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Fingerfood ganz sommerlich – Ziegenkäse auf Wildkräutersalat mit Passionsfruchtdressing und kalter Tomatensuppe

War das ein heißes Wochenende – das heißeste Pfingsten aller Zeiten heißt es! Ich war viel draußen unterwegs und hatte nach dem ersten Seebesuch und einer Wandertour wenig Hunger so gar keine Lust auf großes Aufkochen.

bordelicious IIIPerfekt also, um eines meiner leichten Fingerfood Rezepte, dieschon seit einiger Zeit in meinem Kopf herumschwirren, umzusetzen.

Bordelicious VFingerfood liebe ich sowieso derzeit – ständig trifft man sich zum Picknick und genießt das gemeinsame Naschen, Plaudern und Leute beobachten. Jeder bringt irgendwas mit und so gibt es immer eine große Vielfalt auf der Decke.

bordelicious IV

 

suppe I Text

Da ich diesmal aber meine Familie am Tisch verköstigen wollte, durfte es auch etwas sein, was man zwar mitnehmen kann, aber am besten frisch genießt: Kurz überbackener Ziegenkäse auf Wildkräutersalat mit Passionsfruchtdressing und kalter Tomatensuppe. Wie gesagt; man kann das auch mitnehmen – passt die Suppe doch super in kleine Fläschchen und der Salat in eine Tupperbox – Dressing extra, Ziegenkäse ebenfalls und vor Ort dann zusammenstellen. Dazu ein Fläschchen Weißwein (siehe unten) und Baguette – der Abend ist gerettet.

bordelicious I

Ziegenkäse auf Wildkräutersalat
mit Passionsfruchtdressing und kalter Tomatensuppe

Zutaten für ca. 4 Vorspeisenportionen

1 Rolle Ziegenkäse

4 Handvoll Wildkräutersalat

2 TL Honig

Für das Dressing:

1 Passionsfrucht

Olivenöl, Weißweinessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Für die Tomatensuppe:

500 ml passierte Tomaten

1 Gurke

1 kleiner geschälter und entkernter Apfel

1/2 – 1 Chilischote fein geschnitten

1 Schalotte grob gewürfelt

Salz, Pfeffer, Zucker

frische Basilikumblätter

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für die Tomatensuppe im Standmixer pürrieren, abschmecken und kalt stellen.
  2. Für das Dressing alle Zutaten vermengen und abschmecken. Je nach Säuregehalt der Passionsfrucht mit Essig aufpassen.
  3. Wildkräutersalat waschen und trocken. Ziegenkäse in Scheiben schneiden. Jeweils 1/2 TL Honig darüberträufeln und kurz im Ofen überbacken.
  4. Salat auf kleine Teller anrichten, Dressing darüber träufeln und Ziegekäse darauf drapieren. Suppe dazu reichen.

bordelicious II

Zu diesem leichten Sommergericht passt sehr gut ein Weißwein. Gerne möchte ich den Graves Blanc vom Chateau Villa Bel-Air dazu empfehlen. Der würzige Fruchtgeschmack mit cremigem Schmelz des Cuvées aus Muscadelle, Sauvignon Blanc und Sémmillon passt hervorragend zum milden Ziegenkäse auf dem würzigen Wildkräutersalat und der fruchtig scharfen Tomatensuppe. Einfach #bordelicious!  Ich hoffe, das Bordeaux Team sieht das genauso und nimmt mein Rezept mit in den Lostopf zum „Le picnic en blanc“ Wettbewerb :) Würde ich doch zu gerne zum Bordeaux Fete le Vin oder zum Vinocamp fahren!

Drückt mir die Daumen meine lieben Leser und genießt diesen tollen Sommerabend!

 

 

 

 

Große Himbeer Macarons

Die heißesten Tage des Jahres stehen uns bevor! Gleich geht es los mit der Hitze :) Und das Schöne daran ist, das kommende Wochenende ist auch noch extralang! Genug Zeit also, den Sommer zu genießen, an den See zu fahren, den Grill auszupacken oder was leckeres zu Kochen. Manchmal braucht man ja auch ein kleines bisschen Pause von der prallen Sonne und verschwindet in die kühle Küche um feine Leckereien zu zaubern. Heute habe ich etwas für den sommerlichen Kaffeetisch für Euch – süße kleine Sünden.

macaron III

Dass ich Macarons liebe sollte bekannt sein. Süß, pappig und sündig. Gut, dass ich auch noch andere Vorlieben habe, sonst wäre ich kugelrund. Derzeit ist es die Vielfalt der Früchte, die man an den Obstständen der Stadt findet. Juni, die Zeit von Erdbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Himbeeren und Co – ich kann mich gar nicht sattsehen und sattessen an den vielen tollen roten Früchtchen.

Warum nicht beides kombinieren? Machen wir die Macarons etwas größer und füllen sie mit einer frischen Limettencreme, packen Himbeeren mit rein und fertig ist der perfekte Sommersnack.

Macaron I

Ja, wer genau hinsieht, die Macarons auf den Fotos sind leider nicht ganz so perfekt aufgegangen wie bei LaDuree und Co; da muss noch etwas geübt werden, aber schmecken tun sie trotzdem.

Das Grundrezept stammt aus der Lecker Bakery No 3 aus dem letzten Jahr. Die Cremefüllung ist meine Idee – ich liebe Cremes mit Limette einfach so sehr. In Kombination mit Himbeeren ein Gedicht!

Macaron V

Ihr Schleckermäuler, habt ganz tolle Sommertage! Genieße dieses sagenhaft tolle Wochenende und schnappt euch Himbeer Macarons, eine leckere Rhabarbersaftschorle und ab auf den Liegestuhl!

Macaron II

Grosse Himbeer Macarons

Zutaten für ca. 8 Stück

130 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)

185 g und 35 g Puderzucker

3 frische Eiweiß (Gr. M)

Salz

1 EL Zucker

rote Lebensmittelfarbe als Pulver

250 g Himbeeren

250 g Mascarpone

1 Limette

ca. 3 EL Puderzucker

50 g Himbeermarmelade

Zubereitung:

  1. Mandeln mit Puderzucker kurz in einem Mixer nochmals kleiner hexeln und dann durch ein feines Sieb sieben/drücken. Hier ist Geduld gefragt, aber die Macarons gelingen am besten mit einer sehr feinen Mandelzucker Mischung.
  2. Eiweiß mit 1 Prise Salz sehr steif schlagen. Dabei zum Schluss Zucker einrieseln lassen und so viel Lebensmittelfarbe unterrühren bis der Eischnee rosa eingefärbt ist. Ca. 1 Minute weiterschlagen.
  3. Mandelzucker Mischung vorsichtig langsam unterheben und zu einer homogenen Masse rühren, die „lavaartig“ vom Gummikratzer fließt.
  4. Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Zwei Backbleche mit Backpapier (am besten 3D Backpapier) auslegen. Auf jedes Blech mit etwas Abstand Kreise mit ca. 5 cm Durchmesser spritzen. Bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten trocknen lassen.
  5. In der Zwischenzeit den Backofen auf 125°C Umluft vorheizen, dann Macarons macheinander ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
  6. Mascarpone mit Puderzucker und Marmelade cremig rühren. Limette heiß waschen und Schale fein abreiben, Saft von 1/2 Limette ebenfalls dazugeben. Je nach Geschmack mehr Zucker oder Marmelade unterrühren.
  7. Masse mit einem Spitzbeutel auf die Hälfte der Macarons spritzen und mit frischen Himbeeren belegen. Die anderen Macarons jeweils als Deckel darauf setzen. Ggf. mit Puderzucker bestreut servieren.

Macaron IV

 

Lauwarmer Spargelsalat mit weißem Pfeffer

Frühling ist Spargelzeit und neben dem Klassiker mit Kartoffeln, Sauce Hollandaise und Kochschinken mag ich besonders gerne Spargelsalat. Meistens bleiben ein paar Stangen übrig, die ich gerne in eine Vinaigrette einlege und mit ein bisschen Weißbrot zum Abendessen genieße – mhhhh, wie ich das Tunken bis auf den letzten Rest Sauce liebe!

Pfeffer VIIMarinierter Spargel macht sich aber auch ganz hervorragend in einem Salat und so habe ich ihn heute zu Feldsalat und Radiccio kombiniert. Herrlich leicht!

In den meisten meiner Gerichte kommt ja ein klein wenig Raffinesse vor. Das Besondere an diesem simplen Salat ist das Dressing! Zum einen habe ich einen Blutorangenessig verwendet, der mit seiner Süße, Fruchtigkeit und einer kleinen bitteren Note genau meinen Geschmack trifft. Das Geburtstagsgeschenk meiner Freundin, die weiß, dass ich Blutorangen so gerne mag (siehe auch Blutorangentorte ;) ), ist also perfekt und eine schöne Abwechslung zum klassischen Balsamico.

Pfeffer IKommen wir zur nächsten Raffinesse: weißer Pfeffer von Hennes‘ Finest. Grundsätzlich mag ich Pfeffer sehr gerne. Ich würze meine Gerichte meist recht simpel, Kräuter, Salz und Pfeffer sind aber immer dabei. Ehrlich gesagt hatte ich mir lange keine Gedanken darüber gemacht, welchen Pfeffer ich verwende. Nach der WG Zeit wurde zwar das Pulver durch eine Gewürzmühle mit Pfefferkörnern ersetzt, aber welche da genau reinkamen, war relativ egal.

Pfeffer III

Letztes Jahr im Herbst besuchte ich auf der Durchreise vom schönen Baden (ihr wisst noch – meine erste Weinlese und so…) spontan eine Genussmesse in Baden-Baden. Auf der Fine entdeckte ich dann an einem Stand mit sehr sympathischen und gut aussehenden männlichen Verkäufern ;) die drei speziellen Pfeffersorten von Hennes Finest. Der Auftritt der Marke gefiel mir von Anfang an schon sehr – modern, clean und edel. Als die Jungs mich riechen und probieren ließen und dann noch von ihrer „Mission“ erzählten, war ich überzeugt. Die wesentlichen Werte des Start Ups sind Transparenz, Fairness und Respekt gegenüber ihren Partnern und Kunden. Nachhaltigkeit und Bewusstsein für ein fair gehandeltes Produkt ist ihnen sehr wichtig und so kann jeder Genießer auch auf der Internetseite herausfinden, welcher Farmer den Pfeffer hergestellt hat.

Pfeffer IVHeute möchte ich Euch den weißen Kampot Pfeffer vorstellen, den ich für meinen marinierten Spargel verwendet habe. Bald folgen Rezepte mit dem schwarzen und roten Pfeffer, versprochen :)

Bei Hennes‘ Finest werden der Geruch und Geschmack in zwei verschiedene Zeitintervalle aufgeteilt. In einem Flyer heißt es:

Kopfnote (direkt nach dem Mahlen): Deutlich ätherisch, Kampfer, Salbei, Muskatblüte, Grapefruitzeste und Zedernholz.
Herznote (nach 2-3 Minuten): Muskatnote, getreidig, Blüten, Thymian, Zitronenmelisse und schwarzer Tee, Zeder.
Der Geschmack: Lupenreine Pfiffigkeit, eine deutliche Schärfe mit lupenreinen Peaks, brotig würzig mit ätherischer Komponente nach Zeder. Der König des weißen Pfeffer.

Pfeffer IIUnd ich kann nur sagen, genau das tritt ein. Ich mag besonders das „zitronige“, das gut zum Spargel, dem frischen Salat und dem Blutorangendressing passt. Damit ihr das jetzt auch mal ausprobieren könnt, hier mein Rezept. (Natürlich könnt ihr auch anderen weißen Pfeffer nehmen. Wer aber mal den von mir beschriebenen ausprobieren möchte, kann den erlesenen Pfeffer, Gewürzmühlen und vieles mehr im ONLINESHOP bestellen).

Pfeffer VI

 Lauwarmer Spargelsalat mit weissem Pfeffer

Zutaten für 2 Portionen

1 Bund weißer Spargel

2 Handvoll Feldsalat

1 Radiccio

Gemüsebrühe

Parmesan am Stück

Für das Salatdressing:

Blutorangenessig (oder Balsamico), Olivenöl, Dijon Senf,, Salz

Für den Spargelsalat:

Weißweinessig, Olivenöl, frisch gemahlener weißer Pfeffer, Salz, frischer Schnittlauch

Zubereitung

  1. Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. In der Zwischenzeit Spargel schälen. Dann in der Brühe gar kochen (Garzeit ist schwer zu sagen, da Spargel unterschiedlich dick ist. Einfach die Probe mit einer Gabel machen). Dann in einer Reine mit etwas Brühe, Weißweinessig, Salz und frisch gemahlenem weißem Pfeffer (z.B. Hennes’ Finest Kampot Pfeffer) einlegen und abkühlen lassen. Zum Schluss frisch geschnittenen Schnittlauch untermengen
  2. Salat putzen und Salatsoße aus Olivenöl, Blutorangenessig, Dijon Senf, Salz und Pfeffer anrühren.
  3. Salat auf Teller drapieren, Salatsoße darüberträufeln (nicht zu viel, da der Spargelsalat auch mariniert ist) und mit Spargelstangen anrichten. Zum Schluss Parmesan grob darüberhobeln.

Dazu passt Weißbrot.

Pfeffer V

Der Pfeffer wurde mir freundlicher Weise von Hennes Finest zur Verfügung gestellt. Ich möchte mich dafür ganz herzlich bedanken!

Amelie’s grüner Minz Smoothie

Ich habe es getan – endlich! Endlich habe auch ich mir einen grünen Smoothie zubereitet.

Smootie

Eigentlich finde ich den relativ neuen Trend ziemlich aberwitzig, denn schon seit Jahren mixe ich mir meine Portion Vitamine ab und zu als Saft. Darauf gekommen bin ich durch einen guten Freund, der tagtäglich den Mixer anschmiss, seine Lieblingsfrüchte und Aloe Vera Saft vermengte und so zu einem schnellen und gesunden Frühstück kam. Manchmal bekam ich auch was ab (ohne Aloe Vera Saft – der ist nämlich ziemlich „greislig“ :) ), fand Gefallen daran und kaufte mir auch einen großen Platzverschwender, der seither in der Küche thront und brav seine Dienste leistet.

Smoothie IV

Bei mir sind die Ergebnisse bisweilen meist von gelblicher Farbe und schmecken süß und fruchtig. Da ich täglich Grünzeug in Form von Salat, Spinat oder sonstigen Beilagen zu mir nehme, finde ich den grünen Mix – Trend etwas unpassend für mich. Sollen das doch die machen, die keinen Salat in Rohform mögen ;)

An dieser Stelle sei gesagt, ich habe mich vor dem Schreiben dieses Artikels nicht mit irgendeinem anderen inspirieren lassen oder gar mich genau über den Trend informiert.

Die Idee für meinen grünen Smoothie entstand im Dubaiurlaub als ich in einem Restaurant ein Mixgetränk aus Zitronensaft, Zucker und pürierter Minze kostete. Als Zitronen und Minzliebhaber hatte ich mich sofort verliebt und wollte so etwas ähnliches zu Hause nachmachen.

Smoothie III

Rausgekommen ist dann eine herrliche Erfrischung und zugleich gehaltvolles Vitamin-Trink-Frühstück das zufällig auch noch grün ist :)

Wer also keinen Spinat, Feldsalat und Co mixen möchte, aber trotzdem Chlorophyll im Drink bevorzugt, darf gleich mal nachmixen.

Smoothie IIX

 

Amelie’s grüner Minzsmoothie

Für ca. 500 ml nimmt man 1 sehr reife Banane, den Saft einer Zitrone, 1 Kiwi, 1 Handvoll Minzblätter und ca. 200 ml Rhabarbersaft, steckt alles in einen Standmixer und mixt alles ordentlich durch. Tataaa, fertig!

Smoothie VI

 

 

 

 

Ein Essen mit Freunden, Kässpatzen und Foodstyling

„Kochen mit Freunden“, so war der Titel eines Fotowettbewerbs des ZEIT Magazins. Aufgabe war, auf ein paar Fotos unterstützt mit beschreibendem Text das perfekte Essen mit Freunden darzustellen. Was macht das perfekte Essen aus, welche Tipps haben wir auf Lager?

Kässpatzen VII

Eine liebe Freundin hatte die Ausschreibung gelesen, mir davon erzählt und ich war natürlich gleich Feuer und Flamme. Sofort setzten wir eine große Picknickveranstaltung via Facebook auf und luden alle Freunde ein, die unserer Meinung nach picknickfreudig sind. Die Zeit dränge, war doch am 15. Mai Einsendeschluss. Die Idee gefiel vielen Gästen, die Planung erweiterte sich um eine zusätzliche kleine Geburtstagsfeier und dann… dann dachte sich der liebe Petrus, er könnte wie eigentlich immer Mitte Mai viel Regen und Kälte schicken. Das Picknick fiel ins Wasser und eine Alternatividee musste her.

Kässpatzen II

Gut, dass ich bei einem tollen Event vor ein paar Wochen, eine Tasche voll Zutaten für Käsespätzle geschenkt bekam. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft e.V. lud ein paar Foodblogger nämlich zu einem Abend in Harald’s Kochschule ein. Nicht dass wir dort gezeigt bekamen, wie man die perfekten Käsespätzle macht, nein, uns wurden ein paar Tricks des Foodstylings gezeigt. Daniel Petri, einer der bekanntesten Foodstylisten Deutschlands, zeigte uns, wie man Erbsensuppe, Latte Macchiato und einen Cocktail so präpariert, dass diese für ein Werbefoto perfekt aussehen. Verblüffend welche Hilfsmittel in seinem Koffer so alle zu finden waren und mit welchen kleinen Tricks  beispielsweise frische Erbsen auf der Suppe schweben und nicht der Schwerkraft zum Opfer fallen. Genaueres verraten darf ich Euch leider nicht, aber soviel: trinken sollte man so ein delikat aussehendes Heißgetränk nicht.

Foodstyling

Wie man das Ganze dann perfekt ausleuchtet und in der Postproduktion nachbearbeitet, zeigte uns der Foodfotograf Kai Stiepel. Das leckere Essen der Kochschule und zwei Glaserl Wein rundeten den Abend ab.

Über die Kühltasche mit vielen Informationen rund um das Milchland Bayern, Käse, Mehl, Zwiebeln etc. freute ich mich ganz besonders. Setzt man sich doch mit einem unserer wichtigsten Nahrungsmittel viel zu wenig auseinander. Die H-Milch für 56 Cent den Liter tut’s für unseren Kaffee genauso denken wir uns und vergessen ganz, wie gut frische Bergbauernmilch schmeckt. Ich kann Euch nur empfehlen: schaut unbedingt mal auf die Website des Verbandes, hier gibt es neben vielen Informationen rund um die Milch auch viele schöne Rezepte zum ausprobieren. Auch die neue App für’s Handy hält Infos über die Herkunft von Milchprodukten bereit, hilft mit interaktiven Einkaufsliste und hat mehr als 100 Rezepte in petto.

Kässpatzen III

Apropos Rezepte, an besagtem „Kochen mit Freunden“ – Abend widmeten wir uns also dem nachfolgenden Kässpatzen Rezept und ich muss sagen: es war köstlich! Zudem eine Rießengaudi für alle, die Sauerei mit dem Spätzlehobel und die etwas verbrannten Röstzwiebeln – alles egal, Hauptsache die Gäste haben Spaß, die Gespräche sind anregend und wenn man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt ist sowieso alles perfekt!

Kässpatzen IV

 

Kässpatzen

Zutaten für 4 Personen

500 g Mehl, feingesiebt

4 Eier

Salz

ca. 1/4 l Wasser

125 g Allgäuer Emmentaler

125 g Bayerischer Limburger

2-4 Zwiebeln in Ringen

Butter

 Zubereitung:

  1. Mehl, Eier, eine Prise Salz und Wasser zu einem Spätzleteig rühren bis er Blasen wirft. Den nicht zu flüssigen Teig für eine halbe Stunde beiseite stellen, damit das Mehl ausquellen kann.
  2. Wasser in einem großen Topf zum kochen bringen, dann Salz zugeben. Nun Spätzle mit Hilfe eines Spätzlehobels ins heiße Wasser hobeln. Alternativ können die Spätzle auch von einem Holzbrett geschabt werden.
  3. Sobald die Spätzle aufsteigen, mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und in eine vorgewärmte Schüssel geben. Nach und nach dazwischen immer schichtweise mit dem geriebenen Käse bestreuen. Am besten die Auflaufform im Ofen bei ca. 100°C warm halten. Die letzte Schichte müssen Spatzen sein.
  4. Zwiebelringe in Butter knusprig braten – aufpassen, das dauert erst ein bisschen, dann können sie aber schnell verbrennen.

Röstzwiebeln und Butter zu den Spatzen servieren.

Kässpatzen X

Zum Abschluss gab es dann noch was Süßes – Schokokuchen im Glas. Das Rezept hab ich HIER schon verbloggt. Dazu gab es Creme fraiche mit Limettenschalenabrieb und Vanillezucker gesüßt und on top ein paar frische Himbeeren. Im Glas, ein Gastgeschenk, den Fraenzi – Secco vom Weingut Castell mit selbst gemachten Rhabarbersaft, Limettenviertel und Minze.

Kässpatzen I

Danke an unsere Gäste, danke an die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft e.V. als sogenannte Zutaten – Sponsoren und hey Leute, ladet Euch mal wieder eure Freunde zum Kochabend ein!
Achja, und drückt uns die Daumen, dass wir mit unserer Einsendung gewinnen, ja? ;)

Kässpatzen V