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Veganer Linsensalat mit Sellerie, Apfel, Granatapfel und Zitrusfrüchten

 

Schwarzer Linsensalat

Oh, was ist da mit dem Frühling los?

Bei diesem grauen, nicht vorhersehbarem April Wetter sind drei Sachen wichtig: Vitamine, Farbe auf dem Teller und Fröhlichsein! Das alles vereine ich in einem Gericht! Entweder rasch als Freitagmittags Lunch oder am Wochenende zum Grillen zubereitet schmeckt es jedem gut! Wirklich jedem? Also ich kann das ziemlich sicher behaupten, da ich bislang der größte Feind von Linsen war. Ich hatte mehrfach die roten Exemplare in Gerichten erwischt oder denke an Linseneintöpfe auf Skihütten. Beim puren Gedanken daran kriege ich Gänsehaut. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen ebenso wenig leiden mag. Diese mehlige Konsistenz… mag ich einfach nicht!

Linsensalat_Foodpairing

Linsensalat wird zum Lieblingssalat

Umso erstaunlicher, dass ich diesen Linsensalat mittlerweile zu meinen Lieblingssalaten zähle. Wahrscheinlich liegt es an der eben ganz anderen Konsistenz von schwarzen Linsen und der Kombination mit den Vitaminbomben Sellerie, Zitrusfrüchte und Granatapfelkernen. Wie es dazu kam, dass ich ihn probiert habe? Das verrate ich Euch HIER!  Lasst es Euch schmecken!

Vitaminbombe_linsensalat

Linsensalat mit Sellerie, Apfel, Granatapfel und Zitrusfrüchten

Zutaten für 4 Portionen

250 g Belugalinsen

etwa 6 Stangen Staudensellerie

1 säuerlicher Apfel

1/2 Granatapfel

3 Zitronen

3 Orangen

Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:

  1. Linsen in kaltem Wasser für ca. 30 Minuten einweichen.
  2. Danach in 1 Liter frischem, sprudelnden Wasser mit etwas Salz in 30 Minuten gar kochen. Abkühlen lassen.
  3. Sellerie und Apfel waschen und in kleine Würfel schneiden. Granatapfelkerne aus dem Gehäuse befreien. 2 Zitronen und 2 Orangen filetieren. 1 Zitrone und 1 Orange auspressen.
  4. Alles unter die Linsen mischen, mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken.

Linsensalat

Filet Wellington – Weihnachtsmenü 2015 Hauptspeise

Der dritte Adventssonntag ist da – höchste Zeit für den nächsten Gang des Weihnachtsmenüs! Nachdem an Heiligabend auch für Ruhe und Besinnlichkeit Zeit bleiben soll, gibt es auch nur drei Gänge und somit heute den Hauptgang.

Filet Wellington

Vorbereitung an Heilig Abend

Ruhe, Besinnlichkeit und keine Hektik – so sollte der 24. Dezember sein. Damit aber trotzdem ein tolles Festmahl serviert werden kann, ist Vorbereitung das A und 0! So müssen die Jakobsmuscheln der Vorspeise zwar „a la minute“ gebraten werden, aber für die Hauptspeise möchte ich Euch gerne ein Gericht zeigen, das man gut vorbereiten kann. Ich dachte dabei an ein Filet Wellington mit Kürbisrisotto und Salat.

Filet_Wellington_Christmas

Rinderfilet in Blätterteig

Das Filet Wellington ist edelstes Rinderfilet eingewickelt in eine würzig abgeschmekte Farce und (weihnachtlich dekoriertem) Blätterteig. Ist das einmal vorbereitet, kann man es ganz entspannt in den Ofen schieben und in sich selbst fertiggaren lassen. Ist man dann noch glücklicher Besitzer eines Thermomix kocht das Kürbisrisotto auch noch ganz von selbst. Ansonsten hat das Rühren von Risotto ja auch immer eine ganz beruhigende Wirkung und mit dem Motto „Man schütte ein Glas Wein in den Koch“ geht es nochmals besser ;) Wer es dann noch etwas frisch mag, reicht (vorgeputzen) Salat zum Fleisch. Fertig ist ein Festmahl, das nicht nur lecker schmeckt sondern auch beeindruckt.
(Wer einen vegetarischen Mitesser hat, bereitet einfach ein bisschen mehr Risotto zu und reicht gegebenenfalls gebratenes Gemüse dazu.)

gebackenes Filet Wellington

Kürbisrisotto_filet_wellington

Ein kleiner Hinweis an alle Gäste, dass es noch Dessert geben wird, also um genau zu sein Spekulatiusmousse, wäre vor dem Verzehr des Hauptgangs bestimmt nicht ganz unangebracht :)

Filet_Wellington

Filet Wellington nach kunterbuntweissblau

Zutaten für ca. 6-8 Personen

1000 g Rinderfilet (Mittelstück schön gleichmäßig dick)
400 g Kalbsbrät
1 große Zwiebel
400 g Champions
1 Bund glatte Petersilie
2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Eigelb
Salz, Pfeffer, Zucker, Butterschmalz
Zutaten für das Risotto HIER

Zubereitung:

  1. Das Rinderfilet rundherum in heißem Butterschmalz anbraten. Dann mit Salz und Pfeffer würzen, abkühlen lassen.
  2. Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden, Petersilie waschen und feinhacken, und Champions putzen und in Scheiben schneiden.
  3. Zwiebel in Butterschmalz glasig dünsten, Champions dazugeben, 2 Minuten mitbraten, Petersile untermischen und mit Salz, Peffer und einer Brise Zucker abschmecken. Nun abkühlen lassen und mit dem Kalbsbrät zu einer Farce vermengen.
  4. Blätterteig großflächig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auslegen. Aus einem kleinen Stück des Blätterteigrades mit Keksaustechern ein paar Weihnachtsfiguren ausstechen. Auf das große Blätterteigstück die Farce ca. 1 cm dick aufstreichen. Das Rinderfilet auf die Masse legen und „einpacken“. Oben gut schließen und mit ausgeschnittenen Blätterteig Stückchen dekorieren.
  5. Zum Schluß mit Eigelb bestreichen und in den vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad 45 Minuten bei Ober- und Unterhitze garen.

Währenddessen das Risotto wie HIER angegeben kochen.

Dazu passt sehr gut ein Blattsalat mit Orangenfilets und Granatapfelkernen und einem Sahne-Senf-Dressing.

Weihnachtsmenü_hauptgang

Weinempfehlung:

2012 Syrah vom Weingut Oliver Zeter – Pfalz
Dieser Syrah harmoniert perfekt zum Filet Wellington. Ein Rinderfilet und gerade mit kräftig aromatischer Soße, braucht einen Wein, der diese Kraft aufnehmen kann und sie durch weitere Aromen unterstützt. In diesem trockenen, kräftigen Wein finden sich Aromen wie weißer Pfeffer, Zartbitterschokolade und Cassis wieder. Insgesamt lag er 10 Monate im Barriquefass. Durch das besondere Toastingverfahren der Fässer erhielt er dadurch einen Hauch von Schokoladenaromen, die sehr gut mit der Soße harmonieren. Um die komplexen Geschmacksaromen entfalten zu können, sollte der Wein mindestens 3 Stunden vorher dekantiert werden.

 

 

Couscous Salat mit Garnelen und Ei

Welche eine Hitze! So langsam weiß man gar nicht mehr, was man alles essen soll. Aber wollen wir uns mal nicht beschweren, sondern vielmehr die vermutlich letzten heißen Sommertage nochmal so richtig genießen.

Couscous mit Garnelen

Den Sommer genießen

Genießen tue ich in letzter Zeit wirklich oft. Ein Stückchen Kuchen hier, ein Eis da und im Biergarten gibt’s Obatzda. Zum perfekten Bikini Body führt das ja leider nicht ganz und spätestens seit meinem Waldfestbesuch vor ein paar Wochen und der Feststellung über ein sehr eng sitzendes Dirndl möchte ich gerne ein paar Gramm verlieren. Die Wiesn ist ja auch nicht mehr fern!

Ein bisschen mehr Sport, keinen Alkohol und gesundes, leichtes Essen sollen helfen, sich einfach besser zu fühlen und munter und frisch durch den (Spät)Sommer zu kommen.

Couscous III

Gesundes Essen kann so lecker sein

Lecker soll es aber schon auch sein und so habe ich mich nach einer Joggingrunde letzte Woche für ein frisches Cous Cous mit viel Gemüse und frischen Kräutern entschieden. Dieses habe ich im Salatblatt mit Garnelen und einem Spiegelei angerichtet – viel Eiweiß also – perfekt nach dem Sport. Außerdem macht das Essen so auch noch Spaß – das ist wie Wraps rollen :)

Solltet ihr also heute besonders gesund und leicht in die Woche starten wollen, kann ich das Gericht nur empfehlen. Praktisch: es wird bestimmt etwas übrig bleiben, das ihr dann morgen zum Lunch genießen könnt.

Couscous

Couscous Salat im Salatblatt mit Garnelen und Spiegelei

Zutaten für ca. 4 Portionen

200 g Couscous
ca. 8 Blätter Salat (am Besten Eisbergsalat)
1 Paprika
1 rote Zwiebel
1/2 Gurke
1 Handvoll Cocktailtomaten
frischer Koriander feingehackt
frische Minze feingehackt
ca. 250 g Garnelen
1 Limette oder Zitrone
Chiliflocken
Salz, Pfeffer
4 Eier

Zubereitung:

  1. Couscous nach Packungsangabe kochen und abkühlen lassen
  2. In der Zwischenzeit Gemüse in kleine Würfel schneiden.
  3. Couscous mit Limetten/Zitronensaft, Salz, PFeffer und Chiliflocken würzen, Gemüse und Kräuter unterrühren und gut durchziehen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren die Garnelen anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, Spiegeleier braten.
  5. Couscous in die Salatblätter verteilen, Garnelen und Spiegelei dazureichen.

 

Fenchel – Käse – Salat mit Haselnussdressing und Restauranttipp im Piemont

In diesen Tagen fühle ich mich wie in meinem Kurzurlaub ins schöne Piemont. Zwar nicht erholungstechnisch und mit vielen wunderschönen Eindrücken untertags, denn das Büro ist nicht ansatzweise der Lago Maggiore oder die hügelige Landschaft rund um Alba, aber zumindest ist das Wetter genau wie damals. Warm bis in den Abend hinein und viel Sonne, die ich zumindest in der Mittagspause etwas auskosten darf. So mag ich den Sommer!

Piemontsalat II

Salat mit Urlaubserinnerungen

Sommer bedeutet für mich auch leichte Gerichte und ich erinnerte mich letztens wieder an einen Salat, den wir in einem rustikalen Restaurant Mitten im schönen Piemont, genauer gesagt in Barbaresco gegessen haben. Leckeres Essen UND Urlaubserinnerungen – ein perfekter Abend würde ich sagen.

Und wenn er dann auch noch so schnell zubereitet ist, umso besser. Hier also nun das Rezept für einen frischen Salat mit einer Spezialität des Piemonts: Haselnüsse. Die sind dem Dressing beigemischt und geben dem Gericht das gewisse Etwas.

Piemontsalat III

Fenchel – Käse – Salat mit Haselnussdressing

Zutaten für 4 Portionen

4-8 Blätter Radicchio Salat
1 Fenchelknolle
200 g Kuhmilchkäse (z.B. Patros)
1 Handvoll gehackte Haselnüsse
Olivenöl, weißer Balsamicoessig, etwas Honig, Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

  1. Fenchel in feine Streifen schneiden. Käse in Würfel schneiden. Alles mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Essig und Honig marinieren. Haselnüssen untermengen.
  2. Salatblätter waschen und zusammen mit Salat anrichten.

Weintipp:

Dazu schmeckt ein leichter Dolcetto. Wir haben den Hauswein in zwei großen Flaschen mitgenommen und diesen dann zu Hause nochmal genossen.

Piemontsalat IV

 

Restaurant Tipp Piemont – Casa Nicolini

Das erste Mal habe ich den Salat wie gesagt hier mit toller Aussicht genossen!

Foto 1(1)

Die Gnocci mit Käsesoße und die Piccata Milanese und zum Dessert ein Tiramisu sind auch sehr zu empfehlen! Dazu den roten Hauswein und man kann ganz gemütlich warten bis die Sonne untergegangen und auf jedem Hügel ein anderes Castello erleuchtet wird. Unvergesslich!

Restauranttipp:

Casa Nicolini
Strada Nicolini Basso, 34
12050 BARBARESCO (CN)

www.casanicolini.com

Spinatsalat mit Pute, Grapefruit, Ziegenkäse und Kokos

Weiter geht es mit den Gerichten die Lust auf Sommer machen… Die Kokoswochen haben mit nach Sommer schmeckenden Kokos – Mango Muffins angefangen  und heute gibt es richtig Frühling auf den Teller: Spinatsalat mit Pute, Grapefruit, Ziegenkäse und natürlich Kokos!

Grapefruitsalat IV

Als ich das erste Mal von einer Vinaigrette mit Kokos hörte, musste ich sofort an meinen Vietnamurlaub denken. Sommer, Exotik und wahnsinnig gutes Essen – genau das kam mir in den Sinn, als ich mich eines grauen Wintertages zurück nach Asien wünschte. Doch wie bekomme ich dieses Gefühl auf die heimischen Teller? Schon lange hatte ich einen Pomellosalat im Hinterkopf, den ich so gerne selbst einmal ausprobieren wollte. Ich steuerte also mit festem Vorhaben, eine riesig große Zitrusfrucht zu kaufen, gen Einkaufsstand und wurde leider enttäuscht. Keine Pomello für Amelie. Und nu?

Grapefruitsalat II

Mich lachten dafür Grapefruits an und der grüne Spinat daneben. Naja und was dann passierte ahnt der aufmerksame kunterbuntweissblau Leser bestimmt: Amelie hielt sich an keinerlei Rezeptvorgabe und kaufte alles, auf was sie gerade Lust hatte und was sich im Kopf gut mit der Vinaigrette kombinieren lässt, die ich eben unbedingt ausprobieren wollte.

Zu Hause angekommen ging das Zubereiten dann auch sehr schnell und das Endergebnis könnte zu meinem neuen Lieblingssalat werden. So farbenfroh und reich an jeglicher Geschmacksnuance, die ich liebe: Bittere Grapefruit, milder Ziegenkäse, exotische Koksflocken und ein süß/saures Dressing.

Grapefruitsalat III

Ja, das Dressing: hier probierte ich das Balsamic Blossom von Tropicai aus. Ich muss ehrlicher Weise an dieser Stelle sagen, dass der Essig beim ersten puren Probieren so gar nicht mein Fall war. Ich kann gar nicht genau sagen wieso, aber wahrscheinlich bin ich von meinen klassischen Balsamicos verwöhnt. Als ich dann jedoch eine einfache Vinaigrette mit Olivenöl, Salz und Pfeffer anrührte, entwickelte sich die Kokosblütenvinaigrette zu einem sehr gut harmonisierenden Part. Über den frischen Salat geträufelt schmeckte es dann wirklich sehr gut und gab dem „Grünzeug mit Beilage“ das gewisse Etwas :) Und ich habe wieder was gelernt! Dieser etwas andere Essig wird nämlich durch natürliche Fermentation des frischen Blütensafts der Kokospalme gewonnen. Sehr gut kann ich ihn mir jetzt schon im Sommer zu vielen anderen Gerichten vorstellen.

Grapefruitsalat I

Bunter Spinatsalat mit Pute, Grapefruit, Ziegenkäse und Kokos

Zutaten für 2 Portionen

1 Packung Babyspinat
2 Grapefruits
300 g Putenbrust
150 g Ziegenfrischkäse
Kokoschips
neutrales Öl
Olivenöl
Balsamic Blossom
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Salat waschen und trocknen, Grapefruit mit einem scharfen Messer schälen und Filets ausschneiden.
  2. Putenbrust abbrausen, trockentupfen und in einer Pfanne mit neutralem Öl ca. 5 Minuten von jeder Seite anbraten.
  3. In der Zwischenzeit Salat auf Teller geben, Grapefruitfilets darauf verteilen, Ziegenfrischkäse zerbröseln und mit Kokoschips ebenfalls auf den Teller geben.
  4. Das Dressing mit Olivenöl, der Kokosblütenvinaigrette, Salz und Pfeffer anrühren und über den Salat träufeln.
  5. Die Putenbrust in Streifen schneiden und zum Salat reichen.

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