Reisen

Mallorca Eindrücke

Hallo meine Lieben!

Jetzt war es ein paar Tage etwas ruhiger hier, denn ich durfte ein paar Tage wegfahren und hatte dann leider ein unschönes Mitbringsel mitgebracht – eine ordentliche Grippe mit starkem Husten, Fieber und allem was dazu gehört zwingt mich im Bett zu bleiben. In den letzten Tagen habe ich in den wenigen Wachmomenten aber ein paar schöne Fotos für euch rausgesucht.

Hach, was hatte ich mich gefreut, als ganz spontan ein Kurzurlaub mit einer lieben Freundin zustande kam. Das Hotel hatte ich schon ein paar Wochen vorher einfach mal so reserviert, mit dem Hintergedanken, den 1. Mai im Süden verbringen zu wollen. Ein top Flugangebot von Memmingen aus und der Mietwagen war auch ein Schnäppchen, also haben wir nicht lange überlegt und sind vorletzten Samstag nach Mallorca geflogen.

Die Freude wurde erstmal leider gedämpft und wir wurden von Regen und kalten 12°C empfangen – und das hielt dann auch noch zwei weitere Tage an.

Wir haben uns die Laune aber nicht vermiesen lassen und haben erst etwas länger auf unserem Hotelzimmer im Hafen von Palma gechillt und eine Serie geschaut und sind dann aber doch noch in unsere süße kleine weiße Knutschkugel, den Fiat 500, gesprungen und zu den sogenannten Drachenhöhlen gefahren. Für einen Regentag, ein tolles Ausflugsziel!

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Am zweiten Regentag wollten wir unseren Routenplan nicht verändern und sind trotz Regen, Nebel und Wind ganz in den Norden gefahren. Das war nur leider wirklich keine gute Idee. Wir kamen uns vor, wie durch einen Regenwald Südamerikas zu fahren und haben leider nichts, wirklich gar nichts gesehen.

Tag Drei war dann endlich schönes Wetter! Leider noch immer recht frisch bei ca. 15°C aber die Sonne hat uns beehrt. Gleich am Morgen haben wir einen kleinen Spaziergang durch Palma gemacht.

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Danach ging es dann aber ganz schnell Richtung Westküste. Oft gehört, von vielen empfohlen und in einigen Berichten gelesen, aber in Wirklichkeit ist es noch vieeeeeel schöner dort. Egal in welches kleine Dörfchen man fährt, welche Passstraße man sich hinunter und wieder hinaufschlängelt, es gibt überall unglaublich schöne Ecken.

Malle Küste

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Jetzt, Anfang Mai, fängt dort die Saison erst langsam an und man muss nirgends lange warten, im Stau stehen oder mit Touristenmassen durch schöne Städtchen pilgern.

Auffällig sind nur die vielen Radfahrer, die die Straßen befahren und manchmal ganz schön rücksichtslos auf ihren Teil der Straße pochen (welcher gern auch mal mindestens 2/3 der eigenen Seite einnimmt). Außerdem sollte man darauf achten, nicht nur in die vom Reiseführer empfohlenen „süßen Bergdörfchen“ wie z.B. Valldemossa zu fahren, sondern auch gern mal fernab von vielen Mietwägen abzubiegen. Besonders gut hat mir das Dorf Fornalutx auf dem Weg vom Tor des Paradises Richtung Soller gefallen. Hier ist die Welt, wie man so schön sagt, „noch in Ordnung“. Ruhig und mit viel Liebe zum Detail gepflegt. Architektonisch sehr schön gebaut und landschaftlich wunderschön gelegen.

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Eine Spezialität dort in der Gegend ist eine Art Eisgetränk, die man unbedingt probieren sollte. Orangeneis wird mit frisch gespresstem Orangensaft (beides aus der Gegend Soller) aufgegossen und mit einem Klecks Sahne serviert. Super erfrischend und eine echte Alternative zum Eiskaffee.

Wir haben sie dann bei einem weiteren kurzen Halt am Hafen von Soller probiert.

Orange Soller

Tag 4 hat es uns dann auch nochmal in den Westen verschlagen und wir wollten mit dem überall angepriesenen Valldemossa anfangen. Von weitem ein schön gelegener Ort.

Valldemossa

Bei der Durchfahrt haben wir aber schnell festgestellt dass an diesem Tag sehr sehr viele Radfahrer und Reisegruppen Einzug hielten und sind einfach weitergefahren um an den Port de Valldemossa zu gelangen. Eine sehr enge Passstraße führte uns in ein abgelegenes kleines Dorf mit toller Aussicht, türkisblauem Meer und Ruhe.

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Nach diesem sehr lohnenswerten Stop ging es die lange, kurvige Küstenstraße gen Süden entlang. Ein wunderschönes Panorama konnten wir bestaunen und zwischen den Terrassen konnte man die ein oder andere versteckte Finca entdecken. Hier würde es sich gut eine Woche lang aushalten lassen.

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Als Nachmittagssnack haben wir in einem Hafen im Süden in der Sansibar eine leckere Pasta gegessen.

Sansibar

Sansibar Nudeln

Über’s Essen habe ich ja bislang sowieso wenig verloren. Das liegt daran, dass wir untertags im Auto meist nur Obst und Sandwiches hatten und ich nur einmal meine Kamera Abends dabei hatte und euch nur ein paar Tapas Fotos zeigen kann. Tapas ist das Schlagwort! Die sollte man nämlich reichlich essen, wenn man in Spanien ist, und so haben wir das auch meist getan. Ich muss gestehen, richtig abwechslungsreich waren wir nicht, sprich in verschiedene Landstriche oder Stadtviertel hat es uns nie verschlagen und wir wurden jeden Abend in der Innenstadt von Palma fündig. Hier gibt es tolle Lokale, die für jeden etwas bieten. Von hochmodern bis sehr traditionell. Der Tourifaktor um diese Jahreszeit hält sich auch noch in Grenzen und so kann man überall etwas leckeres finden.

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Insgesamt muss ich sagen, ist Mallorca auf jeden Fall eine Reise wert! Weg mit den Vorurteilen, junge Menschen haben nur Spaß am Ballermann. Vielleicht bin ich nicht das Paradebeispiel, aber ich kann nur jedem empfehlen, ob jung oder alt, der die Natur liebt und einfach mal etwas anderes sehen möchte, sich in den Flieger zu setzen und Mallorca zu entdecken. Am besten zur Nebensaison, wo es nicht nur recht günstig sondern vorallem wunderschön und wenig touristenüberlaufen ist. Ich werde wieder kommen!

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Winter am Schloss

In München hat es uns jetzt nochmal ordentlich erwischt mit dem Winter. Dieses Jahr lässt er sich ja richtig viel Zeit und Frühling? Pah, der lässt auf sich warten. Zum ersten Mal seit Jahren hatte ich bis vorgestern noch keine Frühlingsblüher gekauft, da ich einfach nicht in Stimmung war. Dann dachte, jetzt wäre das Grau in Grau endlich mal vorbei, aber nein, der Frühling bleibt weiterhin lediglich in Narzissenform auf meiner Fensterbank.

Aber ich muss ja zugeben, wenn die Sonne scheint und der viele Schnee glitzert, dann mag ich den Winter ja schon ganz gerne. Eines schönen Wintertages hatte ich mich also aufgemacht, zu einem der wohl dankbarsten Motive für Winteraufnahmen in München – das Nymphenburger Schloss und der dazugehörige Park.

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Ich liebe es sehr dort zu sein! Das Schloss, die Parkanlagen und die Menschen, die hier spazieren oder joggen gehen, sich auf Parkbanken die Sonne auf die Nase scheinen lassen oder ganz vertieft sind, in Gespräche mit dem Partner, der Mutter oder der besten Freundin. Das Mitbekommen von Gesprächfetzen und sich seine eigenen Gedanken dazu machen – eine schöne Beschäftigung!

Als ich an jenem Tag nach längerer Zeit einmal wieder dort war, habe ich mir fest vorgenommen, wieder öfter aus dem schönen Haidhausen Richtung Neuhausen/Nymphenburg aufzubrechen. Der Weg ist es wirklich wert! Egal ob im Winter oder Sommer! Aber seht selbst … Ich habe ein paar Impressionen für euch zusammengefasst…

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Habt ihr auch solche Lieblingsorte? An die ihr immer wieder gerne geht? Mit denen ihr tolle Erinnerungen verbindet?

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Viele Grüße aus den Bergen

Dieses Wochenende hatte ich mal wieder in Österreich verbracht – die Möglichkeit innerhalb kürzester Zeit in den geliebten Bergen zu sein, ist (neben vieeeelen anderen) einer der schönsten Vorzüge am Leben in München.

Ich liebe die Natur, die Berge und den Schnee.

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Wenn ich mal nicht auf den Brettern unterwegs bin,  liebe ich es wenn es, die Winterlandschaft bei einem gemütlichen Spaziergang zu entdecken. Es ist toll,  wenn es unter den Schuhen knirscht, wenn man den einen Fuß vor den anderen setzt. Man kann die klare Luft einatmen und viele kleine Details trotz der dicken Schneedecke entdecken.

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Eine Wonne ist es gerade zu, dem schweizer Entlebucher beim Schneespringen zuzusehen… Man merkt einfach, dass er ein richtiger Schweizer ist. Und über die Jahre ist er auch ein richtiger Shootingstar geworden. Er liebt die Kamera… Als ich heute einen anderen Hund kurzzeitig vor die Linse nahm, tat er seinen Unmut sofort lauthals kund *g*

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Was ich sonst noch so gemacht habe? Hier ein kleiner Ausblick, auf was ihr euch die nächsten Tage freuen könnt…

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Na, schon Ideen, was das sein könnte?

Ich wünsche Euch einen guten Start in die nächste Winterwoche!

Eure Amelie

Natur genießen und entspannen – ein tolles Herbstwochenende

Ein verlängertes Wochenende am Achensee ist vorbei… Neben purer Entspannung habe ich auch die schöne Herbstnatur bei traumhaftem Wetter genießen können.

Das Licht war einfach perfekt zum fotografieren und wenn man Zeit hat, entdeckt man so schöne Details und kann zum Beispiel unterschiedliche Naturmaterialien vergleichen… 

Oder auch einfach mal bewusst nach oben und unten schauen…

 

Natürlich wurden auch zahlreiche Backzeitschriften durchgeblättert und die passenden Ideen für das Projekt Post aus meiner Küche gefunden. Morgen heißt es dann ran an den Herd – ich freue mich schon!

Was  ich mir so ausgedacht habe und zu einem Päckchen zusammenstelle zeige ich euch noch diese Woche!

 

 

Vorbereitung ***Dinner mal drei***

Kochen ist Leidenschaft. Kochen ist Entspannung. Kochen ist Kreativität. Kochen ist Liebe. Liebe zum Produkt, Liebe zum Geschmack, Liebe zum Detail. Zumindest ist es das für mich.
Ich liebe es, am Samstagmorgen gemütlich und ausgiebig zu frühstücken und dabei in Kochbüchern und Kochzeitschriften zu blättern. Printmedium aufschlagen, reinblättern, einmerken, Kombinationen zusammenstellen, Zutaten aufschreiben, sich nicht entscheiden können, dann auf zum Einkaufen und dort spontan entscheiden.

In zehn Minuten bin ich am wunderschönen Viktualienmarkt. Wie ein Magnet zieht mich dieser Ort zwischen Marienplatz und Gärtnerplatz an. Die vielen Menschen, das hektische Treiben, die vielen frischen Waren und überall hört man den bayrischen Dialekt – Heimat!

Hier schlendere ich von Stand zu Stand und schaue mir die Waren an, bin begeistert und jedesmal wieder überwältigt von all den Farben und Gerüchen. Qualität hat seinen Preis und so kann ein Kompletteinkauf das Budget ganz schnell sprengen. Daher entscheide ich mich meist für ein bis zwei Spezialitäten und hole mir alles Weitere im Supermarkt.

Auch das Laufen durch lange Gänge mit Waren aller Art, beleuchtet mit Neonröhren, hat für mich oftmals etwas meditatives – so doof es klingt. Ich liebe gut sortierte Supermärkte wie V-Markt, Rewe und Co. Dort schiebe ich meinen Wagen vor mir her und sammle alles ein, was sonst noch auf meinem Einkaufszettel steht  –  und meistens noch einiges mehr *g*

Zu Hause angekommen wird ausgepackt und dann wird der Samstagabend mit Familie oder Freunden verbracht. Oft lassen wir uns im Restaurant bekochen und inspirieren und nehmen anschließend noch in einer der vielen Bars des Glockenbachviertels, in Haidhausen, im Lehel oder in Schwabing ein paar Drinks.

Sonntag geht es dann aber los und spätestens ab dem späten Nachmittag bleibt nichts mehr kalt in der Küche. Die Vorbereitung beginnt. Geschnippelt, gegart, gekocht und schließlich in einem drei Gänge Menü serviert: Amelie’s Dinner mal drei!

So sieht es also aus, ein typisches Wochenende in der kunterbunt weissblauen Welt.

Abwarten – bald kommt das erste Menü auf den digitalen Tisch!