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Gnocchi Tomate-Mozzarella

Seitdem ich im September mal eine Thermomixvorführung besucht habe, gibt es ein neues Wort in meinem Wortschatz. Das „Rumfortgericht“.

Hä? Kapiert ihr nicht? Keine Panik, ich sah den vorführenden Mann damals auch recht fragend an. Aber er klärte die Sache schnell auf. Es handelt sich dabei um ein Gericht mit Zutaten die „rum“ liegen und „fort“ müssen. Ha ha ha. Späßchen gemacht… ;)

Naja, aber meist sind es ja die bescheuertesten Eselsbrücken, die man sich merkt.

Gnocci II

So gab es also letztens mal wieder so ein Gericht. Kühlschrank auf, kurz überlegt, was passt zumindest halbwegs zusammen und los ging es. Italienisch für den Gaumen und auch für’s Auge.

Gnocci I

Ich würfelte Gnocchi, Tomaten, Zwiebeln, Mozzarella und Feldsalat zusammen und kann mit gutem Gewissen sagen: das schmeckt! Und zwar richtig gut! Eine gesunde Vollmahlzeit die rein vegetarisch auch noch ist. Perfekt also für ein schnelles Mittag- oder Abendessen für den italienischen Genießer.

Lasst es Euch schmecken!

Gnocci III

Gnocchi Tomate-Mozzarella

Zutaten für 2 Personen

350 g Gnocchi aus dem Kühlregal (ich hatte glutenfreie)

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Handvoll kleine Cocktailtomaten

2 Handvoll Feldsalat

2 Kugeln Mozzarella

Salz, Pfeffer, Chiliflocken

Zubereitung:

  1. Gnocci nach Packungsangabe in heißem Wasser erhitzen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Tomaten waschen und halbieren. Mozzarella würfeln.
  3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Tomaten zugeben und leicht anbraten.
  4. Gnocci abseihen und in die Pfanne geben, alles mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken.
  5. Zum Schluss Mozzarella und Feldsalat zugeben. Auf vorgewärmten Tellern servieren.

Update, Ankündigung und ein Sonnenuntergang im November

HH VI

Zur Zeit ist mächtig viel los im Hause kunterbuntweissblau. Projekte werden geplant, viele Termine wahrgenommen, Blogposts vorbereitet und letzte Erledigungen gemacht. Letzte Erledigungen? Aber ja doch! Ich darf Euch heute ganz aufgeregt verraten, dass es nächste Woche auf große Reise geht – Vietnam heißt das Ziel. Abenteuer, Landschaften, Kulturen und vieeel Kulinarisches. Ich bin schon sehr gespannt was mich erwarten wird. Und Euch nehme ich natürlich mit! So gut es geht werde ich versuchen meine Eindrücke zeitnah mit Euch zu teilen.

HH V

Aber keine Angst, auch die Fans der kunterbuntweissblauen Küche kommen nicht zu kurz; deswegen bereite ich derzeit ja einiges vor…

Neben all diesen Erledigungen verbrachte eine langes Wochenende in Hamburg. Der Anlass war sehr sehr aufregend und ich werde Euch bald auch davon mehr berichten.

Heute gibt es aber ein paar Fotos von einem Nachmittagsspaziergang im hohen Norden.

HH III

Für einen Tag die Seele baumeln lassen, das war das Ziel. Und es ist vollkommen geglückt. Nur mit meinem Iphone bewaffnet streifte ich durch das Hamburger Hinterland und bereute es dann doch, nicht die „große“ Kamera dabei gehabt zu haben. Trotzdem konnte ich die Stimmung ganz passabel einfangen, oder, was meint ihr?

HH IV

Nachdem es dann dunkel wurde, genoss ich ein köstliches Stück Kuchen und eine wärmende heiße Schokolade im Café Frollein Lotte. Seele baumeln lassen: Check!
Das Café ist das perfekte Ausflugsziel für alle Hamburger die einen schnellen Abstecher „auf’s Land“ machen wollen.

HH X
Café Frollein Lotte
Billwerder Billdeich 256 | 21033 Hamburg
Am besten mit der S-Bahn aus der Innenstadt S21 Richtung Bergedorf, Haltestelle Mittlerer Landweg, Fußweg ca. 5 min

Habt einen wunderschönen Mittwochabend!

HH II

HH VII

HH I

 

Bratkartoffeln – Der Klassiker mit Spinat und Spiegelei – trotzdem neu interpretiert

Klassiker neu interpretieren macht mir immer ganz besonders viel Spaß.

Hatte ich von letztens zum Kartoffelpüree kochen noch einige Kartoffeln übrig, wollte ich diese in Bratkartoffeln verwandeln. Doch was dazu kombinieren? Ein Schnitzel? Hatte ich auf jeden Fall Lust, aber leider keine Zeit. Also lief es auf den schnellen Klassiker mit Spiegelei und Spinat hinaus.

Bratkartoffeln VDoch ich wäre ja keine Foodbloggerin, wäre nicht doch ein klein bisschen Extravaganz verbrutzelt worden… Denn ich fand nämlich noch eine Süßkartoffel die dringend weg musste. Und es kam nun endlich mein neues Bratkartoffelgewürz zum Einsatz!

Bratkartoffelgewürz? Wieso das? Einfach bisschen Salz und Pfeffer dran, ne Prise Muskatnuss, wer mag ein bisschen Kümmel, und fertig… Ja natürlich geht das auch, aber wie gesagt: Extravaganz. Die auch ihr übrigens mit in die Pfanne bringen könnt, das Gewürz gibt es nämlich zu kaufen ;)

Bratkartoffeln Duo

Bratkartoffeln IV

Bin ich ja eigentlich nicht so der große Fan von zu vielen Gewürzen und mag lieber die Grundzutat in vollem Geschmack erleben, sehe ich das bei Bratkartoffeln etwas anders. Hat das erdige Gemüse doch eigentlich nicht viel Eigengeschmack und kann hervorragend mit Paprika, Curry, Koriander, Knoblauch und einigen anderen Gewürzen aus der Mischung gepimpt werden.

Bratkartoffeln IXKennengelernt habe ich dieses Gewürz in der poppigen blauen Dose während eines interessanten „Spice Abends“. Da gab es zwar keine Bratkartoffeln, dafür aber sehr leckere Guacamole zum dippen während ich ein paar lustige und interessante Videos der Gründer von Just Spice anschauen durfte. Es war ein Kinoabend der besonderen Art, denn wir durften auch unser eigenes Gewürz mischen. Von Florian, Bela und Ole, den Gründern höchstpersönlich, lernten wir, was die Basis einer jeden Gewürzmischung ist, was gut zusammenpasst und woher die ganzen Gewürze überhaupt kommen. Auch live erzählten die Jungs von ihren Reisen rund um die Welt, um die interessantesten Gewürze und Rezepte kennenzulernen und mitbringen zu können.

Bratkartoffeln VII

Bratkartoffeln VI

 

Schon am nächsten Tag habe ich dann mein eigenes Gewürz gleich für eine Pasta mit Aubergine, Feige, Speck und Blauschimmelkäse, eingesetzt. Ich muss wirklich sagen – tolle Sache. Ich mag es einfach, zu wissen, wer oder was hinter den Produkten steckt und wenn sie mich dann auch so sehr selbst überzeugen, muss ich sie Euch natürlich vorstellen.

Wer also Interesse hat, Just Spice näher kennen zu lernen, klickt sich einfach mal auf die Webseite www.justspices.de. Hier kann man neben interessanten Videos und Rezepten auch einen Onlineshop finden. Mix it hot Baby!

Bratkartofflen IIX

Und weil ihr jetzt sicherlich wissen wollt, wie die kunterbuntweissblauen Bratkartoffeln gemacht werden, gibt’s natürlich auch das Rezept für Euch!

Bratkartoffeln I

 

Bratkartoffeln mit zweierlei Kartoffeln, Spinat und Spiegelei

Zutaten für 2 Portionen

300 g Kartoffeln (mehlig)
200 g Süßkartoffel
4 Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
3 EL Rapsöl
Bratkartoffelgewürz
500 g junger Tiefkühlspinat gehackt
1 Schalotte / kleine Zwiebel in kleinen Würfeln
2 Eier
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden und zusammen mit den normalen Kartoffeln in kochendem Wasser ein paar Minuten köcheln lassen.
  2. Kartoffeln abseihen und in Scheiben schneiden
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen und erst die Kartoffelscheiben, dann die Süßkartoffelwürfel und Frühlingszwiebeln anbraten. Alles mit dem BRatkartoffelgewürz würzen.
  4. In der Zwischenzeit die Schalotte in einem Topf anbraten, den Spinat zugeben und köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer, ggf. Muskatnuss, abschmecken.
  5. Eier als Spiegeleier in einer Pfanne braten und alles zusammen auf vorgewärmten Tellern servieren.

Bratkartoffeln II

 

Müslikekse mit Schokolade aka Selfmade Hobbitkekse

Früh aufstehen müssen mag keiner. Wenn man aber nicht wegen dem Job früh raus muss, sondern einen Flieger erwischen will, der einen in den Urlaub bringt, geht das schon besser.

Hobbit Keks III

Noch einfacher fällt das Aufstehen dann aber, wenn ein leckeres Frühstück die S-Bahnfahrt zum Flughafen versüßt. Und genau das war mein Antrieb, als ich letztens zwei Bleche Kekse in den Ofen schob.

Hobbitkeks V

Schon länger wollte ich mal wieder Kekse backen und so kam mir die Veröffentlichung der Müslikekse von Saskia gerade recht, musste ich also nicht mal lange nach dem passenden Keksrezept googeln. Ich nenne die knackig, süßen Kleingebäcke aber nicht Müslikekse, sondern Selfmade Hobbitkekse. Des Beschenkten Lieblingssünde an stressigen Arbeitstagen sind nämlich die Hobbitkekse von Brandt.

Hobbitkeks I

Ich kann nur sagen, die Überraschung ist geglückt. Die Kekse waren ein guter Trost für das frühe Aufstehen und ab sofort sollen „bitte immer Kekse vorhanden sein“. Na mal sehen ;)

Hobbitkeks VI

Selfmade Hobbitkekse

Rezept aus dem dem Buch Grüße aus meiner Küche – dort heißen sie Glückskekse

Zutaten für ca. 30 Kekse

125 g weiche Butter

115 g Zucker

125 g Mehl

1 Ei

200 g grobe Haferflocken

125 g gehackte Zartbitterschokolade

Hobitkeks II

Zubereitung:

1. Die Butter mit Zucker schaumig schlagen, anschließend Mehl und das Ei dazu geben und das ganze zu einem glatten Teig verrühren.

2. Haferflocken und die Schokolade vorsichtig unterheben.

3. Aus dem Teig mit den Händen 30 Kugeln formen, diese auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen und leicht flach drücken. Die Kekse nun noch bei 175° Grad ca. 15 Minuten backen lassen.

Hobbitkeks IV

Das beste Rindertatar

Wer liebt Rindertatar genauso wie ich? Dann ist er hier richtig! Rindertatar ist Soulfood und exklusiver Genuss in einem. Wenn ich ein neues Restaurant teste und es Rindertatar auf der Karte gibt, dann muss ich es eigentlich immer testen. Manchmal mache ich mir das Rindertatar aber auch selbst. Woher ich das kann, lest es hier.

Rindertatar von Papa

Am Wochenende war ich mal wieder bei meinen Eltern zu Hause. Ich mag diese Tage ganz besonders, denn dann steht viel Schönes an: Einen langen Spaziergang durch die Innenstadt machen, den besten Ausblick an einem meiner Lieblingsplätze genießen, den grandiosen Zwetschgendatschi meiner Mama naschen, ein Wintergrillen mit besonderem Fleisch (dazu bald mehr) veranstalten und ausgiebigst frühstücken.

Ich darf mir zu solchen Wochenenden dann meistens was wünschen. Entweder ein gemeinsames Kochen, Lieblingskuchen oder eine Spezialität des Hausherren. Wie gesagt, den Datschi hatte Mama ohne vorherigem Betteln schon vorbereitet. Aber gewünscht habe ich mir trotzdem noch etwas. Papas Tatar.

TATAR I

 

Tatar essen in München

Aufmerksame Instagramfollower wissen um meine Vorliebe für Tatar. Gefühlt überall probiere ich es und mache persönliche Rankings. Meine Highlights in München sind bislang: Literaturhaus, Café Reitschule, Nockerberg, Makassar. Eine liebe Freundin hat es empfohlen. Ich bin gespannt!

Also, ich liebe es. In vielen verschiedenen Varianten. Aber ganz besonders gerne mag ich das von meinem Vater. Ob nach einem langen Skitag als Brotzeit, zu einem Gläschen Wein an einem lauen Sommerabend oder auch zum Frühstück – ich kann das immer essen!

TATAR IV

So also bat ich ihn, das Sonntagsbrunch um ein fleischiges Detail zu erweitern und mir anschließend auch noch das Rezept aufzuschreiben. „Aber das geht doch net so leicht Töchterchen… Ich mach das immer nach Gefühl… Mei, jeder mag das anders… Na, das kann ich dir nicht schreiben….“ Als ich dann aber Abends nach Hause kam, empfing ich per E-Mail dann doch das Rezept. Du bist der Beste Papa, danke!

Und ihr, meine lieben Leser, werdet es ihm auch danken, da bin ich mir ganz sicher!

TATAR II

Das untenstehende Rezept ist also nun eine Angabe, die wandelbar ist. Eine Prise Salz mehr oder weniger geht dann ganz nach Geschmack. Am wichtigsten sind die Grundzutaten.

Ich persönlich mag das Tatar am liebsten auf einem Vollkornsemmerl oder einem Vollkornbrot. Butter darunter, oben nochmals Fleur de Sel und frische Zwiebelringe darauf. Dazu gerne Essiggurken oder Minimaiskolben und Eier in jeglicher Form. Ob als Spiegelei oder hart gekocht. Dabei passen Wachteleier ganz besonders, die sind nicht so groß und mächtig.

Wie esst ihr Euer Tatar am liebsten? Und habt ihr Tipps für mich, wo es gutes Tatar gibt?

Guten Appetit!

TATAR III

Rezept: Rindertatar 

Zutaten für ca. 4 Personen

  • 300 g sehr frisches Rindfleisch, Hüfte oder falsches Filet
  • Beim Metzger nur einmal durchdrehen lassen
  • Eine Schalotte sehr klein gewürfelt
  • 2 sehr frische Eigelb
  • 2 Esslöffel Ketchup
  • 2 Esslöffel mildes, kaltgepresstes Olivenöl
  • 2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel weisser Pfeffer
  • 1 Teelöffel scharfe Paprika
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 gestr. Teelöffel Chillisalz
  • Wer mag:
  • 1 Zwiebel in feine Ringe geschnitten
  • Essiggurken

Zubereitung:

Alle Zutaten gut vermengen und rasch servieren.

Dazu passt Butter auf Toastbrot oder die nordische Variante mit Pumpernickel.

Aufpassen: beim rohen Fleisch und rohen Eigelb herrscht Salmonellengefahr. Rasch essen!