Wein

Schwedischer Glögg – PAMK Knuspern die Dritte

Der aufmerksame Leser wartet bestimmt schon sehnsüchtig darauf oder denkt sich: Mensch, da fehlt doch noch was aus dem PAMK Päckchen… Richtig, ich habe Euch bislang noch eine Leckerei vorenthalten. Hochprozentig wärmt er von innen, der schwedische Glögg :)

Glögg I

Wie schon berichtet, wollte ich neben süßem Stollenkonfekt, knusprigem Knäckebrot und würzigem Blaubeersenf noch etwas ins Post aus meiner Küche Paket packen. Das momentane Lieblingskochbuch „Theresas Küche – Kochen mit Freunden“ lieferte dafür schnell die passende Idee. Theresa macht nämlich zum Wärmen von Innen gerne mal schwedischen Glögg oder verschenkt ihn an liebe Freunde. So nun auch ich.

Herrlich duftete es in der Küche und ich hätte am liebsten schon morgens um 9, als ich das Gebräu zauberte, ein Becherchen getrunken. Ich patschte mir selbst aber noch schnell genug auf die Fingerchen – nicht so früh schon Alkohol die junge Dame :)

Glögg II

Das, was neben dem süßen Orangen- und Zimtduft übrig blieb, genoss ich dann aber am Abend auf dem Sofa während sich ein Fläschchen samt Mandeln und Rosinen für die Becher schon auf den Weg nach Oldenburg machte.

Ich hoffe es hat geschmeckt und euch warm gehalten, liebe Petra und lieber Michael!

An dieser Stelle sei nochmal gesagt: es hat mächtig Spaß gemacht, auch dieses Jahr beim Post aus meiner Küche Projekt mitzumachen! Danke an die Mädels und AEG, dass ihr das möglich gemacht habt!

Und jetzt ein Prost auf alle!

Glögg III

Schwedischer Glögg

Rezept aus „Theresa’s Küche – Kochen mit Freunden“

Zutaten für 1 Liter:

Schale von 1/2 Biozitrone
1 l trockener Rotwein
8 Kardamomkapseln
5 Gewürznelken
1 Zimtstange
2 Sternanis
Zucker
geschälte Mandeln und Rosinen

Zubereitung:

  1. Die Orange heiß waschen und trocken reiben. Die Hälfte der Schale mit dem Sparschäler abschälen. Die Kardamomkapseln andrücken. Den Wein in einen Topf geben. Kardamom, Gewürznelken, Zimtstange, Sternanis und die Orangenschlae hinzufügen. Den Gewürzwein mindestens 1 Stunde ziehen lassen.
  2. Den Glögg mit den Gewürzen auf 60 bis 70°C erhitzen und mit Zucker abschmekcen.
  3. Einige Mandeln und Rosinen in Gläser verteilen. Den schwedischen Glögg durch ein feines Sieb in die Gläser füllen.

Wer den Glögg verschenken möchte, erhitzt ihn und füllt ihn in sterilisierte Glasflaschen und gibt ein Tütchen Mandeln und Rosinen dazu.

 

Entenschlegel mit Schwarzwurzel-Gratin und Zwetschgensauce

Kunterbuntweissblau ist zwar viel unterwegs, aber gekocht wird dennoch. Zwischen IFA Besuch, Wiesn Feierei und Weintouren durch das Lieblingsstädtchen, widmete ich mich doch des Öfteren der facettenreichen Herbstküche und zauberte wie angekündigt in den Zwetschgenwochen das ein oder andere Gericht mit der lila Herbstfrucht. Leider ist die Zwetschgenzeit zwar langsam aber sicher vorbei, aber vielleicht habt ihr ja noch Früchte eingefroren oder aber ihr ersetzt Zwetschgen durch die größere Schwester – die Pflaume. Das schmeckt ganz genauso gut ;)

ENtenschlegel I

Heute möchte ich Euch ein Rezept vorstellen, das ich letztens das erste Mal so in dieser Kombination gekocht habe und ganz begeistert war. Als großer Spargelfan bin ich ja immer recht traurig wenn im Juni die Saison vorbei geht. Ich schleppe mich mit allerlei anderem Gemüse durch die Sommermonate und freue mich dann auf den Herbst um den „Spargel der Armen“, so wie man früher sagte, zu verarbeiten. Vor zwei Jahren hatte ich Euch mal eine Schwarzwurzelsuppe vorgestellt, heute gibt es die Wurzel in Form von einem Gratin.

Entenschlegel IV

Dazu dann Ente und Zwetschgensauce. Eigentlich wollte ich klassisch Entenbrust kaufen, die war aber leider aus und so probierte ich Entenschlegel. Schmeckt auch hervorragend, ist vielleicht nur etwas „umständlicher“ zu essen.

Ich wünsche viel Spaß beim Kochen und genießen! Schaut unbedingt meine Weinempfehlung unterhalb des Rezepts an. Ein wahrlich toller Tropfen!

ENtenschlegel III

Entenschlegel mit Zwetschgensauce und Schwarwurzel-Gratin

Rezept leicht abgewandelt aus Lust auf Genuss (2/2009)

Zutaten für 4 Portionen

4 Entenschlegel (Entenbrüste gehen genauso gut)

Salz, Pfeffer

Gratin:

1 kg Schwarzwurzeln

3 EL Zitronensaft

2 EL Butter

1 EL Mehl

1/4 l Milch

2 EL Schmand oder Crème Fraîche

100 g geriebener Hartkäse (z.B. Bergkäse)

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zwetschgen-Sauce:

400 g Zwetschgen oder Pflaumen

1 rote Zwiebel

1 EL Öl

125 ml trockener Rotwein

1 TL Zucker

2 TL Rotweinessig

Zubereitung:

  1. In einer Schüssel Wasser und Zitronensaft mischen. In einem Topf 1/2 l Wasser mit 1/2 TL Salz aufkochen lassen. Backofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen
  2. In der Zwischenzeit die Schwarzwurzeln mit Einmalhandschuhen schälen und sofort in die Schüssel mit Wasser und Zitronensaft einlegen damit sie nicht braun werden.
  3. Wenn das Wasser kocht, Schwarzwurzeln hineingeben und in ca. 15 Minuten bissfest garen. In einem Sieb abtropfen lassen, Kochsud dabei auffangen und 1/4 l abmessen.
  4. Im gleichen Topf 1 EL Butter zerlassen, Mehl einrühren und goldgelb werden lassen. Milch und Gemüsekochwasser mischen und unter Rühren in den Topf gießen. Sauce bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Schmand oder Crème Fraîche und Käse unter die Soße rühren, schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  5. In der Zwischenzeit die Haut der Entenschlegel mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden, von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Zwetschgen waschen, halbieren, vom Stein befreien und in feine Spalten schneiden. Zwiebel abziehen, vierteln, in Streifen scheiden.
  7. Schwarzwurzeln in eine ofenfeste Form legen, mit Sauce begießen. Übrige Butter würfeln und darauf verteilen. Den Gratin im Ofen nun etwa 20 Minuten garen bis die Oberfläche schön gebräunt ist.
  8. Entenschlegel (oder Entenbrüste) in eine kalte Pfanne mit der Hautseite nach unten legen und scharf anbraten. Hitze etwas zurückschalten 6 Minuten weiterbraten, dann gewendet weitere 7 Minuten braten. Ente in Alufolie wickeln und ruhen lassen.
  9. Die Zwiebeln in der gleichen Pfanne nun im gebildeten Entenfett andünsten, Zwetschgen etwas später dazugeben und mitdünsten. Mit Wein ablöschen und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Essig abschmecken. Einige Minuten köcheln lassen.
  10. Entenschlegel aus der Folie wickeln, Fleischsaft zur Sauce gießen. Fleisch, Gratin und Zwetschgensauce auf vorgewärmten Tellern anrichten und servieren.

Weinempfehlung:

Leider ist der rote Spanier, den ich selbst dazu trank nicht mehr erhältlich und die Flasche leider schon im Altglascontainer. Deshalb holte ich mir für die heutige Weinempfehlung Rat bei meinem geschätzten Kollegen Harald, dem Tellerschubser. Beim Verkosten während der Weininseln im Weinreich im Glockenbachviertel konnte ich mir diesen Franzosen auch wirklich sehr gut zur Ente mit Zwetschge und Schwarzwurzel vorstellen.
Der Vindemio ‚Regain’ 2011 aus der Provence schmiegt sich ganz geschmeidig an das geröstete Geflügeltier und unterstützt die rote Soße mit dem Geschmack von roten und schwarzen Beeren. Der Hauch von grünen Oliven und Wildkräutern wie Thymian und Rosmarin passt gut zur erdigen Schwarzwurzel.
70% Grenache Trauben, 30% Syrah, die Tannine nicht knarzig-fest, eher frisch und unterstützt von zarter Süße – dieser Rotwein sorgt für richtigen Trinkspass. Wer ein Fläschchen des biologisch produzierten Weines ergattert, muss weder groß den Geldbeutel öffnen noch lange Lagerung einplanen. So wie er jetzt aus dem Regal kommt schmeckt er am Besten!

Entenschlegel II

Münchner Weininseln im Oktober 2014

Jeder Münchner Weinliebhaber, der morgen bislang noch nichts vor hat, plant am besten sofort einen Bummel ins Glockenbachviertel ein. Die Münchner Weininseln gehen nämlich in die dritte Runde!

Weininsel_RGB

Vielleicht plant ihr nicht nur einen Bummel, sondern gleich den ganzen Nachmittag. Einkäufe und alle sonstigen Erledigungen sollten vorher abgeschlossen sein, denn ab 12:00 bis 20:00 Uhr wird man mit viel leckerem Wein in den schönsten Vinotheken des Viertels verwöhnt.

Es geht auf Entdeckungsreise rund um die Weine dieser Welt und nach dem großartigen Erfolg der letzten zwei Weininseln freue ich mich, dieses Mal auch endlich dabei zu sein.

#kunterbuntweissblaugoesweininseln

Hat jemand Lust, sich auf ein Gläschen zu treffen?
Schreibt mir gerne einen Kommentar hier oder kontaktiert mich auf Facebook!

Wer noch andere Vinotheken der Stadt erkunden möchte, schaut auch an den zwei darauffolgenden Samstagen im Westend und Laim (18. Oktober) sowie in Münchens Zentrum (25. Oktober) vorbei.

Münchner Weininsel Führer Page1

Zum Einlesen, Vorfreuen und Weiterbilden möchte ich Euch allen den brandneuen Münchner Weinführer ans Herz legen. Darin lest ihr unter anderem schöne Einführungsworte der Schirmherrin Paula Bosch, findet Übersichtskarten mit den Partnern der einzelnen Viertel als auch Beschreibungen der Vinotheken. Zum Schmökern für’s ganze Jahr ein Muss für Münchner Weinfreunde.

Ich freue mich, viele von Euch morgen vielleicht mal persönlich kennenzulernen und wünsche Euch einen schönen sonnigen Herbsttag!

Zwetschgen Huhn mit Risotto

Nach den Marillen kommen die Zwetschgen. So ist das zumindest bei mir. Hab ich mal alle Favoriten mit der gelben Hochsommerfrucht gekocht und verbacken, wechseln die Hauptfarben am Marktstand sowieso von Gelb auf Lila. Die Zwetschen sind da – der Spätsommer somit auch!

Zwetschgenwochen

Auch hier habe ich meine Klassiker, die ich immer wieder mache. Marmelade und Datschi zum Beispiel. Wo mir soeben auffällt, dass ich selbige noch gar nicht auf dem Blog vorgestellt habe… Das muss bald geschehen!

Aber jetzt gibt es erstmal etwas Neues! Für mich war es gleich mehrfach eine Premiere. Nicht nur die Kombination ansich, sondern auch die Zubereitung mit dem Hauptakteur. Noch nie habe ich einen Gockel im Ganzen verarbeitet. Ich gestehe es reumütig!

Huhn VI

Doch letztens war es dann soweit. Ich kaufte ein ganzes Huhn, Zwetschgen und Risottoreis um das heutige Rezept zu kochen. Woher ich es habe? Tjaaaa, das ist ja auch so eine Geschichte… Von wegen, ich koche alle Favoriten mit Marillen und erst danach geht die Zwetschgensaison los… Ein Rezeptfavorit aus dem Internet (leider habe ich nur noch den Ausdruck und die URL vergessen) hat es dieses Jahr nämlich leider nicht geschafft von der Liste gestrichen zu werden. Aber das Gute ist, dass man Marillen und Zwetschgen ja eigentlich für viele Dinge gleichwertig nutzen kann. Und wenn man statt Aprikosen auch Zwetschgen in Quarkknödel packen kann, gehen diese sicherlich auch unter die Haut eines Hähnchens, dachte ich mir. Try and error ist ja sowieso meist meine Devise.

Huhn VII

Wie immer las ich mir vor dem Einkauf nur die Zutatenliste durch. Das ist wirklich immer so. Ich sehe ein Rezept vom Titel her, lese kurz durch, was die Zutaten sind, male mir dann den Geschmack im Kopf aus und entscheide ob mir das schmeckt oder nicht. Wenn ja, werden die Zutaten eingekauft und erst dann lese ich, wie die Zubereitung im Rezept angegeben ist. So oft ist das ein Faux Pax. Denn manchmal braucht man eine Vorbereitungszeit von vielen Stunden oder muss gewisse Dinge gar „über Nacht ziehen“ lassen. Doof, wenn man JETZT Hunger oder sogar Gäste hat. Meint ihr, ich würde mir das merken und für die Zukunft lernen? Ne. Wahrscheinlich koche ich unteranderem auch deswegen so ungern nach Rezept und lieber frei Schnauze.

Huhn II

Jetzt bin ich vom Thema abgeschweift. Entschuldigt. Was ich sagen wollte: das Rezept sagte mir, ich solle das Huhn mit rohem Risottoreis füllen und dann nach erstem Anbraten auf dem Herd im Ofen fertig garen.
Das kann gar nicht funktionieren, dachte ich mir. Der Risotto braucht doch unendlich viel Wasser um gar zu werden! Aber wollen wir mal nicht klüger sein und machen es genau so wie in dem Rezept angegeben liebe Amelie.

HuhnZumindest bereitete ich das Huhn so zu und rührte nebenbei ein Risotto meiner Art um im Falle einer falschen Rezeptangabe trotzdem noch eine Sättigungsbeilage servieren zu können.

Um es abzukürzen. An jenem Abend aß ich ein hervorragend saftiges Zwetschgenhuhn mit selbstkreiertem Zwetschgenrisotto begleitet von einer sündig leckeren Weinsoße. Zudem fand ich wieder einmal heraus, dass ich meiner Erfahrung doch trauen darf und nicht jedes Rezept, das man liest, auch wirklich gelingen muss und man besser einen Plan B in der Tasche hat.

 

Huhn III

Was also mache ich jetzt mit der Angabe in meinem Rezept für Euch. Lasse ich Euch das Huhn trotzdem mit dem Reis füllen und zusätzlich ein Risotto machen oder empfehle ich eine andere Fülle die ich selbst noch nicht ausprobiert habe?

Ich würde vorschlagen, ich schreibe das mal so nieder, wie es schlussendlich gut geschmeckt hat und vielleicht weiß ja jemand von Euch DIE perfekte Fülle, die man dann auch nicht weg werfen muss. Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Huhn V

Zwetschgen Huhn mit Zwetschgen Risotto

Zutaten für 2-4 Portionen

1 Huhn, ca. 1 – 1,2 kg

500-800 g Zwetschgen

6 Portionen Risottoreis

1 kleine Zwiebel oder Schalotte

125 ml Sahne

120 ml  Weißwein

ca. 1 l Gemüsebrühe

2 EL Butter

Salz und Pfeffer aus der Mühle

Öl zum Braten

 

Zubereitung:

  1. Das Huhn waschen und trockentupfen. Zwetschgen waschen, halbieren und vom Stein befreien. 12 Hälften zur Seite legen, den Rest in kleine Würfel schneiden. Zwiebel klein würfeln. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.
  2. Vom Huhn die Unterkeulen einschneiden; mit einem Suppenlöffel oder den Händen die Haut der Brust vom Fleisch lösen und 6 Zwetschgenhälften zwischen Haut und Brustfleisch schieben. Dann so viel Risottoreis in das Huhn füllen bis es ganz gefüllt ist. Mit einem Zahnstocher verschließen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Unterkeulen und Flügel mit Alufolie umwickeln. In einer Pfanne das Öl erhitzen, das Huhn einlegen und anbraten; danach im Backrohr 1 Stunde braten. Nach 45 Minuten die restlichen 6 Zwetschgenhälften mit zum Huhn in den Bräter geben und mitgaren.
  4. In der Zwischenzeit die Zwetschgen und Zwiebelwürfel mit dem restlichen Risottoreis mischen und kurz in Öl anbraten. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Dann unter ständigem Rühren die Gemüsebrühe nach und nach zugeben und so lange garen bis das Risotto den richtigen Biss hat. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und einem Stück Butter abschmecken.
  5. Nach der Einstündigen Garzeit, das Huhn und die Zwetschgen aus dem Backrohr nehmen und warm stellen. Den Bratensaft mit Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Dann die Sahne zugeben und die Sauce reduzieren lassen; mit Salz und Pfeffer würzen und passieren.
  6. Zum Schluss, das Huhn in 2-4 Portionen teilen und mit dem fruchtigen Risotto auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit der Sauce umgießen und die gegarten Zwetschgen dazu drapieren.

Weinempfehlung:

Zu diesem saftigen Huhn mit den fruchtigen Zwetschgen trank ich einen Grünen Veltliner Höhlgraben 2013. Der Klassiker vom Weingut Malat aus dem Kremstal passt mit seiner typischen Veltlinerwürze, der finessenreichen Säurestruktur und der Fruchtigkeit im Nachgang gut in die Soße, zum Ablöschen im Risotto und vollendet das Gericht mit einem kräftigen, puren Schluck aus dem Glas. Gerne darf der Rest der Flasche auch zum Ausklang des Abends genossen werden.