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Empanadas für alle am Malbec World Day! 

Malbec World Day celebrating

Es gibt ja gefühlt für alles einen Tag… Muttertag, Tag der Freundschaft, Tag der Liebenden und so weiter, und so weiter. Und meistens verpasse ich diese Tage, denn eigentlich sind sie mir gleichgültig. Für mich ist zum Beispiel jeder Tag ein Tag der Liebe. Aber: heute mache ich eine Ausnahme. Denn ich habe frühzeitig mitbekommen, dass heute Malbec World Day ist. Da ich schon ewig mal wieder für Freunde kochen wollte und nach meinem Kennenlernen von leckeren gefüllten Teigtaschen aus Argentinien (die ich vor bald drei Jahren kennengelernt habe -> HIER gehts zum Bericht) diese Empanadas endlich einmal selbst ausprobieren wollte, traf sich das alles ganz gut. Und da die Empanadas wirklich ganz vorzüglich gelungen sind und der Wein eine echte Empfehlung wert ist, dachte ich, davon müsst ihr auch was haben!

Malbec World Day Terrazas

Malbec World Day – Klugscheißer Wissen

Ich könnte Euch jetzt viel über den Malbec Tag erzählen. Und das könnte euch langweilen. Aber erlaubt mir vielleicht trotzdem zwei Sätze zu diesem außergewöhnlichen Rotwein, denn es wurde auf diesem Blog schon lange nicht mehr über Wein berichtet und das vermisse ich ein wenig.

Also, die Malbec Traube kommt ursprünglich aus Bordeaux im Südwesten Frankreichs und erlangte dort schon zu Zeiten des Römischen Reiches große Beliebtheit. Doch dann überkam im 19. Jahrhundert die Reblausplage das Land. Ein Glück, dass ein Agrarwissenschaftler Michel Aime Pouget vom Argentinischen Präsidenten beauftragt wurde, den Weinanbau in Argentinien zu kultivieren. Auftrag ist Auftrag und so pflanzte der zukünftige Weinbauer neben Sauvignon und Pinot Noir auch Malbec in Mendoza an. Durch die klimatischen und geografischen Voraussetzungen gedeiht Malbec dort besonders gut und so können wir nun in den Genuss dieses köstlichen Rotweins kommen.

Den Malbec World Day feiere nicht nur ich heute, sondern auch in New York, London, Sao Paulo und natürlich in Argentinien.

Empanadas

Weinempfehlung Malbec

Zu meinen selbstgemachten Empanadas gefüllt mit würziger Chorizo, Zwiebel, Tomate, Ei und Oliven probierte ich zwei Weine aus dem Hause Terrazas. Mein Favorit war eindeutig der Altos de Plata aus dem Jahr 2014 zu den Empanadas, der zwar sehr kräftig aber mit seiner besonderen Fruchtigkeit und dem weichen Abgang den perfekten Begleiter zu den würzigen Teigtaschen machte.

Terrazas Wine

 

Als Dessert servierte ich meinen Gästen Vanilleeis mit Zimtäpfeln und gesalzener Karamellcreme. Da schmiegte sich der Terrazas Malbec (2013) mit der leichten Nelkennote und dem fruchtig satten Schwarzbeeren Aroma perfekt dazu an den Gaumen.

Empanada

 

Empanadas mit würziger Chorizo Füllung

Zutaten für den Teig (ca. 12 Empanadas):

4 Tassen Mehl
2 TL Salz
2 EL Zucker
1 Tasse Wasser
2 TL kalte Butter
12 TL Schmalz oder Margarine

Zutaten für die Füllung:
1 große Zwiebel
4 Chorizos
2 Tomaten
Kreuzkümmel, Pimentón, Oregano
2 hart gekochte Eier
50 g grüne Oliven
2 Eigelb

Zubereitung:

  1. Am Vortag: 1 große Zwiebel würfeln und glasig in reichlich Olivenöl oder Schmalz andünsten. 4 Chorizos ohne Darm (oder zunächst die Haut abziehen) ebenfalls würfeln und mit braten. 2 Tomaten vom Kerngehäuse befreien, würfeln und zu den Zwiebeln geben. Mit Kreuzkümmel, Pimentón (geräuchertes Paprikapulver) sowie Oregano (in Argentinien verwendet man eine Kombination aus frischem und getrocknetem), Meersalz und Pfeffer würzen. Gut auskühlen lassen, am besten ein paar Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen, sodass die Masse fest wird.
  2. 4 Tassen Mehl auf einer Arbeitsplatte zu einem Kreis mit einer großen Kule in der Mitte formen. 2 TL Salz und 2 EL Zucker in knapp 1 Tasse Wasser auflösen. Zusammen mit 2 TL kalter Butter und 12 TL Schmalz oder Margarine in die Mitte des Mehls geben. Nach und nach mit dem Mehl vermischen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. In etwa 5 cm große Stücke aufteilen und für eine Stunde ruhen lassen.
  3. Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Zum Wickeln der Empanadas: neben der Füllung und den ausgerollten Teigscheiben außerdem 2 hart gekochte Eier und ca. 50g grüne Oliven ohne Kern bereit stellen. Je einen Löffel der Füllung auf einen Teigkreis setzen, 1-2 Scheibchen gekochtes Ei und klein geschnittene Oliven dazu geben und den Rand der Teigplatten mit Wasser befeuchten. Über die Mitte zuklappen und fest andrücken. Darauf achten, dass keine Luft in der Tasche eingeschlossen ist.
  5. Zum Verschließen der Empanadas eine Hälfte umfalten und den Rand fest andrücken und “Rüschen legen”.
    Probiert Euch hier einfach ein bisschen aus. Am Anfang hat es ein klein wenig gedauert bis wir den Trick raushatten, aber am Ende hat’s viel Spaß gemacht :)
  6. Mit 2 verquirlten Eigelb bepinseln und im Ofen bei 200° ca. 20 Minuten goldgelb backen.

Empanadas rollen…
Empanadas_rollen

Empanadas rolling

 

Und jetzt habt alle einen schönen Sonntagabend und lasst es Euch gut gehen! ¡Salud!

Malbec World Day

Schwedischer Glögg – PAMK Knuspern die Dritte

Der aufmerksame Leser wartet bestimmt schon sehnsüchtig darauf oder denkt sich: Mensch, da fehlt doch noch was aus dem PAMK Päckchen… Richtig, ich habe Euch bislang noch eine Leckerei vorenthalten. Hochprozentig wärmt er von innen, der schwedische Glögg :)

Glögg I

Wie schon berichtet, wollte ich neben süßem Stollenkonfekt, knusprigem Knäckebrot und würzigem Blaubeersenf noch etwas ins Post aus meiner Küche Paket packen. Das momentane Lieblingskochbuch „Theresas Küche – Kochen mit Freunden“ lieferte dafür schnell die passende Idee. Theresa macht nämlich zum Wärmen von Innen gerne mal schwedischen Glögg oder verschenkt ihn an liebe Freunde. So nun auch ich.

Herrlich duftete es in der Küche und ich hätte am liebsten schon morgens um 9, als ich das Gebräu zauberte, ein Becherchen getrunken. Ich patschte mir selbst aber noch schnell genug auf die Fingerchen – nicht so früh schon Alkohol die junge Dame :)

Glögg II

Das, was neben dem süßen Orangen- und Zimtduft übrig blieb, genoss ich dann aber am Abend auf dem Sofa während sich ein Fläschchen samt Mandeln und Rosinen für die Becher schon auf den Weg nach Oldenburg machte.

Ich hoffe es hat geschmeckt und euch warm gehalten, liebe Petra und lieber Michael!

An dieser Stelle sei nochmal gesagt: es hat mächtig Spaß gemacht, auch dieses Jahr beim Post aus meiner Küche Projekt mitzumachen! Danke an die Mädels und AEG, dass ihr das möglich gemacht habt!

Und jetzt ein Prost auf alle!

Glögg III

Schwedischer Glögg

Rezept aus „Theresa’s Küche – Kochen mit Freunden“

Zutaten für 1 Liter:

Schale von 1/2 Biozitrone
1 l trockener Rotwein
8 Kardamomkapseln
5 Gewürznelken
1 Zimtstange
2 Sternanis
Zucker
geschälte Mandeln und Rosinen

Zubereitung:

  1. Die Orange heiß waschen und trocken reiben. Die Hälfte der Schale mit dem Sparschäler abschälen. Die Kardamomkapseln andrücken. Den Wein in einen Topf geben. Kardamom, Gewürznelken, Zimtstange, Sternanis und die Orangenschlae hinzufügen. Den Gewürzwein mindestens 1 Stunde ziehen lassen.
  2. Den Glögg mit den Gewürzen auf 60 bis 70°C erhitzen und mit Zucker abschmekcen.
  3. Einige Mandeln und Rosinen in Gläser verteilen. Den schwedischen Glögg durch ein feines Sieb in die Gläser füllen.

Wer den Glögg verschenken möchte, erhitzt ihn und füllt ihn in sterilisierte Glasflaschen und gibt ein Tütchen Mandeln und Rosinen dazu.

 

Honig – Ingwer – Schwein mit Weinempfehlung

Es geht weiter meine Lieben, der Hauptgang ist angerichtet!

Wie schon verraten, habe ich seit ein paar Wochen ein neues Lieblingskochgerät. Unterm Christbaum lag nämlich ein ganz toller Gourmet-Profitopf von LeCruset.

Bislang war ich ja immer die klassische Teflonpfanne und Stahltopf Köchin aber jetzt bin ich Hals über Kopf verliebt! Verliebt in dieses gigantische emaillebeschichtetes, schweres, rotes Kochgerät!

Menü III

Kennengelernt hatte ich ihn bei einer Kollegin, die nach dem Kauf letzten Sommer nur noch so davon schwärmt. Irgendwann habe ich mich selbst zum Essen eingeladen um mich überzeugen zu lassen. Und ich kann nur sagen, das war sehr schnell passiert und schwups stand das französische Kochgerät auf meiner Weihnachtswunschliste.

Das Christkind war dann das Brävste was es gibt und ich hob mir schier einen Bruch beim Auspacken des Päckchens. Nach dem Feiertagswahnsinn ging es ja dann erst mal in die Berge, die Pfanne blieb leider zu Hause.

Als ich dann wiederkam, wurde sie aber gleich eingeweiht. Die erste Gemüsepfanne wurde gebrutzelt, die erste Pasta geschwenkt. Auf Instagram haben das vielleicht auch einige gesehen, aber passable Fotos für den Blog waren leider nie dabei und ich überlegte schon fieberhaft, mit was ich Euch endlich von meinem neuen Liebling berichte.

Wintermenü Fleisch II

An einem Donnerstag Mitte Januar war ich dann wieder zu meiner Kollegin zum Essen eingeladen und wir tauschten uns aus, was denn alles besonders gut im Gourmet-Topf gelingt. Als sie mir vom sogenannten Honig-Ingwer-Schwein berichtete war klar – das musste ich ausprobieren! Danke für’s Rezept von Gennaro Contaldo liebe Johanna. Eine leicht abgeänderte Version gibt es jetzt hier für Euch.

Lasst es Euch gut schmecken und vergeudet ja keinen Tropfen der unfassbar guten Soße!

Wintermenü Fleisch I

Honig – Ingwer – Schwein mit Kartoffel Wedges

Zutaten für 4 Personen:

800 g Schweinelende am Stück

Olivenöl

100 g (Frühstücks-) Speck

2 Knoblauchzehen

5 EL Honig

1,5 cm einer Ingwerknolle

2 Karotten

4 Pastinaken

4 Scharlotten

1 Stange Lauch

4 Zweige Rosmarin

300 ml Gemüsebrühe

frischer schwarzer Pfeffer

400 g Kartoffeln

Zubereitung:

(1) Speck in Stücke schneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten. Dann wieder aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

(2) Schweinelende kurz abbrausen, abtupfen und im Ganzen in der gleichen Pfanne scharf von allen Seiten anbraten. Dann mit Honig glasieren.

(3) Schalotten, Knoblauch und Ingwer schälen, Karotten, Pastinaken und Lauch waschen, ggf. schälen und in grobe Stücke scheiden. Alles als auch den Speck und 2 Rosmarin Zweige in die Pfanne geben, Gemüsebrühe angießen, grob gemahlenen Pfeffer darüber streuen. Dann eine halbe Stunde bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.

(4) In der Zwischenzeit Kartoffeln vierteln und auf einem mit Olivenöl bestrichenen Backblech, mit Salz, Pfeffer und Rosmarinnadeln von zwei Zweigen, für ca. 20 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze backen.

(5) Wenn das Fleisch durch ist, in Scheiben schneiden und mit dem Schmorgemüse und den Kartoffeln anrichten. Soße über das Fleisch geben – sie schmeckt göttlich!

Weinempfehlung:

Durch den intensiven Honig und Ingwer Geschmack passt zu diesem Gericht ein gehaltvoller Rotwein mit einer ausgewogenen Harmonie. Der Château La Fleur des Rouzes 2010 ist also perfekt. Zudem nimmt er durch das Bouquet aus Datteln und Feigen den Geschmack der Vorspeise wieder auf. Mehr über diesen feinen Tropfen könnt ihr bei Bordeaux Wein erfahren.

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Ein Kaminabend mit Numanthia

Es war ein kalter, trüber und nasser Novembertag. Der perfekte Tag um es sich mit einer heißen Schokolade oder einem dampfenden Tee auf der Couch gemütlich zu machen. Oder aber man verbringt den Abend am Kamin, isst spanische Tapas, trinkt köstlichen Rotwein und plaudert mit dem Winzer persönlich über wärmere Tage im Weinberg.

Numanthia VIIUnd genau das durfte ich an diesem Tag machen. Manuel Louzada, Winemaker der Bodega Numanthia, lud nämlich zum Ladies-Kaminabend. Ganz spontan flatterte die Einladung in mein E-Mail-Postfach und ich war ganz aufgeregt, als ich von einem Shuttleservice pünktlich um 19:00 Uhr zu Hause abgeholt wurde. Ziel war das Hotel Bayerischer Hof. Dort angekommen, wurde ich in eine traumhafte Suite begleitet – warmes Feuer flackerte im offenen Kamin, ein großer Couchtisch, schon mit den ersten Tapas gedeckt, wurde von gemütlichen Sitzgelegenheiten umrandet und der ganze Raum war liebevoll mit herbstlichen Zweigen und vielen Bildern des Weinguts dekoriert. Eine imposant inszenierte Magnumflasche machte sofort Lust auf das erste Glas.

Numanthia III

Nachdem alle Ladies angekommen waren, empfing uns Manuel Louzada sehr herzlich und wir stießen mit einem Glas Numanthia 2008 aus der Magnum an. Von uns Damen umringt, erzählt Manuel von sich und seiner Leidenschaft für Wein: Von seinem Werdegang, wie alles in Spanien begann und über seine Zeit in Argentinien, wo er die Möglichkeit bekam, hochwertigen Schaumwein zu entwickeln. Nach zehn Jahren in Südamerika, kam er dann über Estates & Wines wieder zurück nach Spanien in das Herz der Toro Region. Dort übernahm er 2009 schließlich die Bodega Numanthia, welche er bis heute sehr erfolgreich führt.

Numanthia VManuel ist ein überaus herzlicher, weltoffner Mensch an dessen Lippen man förmlich hängt, wenn er euphorisch, bildlich und mitreißend von Wein spricht. Fast hätten wir vergessen, die ersten Tellerchen zu leeren.

Sowohl zum Bulgogi vom Rinderfilet mit Enokipilzen, der Perlhuhnroulade mit Preiselbeeren als auch einem Salpicon vom Wildschwein harmonierte der als zweites eingeschenkte Numanthia 2009 perfekt.

Numanthia IIXPerlhuhnroulade mit Preiselbeeren

Dunkelrot floss er ins Glas und versprühte sofort einen Duft nach frischen roten Beeren und Gewürznoten von Kardamom und Zimt. Kräftig und vollmundig zeigte er die Komplexität und Machart des Weines.###

Numanthia VISaltimbocca auf Steinpilzrisotto

Zum Saltimbocca auf Steinpilzrisotto, Pulpo und den vielen leckeren Nachspeisen tranken wir schlussendlich einen Termanthia 2009. Auch er ist ein sehr kräftiger Rotwein, der durch eine extreme Palette an Aromen wie dunkle Früchte und Schokolade aber auch einem Hauch von Gewürzen, den mineralischen Aromen und Röstnoten sehr komplex ist und lange am Gaumen haften bleibt.

Numanthia IIZwischen den Leckereien wurde uns weiterhin viel rund um das Weingut und seine Weine erzählt – von der Geschichtes des Weinbaugebietes über seine unterschiedlichen Böden bis hin zu Ernte und Ausbau blieb keine Frage offen.

Numanthia IX

Alles in allem war es ein lehrreicher, spannender Abend mit vielen spannenden Gesprächen. Glücklich und ein klein wenig weinseelig fuhr ich nach Hause.

Noch immer denke ich gerne an diesen Abend zurück und freue mich, demnächst zu einem besonderen Anlass das Abschiedsgeschenk, eine Flasche Numanthia 2009, genießen zu können.

Habt ihr schonmal einen Wein von der Bodega Numanthia getrunken? Wie hat er euch geschmeckt? Es würde mich freuen, wenn ihr mir davon erzählt!

Numanthia I

Soulfood

Ihr kennt das auch, oder? Ein anstrengender Tag, viele Termine und eine Deadline jagt die andere.

Mittagessen? Kurze Pause? Snack? Fehlanzeige!

Stattdessen lässt man sich vom Kollegen ein belegtes Brot vom Bäcker mitbringen und sorgt so für Energienachschub.

Dann kommt man am Abend nach Hause, ist ziemlich erschöpft, sehr hungrig und will einfach nur etwas haben, was die Nerven beruhigt.
Mir geht das öfter so, vor allem an Tagen wie die der letzten Woche, wenn uns auch noch der Winter fest im Griff hat und wir so gar nicht an eine durchtrainierte Bikinifigur denken möchten. Dann ist es Zeit für „Soulfood“.
Warum ich es genau Soulfood nenne, weiß ich auch nicht genau. Der Liebste hasst es, wenn ich das sage, aber ich finde es einfach toll, dieses Wort. Hat so etwas von „chillen“ für mich – Sooooouuuuulfoooooood *g*

Aber was ist es denn nun, dieses Soulfood? Ich liebe ja eigentlich leichte Gerichte mit viel Salat am Abend. Etwas, das gut ist für’s Gewissen und die Bikinifigur (Frau muss ja immer vorbereitet sein, könnte ja sein, dass ihr jemand spontan einen Urlaub mit Sonne, Strand und Meer schenkt *träum*).
Aber manchmal packt es mich und dann muss es etwas sein, das so richtig schön viele Kalorien beinhaltet. Kohlehydrate satt!
Und was könnte da besser passen, als ein gut gerührtes Risotto (Rühren ist auch eine tolle Möglichkeit um runter zu kommen und abzuschalten, so eintönig ist das)?

So habe ich also immer eine Packung Reis zu Hause und getrocknete Steinpilze, in der Riesentüte aus dem letzten Südtirolbesuch.

Grundzutaten: Haken dran

Kurz in den Kühlschrank geschaut: Butter, Parmesan und Zwiebeln – Haken dran

Und dann kanns auch schon losgehen… (Achtung, die Mengenangaben sind relativ grob – ich bin ja eher so die „nach Gefühl“ Köchin)

Soulfood_III_schrift

Vorbereitung:

1 Handvoll Steinpilze in Wasser einweichen, ca. 70 g Parmesan reiben und 1 mittelgroße Zwiebel kleinhacken (kann auch gerne weniger sein, ich liebe nur Zwiebeln), 200 g Risottoreis abwiegen, 500 ml Brühe (entweder angerührt oder aus dem Glas) bereitstellen

Los geht die Brutzelei:

2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und dann den Reis mit den Zwiebeln anschwitzen. Wer eine offene Weißweinflasche hat, gibt einen Schuss Weißwein zum ablöschen hinzu, ansonsten geht es auch gleich mit Brühe. Man löscht erstmal ab und wartet, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, dann gießt man immer weiter vorsichtig an, während man immerfort die Masse in Bewegung hält.

Man rührt und rührt, gießt Brühe an und wartet so lange bis das Risotto die richtige Konsistenz hat. Zum Ende hin drückt man die Steinpilze aus und gibt sie ebenfalls wie den Parmesan zum Reis. Mit Salz, Peffer und Muskatnuss wird dann abgeschmeckt.

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Für mehr „Schlonzigkeit“ gebe ich gerne noch ein Stück Butter oder einen Schuss Sahne dazu.

Ein gemischter Salat und ein gutes Glas Rotwein (es passt zum Beispiel sehr gut ein Merlot) dazu, eine gute DVD und der Abend ist gerettet!

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Lasst es euch schmecken!

Eure Amelie

PS: Na, wer hat Interesse an einem Januarmenü? Soll ich mal Bilder und Rezepte von letztem Wochenende mit euch teilen?? *g*