Erdbeer Biskuitrolle, die man auch zum Muttertag backen KANN, aber nicht muss

Bald ist Muttertag! Muttertag ist der Tag, an dem wir unseren Müttern Gutes tun, sie beschenken, besonders wertschätzen und besuchen sollten – zumindest schreibt uns das die Industrie so vor.

Erdbeerrolle IVDas ist ungefähr so wie am Valentinstag. Da sagt auch gefühlt jeder „neeeein, da mach ich auf keinen Fall mit, ich liebe meinen Partner doch jeden Tag“! Aber alle herzchenbedruckten Pralinenschachteln werden trotzdem verkauft und die Blumenläden machen DEN Umsatz des Jahres.

Erdbeerrolle III
Ich gehöre wirklich zu den Personen, die keinen 14. Februar oder einen Sonntag im Mai brauchen um an geliebte Menschen zu denken und ihnen eine Freude zu machen. Ich versuche das immer mal wieder einfach so. 

Und so war es ein Sonntag im April, als es ein kleines Geschenk für die Mama gab – eine Biskuitrolle nämlich. So weiß ich doch, dass sie sie gerne isst, nur seit einem jahrezurückliegenden misslungenen Versuch, sie selbst zu backen, entmutigt ist das noch einmal zu machen. Und so haben wir sie gemeinsam gebacken. Etwas gemeinsam zu tun, sich Zeit zu nehmen, das ist sowieso das größte Geschenk.

Erdbeerrolle X

Und Euch schenk ich jetzt dieses hammertolle Rezept, das ich in einer schon älteren „Lust auf Genuss“ gefunden hatte. Die Amerettini und Mandeln auf der Rolle und der Amaretto in der Creme machen sie zu der etwas anderen Biskuitrolle.

Habt viel Spaß beim Backen, Genießen und jaaaa, in Gottes Namen, wenn backt sie auch gerne zum Muttertag ;)

Erdbeerrolle I

Erdbeer-Biskuitrolle

Rezept aus Lust auf Genuss (5/2011)

Zutaten für 1 Rolle (ca. 10 Stücke)

Für den Biskuit:
4 Eier (Größe M)
100 g Zucker und 2 EL Zucker zum Bestreuen
fein abgeriebene Schale von 1/2 Biozitrone
50 g Mehl
50 g Speisestärke
50 g zerbröselte Mandelblättchen
30 g grob zerstoßene Amerettini

Für die Füllung:
6 Blatt weiße Gelatine
350 g Erdbeeren
1 Pck. Vanillezucker
200 g Joghurt
2 EL Puderzucker
70 ml Amaretto
200 g Schlagsahne

Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200 Grad (Umluft: 180 Grad) vorheizen. Für den Biskuit Eier mit Zucker und Zitronenschale in etwa 5 Minuten dickschaumig schlagen. Mehl und Stärke mischen, auf die Eimasse sieben, zügig unterheben.
  2. Biskuitmasse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen, mit Mandelblättchen und Amarettini-Bröseln bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten (nicht viel länger, sonst bricht die Rolle beim Aufrollen!!) backen. Dann Biskuit auf ein sauberes, mit Zucker bestreutes Küchentuch stürzen. Das Backpapier abziehen und den Biskuit mithilfe des Küchentuchs längs einrollen. Eingerollt auskühlen lassen.
  3. Für die Füllung Gelatine nach Packungsangabe einweichen. Die Erbeeren waschen, putzen, klein schneiden. 200 g Erdbeeren mit Vanillezucker mischen, fein pürieren. Püree mit Joghurt und Puderzucker cremig rühren. Amaretto leicht erwärmen, Gelatine ausdrücken, im Amaretto auflösen.
  4. Von der JOghurtmasse 1/3 abnehmen und mit dem Gelatine-Amaretto-Mix verrühren. Diese Mischung unter die restliche Jogurtcreme ziehen. Sobald die Creme fest zu werden beginnt, die Sahne steif schlagen. Sahne und übrige Erdbeeren (150g) unter die Creme heben.
  5. Biskuit vorsichtig aufrollen, Creme auf den Biskuit streichen und diesen wieder einrollen. Die Roulade mindestens 4 Stunden kühl stellen. Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Erdbeerrolle VI

Kalifornien in München – Spitzenwein in Bogenhausen genießen

Wie schon letztens angekündigt, berichte ich in nächster Zeit von einigen Events, die ich in den vergangenen Wochen besucht habe. Den Anfang macht ein Winetasting.

Newton VII

Kalifornien mitten in München erleben, so hatte ich mir den Abend mit Newton Vineyard im Vorhinein schon vorgestellt, als ich dazu eingeladen wurde.

Zwar waren die Temperaturen an jenem Märzabend sehr deutsch und weniger kalifornisch, dafür brachte aber die Lebensfreude des authentischen Kellermeisters Chris Millard westamerikanische Wärme mit in das geschmackvoll eingerichtete Restaurant Huber.

Der Abend stand ganz im Zeichen des Genießens – Weine probieren mit auf sie gestimmte Speisen.

Newton II

Newton Vineyard ist als einer der amerikanischen Wegbereiter für unfiltrierte Weine bekannt geworden. Aufgrund der Vision der Gründer, mit Leidenschaft und im Einklang mit der Natur authentische und naturbelassene Weine herzustellen, entstand im Jahr 1977 das Weingut auf Spring Mountain.
Alle, an steilen Hanglagen wachsende Trauben werden von Hand gelesen und der Wein nach langer Lagerung ohne Schönung und Filtration abgefüllt.

Michael Huber und sein Team zauberte im 15 Gault&Millau Punkte – Restaurant ein 5-Gang Menü, das die außergewöhnliche Brillanz der kalifornischen Weine unterstütze.

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Den 2010er Red Label Chardonnay von Spring Mountain (Napa Valley) tranken wir zum marinierten Skrei auf Artischockencreme mit Speck und Artischokenchips. Ein angeregtes Gespräch am Tisch über das beliebte lila Frühlingsgemüse und die kommende Grillsaison lockerte die Stimmung noch mehr. Zumindest bis der nächste Gang kam – mein persönliches Highlight.

Newton VI

Entenstopfleber auf einem Netz aus grünem Spargel und etwas Quinoa. Wäre das Netz eine Hängematte gewesen, so hätte ich mich reingelegt, hätte das dazu gereichte Glas unfiltered Chardonnay 2008 genossen und wäre wohl nicht mehr so schnell aufgestanden.

Aber es wartete ja noch das lang geschmorte, leicht scharfe Lammragout in feine Pastablätter gehüllt. Abgeschmeckt war es mit dem außergewöhnlichen Chimichurri, einem argentinischen Pesto. Hervorragend passte dabei der kraftvolle 2008er Unfiltered Merlot.

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Zur sous vide gegarten und danach erst angebratenen Entenbrust gab es neben Bärlauch, Pak Choi und Morcheln den köstlichen The Puzzle; ein ca 20 Monate im Barrique ausgebautes Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot.

Ein Traum vor dem eigentlichen Schlafengehen war das Dessert. Schokolade und Karamell als eine Tarte verpackt, dazu Cassiseis.

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Es war ein wunderbarer Abend, an dem ich erst recht spät nach Hause kam. Waren die Gespräch doch recht ausführlich, inspierend und lehrreich. Chris ist ein sehr sympathischer und charismatischer Mann, dessen Weingut ich unbedingt bei meinem nächsten Kalifornienurlaub besuchen muss, schwärmte er doch nicht nur von seinem Wein, sondern auch den prachtvollen Gärten des Weinguts.

Newton I

Wer gerne einmal etwas vom Newton Wineyard probieren möchte, dem hilft vielleicht die untenstehende Food – Paring – Inspirations – Tabelle, zu welchem Essen der Wein besonders gut passt. (Ist’s doch manchmal schwer, Skrei, Chimichurri oder nach Mai noch Bärlauch zu bekommen ;) )

Newton unfiltered Chardonnay:
Krabben, Garnelen-Salat, Kürbisrisotto, sahnige Speisen

Newton unfiltered Merlot:
Ente, Filet Mignon, Wild, Pilzragout, schwarze Oliven, deftiges asiatisches Essen

Newton the Puzzle:
Herzhafte Gerichte wie Enten-Cassoulet, gegrilltes Wild, geschmortes Kalbfleisch

 

 

Lamm mit grünem Spargel, Haloumikäse und Tzatziki

Lang lang ist’s her, dass es auf kunterbuntweissblau ein neues deftiges Rezept zum Nachkochen gab. Unterwegs war sie die Amelie; auf vielen Events (Berichte folgen), in Apulien für einen Roadtrip und Fotoworkshop und auch jetzt ist sie schon wieder weg aus der Heimat – diesmal im schönen Hamburg. Mit dem Schreiben komm ich nicht mehr hinterher, dafür gibt es auf Instagram aber vieeeele Bilder. Schaut doch mal HIER :)

So, aber jetzt, endlich ein Frühlingsrezept für Euch; mit kurzer Vorgeschichte, wie ich darauf kam ;)

Lamm Haloumi II

Auf meiner Wunschliste an das Christkind letztes Jahr standen einige Kochbücher. Donna Hay’s „Schnell, frisch, einfach“ lag dann wirklich unterm Baum und ich konnte mich gleich in der heiligen Nacht noch in Donna’s Heimat Australien träumen – ich liebe ihre Fotos. Diese haben alle etwas von Sommer, Sonne, Freiheit und einfach einem schönen Leben. Sogleich habe ich mich in ein Rezept verliebt. Und das heißt was, da ich ja normal so gar nicht die Rezeptkocherin bin und lieber freihand koche.

Lamm Haloumi IV
Da die Beilage aber ein klassisches Frühlingsgemüse ist, musste ich noch ein paar Wochen warten. Aber dann, endlich ergatterte ich den ersten grünen Spargel und konnte loslegen. Eigentlich…. Uneigentlich hatte ich aber das Problem, mein tolles neues Kochbuch bei meinem letzten Besuch bei meinen Eltern vergessen zu haben… Improvisieren oder googeln? Googeln! Und ich fand ein Rezept, das ähnlich war, nur dass Donna hier Auberginen statt Spargel benutzt hat. Somit ist das folgende Rezept zwar angelehnt an Donna Hay’s „Barbecued Lamb, Eggplant and Haloumi“ aber eben nicht ganz das Gleiche.
Der Spezialtipp hier ist die Marinade – sie gefällt mir besonders und wird bestimmt auch bei anderen Gerichten mal eingesetzt. Aber lest selbst.

Lamm Halumi I

 

Lamm vom Grill mit Halloumi und grünem Spargel
Rezept an Anlehnung zu Donna Hay’s „Barbecued Lamb, Eggplant and Haloumi“

Zutaten für 4 Portionen 

4 x 100 g Lammfilet
1 Packung grüner Spargel, gewaschen und geputzt; das letzte Drittel schälen
150 g Haloumi in Scheiben geschnitten
1 Limette

Für die Marinade:

2 EL Olivenöl
2 EL Honig
2 ausgedrückte Knoblauchzehen
1 TL frisch gehackter oder getrockneter Oregano
Meersalz und Gemahlener Pfeffer

Für das Tzatziki:

200 g Naturjoghurt
1 ausgedrückte Knoblauchzehe
etwas Gurke in feinen Streifen geschnitten
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für die Marinade alle Zutaten vermengen und dann das Lamm, den Spargel und den Haloumi damit bestreichen und einziehen lassen.
  2. Für das Tzatziki auch alle Zutaten vermengen und durchziehen lassen
  3. Grillpfanne erhitzen, mariniertes Lamm und Spargel als erstes braten und kurz warm stellen.  Achtung nicht zu durchbraten, sonst wird alles trocken. Zum Schluss den Haloumi ebenfalls goldbraun braten und alles mit Tzatziki auf vorgewärmten Tellern servieren, zum Schluss überall etwas Limettensaft darüberträufeln.
    Dazu passt hervorragend (gegrilltes) Weißbrot.

Lamm Haloumi III

Wer mag, kann sich Donna beim Zubereiten dieses Grillgerichts auch per Video anschauen: http://www.lifestylefood.com.au/recipes/15138/barbecued-lamb-eggplant-and-haloumi

Diese atemberaubende Kulisse hatte ich beim Kochen natürlich nicht im Hintergrund und leider auch keinen so tollen Grill, sondern nur eine Grillpfanne, aber die tat auch ihren Job.

Roadtrip Apulien Tag 5&6 – Alberobello, Monopoli und Bari #kunterbuntweissblaugoesapulien

Donnerstag war es, der vorletzte Tag unseres Roadtrips, als wir zum zweiten UNESCO Weltkulturerbe der Urlaubswoche aufbrachen. Von der Maseria aus fuhren wir in einer halben Stunde zum nahegelegenen Städtchen Alberobello, das für seine Trullihausbauten bekannt ist. Schon auf dem Weg sahen wir die ersten runden Steinhäuser mit ihren kegelförmigen Dächern und staunten nicht schlecht, als wir von einem Aussichtspunkt direkt neben dem Marktplatz das ganze Trulli Stadtviertel entdeckten.

Alberobello I

Wir schlenderten durch die kleinen Gässchen den Hügel hinauf bis zur Chiesa di Sant’Antonio – eine Kirche, die auch im „Trullistil“ erbaut wurde.

Alberobello II

Trulli Kirche Kopie

Wir hatten die Gelegenheit, zwei der Wohnhäuser auch von innen zu sehen. Es gibt zwar zahlreiche Souvenirläden im Trulli Stadtviertel, die schon fast überhand nehmen und mir persönlich zu touristisch sind, aber die Bewohner geben eben auch in einigen Häusern den Einblick, wie sie selbst darin wohnen. Sehr spartanisch und klein, aber der Fernseher darf natürlich nicht fehlen.

Alberobello V

Delikatessen  Kopie

Nachdem wir uns in einem kleinen Delikatessenladen frische Mortadella gekauft hatten, fuhren wir gut gestärkt zurück an die Küste nach Monopoli. Das Gepäck stellten wir im kleinen aber feinen B&B ab und erkundeten in der „goldenen Stunde“, also kurz vor Sonnenuntergang, das malerische Dorf. Besonders die Altstadt gefiel mir gut. Überall gab es kleine Details zu entdecken und wieder an jeder Ecke eine Kirche.

Monopoli II

Monopoli I Kopie

Zum Abschluss unserer Reise wollten wir uns dann ein richtig gutes Abendessen gönnen und hörten auf den Rat unseres Zimmervermieters. Im Il Guazzetto aßen wir vorzüglich! Salat mit Shrimps und Pulpo, Pasta mit Meeresfrüchte, verschiedene Fische frisch vom Grill und Mascarpone mit Erdbeeren; eine Flasche Roséwein dazu und der Abend war perfekt.

Monopoli_abendessen

Und wie das meistens so ist, vergeht die Zeit viel zu schnell und der letzte Tag des Apulien Roadtrips war angebrochen. Nach einem kleinen Frühstück suchten wir dann noch vergeblich die Schlossallee und die Parkstraße, gingen 4 mal über Los und kauften schlussendlich doch nur den Bahnhof… :) Spaß beiseite – Mittags ging es nach Bari. Vor dem Abflug meiner Begleitung wollten wir dieses Städtchen nämlich auch noch besichtigen. Die Kamera lies ich aber im Auto – ich hatte einfach keine Lust mehr, das schwere Ding mitzutragen, wusste ich doch, dass sie die kommenden Tage mein ständiger Begleiter sein würde.

Bari, die Hauptstadt Apuliens ist mit über 300.000 Einwohnern eine recht große und weitläufige Stadt in Süditalien. Wir fuhren direkt in die historische Altstadt und liefen durch kleine Gässchen mal wieder von Kirche zu Kirche. Ein kleines Highlight war eine Straße, in der vor jeder Haustür die jeweilige weibliche Bewohnerin saß und auf großen Brettern frische Pasta – Orchiette- zubereitete. Selbige gönnten wir uns zum späten Mittagessen a la Vongole in einem kleinen Restaurant am Hafen.

Um 17:00 Uhr hieß es am Flughafen dann „Ciao ciao liebste Begleitung, hallo liebe Teilnehmerinnen des „La Bella Fotografia“ Workshop!“ Ich setzte mich mit ihnen in den Shuttlebus, der uns zu 3 weiteren unvergesslichen Apulien Tagen brachte. Dazu aber bald mehr…

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Roadtrip Apulien Tag 4 – Lecce! #kunterbuntweissblaugoesapulien

Lecce gilt als die „Hauptstadt des Barock“ im Süden Italiens und verdient meiner Meinung nach auch wirklich genau diesen Titel.

Lecce IIX

Wir erlebten die Stadt am Abend, wenn die vielen wunderschönen Gebäude angestrahlt sind, als auch unter Tags, wenn das typische italienische Flair in den kleinen Gassen Einzug hält.

Lecce II

Aber mal von Anfang an. Das Navigationsgerät mochte den genauen Standort des gebuchten B&Bs nicht kennen und wir parkten in der Nähe auf einem öffentlichen Parkplatz, stiegen aus und liefen etwas verplant durch die Gegend. „Kann ich euch helfen?“, sprach uns ein sympathischer Italiener in fast perfektem Deutsch an und bewies innerhalb von 10 Minuten außerordentliche Gastfreundschaft in dem er das B&B anrief und nach dem genauen Weg fragte. Ja, auch für einen Einheimischen war das neu eröffnete B&B in einer sehr verwinkelten Gasse kaum zu finden. Dann führte er uns hin und dolmetschte so lange, bis wir wohlbehalten in unserem Zimmer ankamen und bot sich auch noch als Stadtführer mit anschließendem typisch italienischen Dinner an. Dieses Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen und waren wirklich verwundert, als uns Andrea Fernando überpünktlich um 20:00 Uhr abholte – da sind die Südländer kaum ein paar Monate in Deutschland, haben sie Pünktlichkeit im Blut :)

Lecce IV

Wir zogen durch das nächtliche Lecce, erkundeten kleine, verwinkelte Gassen, wo sich sonst kein Tourist hinverirren würde und landeten in einem kleinen, authentischen Restaurant, in dem nur Einheimische um uns herum saßen. Dann kam die Premiere: Amelie aß das erste Mal (zumindest hoffe ich das – man weiß ja nie ;) ) Pferdefleisch. Andrea pries die kleinen Fleischpflanzerl ganz besonders an und weil ich ja doch immer Spezialitäten probieren möchte, probierte ich. Und es schmeckte. Ja, wirklich!

Lecce III

Auch die landestypischen Pasta und Salsiccia schmeckten hervorragend und in Kombination mit Hauswein – 1 Liter 4 Euro – noch viel besser :) Irgendwann sangen wir gemeinsam italienische Klassiker und hatten sehr viel Spaß.

Lecce VII

 

Lecce V

Nach einer viel zu kurzen Nacht entschieden wir uns, nicht wie geplant noch weiter in den Süden nach Otranto zu fahren, sondern den Tag in Lecce weiter zu genießen. Mit dem Genießen fingen wir gleich in der nächsten Patisserie an. Kleine leccetypische Mürbteigteilchen, gefüllt mit Crema di Limone, Cornetti in allen Varianten und ein frisch gepresster Orangensaft – so kann ein Tag starten.

Sweets

Wir schlenderten durch viele Gassen, besuchten beinahe jede Kirche und waren erstaunt über deren vielfältige architektonische Gestaltung. Nachdem um 13:00 Uhr dann alle Pforten geschlossen wurden, blieb uns gar nichts anderes übrig und wir „mussten“ schon wieder essen. Dazu trafen wir wieder den netten deutschsprechenden Italiener und genossen die erste richtig leckere Burana des Urlaubs.

Lecce I

Burrata

Lecce Collage Kopie

Café Alvino

Zum Abschluss ein koffeinhaltiges Heißgetränk im bekannten Cafe Alvino (Geheimtipp!)  und dann „Ciao Ciao Lecce“, auf in den Norden! Begleitet von heftigen Regenschauern fuhren wir gen Monopoli und mieteten uns dort in die etwas außerhalb gelegene Massaria Santa Teresa ein. Auch das ein Geheimtipp – sehr schön gelegen, mit Blick in die Olivenhaine und zum Meer und mit 50 Euro für das Doppelzimmer inkl. Frühstück auch wirklich top im Preis!

Masseria Teresa

Wie es dann weiter ging? Erfahrt ihr im letzten Teil des Roadtripberichts  – ich sage nur, UNESCO Weltkulturerbe die Zweite und ein Städtchen mit berühmten Namen – nein, wir haben die Parkstraße nicht gekauft ;)