Kochen

Zucchini Basilikum Pesto

Und es geht weiter mit den Päckchenleckereien. Heute habe ich das Zucchini-Basilikum-Pesto für euch. Ich wollte einfach ein etwas außergewöhnlicheres Pesto machen. Mein Bärlauchpesto im Frühling ist ja doch eher von der klassischen Sorte. Heute mischt ihr neben einem Kräuterchen auch eine rohe Zucchini darunter. Statt Pinienkernen geben Mandeln und Kürbiskerne die nussige Note.

ZucchinipestoZucchinipesto II

Abgeschaut hab ich es mir auf der Website von Lecker.de und freue mich immer sehr wenn ich ein schnelles Pastagericht damit verfeinern kann. Zum darin baden sage ich euch *g*

Zucchinipesto III

Zucchini-Basilikum-Pesto mit Mandeln und Kürbiskernen

Zutaten für 2-4 Gläser

100 g geriebene Mandeln (ohne Haut)

75 g Kürbiskerne

3-4 Knoblauchzehen

150 g Parmesankäse

2 kleine Zucchini (ca. 300 g)

10 Stiele Basilikum

250 ml + 6-9 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Mandeln und Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett unter Wenden rösten. Knoblauch schälen und grob würfeln. Parmesan grob würfeln. Zucchini putzen, waschen und fein würfeln. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blättchen von den Stielen zupfen.

Alles zusammen mit Olivenöl in einen Standmixer geben und pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pesto in 3 Gläser füllen, glatt streichen und mit je 2-3 Esslöffel Öl begießen. Fest verschließen, dunkel und kühl lagern.

Zucchinipesto IV

Kirsch und Aprikosen Marmelade

Zurück aus dem Urlaub geht es nun endlich weiter mit den Rezepten der letzten PAMK Runde. Nachdem ich euch letztens die pikanten Kekse vorgestellt habe, kommt jetzt etwas Süßes – Marmelade!!

Marmelade III

Sommer einfangen und konservieren, das mach ich liebend gerne, denn wenn die grauen Tage kommen gibt es nichts herrlicheres als ein buntes Glas Sommer aufzumachen, seinen Duft in der Nase zu spüren und ihn auf der Zunge zu schmecken.

Als ich klein war, also jünger meine ich, denn groß gewachsen bin ich ja immernoch nicht *g*, hatte ich schon immer meiner Mama beim Einkochen zugesehen und täglich mein Marmeladenbrot vor der Schule verdrückt.
Dann kam die Zeit, wo ich irgendwie so gar nicht auf Marmelade stand und lieber ein Wurschtbrot zum Tagesstart genoss. Die Vorratsregale blieben voll und so gab es für meine Mama gar keine Notwenigkeit mehr sich an den Herd zu stellen.

Letztes Jahr habe ich aber dann endlich wieder die Vorliebe für süße Aufstriche für mich entdeckt und selbst in meiner Küche angefangen allerlei Früchte in Gläschen abzufüllen.

Dieses Jahr haben wir uns dann gemeinsam an einem Mädels Wochenende in die elterliche Küche gesperrt und viele Töpfe aufgesetzt, drauf los gekocht, probiert, abgeschmeckt und zu leckeren Unikaten verwandelt.

Da nicht nur das Herstellen, sondern auch vernaschen zusammen noch viel besser schmeckt, war es klar, dass zwei Gläser in das PAMK Paket hüpfen mussten. Ich wählte die Sorten Kirsche und Aprikose für meine Tauschpartnerin.

Die unten aufgeführten Rezepte sind Grundrezepte, die ihr jederzeit nach Geschmack anpassen könnt. Viel Spaß beim Kochen, Kleckern und genießen ihr Lieben!

Marmelade I

Kirschmarmelade

Zutaten für ca. 8 Gläser

500 g Gelierzucker  2:1

1000 g  Früchte (500 g Sauerkirschen und 500 g Süßkirschen)

Prise Zimt

Prise Salz

Zitronensäue nach Geschmack

Zubereitung:

(1) Kirschen waschen, entkernen und grob zerkleinern. Gläser heiß auswaschen und bereitstellen.

(2) Dann in einem großen Topf mit Gelierzucker und restlichen Zutaten vermischen und bei großer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen lassen. 3 Minuten sprudelnd kochen.

(3) Die Marmelade heiß (mit Hilfe eines Marmeladentrichters) in die vorbereiteten Gläser bis zum Rand füllen. Sofort verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Deckel gedreht hinstellen. Dann wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Marmelade II

Aprikosenmarmelade

Zutaten für ca. 8 Gläser

500 g Gelierzucker  2:1

1000 g  Aprikosen

Prise Zimt

Prise Salz

Zitronensäue nach Geschmack

  

Zubereitung:

(1) Gläser heiß auswaschen und bereitstellen.

(2) Aprikosen waschen, entkernen und dann in kleine Stücke schneiden.

(3) Früchte in einem großen Topf mit Gelierzucker und restlichen Zutaten vermischen und leicht erwärmen damit sich alles gut verbindet.

(4) Lauwarmes Fruchtmus nun in eine sogenannte „flotte Lotte“ (eine spezielle Passiermühle) füllen und durchsieben. So bleiben keine Fasern in der fertigen Marmelade.

(5) Die Masse nocheinmal aufkochen und 3 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen. Dann heiß (mit Hilfe eines Marmeladentrichters) in die vorbereiteten Gläser bis zum Rand füllen. Sofort verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Deckel gedreht hinstellen. Dann wieder umdrehen und abkühlen lassen.

Zusammen schmeckt’s besser – PAMK

Gefühlt die ganze Bloggerwelt wartete sehnsüchtig auf das Verkünden des neuen Post aus meiner Küche Themas und Ende Juni war es dann endlich so weit. Die drei Ladies hatten sich ein tolles Thema für diesen gigantischen Sommer ausgedacht, wie ich finde. Es passt einfach für mich zum Sommer 2013, da ich so gut wie jeden Abend draußen mit lieben Freunden verbringe und wir viele ausgiebige Picknicks machen, denn ganz richtig – Zusammen schmeckt’s besser. (Noch nie von ‚Post aus meiner Küche‘ gehört? Dann einfach mal HIER lesen um was es geht und sich meine verschickten Leckereien von letztem und vorletztem Mal anschauen!)

ZusammenschmecktsDer Zufallsgenerator hatte mir dann eine nette Tauschpartnerin aus München zugelost. Leider hatten wir es nicht geschafft, uns persönlich zu treffen um in einer Grünanlage (hehe, ein lustiges Wort) ein paar Leckereien zu tauschen, aber pünktlich am Tag der Freundschaft brachte ich dann ein Paket voll gefüllt bis obenhin zur Post.

PAMKDarin war von allem etwas. Fruchtige Marmelade für ein Frühstück mit der besten Freundin, Florentiner als Zugabe zum Kaffeeklatsch mit Mama, selbst gemachtes Pesto für einen Pastaabend in gemütlicher Runde mit Freunden und pikante Kekse für einen langen Abend auf dem Balkon bei einer Flasche Rotwein.

Na, habt ihr Lust auf die Rezepte? Dann dranbleiben; die kommenden Tage zeige ich euch alles!

PAMK Vorschau

Brotsalat

Wenn sich eine große Gruppe zum Grillen trifft, gibt es immer neue Inspiration für mich. Letztes Jahr war es bei einer Firmengrillfeier, als ein Kollege (Ja, ein Mann *g* ) sein „Spezialrezept“ mitbrachte.
Ganz voller Stolz präsentierte er uns seine Erinnerung an einen schönen Toskanaurlaub.

„Weißt du Amelie… diese MAAAAMA, die hat soooo tolles Essen gemacht…“ Hätte ich nicht schon die Frau meiner Träume dabei gehabt, ich hätte sie glatt vom Fleck weg geheiratet…

Ohoooo, da war ich aber gespannt… Und suchte nach selbstgemachten Pasta auf dem Tisch mit „spezial“ Soße oder irgendetwas ähnliches. Aber auf die Idee, dass ein Mann ein SALAT Rezept so loben kann, darauf bin ich nicht gekommen.

Brotsalat IV

Nicht umsonst hat er geschwärmt und so liebe ich seitdem Brotsalat. Gerne wandle ich ihn auch ab und tu immer das rein, auf was ich gerade Lust habe. Heute gibts das Rezept des letzten Brotsalats kunterbuntweissblau für euch!

Lass ihn euch schmecken!!

Brotsalat

Zutaten:

250 g Ruccula

1/2 Glas in Öl eingelegte getrocknete Tomaten

ca. 100 g Cocktailtomaten

150 g Ziegenkäse

1 Handvoll schwarze Oliven ohne Stein

1 halbe rote Zwiebel

ein paar Scheiben Weißbrot

Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamicoessig, etwas Zitronensaft

Brotsalat

Zubereitung:

(1) Brot auf den heißen Grill legen und von beiden Seiten knusprig werden lassen (Achtung, das geht recht schnell!)

(2) Salat und Tomaten waschen, getrocknete Tomaten in Streifen schneiden, Oliven halbieren, Ziebel in Ringe schneiden. Alles in eine Schüssel geben.

(3) Dressing aus Olivenöl, Balsamicoessig und Zitronensaft, Salz und Pfeffer, je nach Geschmack, zusammenrühren und über den Salat geben.

(4) Brot noch warm in kleine Stücke brechen oder schneiden und in den Salat mischen. Ziegenkäse darüber zerbröckeln.

Achtung: Im Salat werden die Brotstücke durch das Dressing schnell weich und auch alle anderen Zutaten vermengen sich zu einem bunt gemischten Salat. Wer lieber alles etwas übersichtlicher und knackig mag (so wie auf meinen Fotos), richtet den Salat auf einer Platte an und träufelt das Dressing kurz vor dem Servieren darüber.

Brotsalat III

Rhabarber – Ingwer Chutney – fruchtig und pikant

Picknicken, Grillen und Biergartenbrotzeiten im Freien. Das ist Sommer! Und der ist ja nun endlich da!

Zwischendrin sah es nicht so aus, als ob er es dieses Jahr nocheinmal in unsere Gefilde schafft und so hatte ich das dringende Bedürfnis zumindest seine Früchte zu konservieren.

Dass ich ein Rhabarberfan bin, weiß der aufmerksame kunterbuntweissblau Leser ja schon, aber tataaaa, heute gibt es ausnahmsweise mal nichts Kuchenmäßiges.

Rhabarberchutney III

Die tolle aktuelle Deli-Zeitschrift hat auf einer Sonderseite über die grün-roten Stangen ein easy peasy sommerkonservierendes Rezept gedruckt. Das musste nachgemacht werden und ich muss sagen, ich bin schwer begeistert. Das Süßsaure des Rhabarbers und die Schärfe des Ingwers ergänzen sich hervorragend. Wie Herr Schuhbeck sagen würde: „Die san Freind!“ Große Liebe und so, ihr wisst schon *g*

Rhabarberchutney II

Als Mitbringsel zu einer Burgerparty kam das Chutney ebenso gut an, wie als spezial „Soße“ zum saftigen Rindersteak. Wie ich die gelbe Paste sonst noch verwendet habe, seht ihr HIER.

Aber hier jetzt erstmal das Rezept. Ran an die Töpfe, die Damen und Herren!

Rhabarber Ingwer Chutney

Für 4 kleine Gläschen

50 g Zucker karamelisieren. 40 g geschälten, gewürfelten Ingwer und 1 eingeritzte Chili unterrühren. Mit 3 EL Obstessig und Wasser ablöschen. Je 200 g geschälten, gewürfelten Rhabarber und Apfel zugeben. 5 Minuten kochen, salzen und pfeffern.

Rhabarberchutney I