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Summer meets Autumn Salat – Büffelmozarella, Feige und Nektarine auf Ruculasalat – Dazu: Riesling!

Summer meets autumn!

Genau das kam mir in den Kopf als ich den ersten Bissen dieses leckeren Salats nahm…

SmeetsM

Kurze Vorgeschichte: ich hatte genau noch eine Handvoll Rucula im Kühlschrank. Dazu noch eine Kugel Büffelmozarella, viel anderes Gemüse, sonstigen Kleinkram sowie allerlei an Obst. Schon länger wollte ich Euch etwas (spät)sommerliches mit Nektarinen hier auf dem Blog präsentieren, aber in mehr als mein tägliches Müsli schaffte es die Sommerfrucht leider nie. Außerdem hatte ich zwei Tage zuvor die ersten Feigen gekauft, meine Lieblings-Herbst-Frucht.

SmeetsA I

So stand ich also da und überlegte: was kombiniere ich jetzt zu dem Rucula mit Büffelmozarella? Sommerliche Nektarine oder herbstliche Feige? Halte ich den Sommer noch ganz doll fest oder sage ich meinem (verhassten) Herbst guten Tag?
Und da ich mir dieses Jahr vorgenommen habe, dem Herbst eine Chance zu geben, dass ich ihn nicht ganz so arg hasse wie sonst, dachte ich mir, ich verschmelze einfach beide. Sommer und Herbst. Ein glückliches Paar? Na zumindest soll der Herbst einiges vom Sommer lernen und mich weiterhin glücklich machen!

SmeetsA III

Naja und was soll ich sagen: ich war selbst ganz überrascht, aber diese Kombination… Hach… ich hätte gerne noch eine zweite Portion genommen. Der kühle Büffelmozarella trifft auf die warmen Sommer- und Herbstfrüchte, der Rucula gibt eine leicht scharfe Note. Ein geröstetes Schwarzbrot mit gesalzener Butter dazu… Herrlich!

Also dann, darf ich feierlich vorstellen:

„Hallo Herbst! Darf ich Dir vorstellen? Das ist Sommer!“, „Ah, hallo Sommer! Schön dich kennenzulernen! Haben wir ein bisschen Spaß zusammen?“

Und ich schwinge mich jetzt auf mein Radl und genieße den frühen Herbst! Seit letzter Woche Sonntag ist dieser nämlich wirklich auch vor der Tür angekommen. Lasst die Haare wehen, die Blätter bunt färben und das Laub durch die Straßen tanzen!

SmeetsA IV

Summer-meets-Autumn Salat

Zutaten für 1 Portion

1 Handvoll Rucola

1 Kugel Büffelmozarella

1 Feige

1 Nektarine

2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Rucola waschen, Nektarine und Feige in Achtel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Nektarine und Feige kurz darin anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Büffelmozarella in die Mitte des Tellers legen und kreuzförmig aufschneiden und auseinander ziehen, Rucula drumherum drapieren, warme Feige und Nektarine darauf legen und übriges Olivenöl aus der Pfanne auf den Mozzarella träufeln.
Dazu passt geröstetes Schwarzbrot.

Weinempfehlung:

Ich könnte mir dazu sehr gut einen Riesling vorstellen. Der vor ein paar Tagen getrunkene Riesling Schiefer VDP (2012) vom Weingut Mesmer passt mit seiner Mineralität und Fruchtigkeit sehr gut zur süß-würzigen Salatkombination.

 

Himbeer – Rhabarber – Eis – Smoothy

Ein heißer Sommernachmittag und weder ein Stück Kuchen noch frische Melone stehen zum snacken bereit. Eis findet sich auch keines im Kühlfach, dafür aber eine Packung Himbeeren. „Do it yourself!“, schreit diese und schupp die wupp landen Himbeeren, Rhabarbersaft, Joghurt und Milch im Mixer.

Himbeer II

Eingefüllt in mein neues heiß geliebtes Mason Glas, das ich in einem tollen Laden im Glockenbachviertel entdeckt habe. Strohhalm rein und „mhhhh“. Der perfekte leichte Snack für einen spannenden Fussballtag wie heute, an dem es nachher bestimmt noch „böse“ Kalorien gibt :)

Himbeer III

Genießt den Freitagnachmittag und viel Spaß beim Daumendrücken und Jubeln!

Himbeere I

 

Himbeer – Rhabarber – Eis – Smoothy

Für 1 Glas ca. 150 g tiefgefrorene Himbeeren, 1 Schuss Rhabarbersaft (wie hier), ca. 100 ml Milch und ca. 3 EL Joghurt (1,5% Fett) in einem Mixer vermengen.

Himbeer IV

 

 

 

Spargelpfanne mit raffinierter Soße für heiße Tage und eine Weinempfehlung

Als ich letztens das Wochenende bei meinen Eltern verbrachte, wollte ich unbedingt nochmal Spargel kochen, bevor die geliebte Spargelzeit leider wieder vorbei ist. Ehrlich gesagt hatte ich genug vom Klassiker mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln und wollte mal etwas Neues ausprobieren. Spargeltarte? Überbackener Spargel? Ich grübelte und konnte mich nicht entscheiden.

Spargelpfanne V

Dann kam meine Mutter mit einer brillanten Idee, die sie letztens schon selbst ausprobiert hatte. Weißen Spargel aus der Pfanne mit einer leichten Orangen-Weißweinsoße. Inspiriert wurde sie dazu schon vor einem Jahr, als ihr Lieblingsfernsehkoch Andreas Geitl bei „Wir in Bayern“ eine ähnliche Beilage zum Schwein servierte. Ich war sofort begeistert, holte einen frischen Grünen Veltliner (Weinempfehlung siehe unten) aus dem Kühlschrank und wir kochten drauf los.

Spargelpfanne IV

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – eine Farbexplosion auf dem Teller, knusprig das Brot darunter, spritzig der österreichische Weißweinklassiker im Glas. Ein lauer Sommerabend der fast perfekter nicht sein könnte.

Spargelpfanne VI

Spargelpfanne in Orangensaft Weissweinsoße

Zutaten für ca. 3 Portionen

ca. 800 g weißen Spargel, geschält und schräg in Stücke geschnitten

100 ml Orangensaft

1 guter TL Zucker

1 EL Butter

50 g Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

1 gute Handvoll halbierte Cocktailtomaten

1 Prise Chilliflocken

Salz zum Würzen

Weißwein oder Sekt nach Geschmack

etwa 9 Weißbrot/Baguettescheiben

Spargelpfanne VII

Zubereitung:

  1. Butter und Zucker in eine Pfanne geben, leicht karamellisieren lassen.
  2. Orangensaft zugießen und Spargelstücke einlegen, glasieren und bissfest garen lassen. Dann salzen. Der Spargel soll immer etwas Feuchtigkeit haben, aber nicht in der Pfanne schwimmen. Eventuell noch etwas Wasser angießen.
  3. Zum Schluss die halbierten Tomaten und die Frühlingszwiebeln dazugeben und unterheben. Mit Chilliflocken, evt. nochmals etwas Salz, Pfeffer und Weißwein/Sekt abschmecken.
  4. Das Weißbrot auf dem Grill, in einer Pfanne oder im Toaster knusprig backen und auf jeweils drei Stück auf eine Teller mit dem Spargel anrichten.

Spargelpfanne II

 

Weinempfehlung:

Zu diesem leckeren Sommergericht tranken wir einen Grünen Veltliner aus dem Kamptal vom Weingut Jurtschtisch. Der GrüVe 2012 gilt als erster österreichischer „Markenwein“ und ist im ganzen Land bekannt. Er besticht einmal durch frische Frucht, feine Würze und herrliche Leichtigkeit. Das fröhlich bunte Etikett entwarf traditionsgemäß Christian Ludwig Attersee. Der Jahrgang 2013 ist nun auch in die Flaschen gefüllt – ich bin schon gespannt darauf, wie er schmeckt!

Spargelpfanne III

Fingerfood ganz sommerlich – Ziegenkäse auf Wildkräutersalat mit Passionsfruchtdressing und kalter Tomatensuppe

War das ein heißes Wochenende – das heißeste Pfingsten aller Zeiten heißt es! Ich war viel draußen unterwegs und hatte nach dem ersten Seebesuch und einer Wandertour wenig Hunger so gar keine Lust auf großes Aufkochen.

bordelicious IIIPerfekt also, um eines meiner leichten Fingerfood Rezepte, dieschon seit einiger Zeit in meinem Kopf herumschwirren, umzusetzen.

Bordelicious VFingerfood liebe ich sowieso derzeit – ständig trifft man sich zum Picknick und genießt das gemeinsame Naschen, Plaudern und Leute beobachten. Jeder bringt irgendwas mit und so gibt es immer eine große Vielfalt auf der Decke.

bordelicious IV

 

suppe I Text

Da ich diesmal aber meine Familie am Tisch verköstigen wollte, durfte es auch etwas sein, was man zwar mitnehmen kann, aber am besten frisch genießt: Kurz überbackener Ziegenkäse auf Wildkräutersalat mit Passionsfruchtdressing und kalter Tomatensuppe. Wie gesagt; man kann das auch mitnehmen – passt die Suppe doch super in kleine Fläschchen und der Salat in eine Tupperbox – Dressing extra, Ziegenkäse ebenfalls und vor Ort dann zusammenstellen. Dazu ein Fläschchen Weißwein (siehe unten) und Baguette – der Abend ist gerettet.

bordelicious I

Ziegenkäse auf Wildkräutersalat
mit Passionsfruchtdressing und kalter Tomatensuppe

Zutaten für ca. 4 Vorspeisenportionen

1 Rolle Ziegenkäse

4 Handvoll Wildkräutersalat

2 TL Honig

Für das Dressing:

1 Passionsfrucht

Olivenöl, Weißweinessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Für die Tomatensuppe:

500 ml passierte Tomaten

1 Gurke

1 kleiner geschälter und entkernter Apfel

1/2 – 1 Chilischote fein geschnitten

1 Schalotte grob gewürfelt

Salz, Pfeffer, Zucker

frische Basilikumblätter

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für die Tomatensuppe im Standmixer pürrieren, abschmecken und kalt stellen.
  2. Für das Dressing alle Zutaten vermengen und abschmecken. Je nach Säuregehalt der Passionsfrucht mit Essig aufpassen.
  3. Wildkräutersalat waschen und trocken. Ziegenkäse in Scheiben schneiden. Jeweils 1/2 TL Honig darüberträufeln und kurz im Ofen überbacken.
  4. Salat auf kleine Teller anrichten, Dressing darüber träufeln und Ziegekäse darauf drapieren. Suppe dazu reichen.

bordelicious II

Zu diesem leichten Sommergericht passt sehr gut ein Weißwein. Gerne möchte ich den Graves Blanc vom Chateau Villa Bel-Air dazu empfehlen. Der würzige Fruchtgeschmack mit cremigem Schmelz des Cuvées aus Muscadelle, Sauvignon Blanc und Sémmillon passt hervorragend zum milden Ziegenkäse auf dem würzigen Wildkräutersalat und der fruchtig scharfen Tomatensuppe. Einfach #bordelicious!  Ich hoffe, das Bordeaux Team sieht das genauso und nimmt mein Rezept mit in den Lostopf zum „Le picnic en blanc“ Wettbewerb :) Würde ich doch zu gerne zum Bordeaux Fete le Vin oder zum Vinocamp fahren!

Drückt mir die Daumen meine lieben Leser und genießt diesen tollen Sommerabend!

 

 

 

 

Amelie’s grüner Minz Smoothie

Ich habe es getan – endlich! Endlich habe auch ich mir einen grünen Smoothie zubereitet.

Smootie

Eigentlich finde ich den relativ neuen Trend ziemlich aberwitzig, denn schon seit Jahren mixe ich mir meine Portion Vitamine ab und zu als Saft. Darauf gekommen bin ich durch einen guten Freund, der tagtäglich den Mixer anschmiss, seine Lieblingsfrüchte und Aloe Vera Saft vermengte und so zu einem schnellen und gesunden Frühstück kam. Manchmal bekam ich auch was ab (ohne Aloe Vera Saft – der ist nämlich ziemlich „greislig“ :) ), fand Gefallen daran und kaufte mir auch einen großen Platzverschwender, der seither in der Küche thront und brav seine Dienste leistet.

Smoothie IV

Bei mir sind die Ergebnisse bisweilen meist von gelblicher Farbe und schmecken süß und fruchtig. Da ich täglich Grünzeug in Form von Salat, Spinat oder sonstigen Beilagen zu mir nehme, finde ich den grünen Mix – Trend etwas unpassend für mich. Sollen das doch die machen, die keinen Salat in Rohform mögen ;)

An dieser Stelle sei gesagt, ich habe mich vor dem Schreiben dieses Artikels nicht mit irgendeinem anderen inspirieren lassen oder gar mich genau über den Trend informiert.

Die Idee für meinen grünen Smoothie entstand im Dubaiurlaub als ich in einem Restaurant ein Mixgetränk aus Zitronensaft, Zucker und pürierter Minze kostete. Als Zitronen und Minzliebhaber hatte ich mich sofort verliebt und wollte so etwas ähnliches zu Hause nachmachen.

Smoothie III

Rausgekommen ist dann eine herrliche Erfrischung und zugleich gehaltvolles Vitamin-Trink-Frühstück das zufällig auch noch grün ist :)

Wer also keinen Spinat, Feldsalat und Co mixen möchte, aber trotzdem Chlorophyll im Drink bevorzugt, darf gleich mal nachmixen.

Smoothie IIX

 

Amelie’s grüner Minzsmoothie

Für ca. 500 ml nimmt man 1 sehr reife Banane, den Saft einer Zitrone, 1 Kiwi, 1 Handvoll Minzblätter und ca. 200 ml Rhabarbersaft, steckt alles in einen Standmixer und mixt alles ordentlich durch. Tataaa, fertig!

Smoothie VI