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Versunkener Apfelkuchen

Es war ein Freitagnachmittag als ich spontan noch etwas für ein Wochenende in den Bergen backen wollte. Ich überlegte und überlegte, schaute in diverse Backzeitschriften, doch irgendwie lachte mich nichts an. Doch auf einmal, es kam wie ein Blitz in den Kopf: mein geliebter versunkener Apfelkuchen aus meiner Kindheit! Ihr erinnert Euch vielleicht, dass ich mein allererstes Backbuch noch heute über alles liebe! Backen mit der Maus. Schon total vergilbt und mit einigen „Arbeitsspuren“ liebe ich es immernoch abgöttisch. Ich hatte schon immer meine Standardrezepte, die ich ganz besonders gerne daraus backe und dazu gehört unter anderem auch dieser schnell gemachte Rührkuchen mit Obst. Welches man nämlich in den saftigen Teig versinken lässt, ist ganz egal. Einfach das, was da ist.

Apfelkuchen VI

Und ich hatte noch ein paar Äpfel die dringend verwertet werden wollten. Freue ich mich doch auf die neue Ernte aus Südtirol. Außerdem passt das natürlich auch ganz hervorragend zum Frühherbst und so also perfekt auf Eure nächste Kaffeetafel!

Apfelkuchen II

Apfelkuchen V

Nicht wundern, ich habe bewusst eine kleine Springform mit 20 cm Durchmesser verwendet, weil ich meine große verliehen hatte. Dafür habe ich von allen Zutaten ein Drittel genommen.

Apfelkuchen IV

Übrigens hatte ich schon einmal Amerikaner aus dem Buch vorgestellt. Zitronenmuffins folgen bald!

Apfelkuchen III

 

Versunkener Apfelkuchen

Rezept aus Backen mit der Maus

Zutaten
für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

120 g weiche Butter

120 g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

3 Eier

200 g Mehl

1 gestr. TL Backpulver

4-5 säuerliche Äpfel (ca. 600 g)

2 EL Zucker

 

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Form fetten und mit Mehl ausstäuben.
  2. Eier, Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Mehl und Backpulver zugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen.
  3. Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in Viertel schneiden und auf der Rückseite längs einritzen.
  4. Teig in die Form geben, Äpfel im Kreis daraufsetzen, mit 2 EL Zucker bestreuen und im Ofen ca. 40 Minuten goldbraun backen.
  5. Nach dem Backen ein paar Minuten in der Form stehen lassen, dann herauslösen und abkühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben und eventuell mit Schlagsahne servieren.

Apfelkuchen I

 

Schupfnudeln mit Speck, Feigen und Ziegenkäse auf Rucola

Schon wieder Feigen! Und dann auch schon wieder in einem superschnellen Lecker-Schmecker Gericht verpackt! Ich bin jetzt schon Feigenaddicted :)

Schupfnudeln II

Als ich letztens beim Einkaufen war, wollte ich unbedingt mal wieder eine andere Beilage als klassische Hartweizennudeln, Reis oder Kartoffeln in den Wagen packen und schob selbigen am Kühlregal entlang. Gnocchi? Nein, mach ich selber… Ravioli? Nein, auch selber machen! Und dann fielen mir Schupfnudeln ins Auge und einen Moment später in den Korb. Wollte ich diese aber nicht klassisch mit Sauerkraut und Speck machen, entwarf ich einfach ein kunterbuntweissblaues Eigenrezept!

Der Mitesser war mächtig beeindruckt, wie schnell ich das herbstlich anmutende Gericht gezaubert hatte und verlange prompt auch nach Nachschlag. Also: wiedermachen! Und hier kann wirklich keiner sagen, kochen würde zu lange dauern… In 15 Minuten steht dieser Teller auf dem Tisch!

Schupfnudeln I

Kunterbuntweissblaue Schupfnudeln mit Feigen, Ziegenkäse und Speck

Zutaten für 2 Portionen

1 Packung Schupfnudeln aufs dem Kühlregal

100 g Bacon

1 Zwiebel

2 Feigen

2 Handvoll Rucola

2 EL Ziegenfischkäse

Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Rucola waschen, Feigen in Achtel schneiden. Zwiebel würfeln. Speck in kleine Stücke schneiden.
  2. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Speck und Zwiebeln anbraten. Feigen und Schupfnudeln dazugeben. Alles zusammen erwärmen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Rucola auf Tellern anrichten, Schupfnudeln darauf legen, Ziegenfrischkäse darüber bröckeln.

 

Summer meets Autumn Salat – Büffelmozarella, Feige und Nektarine auf Ruculasalat – Dazu: Riesling!

Summer meets autumn!

Genau das kam mir in den Kopf als ich den ersten Bissen dieses leckeren Salats nahm…

SmeetsM

Kurze Vorgeschichte: ich hatte genau noch eine Handvoll Rucula im Kühlschrank. Dazu noch eine Kugel Büffelmozarella, viel anderes Gemüse, sonstigen Kleinkram sowie allerlei an Obst. Schon länger wollte ich Euch etwas (spät)sommerliches mit Nektarinen hier auf dem Blog präsentieren, aber in mehr als mein tägliches Müsli schaffte es die Sommerfrucht leider nie. Außerdem hatte ich zwei Tage zuvor die ersten Feigen gekauft, meine Lieblings-Herbst-Frucht.

SmeetsA I

So stand ich also da und überlegte: was kombiniere ich jetzt zu dem Rucula mit Büffelmozarella? Sommerliche Nektarine oder herbstliche Feige? Halte ich den Sommer noch ganz doll fest oder sage ich meinem (verhassten) Herbst guten Tag?
Und da ich mir dieses Jahr vorgenommen habe, dem Herbst eine Chance zu geben, dass ich ihn nicht ganz so arg hasse wie sonst, dachte ich mir, ich verschmelze einfach beide. Sommer und Herbst. Ein glückliches Paar? Na zumindest soll der Herbst einiges vom Sommer lernen und mich weiterhin glücklich machen!

SmeetsA III

Naja und was soll ich sagen: ich war selbst ganz überrascht, aber diese Kombination… Hach… ich hätte gerne noch eine zweite Portion genommen. Der kühle Büffelmozarella trifft auf die warmen Sommer- und Herbstfrüchte, der Rucula gibt eine leicht scharfe Note. Ein geröstetes Schwarzbrot mit gesalzener Butter dazu… Herrlich!

Also dann, darf ich feierlich vorstellen:

„Hallo Herbst! Darf ich Dir vorstellen? Das ist Sommer!“, „Ah, hallo Sommer! Schön dich kennenzulernen! Haben wir ein bisschen Spaß zusammen?“

Und ich schwinge mich jetzt auf mein Radl und genieße den frühen Herbst! Seit letzter Woche Sonntag ist dieser nämlich wirklich auch vor der Tür angekommen. Lasst die Haare wehen, die Blätter bunt färben und das Laub durch die Straßen tanzen!

SmeetsA IV

Summer-meets-Autumn Salat

Zutaten für 1 Portion

1 Handvoll Rucola

1 Kugel Büffelmozarella

1 Feige

1 Nektarine

2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Rucola waschen, Nektarine und Feige in Achtel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Nektarine und Feige kurz darin anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Büffelmozarella in die Mitte des Tellers legen und kreuzförmig aufschneiden und auseinander ziehen, Rucula drumherum drapieren, warme Feige und Nektarine darauf legen und übriges Olivenöl aus der Pfanne auf den Mozzarella träufeln.
Dazu passt geröstetes Schwarzbrot.

Weinempfehlung:

Ich könnte mir dazu sehr gut einen Riesling vorstellen. Der vor ein paar Tagen getrunkene Riesling Schiefer VDP (2012) vom Weingut Mesmer passt mit seiner Mineralität und Fruchtigkeit sehr gut zur süß-würzigen Salatkombination.

 

Im Sommerkuchen Himmel – Himbeer-Crème Fraîche Kuchen

Den Sommer festhalten! Das kann man mit diesem saftigen Himbeer-Kuchen ganz hervorragend!

Himbeerkuchen VI

Ich gebe zu, ich habe das hier zu sehende Exemplar schon vor ein paar Wochen gebacken. Damals war es noch richtig richtig Sommer und ich hatte einen Tag am See geplant. Es war ein ganz besonderer Tag, als eine sehr gute Freundin nämlich Geburtstag hatte. Und wir hatten Glück, der Jubeltag fiel auf einen wunderschönen, heißen Sommertag Mitte Juli. Einerseits natürlich toll, aber ziemlich schwer für mich, den perfekten Kuchen zu zaubern. Hatte ich es doch mit einer Schokoladenliebhaberin zu tun. Aber bei über 25 Grad schmilzt alles nur so dahin und ist vor allem nicht für den abendlichen Genuss zum anschließenden Geburtstagsgrillen geeignet. Tja, und da fiel mir der deliziöse Himbeer Crème Fraîche Kuchen aus dem Backbuch Zucker, Zimt und Liebe von der wundervollen Jeanny ins Auge. Beim nächsten Obststand gab es dann noch frische Himbeeren und ich konnte loslegen.

Himbeerkuchen I

Himbeerkuchen IV

Himbeerkuchen II

Himbeerkuchen V

Das Ergebnis ist wirklich superlecker! Frisch und soooo saftig! Wir saßen am See und haben so doll geschlemmt, dass wir schon fürchteten, beim baden unterzugehen. Wir haben es aber immer wieder zum Ufer geschafft und auch die Gäste beim Grillen waren ganz begeistert vom Kuchendessert!
Jetzt im Spätsommer schmeckt der Kuchen aber natürlich auch noch und kann zu jedem Ausflug problemlos ohne Schmelzgefahr mitgenommen werden! Wer keine frischen Himbeeren mehr bekommt, verbackt einfach gefrorene und genießt Stück für Stück beim wandern, den letzten Segeltagen oder beim Picknick im Park! Ich verschwinde auch gleich wieder in die Küche und backe ihn als Mitbringsel zu einem Wochenende in Österreich.

Genießt die hoffentlich freien Tage und lasst es Euch ganz gut gehen ihr Lieben!

Himbeerkuchen III

Himbeer-Crème Fraîche Kuchen

Rezept aus Zucker, Zimt und Liebe

Zutaten

115 g weiche Butter

175 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 Prise Natron


150 g Zucker

2 Eier


200 g Crème Fraîche

200 g Himbeeren (auch tiefgekühlte Früchte funktionieren hier sehr gut, dann jedoch bitte nicht Auftauen vor dem Backen)

2 EL brauner Zucker

2 EL gehackte Pistazien

Puderzucker für den Zuckerguss

Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung

  1. Ofen auf 175°C vorheizen. Eine Kastenform fetten und mit Mehl ausstäuben.
 Mehl, Backpulver, Salz und Natron sieben, dann beiseite stellen.
  2. In einer anderen Schüssel Butter und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren. Die Eier nach und nach dazu geben. Die Mehlmischung nun abwechselnd mit dem Crème Fraîche dazu geben.
  3. Die Himbeeren vorsichtig unterheben (wenn man Tiefkühlhimbeeren benutzt, muss man gottseidank nicht ganz so vorsichtig sein) und den Teig in die vorbereitete Form füllen. Mit 2 EL braunem Zucker bestreuen.
  4. In den Ofen geben und ca. 60-70 Minuten lang backen (der Stäbchentest hilft Euch weiter, nicht vergessen: jeder Ofen backt anders). Abkühlen lassen und eventuell mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft und gehackten Pistazien verzieren.

Himbeerkuchen VII

Pasta kunterbunt – mit Avocado, Ricotta, Rucola und Tomaten

Pasta geht immer! Kurz vor meinem wunderschönen Aufenthalt in Bella Italia (ihr wisst, ich war ja in Soave) musste es mal schnell gehen und es weilten noch ein paar Sachen im Kühlschrank, die verwertet werden wollten. Es waren alles Lieblingssachen die wirklich viel zu schade gewesen wären, um sie verkommen zu lassen. So beschloss ich kurzerhand Resteverwertung zu betreiben und alles zu einem leckeren Mittagessen zuzubereiten um mich auf Italien einzustellen.

Pasta Avocado

Ich bin ja sowieso der Fan von „alles kunterbunt zusammen mischen und sich darüber freuen, wie gut das dann schmeckt“ und so kamen Avocado, Tomaten, Ricotta und Rucola zu den Spaghetti. Ein klitzekleines Stückchen Räucherlachs vollendete dann den sommerlichen Genuss.

Pasta Avocado III

Pasta kunterbunt

Zutaten für 2 Portionen

ca. 250 g Spaghetti

1 Handvoll Cocktailtomaten

1 Avocado

2 Frühlingszwiebeln

2 Handvoll Rucola

etwas Ricotta

nach Belieben Räucherlachs

Zubereitung:

  1. Spaghetti nach Packungsangabe kochen.
  2. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Tomaten waschen und halbieren, Avocado in kleine Stücke schneiden. Rucola waschen und trocknen.
  3. Wenn die Nudeln fertig sind, diese in einem Sieb abtropfen lassen. Frühlingszwiebeln in Olivenöl andünsten. Tomaten dazugeben und kurz mit andünsten. Zum Schluss Avocado leicht im Öl erwärmen. Nudeln mit in die Pfanne geben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor dem Anrichten den Rucola unterheben.
  4. Pasta auf vorgewärmten Tellern servieren, Ricotta darüberbröseln, Lachs dazu reichen.

Avocado Pasta