Tellern servieren.

Rösti mit Räucherlachs, Kräuterquark und Feldsalat

Es gibt Dinge, die liebt man, isst sie aber viel zu selten. So geht es mir mit Rösti. Die gebackenen Kartoffelfladen mache ich mir eigentlich nie und im Restaurant bestelle ich sie auch höchstselten. Zum einen weil sie meist gar nicht auf der Karte stehen, zum anderen weil ich an die vielen bösen Kalorien denken muss, die sich darin verstecken. Aber manchmal gibt es Tage, da muss ich ganz böse sündigen. Ich rede mir dann ein, dass wenn ich mir die Dinge selber zubereite, sie bestimmt vieeeel gesünder sind, als wenn ich sie beispielsweise aus dem Tiefkühlfach beziehe.

Rösti II

Dass die schmackhaften Rösti dann aber eine ziemliche Arbeit und Schweinerei machen, das bedachte ich nicht an jenem Zubereitungstag. Als die ersten Kartoffeln aber geschält und die ersten Fingernägel eine Kerbe hatten, war es dann auch egal. Außerdem freue ich mich wirklich sehr auf das Ergebnis.

Röst III

Dass dann auch noch der Rauchmelder laut piepte, weil Frau kunterbuntweissblau natürlich keine Fritiermaschine besitzt sondern alles in einer Pfanne mit spritzendem Fett rausbackte und dies ein klitzekleines bisschen Rauch erzeugte, scherte mich dann auch nicht mehr :) Und ja, das Fenster wurde nach dem Verzehr sehr weit geöffnet…

Rösti IV

So gab es also Rösti. Pikant und begleitet von Räucherlachs, Kräuterquark und Feldsalat. Ein wahrhaftig leckeres Essen, das meiner Kindheitserinnerung, wo es die Reiberdatschi mit Apfelmus gab, wirklich Konkurrenz macht. Schaut aber trotzdem mal nach, vor 1 1/2 Jahren habe ich ein ähnliches Rezept gemacht. Damals nur ohne Ei.

Genug gequatscht, auf geht’s in die Küche die Herrschaften. Ran ans Kartoffel schälen!
Einen guten Appetit!

Rösti I

Rösti mit Kräuterquark, Räucherlachs und Feldsalat

Zutaten für 2 Personen

250 g Feldsalat

250 g Räucherlachs

Rösti:

ca. 800 g Kartoffeln

1 Zwiebel in Würfel gehackt

2 Eigelb

etwas Mehl nach Bedarf

Salz, Pfeffer Muskat

Kräuterquark:

250 g Kräuterquark aus dem Kühlregal

1/2 Knoblauchzehe fein gehackt

1/3 Gurke in feine Streifen geschnitten

Kräuter (wie z.b. Basilikum, Petersilie etc.)

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und hobeln. Danach den Saft etwas ausdrücken. Zwiebeln, Eigelb, Salz, Pfeffer und Muskat dazugeben und vermengen.
  2. Quark in einer Schüssel mit Knoblauch, Gurkenstreifen, Salz und Pfeffer vermengen.
  3. Salat putzen und mit Dressing (z.B. Olivenöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer, etwas Zucker) anmachen.
  4. Pflanzenöl und Butterschmalz nach Belieben in einer Pfanne erhitzen. Kartoffelmasse in kleinen Häufchen in die Pfanne geben und goldgelb rausbacken. Fertige Rösti im vorgeheizten Ofen so lange warm halten, bis alle Rösti gebacken sind.
  5. Rösti mit Lachs, Quark und Salat servieren.

Ziegenkäse Tartlettes mit Rohschinken

I did it again, and again, and again. So lange bis die Packung Blätterteig leer war…

Wie? Was?

Tartlettes I

Naja, es war Montag Nachmittag und ich stand im Supermarkt. Um genau zu sein in einem bekannten Discounter – manchmal muss das einfach auch mal sein. Ich streunte durch die Gemüseabteilung, vorbei am Kühlregal und schaute, was es so Neues gab. „Nur vorübergehend im Sortiment“ stand an einem Rotwein – Rohschinken. Eigentlich kaufe ich Wurstwaren sehr ungern im Supermarkt, aber diese Packung lachte mich an und verschwand schwupp di wupp im Sackerl.

Tartlettes II

Hm, und nu? Was mache ich jetzt damit? Ein  imaginärer Blick in den Kühlschrank (ja, manchmal weiß ich wirklich was drin ist – mit Ausnahme von Frischkäse – da kaufe ich immer nach, aus Angst keinen mehr zu haben, und dann türmen sich die Packungen…*räusper*) verriet dass da noch eine Rolle Ziegenkäse ist. Ha, perfekt. Dann noch schnell eine Packung Blätterteig, Feldsalat und Tomaten eingepackt und das Abendessen war geritzt. Und das nächste und dann noch ein Mittagessen… Ihr seht, ich wurde süchtig. Und weil es mir so gut geschmeckt hat, möchte ich euch diese schnellen Tartlettes natürlich nicht vorenthalten.

Schnell, einfach und soooo lecker!

Tartlettes III

Ziegenkäse Tartlettes mit Rohschinken

Das Rezept reicht für ca. 6 Tartlettes

Zutaten:

1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal

1 Rolle Ziegenkäse

12 Scheiben Rohschinken

Frischkäse

scharfer Senf

Honig

6 Handvoll Feldsalat

Cocktailtomaten

Olivenöl, Balsamico

Salz, Pfeffer, italienische Kräuter

Zubereitung:

(1) Backofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen

(2) Blätterteig in gleich große Vierecke schneiden und in Tartlettes Formen geben

(3) Auf jedes Viereck einen Teelöffel Frischkäse und 1/2 Teelöffel Senf geben und verstreichen.

(4) Für jedes Tartlette 2 Scheiben Rohschinken zerrupfen und verteilen.

(5) Ziegenkäse in dünne Scheiben schneiden und in jede Form 4 Scheiben legen. Danach mit Honig beträufeln.

(6) Tartlettes im Ofen ca. 15 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

(7) In der Zwischenzeit Salat putzen, Tomaten halbieren und auf Tellern anrichten. Salz, Pfeffer darüber geben, dann Olivenöl und Balsamico Essig darüberträufeln. (Man kann den Salat natürlich auch vorher mischen, ich finde aber so geht es am schnellsten)

(8) Tartlettes aus dem Ofen holen, kurz salzen, pfeffern und nach Belieben mit getrockneten Kräutern bestreuen und sofort mit dem Salat servieren. Dazu passen hervorragend gemischte Oliven.

Tartlettes IV

Bunter Wintersalat mit Johannisbeer-Feigendressing

Drei, zwei, eins, los geht’s mit der Vorspeise des Wintermenüs.

Als ich am Freitagabend  meine Kochbücher und Magazine zur Inspiration für mein geplantes Wintermenü durchblätterte, war ich festentschlossen mal eine Terrine selbst zu machen. Mit Fisch und ein bisschen Gemüse drin. Etwas aufwendiger also, denn ich hatte Sonntag bis dato nichts geplant und somit Zeit für einen langen Aufenthalt in meiner Küche.

Mit Anbruch des Samstags schlug ich mir diese Idee aber schnell wieder aus dem Kopf, lud mich doch eine liebe Freundin für Sonntag zum Frühstücken und eine andere zum Kaffeetrinken ein. Gut, dachte ich, mache ich halt einfach ein frisches Lachs- oder Thunfischtatar.

Aber Pah – auch das fiel flach – teilte mir doch der männliche Gast mit, lieber auf Fisch zu verzichten.

Hm, was nun? Suppe? Ne, zu schwer. Salat? Salat!

Wintermenü Salat IIIEin Tag ohne Salat ist für mich sowieso fast ein verlorener Tag und nach der geplanten Zuckervöllerei im Laufe des Tages genau das Richtige.
Tägliches Salatessen bedarf natürlich einiger Abwechslung damit es nicht langweilig wird und so durften sich die Gäste über einen bunten Salat mit ein paar meiner derzeitigen Lieblingszutaten freuen. Feldsalat, karamelisierter Kohlrabi, Granatapfelkerne, Feta und Walnüsse; rein vegetarisch also. Die Kombination von frischem Salat und warmen, karamelisierten Früchten oder Gemüsesorten finde ich im Winter besonders schön. Heiß und kalt, weich und knackig – unterschiedliche Konsistenzen und Temperaturen ergeben für mich immer das gewisse Etwas.

Ins Dressing hab ich eines meiner kulinarischen Weihnachtsgeschenke gemischt. Wer errät, was es ist?

Wintermenü V

Bunter Wintersalat mit Johannisbeer-Feigendressing

Zutaten für 4 Personen:

2 Packungen Feldsalat (entspricht ca. 200 Gramm)

1 Kohlrabi

1 EL Butter

100 g Fetakäse

1/2 Granatapfel

1 Handvoll Walnusskerne

Dressing:

ca. 3 EL Olivenöl

ca. 2 EL Johannisbeer Balsamicoessig

1 EL Feigensenf

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

(1) Dressing mit allen oben genannten Zutaten in einer Tasse anrühren. Achtung: Mengenangaben sind nur grob. Jeder sollte nach eigenem Geschmack abschmecken.

(2) Salat gründlich waschen, kleine Wurzeln entfernen und mit einer Salatschleuder gut trocknen. Dann auf Teller drapieren.

(3) Granatapfel von außen klopfen, am besten mit einem Löffel oder ähnlichem. So lösen sich die Kerne viel besser. Dann vorsichtig schälen und die Kerne auslösen. Gleich über den Salat geben.

(3) Walnüsse hacken, Feta mit den Händen zerbröseln und beides über den Salat geben.

(3) Kohlrabi schälen und in kleine Stifte schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen. Kohlrabi darin anbraten, mit etwas Zucker karamelisieren, zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen. Auch über den Salat geben.

(5) Zum Schluss Dressing mit einem Löffel über den Salat träufeln.

Dazu schmeck ein kräftiges Schwarzbrot und gesalzene Butter.