Dinner

Weihnachtsessen ohne Stress: Hirschfilet mit Semmelknödeln, Rotkraut und Whiskey-Sauce


Hektik und Stress an Weihnachten – das ist in Millionen deutschen Familien der Normalzustand an Heiligabend. Die letzten Geschenke müssen gekauft und verpackt, der Baum aufgestellt und geschmückt werden und ein Festmahl soll auch wieder die ganze Familie begeistern. Die ewige Geschenke-Problematik wird sich wohl nie vermeiden lassen, doch beim Essen lässt sich viel Stress einsparen – mit einem Hauptgang, der in kürzester Zeit zubereitet ist.

Tatatataaaa: Hirschfilet mit Semmelknödeln, Rotkraut und Whiskysauce. Weiterlesen

Das beste Entenragout nach toskanischem Rezept

Entenragout mit Pasta – Ein Gericht, das Italiensehnsucht macht. Bei meinem letzten Urlaub in der schönen Toskana hat uns der Hausbesitzer des gemieteten Ferienhauses an einem Abend mit einem seiner Leibgerichte verwöhnt und extra für uns einen Topf köstlich duftendes Entenragout gekocht. Frische Nudeln dazu, ein Glas Rotwein und ich schwebte im Gourmethimmel.  Weiterlesen

Hähnchenpfanne mit Knoblauch und Rosmarin

So ein Montag ist schon etwas unschönes… Das Wochenende ist vorbei, 5 lange Arbeitstage liegen vor einem und man hat vorallem nicht mehr so viel Zeit für ausgiebiges Kochen. Viele Mütter müssen pünktlich das Essen auf dem Tisch stellen damit der Alltag nicht durcheinander kommt. Der Anfang einer jeden Woche ist also für viele recht ungemütlich. Doch für eine „Lästigkeit“ kann ich heute Abhilfe schaffen: ich habe heute ein superschnell gemachtes, leckeres Mittagessen für Schulkinder, oder als Abendessen für alle Berufstätigen unter uns, vorbereitet. Es gibt Hühnchen!

Hähnchenschenkel Codaro

A Tavola mit Gennaro – Kochbuch

Das Rezept entstammt aus einem Kochbuch, das mittlerweile fast zwei Jahre schon bei mir wohnt. Eine liebe Freundin hatte es mir geschenkt, da sie selbst gerne daraus kocht und meinte, dass mir die Rezepte bestimmt viel Spaß machen. Jetzt bin ich ja oft nicht so der Kochbuch-Rezepte-Nachkocher und habe zugegebenermaßen lange nicht rein geschaut. Eines grauen Januartages war es dann aber soweit und ich habe viele leckere Rezepte als Inspiration gefunden. Das Huhn, in der Pfanne gegart, machte mich irgendwie am meisten an, und so wurde es als erstes nachgekocht. Das Ergebnis gefiel mir sehr gut und ich würde eigentlich fast nichts anders machen. Außer vielleicht noch etwas Zitronenschale – aber ich bin ja auch ein Zitrusfruchtfreak.

Lasst es Euch gut gehen an diesem Montag!

Italienische Hähnchenpfanne

 

Hähnchenpfanne mit Knoblauch und Rosmarin

Rezept aus A Tavola mit Gennaro 

Zutaten für 4 Personen

1 kg Hähnchenkeulen
Salz und frisch gemahlenen Pfeffer
etwas Mehl zum Bestäuben
150 ml natives Olivenöl extra
1 Knoblauchknolle in Zehen zerteilt, ungeschält
1 große Handvoll frischer Rosmarin in Stücke gerupft
160 ml trockener Weißwein
1 Handvoll Cocktailtomaten

Zubereitung:

  1. Die Hähnchenkeulen im Gelenk durchtrennen, salzen, pfeffern und mit Mehl bestäuben. Das Olivenöl in eine große Pfanne mit dickem Boden gießen und bei mittlerer bis starker Hitze auf den Herd stellen.
  2. Sobald es heiß ist, die Hähnchenstücke darin von jeder Seite ca. 1-2 Minuten kräftig anbraten. Die Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren, den Knoblauch sowie Rosmarin zugeben und alles zugedeckt 30 Minuten schmoren; die Hähnchenstücke ab und zu wenden. Cocktailtomaten halbieren und nach ca. 25 Minuten zugeben.
  3. Den Deckel abnehmen, den Wein in die Pfanne gießen und bei starker Hitze verkochen lassen.
    Dazu passt Reis oder Weißbrot.

Huhnpfanne

Spekulatius Mousse mit Beeren

Seit vielen, vielen Jahren gibt es bei mir eine Tradition. Diese nennt sich Weihnachtsdessert! Im Jahr 2003, also vor 12 Jahren (ich bin selbst ganz überrascht wie lange das her ist), wurde in einer der schönsten Kochzeitschriften, die ich bis heute noch gerne lese, ein wahnsinnig tolles Dessert veröffentlicht. Überhaupt war das ganze Heft voll von herrlichen Weihnachtsmenüs, deren Gerichte ich fast zu 100% immer essen würde. Dieses Heft hole ich seitdem jedes Jahr hervor, blättere und lasse mich inspirieren. Und ja, die vielen Einmerker verblassen zwar langsam, aber sie existieren noch und neben dem Dessert mache ich mindestens immer ein weiteres Rezept daraus nach.

Nachspeise Weihnachten

Angerichtet kann ganz individuell

Besagtes Traditionsrezept möchte ich Euch heute vorstellen. Es handelt sich um eine Spekulatius Mousse mit Beeren. Im Heft sieht sie aus wie eine Tiramisu in Nocken gestochen und im Laufe der Jahre habe ich diverse Anrichtungsmöglichkeiten ausprobiert: Nocken, im Glas oder wie hier zu sehen zubereitet in einer großen Form, im Viereck ausgestochen und mit Zimtzucker bestreut.

Spekulatiustiramisu

Der perfekte süße Abschluss

Geschmacklich ist sie für mich immer der perfekte Abschluss für mein Weihnachtsmenü. Ob für Jakobsmuscheln oder Filet Wellington wie dieses Jahr, oder Vitello Tonato und Lachs in der Salzkruste wie manch anderes Jahr, dieses Dessert ist perfekt! Sie schmeckt für mich nach Weihnachten mit einem  Hauch Sommer. Spekulatius und Himbeeren, Quark und Mandelmus… welch herrliche Kombination! Doch probiert es selbst! Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Weihnachtstiramisu

Spekulatius Mousse mit Beeren

aus Lust auf Genuss (11/2003)

Zutaten für 4 Portionen

4 Blatt weiße Gelatine
150 g Mandelmus (aus dem Reformhaus)
100 g Speisequark (40% Fett)
500 g Joghurt (3,5% Fett)
50 g Puderzucker
2 TL Zitronensaft
200 g Schlagsahne
10 Gewürzspekulatius
250 ml roter Johannisbeersaft
5 EL Himbeersirup
1 EL Speisestärke
300 g tiefgekühlte Himbeeren

Zubereitung:

Am Vortag: Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Mandelmus mit Quark, Joghurt, Puderzucker und Zitronensaft verrühren. Gelatine ausdrücken und bei kleiner Hitze auflösen, 1 EL Quarkcreme unter die aufgelöste Gelatine rühren, dann diese Mischung unter die übrige Quarkcreme rühren.

Sahne steifschlagen, darunterziehen. Die Hälfte der Creme in eine Schüssel füllen, mit den Spekulatius belegen und die restliche Creme darauf verteilen. Zugedeckt über Nacht kalt stellen.

Am Festtag: Johannisbeersaft und Himbeersirup in einem Topf aufkochen. Stärke mit etwas Wasser glattrühren, zufügen, einmal aufkochen. Die tiefgekühlten Himbeeren kurz ziehen lassen.

Zum Servieren: Von der Mousse Nocken abstechen und mit den Beeren auf Tellern anrichten. Wer mag, kann die Mousse mit Zimtzucker bestreuen.

Zimt Spekulatiusdessert

Filet Wellington – Weihnachtsmenü 2015 Hauptspeise

Der dritte Adventssonntag ist da – höchste Zeit für den nächsten Gang des Weihnachtsmenüs! Nachdem an Heiligabend auch für Ruhe und Besinnlichkeit Zeit bleiben soll, gibt es auch nur drei Gänge und somit heute den Hauptgang.

Filet Wellington

Vorbereitung an Heilig Abend

Ruhe, Besinnlichkeit und keine Hektik – so sollte der 24. Dezember sein. Damit aber trotzdem ein tolles Festmahl serviert werden kann, ist Vorbereitung das A und 0! So müssen die Jakobsmuscheln der Vorspeise zwar „a la minute“ gebraten werden, aber für die Hauptspeise möchte ich Euch gerne ein Gericht zeigen, das man gut vorbereiten kann. Ich dachte dabei an ein Filet Wellington mit Kürbisrisotto und Salat.

Filet_Wellington_Christmas

Rinderfilet in Blätterteig

Das Filet Wellington ist edelstes Rinderfilet eingewickelt in eine würzig abgeschmekte Farce und (weihnachtlich dekoriertem) Blätterteig. Ist das einmal vorbereitet, kann man es ganz entspannt in den Ofen schieben und in sich selbst fertiggaren lassen. Ist man dann noch glücklicher Besitzer eines Thermomix kocht das Kürbisrisotto auch noch ganz von selbst. Ansonsten hat das Rühren von Risotto ja auch immer eine ganz beruhigende Wirkung und mit dem Motto „Man schütte ein Glas Wein in den Koch“ geht es nochmals besser ;) Wer es dann noch etwas frisch mag, reicht (vorgeputzen) Salat zum Fleisch. Fertig ist ein Festmahl, das nicht nur lecker schmeckt sondern auch beeindruckt.
(Wer einen vegetarischen Mitesser hat, bereitet einfach ein bisschen mehr Risotto zu und reicht gegebenenfalls gebratenes Gemüse dazu.)

gebackenes Filet Wellington

Kürbisrisotto_filet_wellington

Ein kleiner Hinweis an alle Gäste, dass es noch Dessert geben wird, also um genau zu sein Spekulatiusmousse, wäre vor dem Verzehr des Hauptgangs bestimmt nicht ganz unangebracht :)

Filet_Wellington

Filet Wellington nach kunterbuntweissblau

Zutaten für ca. 6-8 Personen

1000 g Rinderfilet (Mittelstück schön gleichmäßig dick)
400 g Kalbsbrät
1 große Zwiebel
400 g Champions
1 Bund glatte Petersilie
2 Rollen Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Eigelb
Salz, Pfeffer, Zucker, Butterschmalz
Zutaten für das Risotto HIER

Zubereitung:

  1. Das Rinderfilet rundherum in heißem Butterschmalz anbraten. Dann mit Salz und Pfeffer würzen, abkühlen lassen.
  2. Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden, Petersilie waschen und feinhacken, und Champions putzen und in Scheiben schneiden.
  3. Zwiebel in Butterschmalz glasig dünsten, Champions dazugeben, 2 Minuten mitbraten, Petersile untermischen und mit Salz, Peffer und einer Brise Zucker abschmecken. Nun abkühlen lassen und mit dem Kalbsbrät zu einer Farce vermengen.
  4. Blätterteig großflächig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auslegen. Aus einem kleinen Stück des Blätterteigrades mit Keksaustechern ein paar Weihnachtsfiguren ausstechen. Auf das große Blätterteigstück die Farce ca. 1 cm dick aufstreichen. Das Rinderfilet auf die Masse legen und „einpacken“. Oben gut schließen und mit ausgeschnittenen Blätterteig Stückchen dekorieren.
  5. Zum Schluß mit Eigelb bestreichen und in den vorgeheizten Backofen bei ca. 200 Grad 45 Minuten bei Ober- und Unterhitze garen.

Währenddessen das Risotto wie HIER angegeben kochen.

Dazu passt sehr gut ein Blattsalat mit Orangenfilets und Granatapfelkernen und einem Sahne-Senf-Dressing.

Weihnachtsmenü_hauptgang

Weinempfehlung:

2012 Syrah vom Weingut Oliver Zeter – Pfalz
Dieser Syrah harmoniert perfekt zum Filet Wellington. Ein Rinderfilet und gerade mit kräftig aromatischer Soße, braucht einen Wein, der diese Kraft aufnehmen kann und sie durch weitere Aromen unterstützt. In diesem trockenen, kräftigen Wein finden sich Aromen wie weißer Pfeffer, Zartbitterschokolade und Cassis wieder. Insgesamt lag er 10 Monate im Barriquefass. Durch das besondere Toastingverfahren der Fässer erhielt er dadurch einen Hauch von Schokoladenaromen, die sehr gut mit der Soße harmonieren. Um die komplexen Geschmacksaromen entfalten zu können, sollte der Wein mindestens 3 Stunden vorher dekantiert werden.

 

 

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